Arsène Lupin, der Gentleman-Gauner

Buchseite und Rezensionen zu 'Arsène Lupin, der Gentleman-Gauner' von Maurice Leblanc
NAN
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Inhaltsangabe zu "Arsène Lupin, der Gentleman-Gauner"

Die Abenteuer des Meisterdiebs Arsène Lupin in der Neuübersetzung des ersten Bandes! Arsène Lupin ist einer der unsterblichen Superhelden der Weltliteratur: ein Gentleman, der nur in den feinsten Kreisen verkehrt, aber auch ein ausgebuffter Einbrecher, der mit seiner überragenden Intelligenz, seinem Blick für noch so kleine Details, seinen seherischen Fähigkeiten und seiner moralischen Überlegenheit jede Gaunerei erfolgreich ausführt und zugleich jeder noch so großen Versuchung, wirklich Böses zu tun, widersteht: Denn wer könnte diesem Raffael der Einbrecherkunst schon die Diebstähle funkelnder Juwelen und teuerster Gemälde aus reichen und reichsten Häusern verargen? Neben Lupin wird selbst sein größter Rivale, der britische Detektiv Sherlock Holmes, zum kleinlichen Erbsenzähler, der unserem Helden immer erst zu spät auf die Spur kommt. »Arsène Lupin, der Gentleman- Gauner« stellt diese Lichtfigur des Fin de Siècle in all seinen Facetten in einem spannenden Abenteuer voller Esprit vor.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:220
EAN:9783751800419
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1981: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu '1981: Kriminalroman' von Eloísa Díaz
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "1981: Kriminalroman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:320
EAN:9783455010947
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Rezensionen zu "1981: Kriminalroman"

  1. Gerechtigkeit

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 12. Nov 2021 

    Eloísa Díaz, eine Autorin und Tochter argentinischer Eltern, ist hier ein packender und beklemmender Blick auf Argentinien gelungen, ein Blick auf die Diktatur, auf eine Schuld und auf die Hoffnung. Dieses Buch ist teilweise Krimi und teilweise Roman, eine brillante Mischung, die ich recht oft gelungen finde. Vermittelt dieses Buch doch dadurch einen Kriminalfall und ebenso auch einen intensiven und zutiefst berührenden Blick auf die Geschichte des Landes Argentinien, auf das Wüten der Militärdiktatur. Eine ergreifende und düstere Geschichte. Und damit auch ein treffender Blick auf uns Menschen und auf das Grauen, dass in manchen von uns lauert.

    2001: In Buenos Aires wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, deren Tod der Polizeiinspektor Joaquín Alzada und dessen Hilfsinspektor Orestes Estrático untersuchen sollen, Alzada begegnet dem Gerichtsmediziner Dr. Petacchi und alte Wunden reißen wieder auf und erinnern den Polizeiinspektor Alzada an ein altes und trauriges Geschehen. 1981: Der regimekritische Bruder von Inspektor Alzada, Jorge und dessen Frau Adela verschwinden spurlos, nur ihr Sohn Sorolla wird in der verwüsteten Wohnung von Alzada und dessen Frau Paula gefunden und auch von ihnen großgezogen und Inspektor Alzada fragt sich damals in der Militätdiktatur unter Videla, wie auch 2001 zu Zeiten einer Wirtschaftskrise und der Rückkehr des Militärs, welches Verhalten vereinbar ist mit seinem Gewissen. Durchweg spannend geschrieben ist dieses Buch und absolut intensiv. 5 Sterne gibt es von mir für dieses vollkommen interessante und eindringliche Buch! Unbedingt lesen!

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  1. Argentinien in unruhigen Zeiten

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 04. Okt 2021 

    Eigentlich wollte Polizeiinspektor Joaquín Alzada in Rente gehen, doch die Pensionskasse ist leer und so muss er wohl oder übel noch weitermachen. Es herrschen Unruhen auf den Straßen in Buenos Aires. Alzadas Kollegen sind alle im Einsatz. So bleibt ihm nicht anderes übrig, als der Einladung des Gerichtsmediziners Dr. Petacchis nachzukommen, der eine unbekannte tote junge Frau auf dem Tisch hat. Dann taucht auch noch Hilfsinspektor Orestes Estrático auf, der wohl ein Auge auf Alzada haben soll. Kaum ist er in seinem Büro, als ein Paar auftaucht, welches das Verschwinden von Norma Eleonora Echegaray anzeigen will, einer jungen Frau aus wohlhabender Familie. Alzada muss sich wohl um den Fall kümmern. Er will auf keinen Fall, dass sich die Ereignisse von 1981 wiederholen, als sein politisch unbequemer Bruder und seine Frau verschwanden. Und Alzada seinen Neffen aufgenommen hat.
    Dieses Buch ist als Krimi deklariert, aber obwohl es einen Fall zu klären gibt, würde ich es dennoch nicht diesem Genre zuordnen. Die politischen Verhältnisse nehmen doch einen gewissen Raum ein. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen – 1981 und 2001. An den Schreibstil musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, dann hat er mir doch gefallen.
    Die Charaktere sind gut gezeichnet. Eigentlich will Alzada nur noch eine ruhige Kugel schieben und nicht weiter auffallen, aber nun muss er in diesen unruhigen Zeiten doch einen Fall aufklären. Dabei ist die Gefahr groß, dass er an höherer Stelle aneckt. Seine Gedanken pendeln zwischen dem Geschehen 1981 und der Gegenwart hin- und her.
    Mir hat dieser Exkurs in die argentinische Geschichte gut gefallen, auch wenn darüber die Krimihandlung zu kurz kommt.

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Die Frau aus Oslo: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Frau aus Oslo: Kriminalroman' von Kjell Ola Dahl
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Frau aus Oslo: Kriminalroman"

Format:Taschenbuch
Seiten:432
Verlag: Lbbe
EAN:9783404179923
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Rezensionen zu "Die Frau aus Oslo: Kriminalroman"

  1. Verraten und belogen wird man meist von guten Freunden

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 01. Jul 2019 

    "Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist." (Frank Thiess)
    Im Jahr 1942 wird Norwegen von den Nazis besetzt, besonders in Oslo macht sich die Judenverfolgung bemerkbar. Esther eine jüdische Widerstandskämpferin wird bei einem Einsatz verraten, kann jedoch rechtzeitig entkommen und sich nach Schweden absetzen. Für ihre Familie jedoch kommt jede Hilfe zu spät. Sie selbst erlebt noch, wie ihr Vater deportiert wird und Rest der Familie folgt wenige Zeit später. Doch zur selben Zeit wird außerdem Esthers Freundin Ase ermordet in ihrer Wohnung vorgefunden. In den Verdacht gerät schnell ihr Freund Gerhard Falkum und so muss er ebenfalls nach Schweden fliehen, um der Verhaftung zu entgehen. Zurück lässt er in der Obhut von Ases Mutter, seine kleine Tochter Turid. Viele Jahre vergehen Esther und Gerhard haben sich aus den Augen verloren, da man annahm, dass er tot ist. Doch 1967 taucht er eines Tages wieder in Oslo auf, anscheinend will er seine Tochter Turid sehen. Esther ist sich jedoch sicher, das er zudem den Mörder von Ase entlarven möchte. Doch selbst Esther sucht nach so vielen Jahren immer noch wer ihre Familie verraten und in den Tod geschickt hat.

    Meine Meinung:
    Das Cover mit der fliehenden Frau passte sehr gut inhaltlich zum Buch. Für mich war dies das erste Buch des Autors und der erneute Versuch eines skandinavischen Krimis. Zudem wollte ich dieses Buch unbedingt lesen, da es als Bestseller angepriesen wurde und mich der Klappentext neugierig gemacht hatte. Der Schreibstil war anfänglich auch noch sehr interessant, den es ging und die Kriegswirren im Jahr 1942 im norwegischen Oslo. Unter anderem war ich erstaunt zu lesen, wie sehr das norwegische Volk und vor allem die Juden unter den Nazis zu leiden hatten. Darum flohen viele nach Schweden um dort ihrer Verfolgung oder Strafe zu entgehen. Leider wurde die Geschichte für mich immer verwirrender, besonders da die Handlung recht schnell zwischen den Jahren 1942 und 1967 hin und her flog. Ganz nebenbei floss zudem noch die Gegenwart mit ein, wobei ich diese als total unnötig und irrelevant empfand. Auch wenn es mir im ganzen Buch an Spannung und Emotionen fehlte, gefiel persönlich die Handlung von 1942 besser als die anderen Zeitstränge. Dabei stellten sich mir im Lauf des Lesens viele Fragen, die mir jedoch leider nicht alle am Ende beantwortet wurden. Das größte Fragezeichen allerdings war der Tod von Ase, wo ich lange rätselte, wer der Täter/in war. Aufgelöst wurde es erst am Buchende, doch ein genaues Motiv, warum Ase so grausam sterben musste bleib der Autor leider schuldig. Genauso nervte mich das häufige Aufzählen der viele Namen von Straßen und Handlungsplätzen, mit denen ich sowieso nichts anfangen konnte. Manchmal hatte ich dabei eher das Gefühl einen Reiseführer und keinen Krimi zu lesen. Ebenso blieben die ganzen Protagonisten sehr oberflächlich. So erfuhr ich, als Leser relativ wenig was in den Jahren dazwischen mit diesen passiert war. Zum Beispiel erwähnte der Autor mehrmals die unansehnliche Narbe von Esther, klärt jedoch gleichzeitig den Leser nicht auf, woher diese genau stammt. Da fragte ich mich dann schon warum erwähnt man dieses Detail dann so häufig? So ging es leider mehrmals und so war es dann am Ende kein Wunder, das bei mir Fragen offen bleiben und einige Motive gar nicht geklärt wurden. Außerdem empfand ich das Ende viel zu abrupt, surreal und unspektakulär. Vieles wurde dabei der Fantasie des Lesers überlassen, warum es nun so ausging. Von den Protagonisten selbst gefiel mir am besten Esther, sie erschien mir am ehrlichsten und natürlichsten, selbst wenn sie im Laufe der Handlung Dinge tut, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Mit den Protagonisten Gerhard, Roar und Sverre wurde ich nie richtig warm, für mich blieben sie alle drei recht blass, ich hätte mir da deutlich mehr Tiefgang gewünscht. Ebenso wie Turid, von der man meiner Ansicht nach viel zu wenig erfuhr. Darum hat mir dieses Buch erneut gezeigt, das skandinavische Krimis nichts für mich sind. Wer jedoch sehr gerne seichte Krimis, mit nördlicher Kälte liebt, für den mag dieses Buch genau richtig sein. Mich konnte die Geschichte leider nicht packen und ich bin enttäuscht, dass dies ein Bestseller sein soll. Deshalb gibt es von mir nur 2 1/2 von 5 Sterne.

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Sommer der Liebe

Buchseite und Rezensionen zu 'Sommer der Liebe' von Michael Seitz
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Sommer der Liebe"

Siebzigerjahre ... Sex, Drugs & Rock`n Roll ... und Mord! Das sind die Zutaten, aus denen dieser Psychothriller der besonderen Art gestrickt ist. In einer Hippie-Kommune verschwindet eine junge Frau spurlos.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:373
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Sommer der Liebe"

  1. Nur in den "dollen" 70igern?

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 30. Mai 2021 

    Das Cover ist stilistisch klar gehalten: der Schatten einer roter Rose...das Symbol der Liebe - im Schatten von?
    ( 2. Roman rund um Tobi Miller)
    Inhalt: Es wird die Leiche eines Mädchens, welche vor 40 Jahren verschwunden war gefunden. Tobi Miller ein wirkliches Unikum, untersucht ihren Tod. Sein Team ist eine bunt gewürfelte Mannschaft, welche mit den Eigenheiten ihres Teams und dessen Umfeld trotz Ermittlungsstress, immer wieder gefordert werden. Die während der Ermittlung auftauchenden Ergebnisse, bringen nicht nur die Ermittler an den Rand des Zweifels. Schlussendlich muss auch Tobi um sein Leben fürchten.

    Fazit: ein ungewöhnlich gut erzählter Thriller. Die klar strukturierten Sätze und Kapitel ermöglichen einen guten Lesefluss. Die erzählten Begebenheiten der Vergangenheit aber auch im Hier und Jetzt, haben mich oft innehalten und nachdenken lassen.

    Menschen die durch ihre Sehnsucht nach Akzeptanz und Liebe auf andere "Herein fallen", sich ihnen mit "Haut & Haar" verschreiben, gab es wohl nicht nur in den 70iger Jahren. Ein spannender Psychothriller, der nicht nur unterhält, sondern auch eine Botschaft vermitteln kann.

    Sehr gute 4,5 Sterne verbunden mit einer Leseempfehlung für Leser, die mentale Denkanstöße & dramatische Entwicklungen lieben.

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Darktown (Darktown 1): Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Darktown (Darktown 1): Kriminalroman' von Thomas Mullen
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Darktown (Darktown 1): Kriminalroman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:480
EAN:9783832183530
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Rezensionen zu "Darktown (Darktown 1): Kriminalroman"

  1. Separate but equal

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 14. Jun 2021 

    Bereits im Jahr 1865 wurde in den USA die Sklaverei aufgehoben, doch erst 1948 schaffte Truman die Rassentrennung in den Streitkräften ab. Aber es dauerte auch dann noch Jahre bis 1964, bis auch im zivilen Bereich die Rassentrennung aufgehoben wird.
    In Atlanta werden 1948 die ersten acht Black Police Officers eingesetzt. Doch das bedeutet nicht, dass sie die gleichen Aufgaben und Rechte wie ihre weißen Kollegen haben. Im Gegenteil: Sie müssen seitens der Weißen wie der Schwarzen Demütigungen hinnehmen. Es ist schwer zu ertragen, was diese Männer Tag für Tag hinnehmen müssen. Sie dürfen nur in einem begrenzten Raum Streife gehen, bekommen eine eigens für sie eingerichtete Wache, dürfen keine Weißen verhaften und müssen selbst im Privatleben besondere Regeln einhalten. Aber auch die farbige Bevölkerung ist ihnen gegenüber misstrauisch.
    Als eine junge schwarze Frau ermordet und auf einer Müllhalde entsorgt wird, scheint niemand an der Klärung des Mordes Interesse zu haben. Die weißen versuchen die Sache zu vertuschen und die schwarzen Polizisten haben nicht die Berechtigung Ermittlungen anzustellen.
    Das Buch liest sich gut und die Geschichte ist ziemlich bedrückend. Es ist ein Krimi, aber auch ein politisches Buch. Die Rassentrennung ist zwar aufgehoben, aber immer noch gibt es einen starken Rassismus in den USA.
    Lucius Boggs und Tommy Smith, zwei Cops der neuen Einheit, wollen nicht, dass der Mordfall ungeklärt bleibt und machen sich daher auf die Suche nach der Wahrheit, womit sie ihren Job riskieren. Es wird gefährlich für sie.
    Alle Charaktere sind sehr gut und vielschichtig ausgearbeitet. Der rassistische Dunlow ist korrupt und gewalttätig, ein absolut unsympathischer Mensch. Dagegen konnte ich die zwiespältigen Gefühle von Rakestraw gut nachvollziehen.
    Es ist ein komplexer Roman, erschreckend und realistisch. Meine absolute Leseempfehlung.

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  1. Die Ersten

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 13. Jun 2021 

    Auf Drängen der Politik werden im Atlanta des Jahres 1948 erstmals schwarze Polizisten eingesetzt. Sie patrouillieren nur in ihren eigenen Wohnbezirken und wenn wirklich mal Maßnahmen ergriffen werden müssen, sind sie gehalten, die weißen Polizisten hinzu zu rufen. Außerdem ist ihre Wache nicht im Polizeipräsidium, sondern im YMCA und die weißen behandeln sie nicht wie Kollegen, sondern eher wie Hilfsarbeiter, die kaum wahrgenommen werden. Nicht einmal die Bewohner der Viertel bringen ihnen am Anfang Respekt entgegen. Eines Tages wird eine junge Schwarze tot aufgefunden und die Mitglieder der schwarzen Einheit Boggs und Smith wollen trotz aller Hindernisse alles tun, um den Fall zu lösen.

    In diesem ersten Band einer Trilogie bekommt man einen Einblick in eine spannende geschichtliche Zeit. Es gibt erste Zeichen, dass die Rassentrennung in den USA aufgebrochen wird. Dies allerdings geschieht gegen große Widerstände, denn Diejenigen, die die Positionen innehaben, wollen nicht davon lassen. Gerade auch in der Polizei tun die Alteingessenen alles, um die vermeintliche Konkurrenz zu schikanieren und zu drangsalieren. Manchmal gehen sie förmlich über Leichen. Nur wenige der weißen Polizisten haben überhaupt nur den Ansatz einer akzeptablen Einstellung. Hin und wieder müssen sie zähneknirschend eingestehen, dass ihre ungeliebten und nicht anerkannten Kollegen doch ordentliche Arbeit leisten.

    Es ist sehr gut, wenn man mal batsch vor den Kopf geknallt bekommt, wie sich Weiße manchmal so benehmen. Gewalttätig, wenig lernfähig, dumm. Ist das nun ein Zeichen für die amerikanische Polizei oder sind wir alle so? Ist es heute besser? Wahrscheinlich muss sich jeder fragen, ob er sich immer ordentlich benimmt. Eine ehrliche Antwort müsste nein lauten. Im hier vorliegenden Roman wird diese wachrüttelnde Thematik noch in einen spannenden Kriminalfall verpackt, der ebenso davon lebt, dass Schwarze nicht genauso behandelt werden wie die Weißen. Die Trägheit der weißen Polizisten in dem Mordfall an einer farbigen Frau auch nur zu ermitteln, die Untersuchung auch noch zu verfälschen, dass ist schon starker Tobak. Und anstatt, dass sie froh sind, dass die neue Einheit ihnen die Arbeit abnimmt, werden deren Nachforschungen auch noch behindert. Beim Lesen vermag man sich ein wenig in diese Welt hineinzuversetzen, obwohl man dies so richtig wohl nie schaffen wird. Ein packender Krimi, der zum Nachdenken anregt.

    4,5 Sterne

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Geheimakte Atlantis

Buchseite und Rezensionen zu 'Geheimakte Atlantis' von André Milewski
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Geheimakte Atlantis"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:402
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Geheimakte Atlantis"

  1. Ein packender Abenteuerroman

    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Feb 2021 

    „Mein alter Mentor, Sir William Rutherford, hat ein Stück Metall gefunden, von dem er sicher glaubt, dass es sich um Orichalcum handelt, das legendäre Metall, das den Atlantern ebenso wertvoll wie Gold gewesen sein soll und aus dem sie eine riesige Schutzmauer um ihre Hauptstadt errichtet hatten.“ (Zitat Seite 51)

    Inhalt
    Vor Jahren hatte Dr. Jody Wellesley am Trinity College bei Sir William Rutherford studiert. Nun führt eine Reise den bekannten Archäologen in die Vereinigten Staaten und er besucht seine frühere Studentin in Boston. Bei einem gemeinsamen Abendessen zeigt er ihr ein ungewöhnlich schweres Stück Metall. Es kann sich nur um das legendäre Orichalcum handeln und er will Jody und ihren Freund Max Falkenburg überreden, ihn auf eine Expedition zu begleiten und ihn bei seiner Suche nach Atlantis zu unterstützen. Am nächsten Tag ist Sir William verschwunden und Max ist überzeugt, dass der Archäologe entführt worden ist. Sie folgen seinen Spuren und erkennen rasch, wer ihre mächtigen Gegner sind. Diese Gruppe von Männern weiß genau, dass in dem verschwundenen Inselreich Atlantis die kostbarste, mächtigste Substanz der Alchemie verborgen ist.

    Thema und Genre
    Dieser spannende Roman handelt von der Suche nach dem legendären Atlantis, wobei der Autor genau recherchierte Fakten und wissenschaftliche Hintergründe mit einem fiktiven Abenteuer verbindet.

    Charaktere
    Alle Charaktere sind sehr anschaulich geschildert, ihre Beweggründe sind nachvollziehbar. Max, Jody, Joe und Professor Crichton suchen konzentriert und intensiv und geben nicht auf, auch als mächtige Gegner ihr Leben bedrohen. Sie treffen auf alte Bekannte, Freunde, Feinde und nicht immer ist der Unterschied klar erkennbar.

    Handlung und Schreibstil
    Nach einem kurzen Prolog, einem Ereignis, das beinahe zweihundert Jahre zurückliegt, beginnt die aktuelle Handlung, die im Jahr 1963 spielt. In kurzen Kapiteln, die zwischen den handelnden Personen und Orten wechseln, wird die Geschichte rasant erzählt. Die Handlung führt von Amerika nach Europa, von New York nach Paris, Athen, an die spanische Küste und dann nach Marokko. Humorvolle Dialoge, Informationen über wissenschaftliche Details und lebhafte Schilderungen der unterschiedlichen Örtlichkeiten wechseln einander mit spannenden Actionszenen ab. Es spielt keine Rolle, wenn man die bisherigen neun Geheimakte-Romane der Serie nicht gelesen hat. Es gibt zwar einige Hinweise auf vorhergehende Fälle, es tauchen alte Bekannte auf, aber dem Autor gelingt es, hier nur auf jene Details zu verweisen, welche für diese aktuelle Geschichte wichtig sind, ohne dabei zu viel zu verraten und dadurch die Spannung zu nehmen, im Gegenteil, es macht neugierig, auch die anderen Abenteuer zu lesen.

    Fazit
    Dieser packende Roman, in dessen Mittelpunkt die Suche nach dem mythischen Inselreich Atlantis steht, schildert das neueste Abenteuer des sympathischen Archäologenpaares Jody Wellesley und Max Falkenburg. Geschichtliche Fakten, interessante Informationen und spannende Action machen auch dieses zehnte Buch der Geheimakte-Serie zu einem Pageturner.

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Kolbe: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Kolbe: Roman' von Andreas Kollender
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Kolbe: Roman"

Format:Taschenbuch
Seiten:448
EAN:9783548288505
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