Die Kreuzzüge

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Kreuzzüge' von  Jonathan Riley-Smith
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Kreuzzüge"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:484
Verlag: wbg Theiss
EAN:9783806241051

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Rezensionen zu "Die Kreuzzüge"

  1. Grundsolide

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 28. Jul 2021 

    Jonathan Riley-Smiths "Die Kreuzzüge" ist nicht die erste und vielleicht auch nicht die letzte Darstellung dieses Aspekts der mittelalterlichen Geschichte, die ich gelesen habe. Ich halte sie für grundsolide, aber sie kommt nicht an der schon als Klassiker zu bezeichnenden "Geschichte der Kreuzzüge" von Steven Runciman heran, auch nicht an modernere Monographie "Die Kreuzzüge" von Thomas Asbridge. Diese beiden Darstellungen widmen sich ausführlich und sehr detailreich den "bewaffneten Wallfahrten" ins heilige Land und enden dementsprechend mit dem Fall von Akkon, dem letzten europäischen Vorposten in Pälastina. Das wird natürlich auch bei Riley-Smith angesprochen, aber etwas knapper und grüßzügiger. Dafür liegen die Stärken aber woanders. Riley -Smith fasst den Krezugsbegriff sowohl inhaltlich als auch zeitlich weiter, sodass auch innereuropäische Kreuzzüge, wie etwa die gegen die Katharer, die Stedinger oder die Hussiten angesprchen werden, zudem erläutert er intensiv die sich ändernde Haltung der katholischen Kirche zur Frage der Legitimität von Gewalt. Und er zeigt auf, dass die Idee des Kreuzzuges nicht mit dem Mittelalter vorbei war. Die Auseinandersetzungen der ost und südosteuropäischen Staaten mit dem Osmanischen Reich in der frühen Neuzeit sind ebenso Beweis dafür wie religiös motivierte Begründungen aus der Zeit des Imperialismus. Und zu guter letzt geht er auch auf den mödernen Dschihad ein, der sich argumentativ der Kreuzzugsbewegung des Mittelalters bedient. Das alles macht die Studie lesens- und lohnenswert.

 

Codex 632. Wer war Christoph Kolumbus wirklich? (Tomás Noronha-Reihe)

Buchseite und Rezensionen zu 'Codex 632. Wer war Christoph Kolumbus wirklich? (Tomás Noronha-Reihe)' von J.R. Dos Santos
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Codex 632. Wer war Christoph Kolumbus wirklich? (Tomás Noronha-Reihe)"

Format:Taschenbuch
Seiten:368
EAN:9783946621065

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  1. Spannende Mischung aus Fakten und Fiktion

    5
    (5 von 5 *)
     - 10. Jul 2021 

    „Wenn jemand Tomás Noronha an diesem Morgen gesagt hätte, er würde die nächsten Wochen damit verbringen, durch die Welt zu reisen, um eine fünfhundert Jahre alte Verschwörung zwischen den beiden einstigen Weltmächten Spanien und Portugal aufzuklären und in die esoterische Welt der Kabbala und der Tempelritter einzutauchen, hätte er vermutlich gelacht. Und doch stand ihm genau das bevor.“ (Zitat Seite 12)

    Inhalt
    Dieser 6. Dezember 1999 in Lissabon begann für den Historiker und Dozenten Tomás Noronha mit einer Vorlesung, gefolgt von Institutsbesprechungen. Am späten Abend eines sehr langen Tages erhält er einen Anruf von Nelson Moliarti, Stiftung für gesamtamerikanische Geschichte in New York, in deren Auftrag der bekannte Professor Toscano die historischen Hintergründe der Entdeckung Brasiliens untersucht. Der Professor teilt der Stiftung mit, brisante Fakten entdeckt zu haben, die bekannte historische Ereignisse verändern werden, doch bis zur Veröffentlichung will er seine Forschungsergebnisse geheim halten. Am 30. November 1999 ist Professor Toscano in seinem Hotelzimmer in Rio überraschend verstorben. Die Stiftung bittet den bereits international bekannten Codespezialisten Tomás Noronha um Hilfe, er soll herausfinden, woran genau der Professor gearbeitet und was er entdeckt hat. Dieser nimmt den hochdotierten Auftrag an und bald ist er einem Geheimnis auf der Spur, das tatsächlich die bisher bekannten historischen Fakten um eine wichtige Entdeckung verändern kann, denn im Mittelpunkt der Forschungen des verstorbenen Professors standen nicht Cabral und Brasilien, sondern Christoph Kolumbus.

    Thema und Genre
    Dieser in deutscher Sprache als vierter Band erschienene Roman ist im Original das erste Buch der Serie um den portugiesischen Kryptanalysten und Historiker Tomás Noronha. Es geht um die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus.

    Charaktere
    Tomás Noronha, fünfunddreißig Jahre alt, ist ein international bekannter Codepsezialist und Historiker, spricht eine Reihe von alten Sprachen. Professor Toscano pflegte seine Daten und Notizen mit komplizierten Wortkreationen zu verschlüsseln. Obwohl ihn gerade auch seine private Situation fordert, recherchiert Tomás intensiv, denn die Stiftung drängt, braucht Resultate. Die Veröffentlichung soll bereits zur geplanten Jubiläumsfeier fünfhundert Jahre Entdeckung Brasiliens am 22. April 2000 stattfinden.

    Handlung und Schreibstil
    Bereits in diesem ersten Buch der Tomás Noronha Reihe überzeugt die interessante, packende und wissenschaftlich umfassend recherchierte Mischung aus Fiktion und Fakten. Die chronologisch erzählte Handlung führt den Hauptprotagonisten von Lissabon nach Rio de Janeiro, New York, Jerusalem und zuletzt nach London. Gekonnt baut der Autor die historischen Dokumente, authentischen Quellen, Manuskripte und alten Bücher in die Handlung ein, lässt uns durch seine Hauptfigur Detail um Detail die einzelnen Puzzleteile entdecken und nachvollziehen. Auch den titelgebenden Codex 632 gibt es tatsächlich. Dennoch ist die Handlung selbst fiktiv, ein Roman.

    Fazit
    Diese hochinteressante Kombination aus Information, Wissenschaft und spannender Geschichte, aus authentischen Fakten und Fiktion, macht jedes Buch der Serie zu einem besonderen Leseerlebnis.

 

Wir haben wieder aufgebaut: Frauen der Stunde null erzählen: Mit Beiträgen von Christine Razum, Elfriede Brüning, Hella Maron, Hildegard Hamm-Brücher u. v. a. (Elisabeth Sandmann im it)

Buchseite und Rezensionen zu 'Wir haben wieder aufgebaut: Frauen der Stunde null erzählen: Mit Beiträgen von Christine Razum, Elfriede Brüning, Hella Maron, Hildegard Hamm-Brücher u. v. a. (Elisabeth Sandmann im it)' von Antonia Meiners
NAN
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Inhaltsangabe zu "Wir haben wieder aufgebaut: Frauen der Stunde null erzählen: Mit Beiträgen von Christine Razum, Elfriede Brüning, Hella Maron, Hildegard Hamm-Brücher u. v. a. (Elisabeth Sandmann im it)"

Format:Taschenbuch
Seiten:160
EAN:9783458360407

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Der Fall von Akkon

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Fall von Akkon' von  Roger Crowley
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Fall von Akkon"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
Verlag: wbg Theiss
EAN:9783806241778

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Rezensionen zu "Der Fall von Akkon"

  1. Geschichte spannend erzählt

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 02. Mai 2021 

    Glück gehabt – denn dieses Buch habe ich beim Gewinnspiel der Wbg-wissenverbindet gewonnen! Es erzählt das Ende der durch die Kreuzzüge versuchten Inbesitznahme des „Heiligen Landes“ durch die Christen, als 1291 die muslimischen Truppen unter Sultan Khalil al-Aschraf die Stadt Akkon einnehmen. Roger Crowley gibt dabei einen Überblick über dieses Abenteuer europäischer Herrscher, die großen Ritterorden und über die Machtkämpfe innerhalb der muslimischen Welt im 13. Jh.

    Und auch wenn das jetzt in dem Zusammenhang wie ein Kalauer klingt: Ich möchte gerne für dieses Buch eine Lanze brechen. Roger Crowleys Arbeiten werden gerne mit dem Etikett „Populärgeschichte“ belegt, was v.a. in Deutschland immer etwas despektierlich gemeint ist. Grundsätzlich ist die angelsächsische Geschichtsschreibung erzählender und wirkt damit für den strengen Historiker vielleicht etwas unwissenschaftlicher. Sätze wie „Ochsen spannten ihre Kräfte an“ oder „Am Strand spielten sich verzweifelte Szenen ab“ wird man in einem deutschsprachigen historischen Text kaum finden. Ich habe in einer Rezension zu dem Buch den Begriff der „Verlebendigung von Ereignisgeschichte“ gelesen – und das trifft es sehr genau. Diese Art der Geschichtsschreibung erzählt, was passiert ist; sie analysiert, systematisiert und interpretiert aber weniger. Damit ist sie auf jeden geeignet für jeden historisch Interessierten, der sich nicht mit hunderten Seiten streng wissenschaftlicher Lektüre auseinandersetzen will. Das Buch hat ein Quellen- und Literaturverzeichnis, Anmerkungen zu allen Zitaten und Crowley arbeitet anhand historischer Quellen. Als ehemaliger Geschichtsstudent hätte ich dieses Buch nie für eine Hauptseminararbeit verwendet, aber für ein Thema, das einen einfach außerhalb akademischer Arbeit interessiert, bietet "Der Fall von Akkon" einen spannend zu lesenden Überblick – und das dennoch historisch fundiert. Man muss im Elfenbeinturm ein wenig berücksichtigen, dass auch Nicht-Historiker Bücher über Geschichte lesen wollen.

 

Wir standen nicht abseits: Frauen im Widerstand gegen Hitler

Buchseite und Rezensionen zu 'Wir standen nicht abseits: Frauen im Widerstand gegen Hitler' von Frauke Geyken
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:352
Verlag: Beck C. H.
EAN:9783406659027

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Rezensionen zu "Wir standen nicht abseits: Frauen im Widerstand gegen Hitler"

  1. Bis heute zu wenig beachteter Widerstand

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Mai 2021 

    Überblicksdarstellungen beschränken sich aufgrund der Masse an Informationen oft auf reine Aufzählungen und vernachlässigen dabei strukturelle Fragestellungen. Frauke Geyken dagegen zeigt die wichtigsten Facetten des weiblichen Widerstandes an sieben Beispielen: Frauen, die selber Widerstand geleistet haben (Antje Hasenclever, Cato Bontjes van Beek, Sophie Scholl), die vom Widerstand ihrer Männer wussten und diese dabei unterstützen (Annedore Leber, Rosemarie Reichwein) und Frauen, die nicht informiert waren, „deren späteres Leben aber maßgeblich vom Widerstand bestimmt war“ (Inge Aicher-Scholl, Marie Louise von Scheliha). Dabei werden die Biografien nicht einfach aneinander gereiht, sondern in chronologischen und thematischen Blöcken immer wieder aufgegriffen und durch weitere Namen ergänzt. Gezeigt werden die unterschiedlichen Wege und Definitionen von Widerstand, das Problem der Kompromisse und Anpassungen, um das eigentliche Ziel nicht aufs Spiel zu setzen.

    Ein weiteres Highlight des Buches: Die Beschäftigung mit der „Roten Kapelle“ Nachdem die von der Gestapo unter diesem Namen subsumierten Personen jahrzehntelang als kommunistische Landesverräter verunglimpft wurden, ist die Beschäftigung mit ihnen umso wichtiger – und weit über ein Drittel der Verhafteten der „Roten Kapelle“ waren Frauen. Fast ein Drittel des Buches beschäftigt sich mit der Zeit nach 1945 und den sehr unterschiedlichen Formen des Umgangs der Frauen mit ihrer Vergangenheit, aber auch der Öffentlichkeit mit ihnen.
    Und neu für mich: Inge Scholl erreichte bald die Deutungshoheit über die Geschichte der Gruppe und, dass alle Mitglieder außer Sophie und Hans mehr und mehr aus der Wahrnehmung verschwanden. Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich mit Maren Gottschalk, der Autorin einer Sophie Scholl-Biografie Kontakt aufgenommen habe und mir ihr Buch direkt gekauft habe.

    Und damit konnte ich wieder ein wichtiges Buch für mein Projekt #büchergegendasvergessen lesen...

 

Deutschland: Wegmarken seiner Geschichte

Buchseite und Rezensionen zu 'Deutschland: Wegmarken seiner Geschichte' von Hans Maier
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Deutschland: Wegmarken seiner Geschichte"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:208
Verlag: Beck C. H.
EAN:9783406764530

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Rezensionen zu "Deutschland: Wegmarken seiner Geschichte"

  1. Sichtweisen auf die Vergangenheit

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 25. Apr 2021 

    Klappentext:
    „Deutschland – das ist ein spätes Wort, ein Neuankömmling unter den Bezeichnungen europäischer Länder. Erst im Grundgesetz kam es erstmals zu verfassungsmäßigen Ehren. Hans Maier hat sich ein Leben lang mit diesem eigentümlichen Gebilde beschäftigt, der vielberufenen Kulturnation, dem staatlich-politischen Kern, den Institutionen. In diesem Buch beschreibt er bedeutende Wegmarken Deutschlands und analysiert sie in gewohnt souveräner Weise.

    Hans Maier, der am 18. Juni 2021 90 Jahre alt wird, kann auf eine glanzvolle Laufbahn als Professor, als Kultusminister und als Organist zurückblicken. In diesem Buch kehrt er noch einmal zurück zu zentralen Fragen seiner Arbeit....“

    Maier hat nicht nur einen unheimlich großen Backround, er hat auch eine sehr sachliche und weitblickende Sichtweise. In diesem Buch geht er alles irgendwie nochmal durch, was er alles so erlebt hat, wertet einige Dinge und verwebt die Vergangenheit mit der Gegenwart wo es passt. Gerade seine Sichtweise auf unser Grundgesetz ist wirklich lesenswert. Nichtsdestotrotz wagt er in einigen Dingen auch mal den Blick in die Glaskugel und lässt dabei seine Erfahrung gekonnt mit einspielen.
    Dieses Buch könnte nicht passender erscheinen als jetzt, wo viele Menschen so manche Dinge hinterfragen. Es ist immer eine Sichtweise, aber man sollte weitblickend und neutral herangehen.
    Der Leser wird dieses Buch mit vielen Gedanken zuschlagen und das Gedankenkarussell wird sein übriges dazu tun. Ich bin gern mit Maier nochmal viele Punkte und Wegmarken in unserer Geschichte durchschritten...4 von 5 Sterne.

 

Der Dreißigjährige Krieg.

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Dreißigjährige Krieg. ' von  Peter H.Wilson
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Dreißigjährige Krieg. "

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:1168
Verlag: wbg Theiss
EAN:9783806241358

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Rezensionen zu "Der Dreißigjährige Krieg. "

  1. Kompaktes Wissen

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 15. Apr 2021 

    Klappentext:

    „Der Dreißigjährige Krieg kostete Millionen Leben und veränderte die politische wie religiöse Landkarte Europas. Bis heute hält die Auseinandersetzung mit dem verheerenden Krieg an. War es ein »teutscher« Krieg? In erster Linie ein Religionskrieg? Oder war es der Kampf Frankreichs, Schwedens, Englands, niederländischer und deutscher Protestanten gegen die spanisch-habsburgische Hegemonie? Peter H. Wilsons große Gesamtdarstellung nimmt alle Aspekte in den Blick: beginnend mit der Vorgeschichte des Krieges und einem europaweiten Panorama der strukturellen Gegebenheiten über eine breite Schilderung des Kriegsgeschehens bis hin zum Westfälischen Frieden und den Folgen. In die Darstellung eingestreut finden sich Kurzporträts der wichtigsten politischen und militärischen Akteure. Doch Wilson verharrt nicht auf der Ebene der großen Gestalter, ihn interessieren immer auch Schicksal und Lebensrealitäten der gewöhnlichen Soldaten und Zivilisten. Ein opus magnum im besten Sinn.“

    Wenn man sich einen kompakten und übersichtlichen Überblick über den Verlauf des Dreißigjährigen Krieges verschaffen möchte, ist man mit diesem Buch bestens aufgehoben. Autor Peter H. Wilson geht nicht nur Ursachen und Verlauf auf den Grund, er hinterfragt auch viele Geschehnisse und erweitert somit das eigene Denk- und Blickfeld. Ich persönlich mag solche Anregungen immer sehr. Auch sein Ausdruck und seine Wortwahl sind äußerst gelungen. Er ist distanziert, aber dennoch treffsicher mit seinen Worten. Wilson hat mit diesem Buch eine lesenswerte Gesamtdarstellung geschaffen, die für jeden Geschichtsinteressierten sehr gut lesbar und verständlich ist. Hier geht niemand mehr mit einem Fragezeichen über dem Kopf raus. Wilson beleuchtet eben auch die Hintergründe sehr detailliert. Er verliert sich dabei keineswegs und gibt wertvolle Informationen an den Leser weiter. Die kleinen Illustrationen waren zudem ein sehr guter Blickpunkt bei so einem schweren geschichtsträchtigem Thema.

    5 von 5 Sterne gibt es von mir!

 

Karl IV. Der europäische Kaiser.

Buchseite und Rezensionen zu 'Karl IV. Der europäische Kaiser.' von  Pierre Monnet
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Karl IV. Der europäische Kaiser."

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:416
Verlag: wbg Theiss
EAN:9783806242713

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Rezensionen zu "Karl IV. Der europäische Kaiser."

  1. Ein Zeitdokument

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Apr 2021 

    Klappentext:

    „... Das 14. Jahrhundert war geprägt von Pest, 100-jährigem Krieg und dem Abendländischen Schisma, der zeitweiligen Spaltung der Kirche. Vor diesem Hintergrund wirken der Lebenslauf Karl IV, seine lange Herrschaft und die Spuren, die er in Europa hinterließ, umso beeindruckender. Er schrieb nicht nur die einzige Autobiographie eines mittelalterlichen Herrschers und gründete die Karls-Universität in Prag. Die von ihm 1356 veröffentlichte Goldene Bulle behielt als einzige mittelalterliche „Verfassung“ bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts ihre Gültigkeit und prägte das politische Denken Europas....“

    Ich bin Karl dem IV. bereits in mehreren historischen Romanen begegnet, dennoch würde ich nicht behaupten ihn gut zu kennen. Abhilfe schafft da diese Biografie von Pierre Monnet. Seine Worte wählt Monnet mit Bedacht und schaffte dadurch ein Werk das man gern und mit Interesse liest. Ich will hier nicht weiter auf den Inhalt eingehen, denn das würde den Rahmen sprengen, aber für eine Biografie eines Herrschers, der in einer furchtbaren Zeit regierte, ist dies ein sehr gutes Zeitdokument. Hier und da gab es ein paar Längen und ich hätte mir noch mehr Bilder gewünscht als ohnehin schon im Buch zu finden sind. Aber alles in allem ist dies eine sehr lesenswerte Biografie. Quellen- und Literaturangaben machen danach jedenfalls weiter Lust sich auf den Spuren Karls IV. umzusehen....4 von 5 Sterne.

 

Die Wikinger

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Wikinger ' von  Matthias Toplak
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Wikinger "

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:136
Verlag: wbg Theiss
EAN:9783806242904

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Rezensionen zu "Die Wikinger "

  1. Wikinger

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 07. Apr 2021 

    Klappentext:

    „...Die Wikinger gelten als wilde, barbarische Seekrieger, die im Mittelalter aus Skandinavien über die Dörfer und Städte Europas hereinbrachen. Sie raubten der Bevölkerung ihren Besitz und plünderten Kirchen und Klöster. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit....“

    Wenn man im Norden wohnt, begegnen einem die Vermächtnisse immer wieder, manchmal sieht man sie, manchmal nicht. Die Zeichen der Wikinger sind überall verstreut. In diesem Buch von Archäologe Matthias Toplak erfahren wir Leser kurz und bündig auf wenigen Seiten das Wichtigste was wir wissen müssen zum Thema. Toplak untermalt sehr viel mit Bildern und lässt seine Worte damit wunderbar aufzeigen. Schnell merkt man aber, das Toplak viele Dinge hinterfragt und er als Forscher die Dinge gern auch aufklären und belegen will. Zudem nimmt er sich den Mythos vor, Wikinger seien die „bösen Männer aus dem Norden“, grobschlächtig, gewaltbereit und furchteinflößend. Was ist dran?

    Dieses Buch beinhaltet sehr viel Wissen über Waffen, Schiffbau und Co. und wenn man sich die Fundorte verschiedener Dinge genauer betrachtet, lohnt eine Reise in die dortigen Museen um ein weiteres.

    Die Wikinger waren ein „Völkchen“ für sich und Toplak zerpflückt dieses Volk sehr unterhaltsam und kurzweilig - ein sehr informatives Buch in dem nur ein begrenzter Teil Wissen steckt, dieser aber dafür wunderbar recherchiert. Ich vergebe 4 von 5 Sterne!

 

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