Chicago: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Chicago: Kriminalroman' von David Mamet
2
2 von 5 (2 Bewertungen)

Chicago in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts: Gangs kontrollieren die gesamte Stadt und liefern sich erbitterte Kämpfe um ihr Territorium. Mittendrin Mike Hodge, Lokalreporter der Chicago Tribune. Wobei Mike vortrefflich darüber streiten könnte, ob die größeren Ganoven nicht doch im Rathaus oder bei der Polizei sitzen. Er weiß viel und hat sich mit allen Mächtigen bereits angelegt. Als seine Geliebte Annie vor seinen Augen ermordet wird, ist ihm klar, dass ihm dadurch eine Lektion erteilt werden soll. Aber von wem? Mike schwört, Annies Tod zu rächen. Und so begibt er sich auf Spurensuche in der Chicagoer Unterwelt …

"Die in sich gebrochenen, sich selbst rasant dynamisierenden Dialoge sind einfach großartig. (…) Mamet kann so wie ein James Lee Burke "mit dem Ohr" schreiben: äußert präzis, extrem naturalistisch." Buchkultur

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:384
Verlag: HarperCollins
EAN:
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Rezensionen zu "Chicago: Kriminalroman"

  1. bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 04. Nov 2018 

    Spannung fehlt

    Chicago in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts: Gangs kontrollieren die gesamte Stadt und liefern sich erbitterte Kämpfe um ihr Territorium. Mittendrin Mike Hodge, Lokalreporter der Chicago Tribune. Mike ist immer auf der Suche nach der nächsten Geschichte - und das ist nicht immer ganz ungefährlich...

    Das Buch nimmt einen zwar in die Geschichte Chicagos in die 20er Jahre mit, und bietet dadurch ein interessantes Umfeld in das man auch hervorragend beim Lesen eintauchen kann. Da das Buch aber eigentlich ein Kriminalroman sein soll, bin ich enttäuscht, denn die Geschichte entwickelt sich äußerst träge. Es ist einfach keine Spannung aufgekommen, wie man es in einem Krimi eigentlich erwartet - desweiteren waren die Figuren sehr unnahbar dargestellt - und zum Beispiel mit dem Protagonisten Mike konnte ich mich gar nicht anfreunden - eine richtig unsympathische Figur mit verwirrenden Handlungen, die für mich nicht wirklich sinnvoll/verständlich waren.
    Auch der Schreibstil wirkt etwas träge und bietet einfach keinen roten Faden - daher kann ich das Buch leider insgesamt nicht weiterempfehlen.

  1. bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 30. Okt 2018 

    Lauwarm

    Chicago Ende der 20er Jahre, Mike Hodge ist Journalist und Veteran aus dem 1. Weltkrieg. Sein Metier sind Recherchen im Gangstermilieu. Als seine Geliebte, die Irin Annie Walsh, vor seinen Augen erschossen wird, begibt er sich auf gefährliches Terrain, um ihren Mörder zu finden.

    Das hört sich doch gut an, verspricht Spannung und Atmosphäre. Gangster gibt es genug: Iren, Italiener, Juden, Chinesen, Schwarze. Jede Gruppierung hat so sein Süppchen am Kochen und doch bleibt die Story weniger als lauwarm. Selbst wenn man sich keinen Thriller erwartet, was Harper Collins aber groß am Cover verspricht (der Originaltitel lautet immerhin nur „Chicago: a Novel“), entsteht keine Spannung. Scheinbar zusammenhanglose Episoden reihen sich aneinander. Man muss höllisch aufpassen, die Quintessenz aus dem Erzählten zu ziehen. Dass der Autor sonst vorrangig Stücke und Drehbücher schreibt, merkt an unzähligen Dialogen. Ohne roten Faden hatte ich aber bei diesen Gesprächen oft den Eindruck, ohne Insiderwissen der Personen den Witz zu verpassen.

 

Geheimakte Excalibur

Buchseite und Rezensionen zu 'Geheimakte Excalibur' von André Milewski
NAN
(0 Bewertungen)

Auf der Jagd nach einem Mythos!


London, 1958

Eine Einladung des British Museum führt den Archäologen Max Falkenburg nach London. Diese Gelegenheit möchte seine Freundin Jody Wellesley nutzen, um ihn ihren Eltern vorzustellen. Aber das Kennenlernen auf dem Familiensitz endet in einem Fiasko und es kommt zum Zerwürfnis zwischen Jody und ihren Eltern. Doch damit nicht genug: In der Nacht wird der Stammsitz der Wellesleys von unbekannten Angreifern attackiert und ihr Vater entführt.
Schnell finden Max und Jody heraus, dass die Entführer einem alten Orden von Assassinen aus Zeiten der Kreuzzüge angehören und es aus einem bestimmten Grund auf ihren Vater abgesehen haben: Er gilt als Hüter des legendären Schwerts Excalibur – die mythische Klinge König Arthurs!
Es entwickelt sich eine tödliche Hetzjagd durch England, bei der es nicht nur darum geht, Jodys Vater zu retten, sondern auch zu verhindern, dass die mythische Waffe in die falschen Hände gerät. Denn Excalibur besitzt eine unheilvolle Macht, die weit über das Vorstellbare hinausgeht …



Reihenfolge der »Geheimakte«-Serie:

Geheimakte Labrador (#1)
Geheimakte Inkarrí (#2)
Geheimakte Aton (#3)
Geheimakte Excalibur (NEU) (#4)
Geheimakte Uxmal (#5)
Geheimakte Fenris (#6)

Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Weitere Bücher des Autors:

Elfenbeinkrieg
Die Totentafel (Heather Bishop 1)
Die Nr. 1
Rückkehr (Heather Bishop 2)

Format:Kindle Edition
Seiten:360
Verlag:
EAN:
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So brauch ich Gewalt: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'So brauch ich Gewalt: Thriller' von Stefanie Mühlsteph
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

"Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein!"

Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.

Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde. Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen "Black Widow" führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.

Doch auf einmal wird "Black Widow" zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt, die eine andere Sealgaira mit dem Namen "Hawk" eliminieren soll. So beginnt ein Spiel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und zu ergründenden Geheimnissen, bei dem sie doch von ihrem sonst so subtilen Vorgehen abweichen muss. Denn manchmal braucht es eben doch Gewalt …

Format:Kindle Edition
Seiten:425
EAN:
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Rezensionen zu "So brauch ich Gewalt: Thriller"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Mai 2018 

    Die dunkle Seite des viktorianischen London hält blutige Ernte…

    London, im Jahre 1837: Im Untergrund herrscht die Geheimorganisation Sealgair und hält mit ihren Auftragsmördern die Machtverhältnisse im Gleichgewicht.

    Die junge Megan, Deckname „Black Widow“ ist eine von ihnen. Obgleich sie mit ihren Anfang 20 noch jung ist, kann sie schon auf eine langjährige Karriere als Mörderin zurückblicken. Dank ihrer hohen Erfolgsquote und Zuverlässigkeit bekommt sie es mit einem ungewöhnlichen Auftrag zu tun: Sie soll einen einflussreichen Politiker vor Ihresgleichen schützen. Als die Zielperson auch tatsächlich angegriffen wird, erkennt Megan in ihrer Wiedersacherin eine Sealgaira, Deckname „Hawk“ und ebenfalls eine Angehörige ihrer Untergrundorganisation. Um ihren Auftrag zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen beginnt sie, Hawk zu jagen und gerät dabei immer tiefer in ein finsteres Gespinst aus Täuschungen und Intrigen…

    Der Einstieg in die Geschichte ist recht rasant und spannend, da man gleich am Anfang das blutige und aufregende Geschäft Megans erlebt (Achtung: Hoher Bodycount!). Man durchlebt die Geschichte abwechselnd durch die Augen von Megan und ihre Gegenspieleren Abigail Hawk und lernt so die dunkle und schmutzige Seite eines London des 19. Jahrhunderts kennen. Aufträge verschiedener Art gilt es für die Protagonisten zu bewältigen. Dem Leser gibt es die Zeit, die jungen Frauen besser kennen. Beide haben einen sehr unterschiedlichen Charakter und Kampfstile. Megan ist eher ruhig und überlegt während „Hawk“, noch etwas jünger, impulsiver handelt und dies spiegelt sich auch in der Schreibweise der Autorin wider.
    Nach und nach verflechten sich die erst etwas zusammenhanglose wirkenden Aufträge miteinander und lassen so den blutig roten Faden der Geschichte erkennen. Die auftauchenden Nebencharaktere bringen zwar oft entscheidend die Geschichte voran, doch erscheinen manche davon ein wenig eindimensional und klischeehaft. Hier hätte ich an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Potential gesehen.
    Die Autorin versteht es, mit kleinen Hinweisen und klugen Ideen eine immer komplexere Geschichte zu weben, in der der Leser ein ums andere Mal von unerwarteten Wendungen überrascht wird. Der geneigte Leser wird unweigerlich an so mancher Stelle schmunzeln, da teils immer wieder Hinweise auf bekannte (literarische) Werke zu finden sind.
    Positiv ist auch anzumerken, dass keine übertriebene Liebesgeschichte im Roman vorkommt, sondern der Fokus vor allem auf dem gegenseitigen Vertrauen von Menschen liegt, denen seit ihrer Kindheit beigebracht wurde, niemandem zu vertrauen. Doch es gibt Situationen, da ist ein Freund an der Seite unbezahlbar, auch wenn das die Protagonisten im Laufe der Buches erst erkennen müssen und dazu auch über ihren Schatten springen müssen.

    Obwohl die wesentlichen Handlungsfäden zu einem würdigen Abschluss gebracht werden, ist Potential für eine Vorsetzung der Geschichte erkennbar, derer die Autorin nach eigenen Angaben auch nicht abgeneigt ist.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, mit der Hoffnung auf weitere Romane im mörderischen Untergrund.

 

So brauch ich Gewalt: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'So brauch ich Gewalt: Thriller' von Stefanie Mühlsteph
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

"Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein!"

Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.

Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde. Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen "Black Widow" führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.

Doch auf einmal wird "Black Widow" zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt, die eine andere Sealgaira mit dem Namen "Hawk" eliminieren soll. So beginnt ein Spiel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und zu ergründenden Geheimnissen, bei dem sie doch von ihrem sonst so subtilen Vorgehen abweichen muss. Denn manchmal braucht es eben doch Gewalt …

Format:Kindle Edition
Seiten:425
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Rezensionen zu "So brauch ich Gewalt: Thriller"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Mai 2018 

    Die dunkle Seite des viktorianischen London hält blutige Ernte…

    London, im Jahre 1837: Im Untergrund herrscht die Geheimorganisation Sealgair und hält mit ihren Auftragsmördern die Machtverhältnisse im Gleichgewicht.

    Die junge Megan, Deckname „Black Widow“ ist eine von ihnen. Obgleich sie mit ihren Anfang 20 noch jung ist, kann sie schon auf eine langjährige Karriere als Mörderin zurückblicken. Dank ihrer hohen Erfolgsquote und Zuverlässigkeit bekommt sie es mit einem ungewöhnlichen Auftrag zu tun: Sie soll einen einflussreichen Politiker vor Ihresgleichen schützen. Als die Zielperson auch tatsächlich angegriffen wird, erkennt Megan in ihrer Wiedersacherin eine Sealgaira, Deckname „Hawk“ und ebenfalls eine Angehörige ihrer Untergrundorganisation. Um ihren Auftrag zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen beginnt sie, Hawk zu jagen und gerät dabei immer tiefer in ein finsteres Gespinst aus Täuschungen und Intrigen…

    Der Einstieg in die Geschichte ist recht rasant und spannend, da man gleich am Anfang das blutige und aufregende Geschäft Megans erlebt (Achtung: Hoher Bodycount!). Man durchlebt die Geschichte abwechselnd durch die Augen von Megan und ihre Gegenspieleren Abigail Hawk und lernt so die dunkle und schmutzige Seite eines London des 19. Jahrhunderts kennen. Aufträge verschiedener Art gilt es für die Protagonisten zu bewältigen. Dem Leser gibt es die Zeit, die jungen Frauen besser kennen. Beide haben einen sehr unterschiedlichen Charakter und Kampfstile. Megan ist eher ruhig und überlegt während „Hawk“, noch etwas jünger, impulsiver handelt und dies spiegelt sich auch in der Schreibweise der Autorin wider.
    Nach und nach verflechten sich die erst etwas zusammenhanglose wirkenden Aufträge miteinander und lassen so den blutig roten Faden der Geschichte erkennen. Die auftauchenden Nebencharaktere bringen zwar oft entscheidend die Geschichte voran, doch erscheinen manche davon ein wenig eindimensional und klischeehaft. Hier hätte ich an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Potential gesehen.
    Die Autorin versteht es, mit kleinen Hinweisen und klugen Ideen eine immer komplexere Geschichte zu weben, in der der Leser ein ums andere Mal von unerwarteten Wendungen überrascht wird. Der geneigte Leser wird unweigerlich an so mancher Stelle schmunzeln, da teils immer wieder Hinweise auf bekannte (literarische) Werke zu finden sind.
    Positiv ist auch anzumerken, dass keine übertriebene Liebesgeschichte im Roman vorkommt, sondern der Fokus vor allem auf dem gegenseitigen Vertrauen von Menschen liegt, denen seit ihrer Kindheit beigebracht wurde, niemandem zu vertrauen. Doch es gibt Situationen, da ist ein Freund an der Seite unbezahlbar, auch wenn das die Protagonisten im Laufe der Buches erst erkennen müssen und dazu auch über ihren Schatten springen müssen.

    Obwohl die wesentlichen Handlungsfäden zu einem würdigen Abschluss gebracht werden, ist Potential für eine Vorsetzung der Geschichte erkennbar, derer die Autorin nach eigenen Angaben auch nicht abgeneigt ist.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, mit der Hoffnung auf weitere Romane im mörderischen Untergrund.

 

So brauch ich Gewalt: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'So brauch ich Gewalt: Thriller' von Stefanie Mühlsteph
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

"Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein!"

Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.

Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde. Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen "Black Widow" führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.

Doch auf einmal wird "Black Widow" zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt, die eine andere Sealgaira mit dem Namen "Hawk" eliminieren soll. So beginnt ein Spiel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und zu ergründenden Geheimnissen, bei dem sie doch von ihrem sonst so subtilen Vorgehen abweichen muss. Denn manchmal braucht es eben doch Gewalt …

Format:Kindle Edition
Seiten:425
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Rezensionen zu "So brauch ich Gewalt: Thriller"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Mai 2018 

    Die dunkle Seite des viktorianischen London hält blutige Ernte…

    London, im Jahre 1837: Im Untergrund herrscht die Geheimorganisation Sealgair und hält mit ihren Auftragsmördern die Machtverhältnisse im Gleichgewicht.

    Die junge Megan, Deckname „Black Widow“ ist eine von ihnen. Obgleich sie mit ihren Anfang 20 noch jung ist, kann sie schon auf eine langjährige Karriere als Mörderin zurückblicken. Dank ihrer hohen Erfolgsquote und Zuverlässigkeit bekommt sie es mit einem ungewöhnlichen Auftrag zu tun: Sie soll einen einflussreichen Politiker vor Ihresgleichen schützen. Als die Zielperson auch tatsächlich angegriffen wird, erkennt Megan in ihrer Wiedersacherin eine Sealgaira, Deckname „Hawk“ und ebenfalls eine Angehörige ihrer Untergrundorganisation. Um ihren Auftrag zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen beginnt sie, Hawk zu jagen und gerät dabei immer tiefer in ein finsteres Gespinst aus Täuschungen und Intrigen…

    Der Einstieg in die Geschichte ist recht rasant und spannend, da man gleich am Anfang das blutige und aufregende Geschäft Megans erlebt (Achtung: Hoher Bodycount!). Man durchlebt die Geschichte abwechselnd durch die Augen von Megan und ihre Gegenspieleren Abigail Hawk und lernt so die dunkle und schmutzige Seite eines London des 19. Jahrhunderts kennen. Aufträge verschiedener Art gilt es für die Protagonisten zu bewältigen. Dem Leser gibt es die Zeit, die jungen Frauen besser kennen. Beide haben einen sehr unterschiedlichen Charakter und Kampfstile. Megan ist eher ruhig und überlegt während „Hawk“, noch etwas jünger, impulsiver handelt und dies spiegelt sich auch in der Schreibweise der Autorin wider.
    Nach und nach verflechten sich die erst etwas zusammenhanglose wirkenden Aufträge miteinander und lassen so den blutig roten Faden der Geschichte erkennen. Die auftauchenden Nebencharaktere bringen zwar oft entscheidend die Geschichte voran, doch erscheinen manche davon ein wenig eindimensional und klischeehaft. Hier hätte ich an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Potential gesehen.
    Die Autorin versteht es, mit kleinen Hinweisen und klugen Ideen eine immer komplexere Geschichte zu weben, in der der Leser ein ums andere Mal von unerwarteten Wendungen überrascht wird. Der geneigte Leser wird unweigerlich an so mancher Stelle schmunzeln, da teils immer wieder Hinweise auf bekannte (literarische) Werke zu finden sind.
    Positiv ist auch anzumerken, dass keine übertriebene Liebesgeschichte im Roman vorkommt, sondern der Fokus vor allem auf dem gegenseitigen Vertrauen von Menschen liegt, denen seit ihrer Kindheit beigebracht wurde, niemandem zu vertrauen. Doch es gibt Situationen, da ist ein Freund an der Seite unbezahlbar, auch wenn das die Protagonisten im Laufe der Buches erst erkennen müssen und dazu auch über ihren Schatten springen müssen.

    Obwohl die wesentlichen Handlungsfäden zu einem würdigen Abschluss gebracht werden, ist Potential für eine Vorsetzung der Geschichte erkennbar, derer die Autorin nach eigenen Angaben auch nicht abgeneigt ist.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, mit der Hoffnung auf weitere Romane im mörderischen Untergrund.

 

Die Tränen der Kinder (Paula Tennant 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Tränen der Kinder (Paula Tennant 1)' von Alex Thomas
NAN
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Spannender Thriller-Auftakt um die »International Security Agency – ISA« und ihre Agentin Paula Tennant, deren Einsatz stets dort gefragt ist, wo es um unerklärliche und besonders brutale Verbrechen geht.

Ein Grab mit einem dunklen Geheimnis. Ein heiliger Wald voller Zeichen und Rätsel. Und ein Killer, dem nichts heilig ist.

Nach einem Erdbeben nördlich von Rom gibt der »Sacro Bosco« ein grauenhaftes Geheimnis preis. In einem Massengrab werden die Überreste enthaupteter Frauen entdeckt, die zum Zeitpunkt ihrer Hinrichtung Föten in sich trugen. Kardinal Calitri, der den heiligen Wald vor kurzem erwarb, ist entsetzt. Erste Untersuchungen ergeben, dass die Skelette Jahrhunderte alt sind, doch dann werden jüngere Frauenleichname entdeckt, und eine davon stammt aus dem letzten Winter.

Nach einer gescheiterten Karriere beim FBI wird Agent Paula Tennant von der ISA rekrutiert. Als einer ihrer obersten Bosse sie auf die Sacro-Bosco-Morde ansetzt, an dem sich die italienischen Behörden die Zähne ausbeißen, wittert sie ihre Chance. Undercover beginnt sie zu ermitteln, und stößt dabei immer wieder auf das Zeichen einer stilisierten Lilie – und auf eine alte Schrift aus den Vatikanarchiven, in der von einem alten Menschheitstraum und einem diabolischen Bund die Rede ist.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:355
Verlag: Edition M
EAN:
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Geheimakte Inkarrí

Buchseite und Rezensionen zu 'Geheimakte Inkarrí' von André Milewski
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Endlich ist es soweit: Eine neue Geheimakte wird aufgeschlagen – Max Falkenburg ist zurück!

Lima, 1954:

Auf Einladung eines spanischen Archäologenteams gelangen der amerikanische Archäologe Professor Crichton und seine Studenten um Max Falkenburg nach Peru. Die Spanier sind dort auf der Suche nach der legendären Inka-Stadt Paititi. Aber schon kurz nach ihrer Ankunft in Südamerika werden die Archäologen das Ziel eines Anschlags.
Der Gefahr trotzend, gelingt es den Forschern, einer der vergessenen Legenden der Inka auf die Spur zu kommen: Dem sagenumwobenen Stab des Inkarrí!
Ihre Expedition führt sie bis in die entlegensten Gebiete der Anden, wo der Mythos seinen Ursprung hat. Doch damit unterschreiben sie ihr eigenes Todesurteil. Denn jedes Geheimnis hat seinen Preis …



Reihenfolge der »Geheimakte«-Serie:


Geheimakte Labrador (1)
Geheimakte Inkarrí (NEU) (2)
Geheimakte Aton (3)
Geheimakte Uxmal (4)
Geheimakte Fenris (5)

Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Weitere Bücher des Autors:


Elfenbeinkrieg
Die Totentafel (Heather Bishop 1)
Die Nr. 1
Rückkehr (Heather Bishop 2)

Format:Kindle Edition
Seiten:390
Verlag:
EAN:
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Zeit der Finsternis. Ein Fall für Emmanuel Cooper (Ariadne Kriminalroman)

Buchseite und Rezensionen zu 'Zeit der Finsternis. Ein Fall für Emmanuel Cooper (Ariadne Kriminalroman)' von Malla Nunn
NAN
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Im zutiefst korrupten Apartheidstaat Südafrika 1953: Detective Sergeant Emmanuel Cooper hat sich nach Johannesburg versetzen lassen, um hier mit seiner heimlichen Familie ein Doppelleben zu führen, von dem keiner seiner Kollegen etwas ahnen darf, schon gar nicht sein argwöhnischer Vorgesetzter Lieutenant Walter Mason. Andernfalls droht Cooper Berufsverbot und Gefängnis, ganz zu schweigen von den Repressalien, die seine farbige Frau und ihre kleine Tochter zu erwarten hätten: Die Rassentrennungsgesetze sind gnadenlos. Er muss also extrem behutsam lavieren.

Als im Villenviertel ein weißes Ehepaar überfallen wird, geraten seine Loyalitäten auf den Prüfstand. Cooper kann nicht glauben, dass Constable Shabalalas Sohn ein Raubmörder sein soll. Doch für seine Kollegen ist der Fall klar: Wenn ein weißes Mädchen einen Zulu-Jungen beschuldigt, gibt es kein Zweifeln. Schon gar nicht direkt vor der Urlaubszeit. Cooper wird kurzerhand kaltgestellt. Und riskiert alles.

Malla Nunns Romane aus dem Herzen einer repressiven, zutiefst patriarchalen Kolonialgesellschaft kombinieren das unbeschwerte Vergnügen fulminanter historischer Kriminal¬romane – historische Genauigkeit, stringente Plotführung und mitreißend geschilderte Auseinandersetzungen – mit tiefen Einsichten über die Art, wie Menschen sich in Gesellschaft positionieren, worauf sie mit Angst, mit Anpassung, mit Aggression oder mit gesteigerter Kompetenzbildung reagieren. Das ist große Literatur, mitten im Genre.

»Nunn ist eine Meisterin darin, die Unterdrückung noch in der leisesten Körpersprache darzustellen. Eine starke Schreibe, aus der der Duft der Regenzeit des südlichen Afrikas aufsteigt.« Christiane Müller-Lohbeck, taz

»Behutsam, fein und klug: Nunn.« KrimiZEIT-Bestenliste

»Ein zutiefst fesselndes und hypnotisches Leseerlebnis, getränkt mit der Atmosphäre Südafrikas in den 1950ern.« Mike Nicol, Autor der Rache-Trilogie

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:304
EAN:
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Alle Rauhnacht wieder

Buchseite und Rezensionen zu 'Alle Rauhnacht wieder' von Salome Sigel
NAN
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12 Nächte zwischen Jahren, 12 Nächte außerhalb der Zeit, 12 Nächte, in denen die Vergangenheit zum Leben erwacht:
Der Tod ihrer Großmutter zwingt Mina zwischen Weihnachten und Neujahr dazu, in ihr Heimatdorf in der Eifel zurückzukehren. In den Rauhnächten, so sagt man, ist die Grenze zwischen der Welt der Geister und der Menschen besonders dünn. Ein namenloses Unheil lauert seit Jahrhunderten im Wald hinter dem Dorf und scheint nur darauf zu warten, erneut zuzuschlagen.
Wer ist die Tote, die in einem lange nicht mehr benutzten Gewölbekeller auf dem Grundstück gefunden wird? Welches Geheimnis hütete die Großmutter bis zu ihrem Tod? Das Tagebuch ihrer Mutter verspricht Antworten, doch bald schon stößt Mina auf die Spuren weiterer ermordeter Frauen. Als dann auch noch die Tochter ihrer ehemals besten Freundin verschwindet, ahnt Mina, dass sie sich vielleicht selbst in höchster Gefahr befindet.

Ein winterlicher Thriller aus der Eifel

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:283
Verlag:
EAN:
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Das Gold der Templer: Ein historischer Roman über den Verbleib des Templerschatzes anno domini 1307

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Gold der Templer: Ein historischer Roman über den Verbleib des Templerschatzes anno domini 1307' von Ulrich Hinse
NAN
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Jaques de Molay, der Großmeister des in der ganzen Welt des Orients und des Okzidents bekannten, geschätzten aber auch gefürchteten Templerordens war entsetzt. Sein Orden sollte aufgelöst, die Ritter verhaftet werden und das riesige Vermögen der französischen Krone zufallen. Die Haftbefehle waren bereits ausgestellt und an alle Gouverneure und Bischöfe in Frankreich verteilt worden. Am Freitag, dem 13. Oktober 1307, sollen in den Morgenstunden überall im Land die Vasallen des Königs jeden Templer festnehmen und einkerkern.
Alle Templer zu retten scheint dem Großmeister nicht mehr möglich. Deshalb stellt er in aller Eile drei Maultierkarawanen zusammen, die mit wenigen Leuten das Archiv und das Gold in Sicherheit bringen sollen. Eine Karawane ist für England bestimmt, eine soll über See nach Portugal gehen und eine weitere auf die Festung der Templer nach Ponferrada in Spanien gebracht werden.
Der junge flandrische Tempelritter Jan van Koninck hat zusammen mit dem Stellvertreter des Großmeisters die Ehre, die Karawane nach Spanien in Sicherheit zu bringen, als in den Pyrenäen sein Mentor erschlagen wird. Die Verantwortung lastet ab sofort auf seinen Schultern. Gelingt es ihm wirklich, die kleine Karawane gegen alle Widerstände im Winter über die Pyrenäen zu bringen und Ponferrada zu erreichen?
Eine stattliche Anzahl französischer Soldaten, geführt von einem alten Landsknecht, hat sich auf seine Spur gesetzt. Und auch innerhalb der sonst eingeschworenen Templer gibt es Widerstände. Es erscheint mehr als fraglich, das Gold vor dem gierigen französischen König Philipp IV. und seiner nicht viel besseren Frau Johanna von Navarra in Sicherheit zu bringen.
Ein Roman aus der Zeit des finsteren Mittelalters, in der es ehrenhafte Ritter aber ebenso viele Schurken gab.
699 Jahre später versucht in dem Roman „Das Jakobsweg-Komplott“ eine skrupellose Gruppe, das Gold zu finden.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:216
EAN:
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