Die Wildrose: Roman (Rosen-Trilogie 3)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Wildrose: Roman (Rosen-Trilogie 3)' von Jennifer Donnelly
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Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt …

Format:Kindle Edition
Seiten:751
Verlag: Piper ebooks
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Die Winterrose: Roman (Rosen-Trilogie 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Winterrose: Roman (Rosen-Trilogie 2)' von Jennifer Donnelly
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London, 1900: Die junge India Selwyn-Jones bewegt sich in den feinsten Kreisen. Bis sie als Ärztin im berüchtigten Viertel Whitechapel zu arbeiten beginnt – und dort in leidenschaftlicher Liebe zu dem gefürchteten Gangsterboss Sid Malone entbrennt … Voller Dramatik und Sinnlichkeit erzählt Jennifer Donnelly, die Autorin der international erfolgreichen »Teerose«, von ihrer unbeugsamen Heldin India.

Format:Kindle Edition
Seiten:785
Verlag: Piper ebooks
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Die Teerose: Roman (Rosen-Trilogie 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Teerose: Roman (Rosen-Trilogie 1)' von Jennifer Donnelly
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die 17-jährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muss Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen … Spannend und voller Sinnlichkeit erzählt dieser Roman die Geschichte der Fiona Finnegan und einer großen Liebe zwischen Sühne, Mut und Leidenschaft.

Format:Kindle Edition
Seiten:705
Verlag: Piper ebooks
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Rezensionen zu "Die Teerose: Roman (Rosen-Trilogie 1)"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Nov 2018 

    Fabrikarbeiterin lebt den amerikanischen Traum

    Worum es geht
    Die 17-jährige Fiona Finnegan arbeitet als Teepackerin in einer Fabrik in London, hat aber bereits sehr konkrete Zukunftspläne. Mit ihrem Freund Joe will sie einen eigenen Laden eröffnen, um der drückenden Armut im Arbeiterviertel, in dem sie aufgewachsen ist, zu entfliehen.
    Doch bald überschatten tragische Ereignisse das junge Glück, und die beiden Liebenden müssen ihren eigenen Weg finden.

    Wie es mir gefallen hat
    Mit diesem Roman hat die Autorin ein wunderbares Buch vorgelegt, das den Leser auf eine Zeitreise mitnimmt, die im ausgehenden 19. Jahrhundert in einem Arbeiterviertel in London beginnt. Beeindruckend beschreibt sie den harten Existenzkampf der Fabrikarbeiter, das Bestreben, sich in Gewerkschaften zu formieren, und die oft kriminelle Gegenwehr der Arbeitgeber.
    Die Protagonisten sind außergewöhnliche, charakterlich sehr starke Persönlichkeiten. Vor allem mit der sympathischen Fiona hat die Autorin eine Figur geschaffen, die geradezu dafür prädestiniert ist, den amerikanischen Traum zu leben. Sie verfolgt ihre Ziele mit bewundernswerter Konsequenz, lässt sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen.
    Fionas Freund Joe fand ich mit allen seinen Stärken und Schwächen ebenfalls sehr glaubwürdig dargestellt, aber auch die übrigen Figuren haben durchaus Profil, und passen gut in ihr jeweiliges Umfeld.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass Jennifer Donnelly in ihrem Roman alle Gesellschaftsschichten, vom einfachen Dockarbeiter bis zum Multimillionär, vereinigt. Eindrucksvoll führt sie ihren Lesern die ungeheuren Kontraste zwischen arm und reich vor Augen, und versteht die Elendsviertel genauso anschaulich zu beschreiben wie den Luxus in den Kauftempeln. Reporter, Anwälte, Banker und Kriminelle ziehen ihre Fäden und vermitteln ein facettenreiches Bild jener interessanten Epoche. Liebe, Hass und Leidenschaft, Untreue und Loyalität, Rachsucht, aber auch der Traum von Erfolg und Glück sind die Zutaten, die hier zu einer mitreißenden Geschichte verwoben wurden. Das Buch ist zwar nie langatmig, doch versteht die Autorin die Spannung durch unerwartete Wendungen immer wieder zu steigern.
    Stilistisch gesehen hat mir der Roman ebenfalls gut gefallen. Durch den flüssigen Stil ist er leicht lesbar, allerdings sind mir neben sehr eindrucksvoller Schilderungen sprachlich auch recht einfach konstruierte Abschnitte aufgefallen. Dieser kleine Kritikpunkt kann meine Begeisterung aber nicht schmälern, hat mir die Geschichte doch äußerst unterhaltsame Lesestunden beschert.

    © Sylli

 

Der Todeskandidat: Band 1 & 2

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Todeskandidat: Band 1 & 2' von August Schrader
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Es ist eine trügerische Ruhe, die über der beschaulichen, im schönen Ilmtal gelegenen Residenzstadt W. im Jahr 1775 liegt; denn im Verborgenen werden dunkle Intrigen gesponnen und unheilvolle Pläne geschmiedet, die nicht nur von höfischen Machtinteressen motiviert sind, sondern bis ins Reich der Leidenschaft hineinreichen.

Abseits dieser hässlichen Machenschaften blüht jedoch auch die Liebe in der Stadt; die Liebe dreier Pärchen, so unterschiedlich von Stand und Rang wie gleich in ihrem Los, diese nur im Geheimen leben zu dürfen.
Gesellschaftliche Konventionen, aber auch die Machtgelüste der Intriganten beeinflussen ihre Schicksale auf eine Weise, die kaum auf einen glücklichen Ausgang hoffen lässt.

Nur ein Bewohner der Residenzstadt fühlt sich in der Lage, das stetig dichter werdende Netz aus Lügen, Intrigen, Verbrechen und dunklen Geheimnissen zu durchdringen.
Doch ist die Zeit nicht auf der Seite desjenigen, der den Liebenden seine Hilfe gewährt … denn er, der für sich selbst selbst nicht auf Liebe hoffen darf, ist … ein Todeskandidat!


Die Quality Books-Neufassung dieses so spannenden wie bewegenden sechsteiligen Sensationsromans von August Schrader wird Sie durch die Schicksale der einzelnen Protagonisten und die Tragik der Ereignisse schnell in ihren Bann ziehen.

Format:Kindle Edition
Seiten:285
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Eine verrufene Frau (Die Versandbräute von Slate Springs 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine verrufene Frau (Die Versandbräute von Slate Springs 1)' von Vanessa Vale
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Celia Lawrence kann sich in ihrer konservativen, kleinen Heimatstadt nicht mehr blicken lassen. Zuerst entdeckt sie ihren Ehemann mit der Frau eines anderen Mannes im Bett und dann wird sie Zeugin ihrer beiden Morde. Auch wenn sie nicht den Abzug betätigt hat, vergibt Kleinstadttratsch nicht und überall, wo sie hingeht, wird sie dafür verurteilt, weil sie nicht Frau genug war, um ihren Ehemann zu Hause zu halten. Begierig ihrem alten Leben zu entfliehen, macht sich Celia als Versandbraut auf den Weg nach Colorado.

Als Bürgermeister von Slate Springs in Colorado wird von Luke Tate erwartet, dass er mit gutem Beispiel voran geht. Die Kleinstadt liegt versteckt in einer entlegenen Gegend in den Bergen, in die nur wenige Frauen kommen, weil es ihnen entweder an Mut oder dem Wunsch, dies zu tun, fehlt. Als Bürgermeister fällt es ihm zu, das neu verabschiedete Gesetz zu testen und sich mit seinem Bruder eine Ehefrau zu teilen. Die Wahrheit ist allerdings, dass Luke kein Interesse an einer eigenen Frau hat und nur aus Pflichtgefühlt, nicht aber aus eigenem Antrieb, zustimmt, eine Versandbraut zu heiraten.

Sein Bruder, Walker, ist nach dem Tod seiner ersten Frau abgestumpft und hart geworden. Für Walker steht es außer Frage, dass er jemals wieder lieben wird. Aber ein Mann hat Bedürfnisse und daher wird er diese gerne mit ihrer neuen Braut befriedigen. Von Luke erwartet er, dass dieser die Zärtlichkeit und Fürsorge aufbringt, die eine Frau erwartet.

Eine Ehe, die auf allem außer Liebe begründet ist, sollte eigentlich von vorneherein zum Scheitern verurteilt sein. Aber Celia, Luke und Walker finden einen gemeinsamen Nenner: Lust. Wird diese groß genug sein, um die Gefahr, die Celia von Texas folgt, zu überstehen? Wird die Lust groß genug sein, um den dreien beizubringen, dass man für die Liebe manchmal alles riskieren muss?

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:174
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Eine verruchte Frau (Die Versandbräute von Slate Springs 3)

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine verruchte Frau (Die Versandbräute von Slate Springs 3)' von Vanessa Vale
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Von ihren Stiefschwestern eines Skandals beschuldigt, wird Eve Jamison aus ihrer Heimatstadt vertrieben mit einer Zugfahrkarte in einer Hand und einer Stellvertretereheurkunde in der anderen. Als sie in der kleinen Bergstadt in Colorado ankommt, erfährt sie jedoch, dass ihr Bräutigam vor kurzem verstorben ist. Obwohl sie ihren Ehemann nie kennengelernt hat, findet die Witwe heraus, dass sie jetzt ziemlich wohlhabend ist. Da sie nun der geldgierigen Familie ihres verstorbenen Ehemannes ausgeliefert ist, schwören sowohl Knox als auch Jed Dare, sie zu beschützen. Sie wollen beide den hübschen Blaustrumpf und weigern sich, für den anderen das Feld zu räumen.

Eve hat bezüglich der zwei Männer allerdings eine ganz andere Idee. Da sie jetzt eine Frau in Slate Springs ist, muss sie nicht wählen. Sie will beide, Jed und Knox,…und bekommt sie auch.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:157
Verlag:
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Ihre dreiste Braut (Bridgewater Ménage-Serie 8)

Buchseite und Rezensionen zu 'Ihre dreiste Braut (Bridgewater Ménage-Serie  8)' von Vanessa Vale
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Als Abigail Carr nach langen Jahren auf dem Mädchenpensionat nach Bridgewater zurückkehrt, lassen sich Gabe und Tucker Landry nicht von der einzigen Frau abbringen, denen jahrelang ihre Aufmerksamkeit – und Zuneigung – gegolten hat. Sie haben lange genug gewartet. Als Abigail verkündet, dass sie nach Butte und zu ihrem Verehrer zurückkehren müsse, weigern sich Gabe und Tucker, so leicht aufzugeben. Da sie weder einen Ehering an ihrem Finger trägt, noch Liebe in ihrem Herzen, betrachten sie Abigail als ungebunden und für sie verfügbar. Und dann verführen sie sie dazu…direkt nach Hause nach Bridgewater zu kommen, wo sie sie nicht nur heiraten, sondern ihren Körper auch auf die sinnlichste Weise erobern, die Abigail jemals in ihrem Leben erfahren durfte.

Aber Abigail weiß, dass eine Zukunft als Ehefrau und Mutter nicht möglich ist, nicht für sie. Sie kam nur nach Hause, um das Leben einer Freundin zu retten und sie wagt es nicht, zu bleiben. Wenn sie nicht innerhalb der nächsten drei Tage nach Butte zurückkehrt, wird ihre beste Freundin sterben. Und ganz egal, wie sehr Abigail auch wünscht, sie könnte bleiben und die Ehefrau sein, die Gabe und Tucker verdienen, muss sie doch ihre Freundin retten. Der grausame Kriminelle, der ihre Freundin bedroht, wird nicht zögern, jeden zu töten, der Abigail wichtig ist, einschließlich ihrer frischgebackenen Ehemänner.

Abigail wird eine schwere Entscheidung treffen müssen und sie alle retten…egal, was es sie oder ihr Herz kosten wird.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:0
Verlag:
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Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen' von Corina Bomann
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Solveig gibt ihrer schwerkranken Großmutter Agneta ein Versprechen: Sie wird den Löwenhof bewahren. Nur wie sie das anstellen soll, weiß die junge Studentin der Tiermedizin nicht. Die Glanzzeiten des Gestüts sind lange vorbei, die 60er Jahre verlangen nach neuen Ideen. Aber Solveig ist bereit für den Aufbruch, immerhin fliegen Menschen schon zum Mond. Die Pferde vom Löwenhof sollen auf internationalen Turnieren starten. Die Olympischen Spiele 1972 in München fest im Blick, beginnt Solveig mutig, das jahrhundertealte Gut der Familie auf Vordermann zu bringen.  

Format:Kindle Edition
Seiten:700
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Rezensionen zu "Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 17. Jan 2019 

    Ich fand es nicht langweilig!

    Dieses ist nun der dritte Teil um die Frauen der Löwenhof-Trilogie. Jeder dieser Teile handelt von einer Frauengeneration auf dem Löwenhof. Solveig ist die Tochter von Mathilda und die Enkelin von Agneta. Alle leben zusammen auf dem Löwenhof. Solveig ist mitten im Studium der Tiermedizin und möchte anschließend als Tierärztin auf dem Löwenhof arbeiten. Ein schwerer Unfall und damit verbunden ein schlimmer Schicksalsschlag lassen die Pläne von Solveig zerplatzen. Nur schwer gelingt es ihr wieder Freude am Leben zu finden. Und dann drohen finanzielle Probleme, die möglicherweise nur durch den Verkauf des Löwenhofs gelöst werden können. Solveig sucht gemeinsam mit ihrer Mutter nach Alternativen um einen möglichen Verkauf zu verhindern. Kann ihr das gelingen?

    Dieser letzte Teil ist ein wenig anders als die vorangegangen Teile des Löwenhofs. Er spielt in den 50er Jahren. Der Krieg ist längst vorbei und die Familienmitglieder versuchen um jeden Preis den Löwenhof für die Familie zu erhalten. Es ist insbesondere die Geschichte von Solveig, die durch den persönlichen Schicksalsschlag nur schwer wieder Freude am Leben findet. Es ist aber auch ein Buch über den Kampf um das Glück von Solveig. Geheimnisse findet man in diesem Teil nicht, aber das hat mein Lesevergnügen in keinster Weise gemindert.

    Von mir gibt es auch für diesen dritten Teil der Trilogie verdiente fünf Sterne und die Empfehlung an alle die Trilogie unbedingt zu lesen.

 

Jahre aus Seide: Roman (Die große Seidenstadt-Saga 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'Jahre aus Seide: Roman (Die große Seidenstadt-Saga 1)' von Ulrike Renk
3.25
3.3 von 5 (4 Bewertungen)

Träume aus Seide in Zeiten des Aufruhrs.
1932: Ruth hat eine unbeschwerte Jugend. Die meiste Zeit verbringt sie in der Villa des benachbarten Seidenhändlers Merländer. Sie ist fasziniert von den kunstvoll bedruckten Stoffen, lernt Schnittmuster zu entwerfen und Taschen und Zierrat zu fertigen. Hier begegnet sie auch Hans, ihrer ersten großen Liebe. Als die Nazis an die Macht kommen, scheint es für sie beide keine Zukunft zu geben, denn Ruth ist Jüdin. Über Nacht muss sie aus ihrer Heimatstadt fliehen, und lässt ihre Eltern und alles, was ihr wichtig ist, zurück. Und dann kommt der Tag, an dem das Schicksal ihrer Familie in Ruths Händen liegt.

Eine dramatische Familiengeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:576
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Rezensionen zu "Jahre aus Seide: Roman (Die große Seidenstadt-Saga 1)"

  1. bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 12. Jan 2019 

    Ein Buch voller ungehaltener Versprechen...

    Die Autorin konnte mich vor einigen Jahren mit ihrer Australien- Saga so sehr begeistern, dass ich jetzt unbedingt mal wieder ein Buch von ihr lesen wollte. Leider wird nicht ein Versprechen des Klappentextes gehalten.

    In der Geschichte geht es um die Jüdin Ruth, die unbeschwert in Deutschland groß wird und ein erfülltes Leben genießt bis die Nazis an die Macht kommen. Was wird sich in ihrem Leben alles ändern? Und was wird aus der Liebe zu Kurt, dessen Eltern unbedingt auswandern wollen, wenn es hart auf hart kommt?

    Selten fiel es mir schwer in ein Buch hineinzufinden wie hier. Dies liegt vor allem daran, weil eigentlich während des ganzen Buches nicht wirklich viel passiert. Interessante Passagen wie etwa Ruth ihren Kurt kennenlernt, werden auf einer halben Seite abgerissen, während Feiertage ausführlichst beschrieben werden, aber eben nicht wirklich die Bräuche, sondern was es jeweils für Festessen gibt.

    Zudem ist der Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, gänzlich anders als beim Inhalt beschrieben. Ewig geht es erstmal um Ruths Mutter Martha und wie gut es doch der Familie geht. Man erlebt Ruth bereits als Kleinkind, was ich ehrlich gesagt als unnötig empfand.

    Des Weiteren gelang es der Autorin nicht mir einen der Charatere schmackhaft zu machen, da keine Figur wirklich aus dem Leben gegriffen erscheint.

    Die Hauptfigur Ruth kann bereits in jungen Jahren Dinge, die ich mir einfach nicht vorstellen kann und als unglaubwürdig empfunden habe. Natürlich können Kinder besondere Begabungen haben, aber nicht in der Ausprägung, da gerade bei der Schneiderei ja auch handwerkliches Geschick gefragt ist, was aber gewisse motorische Ausprägungen erfordert, die Kinder in jungen Jahren schlichtweg noch nicht haben.

    Auch Ruths Mutter konnte mich leider nur sehr selten berühren, da ich überhaupt keinen Zugang zu ihr gefunden habe. Klar hat es mir gut gefallen, dass sie eine gute Mutter sein wollte, aber alle Pflichten, die damit einhergehen, gibt sie an das Hauspersonal ab. Zudem empfand ich ihr Leben doch als sehr langweilig, wenn sie ausschließlich Gesellschaften gibt, aber sonst nichts weiter kann.

    Karl war für mich ein Charakter, der einfach zu gut für die Welt ist. Auch wenn das im wahren Leben so abgelaufen sein soll, empfand ich seine enorme Gutmütigkeit, mit der er seine Familie teilweise sogar in Gefahr bringt, als anstrengend und belastend. Beim Lesen fragte ich mich schon, was denn der Messias Karl als nächstes für gute Taten vollbringen wird?

    Außerdem wurde immer wieder betont, dass die Familie sehr reich sei und nahezu mit matierellen Dingen geprahlt. Auch als es schon zahlreichen Familien schlecht geht, soll sich Ruth Skier kaufen und ihr Leben genießen. Wo bleibt da das Feingefühl den anderen Mädchen gegenüber?

    Die Geschichte erschien mir leider an vielen Stellen an den Haaren herbeigezogen. Nie gibt es wirkliche Höhen und Tiefen in der Handlung. Wenn mal etwas Schlimmes passiert, ist wenige Zeilen später die Lösung da. Daher fiel es mir auch unendlich schwer konstant zu lesen, weil ich immer wieder hoffte, das nun endlich etwas mit Wums passiert und dann kommt dies wieder nicht.

    Man merkt schon, dass durchaus recherchiert worden ist, aber die Einstreuung von politischen Ereignissen wirkt einfach zu gestelzt und gewollt. Auch führen die jüdischen Mädchen wie Anne Frank Tagebuch, was auch so sehr betont worden ist, dabei haben Mädchen in dem Alter wohl schon immer das Bedürfnis gehabt Tagebuch zu führen, egal welcher Ethnie oder Glaubensrichtung sie angehören.

    Ehrlich gesagt bin ich jetzt sogar erleichtert, dass das Buch zu Ende ist. Die Fortsetzungen dazu werde ich gewiss nicht lesen.

    Fazit: Für Leser, die sehr seichte Kost mögen, die zudem sprachlich nicht anspruchsvoll ist, werden sicherlich einen Mehrwert in diesem Buch entdecken. Ich kann hier jedenfalls keine Leseempfehlung aussprechen.

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 31. Dez 2018 

    Jahre aus Seide

    Beruhend auf einer wahren Geschichte erzählt Ulrike Renk das Leben der jüdischen Familie Meyer in den 30er Jahren in Krefeld. Familie Meyer lebte zur damaligen Zeit in Krefeld in privilegierteren Verhältnissen. Karl Meyer ist als Vertreter für Schuhe erfolgreich in ganz Deutschland unterwegs. Martha Meyer ist zu Hause und kann sich ganz der Betreuung der Kinder Ruth und Ilse widmen. Unterstützung erhält sie dabei vom Kindermädchen Leni und auch von der Haushaltshilfe Frau Jansen. Der Familie geht es für damalige Verhältnisse ausgesprochen gut, sie haben keine Not. Und doch verändert sich das Leben in Krefeld. Die Repressalien gegen Juden nehmen zu und machen auch vor der Familie Meyer nicht halt. Anfänglich wollen sie diese nicht wahrhaben und hoffen immer noch auf eine Besserung der Situation, aber im Gegenteil, es wird immer schwieriger für alle. Änderungen im persönlichen Umfeld der Meyers nehmen zu. Viele Freunde und Verwandte versuchen ins Ausland zu kommen, nach Palästina oder in die USA. Die Frage ist nur, ob es auch den Meyers gelingen wird?

    Mit viel Liebe erzählt die Autorin hier aus dem Leben dieser jüdischen Familie. Aufgrund der geschichtlichen Ereignisse wissen wir alle bereits beim Lesen was passieren wird. Das macht das Leben auf der einen Seite so spannend. Wie geht die Familie mit den Einschränkungen in ihrem Leben um? Wie reagieren sie auf die Veränderungen? Auf der anderen Seite ist es aber so, dass die Veränderungen und Einschränkungen gerade in dieser Familie erst sehr spät zum Tragen kommen. Ich hatte wahrscheinlich eine andere Vorstellung und habe mir das Leben der Familie sehr viel tragischer vorgestellt.

    Toll fand ich die Charakterisierung der übrigen Familienmitglieder und ihren Umgang miteinander. Ganz großartig war Karl Meyer, der für seine Schwiegermutter immer die passende schlagfertige Antwort parat hatte.

    Unbedingt empfehle ich auch das Nachwort zu lesen. Hier schreibt Ulrike Renk, wie es eigentlich dazu kam dieses Buch und auch die nachfolgenden Bücher zu schreiben.

    Auch wenn ich mir einiges im Buch anders vorgestellt hätte, empfehle ich dieses Buch sehr gerne. Von mir gibt es dafür 3,5 Lesesterne.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 30. Dez 2018 

    Eine historische Figur in einem teilweise fiktiven Roman verwebt

    Kurz zum Inhalt:
    Die jüdische Familie Meyer lebt in Krefeld, wo sie in der Nähe des reichen Seidenhändlers Merländer ein Haus baut. Vater Karl hat aufgrund einer Sehschwäche einen katholischen Chauffeur, der ihn im ganzen Land herumführt, wo er Schuhkollektionen verkauft. Der Familie geht es finanziell sehr gut.
    Ruth freundet sich mit Rosi, der Tochter von Merländers Chauffeur an, und verbringt viel Zeit in der Villa Merländer. Dort kommt sie auch zum ersten Mal mit teuren Stoffen und Seide in Kontakt und ist sofort begeistert. Ihre Oma bringt ihr das Nähen bei und wie man Schnittmuster entwirft.
    Ruth hat eine behütete Kindheit, und in ihrer Jugend verliebt sie sich in Kurt.
    Doch die Nationalsozialisten erlangen immer mehr Macht, und die Juden werden in ihrem Leben immer mehr eingeschränkt.
    Viele jüdische Familien planen auszuwandern, ebenso die Familie von Kurt, doch Karl ist lange Zeit dagegen und hofft, dass die furchtbare Zeit bald vorbei ist...

    Meine Meinung:
    "Jahre aus Seide" ist der erste Teil der Trilogie um die jüdische Familie Meyer vor und im Zweiten Weltkrieg, im Vordergrund steht die Tochter Ruth. Dieser erste Teil handelt von Ruths Kindheit in den 1920er und 1930er Jahren vor dem Weltkrieg.
    Der Schreibstil ist ruhig und authentisch. Leider suggeriert der Klappentext einen etwas anderen Inhalt, nichts desto trotz war ich von dem Buch begeistert! Es wird die Familiengeschichte der Meyers erzählt, nach einer wahren Begebenheit. Dadurch, dass man als Leser weiß, welches politische Ereignis passieren wird, sieht man alles natürlich durch andere Augen.
    Auch wenn jetzt nicht ein spannendes Ereignis dem anderen folgt - es ist eine Familiensaga, und wer Tempo und Spannung will, möge einen Krimi oder Thriller lesen.
    Vor allem die Familie Aretz, allen voran Hans Aretz, Karls Chauffeur, hat das Herz am rechten Fleckt und die Meyers sehen die Aretz' nicht nur als Angestellte, sondern als Freunde, mit denen sie auch oft in Urlaub gefahren sind.
    Die ersten zwei Drittel 'plätschern so vor sich hin', um es mal salopp zu sagen, und das letzte Drittel nimmt dann an Fahrt auf, denn die Zustände für die Juden werden immer schlimmer.
    Das Buch endet leider mit einem fiesen Cliffhänger, bei dem man als Leser unbedingt sofort den nächsten Band zur Hand nehmen will um zu erfahren, wie es mit der Familie Meyer weitergeht!
    Das Cover suggeriert sofort einen historischen Roman, und auch die Cover der anderen beiden Bände lassen die Zusammengehörigkeit dieser Trilogie erkennen.

    Fazit:
    Emotionale und dramatische Familiensaga nach einer wahren Begebenheit, die mich sehr gut unterhalten hat. Ich bin schon sehr neugierig auf die anderen beiden Bände!

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 27. Dez 2018 

    Familienschicksal

    Ulrike Renks Familiensagas basieren häufig auf einer wahren Begebenheit. Das macht ihre Romane meist besonders intensiv. In ihrem neuen Buch „Jahre aus Seide“ ist es das Schicksal der jüdischen Krefelder Familie Meyer. Karl und Magda Meyer und ihre beiden Töchter Ruth und Ilse leben ein harmonisches Familienleben. Nach den schwierigen Jahren nach dem Ersten Weltkrieg geht es wirtschaftlich aufwärts. Man baut ein neues Haus in bester Krefelder Lage und die Zukunft verspricht wirklich Jahre aus Seide. Doch am Horizont ziehen bereits dunkle Wolken auf.

    Sehr intensiv beschreibt die Autorin wie der Alltag der Familie immer häufiger durch das Erstarken der neuen Partei eingeschränkt wird. Erst nur durch gehässige Bemerkungen und Einschränkungen im kulturellen Leben, aber immer schneller dreht sich die Spirale der Gewalt. Die Meyers die sich als assimilierte Juden in erster Linie als Deutsche fühlen, die Synagoge höchstens zu den Feiertagen besuchen und auch keine koschere Küche pflegt, hoffen – wie viele andere auch – das dieser Spuk bald vorüber ist. Aber auch sie können die Augen nicht länger verschließen und denken über eine Auswanderung nach.

    Dieser Teil der Geschichte hat mich sehr berührt, es ist oft das Alltagsleben ganz gewöhnlicher Leute, die die Gräuel der Nazis besonders deutlich machen. Deshalb hat mich das Buch auch erst in der letzten Hälfte richtig angesprochen.

    Der erste Teil beschreibt sehr ausführlich und oft auch mit vielen netten, aber letztlich nichtssagenden Details das Leben einer erfolgreichen Familie. Dem harmonischen Familienleben wird viel Platz eingeräumt. Da wird ein Idyll geschildert, mit einer liebevollen Umwelt und Eltern. Das Hauptaugenmerk in diesem Buch, das als Beginn einer Trilogie angekündigt ist, liegt auf der älteren Tochter Ruth. Ein Mädchen, das oft allzu altklug dargestellt wird. Schon als 4-5 Jährige spricht sie druckreif und reflektiert. Selbst wenn ich berücksichtige, dass Ruth meist nur Erwachsenen Umgang hat, wirkt das aufgesetzt und unecht. Wir lesen von ihrer Kinderzeit, den Freundschaften mit den Nachbarskindern, von den ersten Schuljahren und später den Jahren auf dem Lyzeum, von den ersten schwärmerischen Verliebtheiten.

    Da „Jahre aus Seide“ der erste Band ist, werden natürlich viele Personen und Handlungsstränge eingeführt, deren weitere Entwicklung offen bleibt und die wahrscheinlich erst wieder in der Fortsetzung aufgegriffen werden. Das ist zwar verständlich, hat mich aber trotzdem gestört.

    Gestört haben mich auch die vielen Druckfehler im Buch. Es gab eine Namensverwechslung und Sätze, die durch seltsame Satzstellung oder Wortverwechslungen sinnlos scheinen. Ich finde, das darf einem aufmerksamen Lektorat in einem renommierten Verlag nicht passieren.

    Ich lese die Bücher der Autorin ausgesprochen gern und die Australien- und die Ostpreußensaga habe ich verschlungen. Deshalb bin ich enttäuscht, dass mich die Geschichte einfach nicht zu fesseln vermochte.

 

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe: Roman (Die Löwenhof-Saga 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe: Roman (Die Löwenhof-Saga 1)' von Corina Bomann
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Ein schwedisches Landgut, eine mächtige Familie, eine Frau zwischen Liebe und Pflicht: Die große Saga von Corina Bomann


Agneta kämpft mit den Tränen. Ein Telegramm hat sie nach Hause gerufen, ihr Vater ist bei einem Brand ums Leben gekommen. Dabei hatte sie sich schweren Herzen von ihrer mächtigen Familie losgesagt und in Stockholm ein freies Leben als Malerin geführt. Eine Aussöhnung schien unmöglich. Jetzt werden ihr Titel, Glanz und Vermögen zu Füßen gelegt, sie soll das Erbe ihres Vaters antreten als Gutsherrin vom Löwenhof. Ihre Wünsche und Träume sind andere, sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite von Michael, einem aufstrebenden Anwalt. Selbstlos stellt Agneta sich der Pflicht und Familientradition. Ihr Herz jedoch kann nicht vergessen und sehnt sich nach Liebe …


Band 2 "Mathildas Geheimnis" erscheint im September 2018


Band 3 "Solveigs Versprechen" erscheint im Januar 2019

Format:Kindle Edition
Seiten:736
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Rezensionen zu "Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe: Roman (Die Löwenhof-Saga 1)"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 07. Jun 2018 

    Eine Erbschaft, die viel abverlangt

    Schweden im Jahr 1913: Als sie an ihrem Studienort Stockholm ein Telegramm ihrer Mutter Stella erhält, ist Agneta Lejongård voller Sorge. Ihr Vater Graf Thure und ihr Bruder Hendrik seien verunfallt, sie soll umgehend nach Hause kommen, heißt es darin. Beide sterben, nachdem sie während eines Brands auf dem heimischen Gut verletzt werden. Vor zwei Jahren hat sich Agneta von ihrer Familie losgesagt, um sich als Malerin in der Hauptstadt den Künsten und ihrem Studium zu widmen. Jetzt macht sich die 27-Jährige umgehend auf den Weg und erfährt, dass sie das Erbe ihres Vaters als Gutsherrin vom Löwenhof antreten soll. Selbstlos stellt sie sich der Pflicht. Doch ihr Herz und ihre Gedanken sind bei Michael, einem ehrgeizigen Jurastudenten. Was wird aus ihrer Liebe?

    „Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe“ ist der gelungene Auftaktband einer Trilogie von Corina Bomann.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus zwei Teilen, die wiederum in insgesamt 70 Kapitel untergliedert sind. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Agneta. Die Handlung spielt über einen Zeitraum von ungefähr zwei Jahren.

    Der Schreibstil mit vielen anschaulichen Beschreibungen ist angenehm, flüssig und lebhaft. Es fiel mir nicht schwer, in die Geschichte einzufinden. Den Roman habe ich nur ungerne zur Seite gelegt.

    Als starke Hauptprotagonistin hat mir Agneta gut gefallen. Sie war mir schon nach wenigen Seiten sympathisch. Ich mag ihre moderne Art zu denken und konnte ihre Gefühls- und Gedankenwelt gut nachvollziehen. Auch die übrigen Charaktere werden glaubwürdig dargestellt.

    Die Handlung war schlüssig und abwechslungsreich. Sie konnte mich an einigen Stellen überraschen. Trotz der recht hohen Seitenzahl kommt beim Lesen keine Langeweile auf.

    Nicht nur das Setting, Schweden kurz vor dem Ersten Weltkrieg, finde ich ansprechend. Ein Pluspunkt sind für mich auch die Themen, die in dem Roman auftauchen. Das Rollenbild der Frau steht dabei im Fokus. Als Suffragette tritt Agneta für die Rechte der Frau und feministische Ideale ein.

    Das hübsche Cover passt wunderbar zum Inhalt des Romans. Auch den Titel finde ich passend gewählt.

    Mein Fazit:
    „Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe“ von Corina Bomann ist ein historischer Roman, der mich überzeugen konnte. Auf die Folgebände, die ich sicherlich auch noch lesen werde, bin ich schon gespannt.

 

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