Die englische Gärtnerin - Blaue Astern: Roman (Die Gärtnerin von Kew Gardens, Band 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die englische Gärtnerin - Blaue Astern: Roman (Die Gärtnerin von Kew Gardens, Band 1)' von Martina Sahler
NAN
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Inhaltsangabe zu "Die englische Gärtnerin - Blaue Astern: Roman (Die Gärtnerin von Kew Gardens, Band 1)"

Format:Broschiert
Seiten:416
Verlag:
EAN:9783548060712

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Der Pflanzenarzt: Ein gesunder Garten ohne Chemie

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Pflanzenarzt: Ein gesunder Garten ohne Chemie' von Wadas, René
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Pflanzenarzt: Ein gesunder Garten ohne Chemie"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:288
Verlag:
EAN:9783499003028
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Rezensionen zu "Der Pflanzenarzt: Ein gesunder Garten ohne Chemie"

  1. Ein nützlicher Ratgeber

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 02. Jun 2020 

    Der Autor und Pflanzenarzt René Wadas erklärt in seinem Buch, wie man gegen Krankheiten bei Pflanzen vorgeht und wie man seinen Garten gesund hält, damit alles blüht und gedeiht. Dabei setzt er auf rein biologische Bekämpfungsmittel, denn meistens reichen Tinkturen aus Brennnessel, Rainfarn und Ackerschachtelhalm aus, um die Pflanzen gesund zu halten und sie zu stärken. Auch zeigt er auf, wie nützlich vermeintliche Schädlinge sein können.

    Ich habe mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut, da wir einen großen Garten habe und ich mir nützliche Tipps erhoffte. Das besondere Augenmerk war hierbei eindeutig auf biologisch, denn chemische Mittel kommen bei uns nicht zum Einsatz.
    Der Sprecher Clemens Benke hat mir gut gefallen. Er hat lebendig und betont gesprochen, so dass mir nie langweilig wurde. Das Zuhören machte Spaß.
    Ein Sachbuch als Hörbuch war für mich neu, denn bisher habe ich nur Romane gehört. Deshalb bin ich offen heran gegangen. Allerdings muss ich sagen, dass ein Sachbuch mit wichtigen und nützlichen Tipps als Printexemplar eindeutig besser für mich ist. Dort kann ich Markierungen vornehmen und Zettel als Hinweis rein heften. Das ist bei einem Hörbuch nicht möglich und ich musste mir daher Notizen machen. Das war für mich das einzige Manko an diesem Hörbuch. Ansonsten fand ich die Beschreibungen sehr gelungen. Es gab nützliche Hinweise, wann und wie etwas im Garten zu erledigen ist, welche Pflanzen sich mögen und welche nicht, aber auch sehr interessante Einblicke in die Tier- bzw. Insektenwelt. Sehr erstaunlich, welchen Nutzen jedes einzelne Insekt hat. Besonders wertvoll fand ich die Tipps zur Stärkung der Pflanzen, damit sogenannte Schädlinge keinen oder nur einen geringen Schaden anrichten können.

    Ein nützlicher Ratgeber für einen biologischen Garten. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

 

Die Garten-Docs: Geniale Antworten auf die wichtigsten Gartenfragen

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Garten-Docs: Geniale Antworten auf die wichtigsten Gartenfragen' von Rasch, Peter
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Garten-Docs: Geniale Antworten auf die wichtigsten Gartenfragen"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:144
Verlag:
EAN:9783965840331
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Rezensionen zu "Die Garten-Docs: Geniale Antworten auf die wichtigsten Gartenfragen"

  1. Tolle Tipps für den Garten

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 24. Mai 2020 

    "Die Garten-Docs" Peter Rasch & Team geben mit ihrem Ratgeber geniale Antworten auf die wichtigsten Fragen in Bezug auf den eigenen Garten. Für viele Menschen gibt es nichts Schöneres, als Zeit im eigenen Garten zu verbringen und sich an den Nutz- und Zierpflanzen zu erfreuen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten - hier in Form von Schädlingen oder Fehlern beim Gärtnern.

    Auf dieses Buch bzw. diesen Ratgeber war ich sehr gespannt, denn ich habe mir wertvolle Tipps für meinen Garten erhofft - und auch bekommen.
    Das Buch ist sinnvoll gegliedert in Rasen & Zierpflanzen, Obst & Gemüse, Pflanzengesundheit sowie eine sehr nützliche Gartenliste samt Register. Somit ist es möglich, gezielt nach entsprechenden Informationen zu suchen.
    Die einzelnen Beiträge sind sehr schön bebildert, so dass es direkt Freude macht, das Buch zur Hand zu nehmen und darin zu schmökern. Die Beschreibungen sind leicht verständlich formuliert, dabei aber sehr informativ und professionell. Ich fühle mich sicher, wenn ich einige der Tipps umsetze.
    Sehr interessant finde ich die Übersicht, was zu welcher Jahreszeit zu tun ist. Dabei wird nicht nur auf die vier Jahreszeiten eingegangen, sondern auf die phänologische Uhr. Auch bezüglich der Pflege und den Schnitt von Obstbäumen habe ich tolle Tipps mitgenommen.

    Ein tolles Buch für jeden Gartenliebhaber. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

 

Mehr Platz für den Spatz

Buchseite und Rezensionen zu 'Mehr Platz für den Spatz' von Uwe Westphal
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mehr Platz für den Spatz"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:192
EAN:9783895663536
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Rezensionen zu "Mehr Platz für den Spatz"

  1. Ein Buch, das Freude macht, informativ und wunderber illustriert

    5
    (5 von 5 *)
     - 21. Apr 2019 

    „Auch wenn man einzelne Aspekte der Ganzjahresfütterung, vor allem auf deren mitunter fragwürdige Sinnhaftigkeit für bestimmte Vogelarten, unterschiedlich beurteilen kann, muss man für die Protagonisten dieses Buches eines in aller Deutlichkeit feststellen: Spatzen brauchen Futter, keine Grundsatzdiskussion!“ (Originalzitat Seite 157)

    Thema und Inhalt:
    Dieses Buch hat den Spatz zum Thema und lässt sich in zwei Hauptteile einteilen, welche jeweils etwa die Hälfte des Buches ausmachen.
    Im ersten Teil erfahren wir viel Wissenswertes für diesen bekannten Vogel, beginnend mit den unterschiedlichen Arten dieser Gattung und deren Unterscheidung, über Verbreitung und Lebensraum, bis hin zu einem Streifzug durch ein Spatzenleben. Wir lesen über die Paarung, die Brutzeit und die Aufzucht der jungen Spatzen. Dann wird der Nachwuchs flügge, doch zuvor müssen die Jungvögel viel lernen, die Alten warnen den Nachwuchs vor Gefahren und zeigen ihnen die Futterplätze.
    Ein weiteres Kapitel in diesem ersten Teil befasst sich mit anderen Vogelarten, die im Umfeld von Spatzengemeinschaften anzutreffen sind, auch diese werden jeweils kurz beschrieben.
    Der zweite Teil dieses Sachbuches beschäftigt sich mit dem immer kleiner werdenden Lebensraum der Spatzen, den durch Umweltprobleme entstandenen Futtermangel und gibt, ebenfalls in einzelne Kapitel geteilt, zahlreiche Ratschläge, wie wir Menschen durch die Gestaltung unserer Gärten, durch die Pflanzung von Hecken und Gebüschen, helfen können. Auch die in Fachkreisen unterschiedlich diskutierte Ganzjahresfütterung ist ein Thema und mich freut es besonders, hier meine Argumente dafür ein ganzjähriges Füttern bestätigt zu finden.
    Den Abschluss des Buches bilden Bauanleitungen für verschiedene Nisthöhlen.

    Gestaltung:
    Das Buch ist in übersichtliche Kapitel eingeteilt und beginnt mit der Inhaltsangabe, so lassen sich die einzelnen Abschnitte leicht finden. Die Sprache ist informativ und sachlich, doch immer wieder durch unterhaltsame Details aufgelockert, sodass auch das Lesen dieses Sachbuches Freude macht. Auch Leser, die schon viel über Spatzen wissen, werden in diesem Buch noch neue, interessante Fakten erfahren.
    Die zahlreichen Illustrationen zeigen, dass sich der Maler intensiv mit den vielschichtigen Themen der Natur auseinandersetzt und diese mit Gefühl und viel Verständnis umsetzt. Sie sorgen zusammen mit den Texten dafür, dass man dieses Buch immer wieder gerne und mit Vergnügen zur Hand nimmt.

    Fazit:
    Nicht nur für Vogelfreunde, sondern für alle Naturinteressierten, ist dieses informativ, aber gleichzeitig unterhaltsam geschriebene Buch mit den wunderbaren Zeichnungen weit mehr als nur ein Sachbuch. Dieses Buch macht einfach Freude.

 

Liebe geht durch den Garten: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Liebe geht durch den Garten: Roman' von Ulrike Hartmann
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Liebe geht durch den Garten: Roman"

Format:Taschenbuch
Seiten:320
Verlag: Diana Verlag
EAN:9783453359918
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Rezensionen zu "Liebe geht durch den Garten: Roman"

  1. Gartenglück

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Feb 2019 

    Anna, alleinerziehende Mutter zweier Söhne, geht das Stadtleben in ihrer Dachgeschosswohnung auf die Nerven. Ein Garten wäre ihr Wunschtraum, beflügelt von Zeitschriften, die die Idylle eines Schrebergartens malen, pachtet sie eine kleine, verwilderte Parzelle. Da ihre finanziellen Mittel begrenzt sind, greift sie zu, weil sie die Laube ohne Ablösung bekommt, der Vereinsvorsitzende spricht von Reparaturbedarf. Doch als sie die Laube betritt, sieht sie nichts als Verwahrlosung und schon bald kommt der Verein mit Gartenregeln und Verpflichtungen.
    Aber Gartennachbarin Lene steht mit Rat zur Seite und Paul, ein anderer Schrebergärtner, ist immer zur Hilfe bereit. Schweigsam ist er, aber auch ungemein attraktiv, was auch Sabine von nebenan nicht entgangen ist.
    Das Glück, einen Garten zu besitzen, zu planen und zu pflanzen wird beim Lesen fast übermächtig. Wie sich Anna und ihre Jungs immer leidenschaftlicher mit ihrem kleinen Grundstück beschäftigen macht richtig Spaß zu verfolgen. Natürlich bin ich beim Thema Paul ganz auf Annas Seite und ihre Versuche bei Paul nicht nur Interesse am Garten, sondern auch an ihr zu wecken, ist eine sehr unterhaltsame Abfolge von kleinen und lustigen Katastrophen.
    Die warmherzige Geschichte hat mir sehr gut gefallen, die Mühen und Plagen eines Gartens und die Belohnung in Form von Obst und Gemüse und einem blühenden Paradies ist realistisch beschrieben, man spürt förmlich die Erde unter den Händen. Aber auch im Paradies ist man nicht vor Regeln, wie der exakten Heckenhöhe und dem regelmäßigen Rasenmähen verschont. Trotzdem spürt man die Liebe zum Schrebergarten und der kleinen Gartenfreuden.
    Aber nicht nur beim Gärtnern ist der Autorin eine lebendige Schilderung gelungen, auch ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet. Anna möchte man nur zu gern zu Freundin haben und auch Freundin Martha und Nachbarin Lene sind tolle Frauenfiguren und wunderbar lebensecht.
    Mit einer Szene hat mich die Autorin besonders angerührt, sie beschreibt ein schlimmes Sommergewitter, das Bäume wie Streichhölzer knickt und viele Schäden anrichtet, die Erinnerung an Sturm Ela wurde wach.
    Das Buch hat mir rundum gefallen, man spürt die Liebe zur Natur, freche und witzige Dialoge machen Spaß und der Konkurrenzkampf um Paul bietet viel Situationskomik

 

Das Mätressenspiel: Historischer Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Mätressenspiel: Historischer Roman' von Martha Sophie Marcus
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Mätressenspiel: Historischer Roman"

Hannover, 1682: Die junge Helena von Minnigerode ist verzweifelt. Mit dem Tod ihres Bruders verlieren sie und ihre Mutter ihre gesamte Existenzgrundlage: Das Gut der Familie und sämtliche Privilegien gehen an ihren Onkel Roderick über. Helena bleibt nichts anderes übrig, als um die Aufnahme als Hofdame zu ersuchen. Nie hätte sie damit gerechnet, dass ausgerechnet sie in das skrupellose Intrigenspiel zwischen Herzogin Sophie und Clara von Platen, der mächtigen Mätresse des Herzogs, geraten könnte ...

Format:Taschenbuch
Seiten:464
EAN:9783404176984
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Rezensionen zu "Das Mätressenspiel: Historischer Roman"

  1. Ein Spielball der Intrigen am herzoglichen Hof

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 29. Jun 2018 

    Hannover im 17. Jahrhundert: Die junge Helena von Minnigerode ist verzweifelt. Nach dem Tod ihres Vaters kommt auch ihr Zwillingsbruder Laurentz ums Leben. Kein männlicher Erbe ist mehr vorhanden. Damit verlieren sie, ihre Mutter, die Gräfin Adelheit, und ihre jüngeren Schwestern Lore und Ameli ihre Existenzgrundlage: Das Gut der Familie und sämtliche Privilegien gehen nämlich an ihren Onkel Roderick über. Zu allem Überfluss löst ihr Verlobter die Verbindung auf. Helena entschließt sich daher, nach Hannover zu gehen, um als Hofdame aufgenommen zu werden und einen passenden Ehemann zu finden. Doch dort gerät sie zwischen die Fronten und wird zum Spielball der Intrigen zwischen Herzogin Sophie und Clara von Platen, der mächtigen Mätresse des Herzogs Ernst August…

    „Das Mätressenspiel“ von Martha Sophie Marcus ist ein historischer Roman, der in die Barockzeit von Hannover entführt.

    Meine Meinung:
    Erzählt wird die Geschichte in 37 Kapiteln von einer angenehmen Länge. Die Handlung spielt zwischen November 1682 und Mai 1684. Dabei gibt es neben unterschiedlichen Schauplätzen auch mehrere Handlungsstränge, sodass der Leser nicht nur die Sichtweise von Helena, sondern auch die Perspektiven von weiteren Charakteren kennenlernt. Dieser Aufbau funktioniert prima.

    Auch der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Er ist flüssig, anschaulich und dank gelungener Beschreibungen und viel wörtlicher Rede lebhaft. Die eher gehobene, aber verständliche Sprache des Romans passt zum Genre und wirkt authentisch. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in die Geschichte eingetaucht.

    Im Mittelpunkt des Romans steht Helena, eine mutige, verantwortungsvolle und sympathische Frau, deren Weg ich gerne verfolgt habe. Ihr Gedanken- und Gefühlswelt lässt sich gut nachvollziehen. Auch die übrigen Figuren werden detailliert und glaubwürdig dargestellt. Positiv finde ich außerdem, dass ein Charakter aus „Das blaue Medaillon“, einem anderen Roman der Autorin, wieder aufgegriffen wird.

    Die Geschichte braucht ein wenig, um Fahrt aufzunehmen, was mich jedoch nicht gestört hat. Im Verlauf der stimmigen Handlung wird sie zunehmend spannend. Das liegt vor allem an den Intrigen und Machtspielen, in die Helena hineingezogen wird. Einige unerwartete Wendungen sorgen ebenfalls für Abwechslung. Trotz der eher hohen Seitenzahl kommt daher beim Lesen keine Langeweile auf.

    Gekonnt werden fiktive Elemente mit historischen Fakten und Personen verwoben. Auf unterhaltsame Weise lernt der Leser einiges über das damalige Leben im höfischen Umfeld sowie über die Entstehung der barocken Gärten. Dabei zeigt sich die fundierte Recherche der Autorin. Hilfreich für das Verständnis der Geschichte sind das Glossar und die Übersicht über die Persönlichkeiten, die eine bessere Orientierung im Roman ermöglichen. Auch das Nachwort ist interessant und liefert zusätzliche Infos. Insgesamt ist es eine lehrreiche Lektüre.

    Das ansprechende Cover passt gut zum Inhalt. Auch der prägnante Titel ist treffend gewählt.

    Mein Fazit:
    Mit „Das Mätressenspiel“ konnte mich Martha Sophie Marcus absolut überzeugen. Die Geschichte ist nicht nur für Fans von historischen Romanen empfehlenswert.

 

Das Mätressenspiel: Historischer Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Mätressenspiel: Historischer Roman' von Martha Sophie Marcus
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Mätressenspiel: Historischer Roman"

Format:Taschenbuch
Seiten:464
EAN:9783404176984
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Rezensionen zu "Das Mätressenspiel: Historischer Roman"

  1. Ein Spielball der Intrigen am herzoglichen Hof

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 29. Jun 2018 

    Hannover im 17. Jahrhundert: Die junge Helena von Minnigerode ist verzweifelt. Nach dem Tod ihres Vaters kommt auch ihr Zwillingsbruder Laurentz ums Leben. Kein männlicher Erbe ist mehr vorhanden. Damit verlieren sie, ihre Mutter, die Gräfin Adelheit, und ihre jüngeren Schwestern Lore und Ameli ihre Existenzgrundlage: Das Gut der Familie und sämtliche Privilegien gehen nämlich an ihren Onkel Roderick über. Zu allem Überfluss löst ihr Verlobter die Verbindung auf. Helena entschließt sich daher, nach Hannover zu gehen, um als Hofdame aufgenommen zu werden und einen passenden Ehemann zu finden. Doch dort gerät sie zwischen die Fronten und wird zum Spielball der Intrigen zwischen Herzogin Sophie und Clara von Platen, der mächtigen Mätresse des Herzogs Ernst August…

    „Das Mätressenspiel“ von Martha Sophie Marcus ist ein historischer Roman, der in die Barockzeit von Hannover entführt.

    Meine Meinung:
    Erzählt wird die Geschichte in 37 Kapiteln von einer angenehmen Länge. Die Handlung spielt zwischen November 1682 und Mai 1684. Dabei gibt es neben unterschiedlichen Schauplätzen auch mehrere Handlungsstränge, sodass der Leser nicht nur die Sichtweise von Helena, sondern auch die Perspektiven von weiteren Charakteren kennenlernt. Dieser Aufbau funktioniert prima.

    Auch der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Er ist flüssig, anschaulich und dank gelungener Beschreibungen und viel wörtlicher Rede lebhaft. Die eher gehobene, aber verständliche Sprache des Romans passt zum Genre und wirkt authentisch. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in die Geschichte eingetaucht.

    Im Mittelpunkt des Romans steht Helena, eine mutige, verantwortungsvolle und sympathische Frau, deren Weg ich gerne verfolgt habe. Ihr Gedanken- und Gefühlswelt lässt sich gut nachvollziehen. Auch die übrigen Figuren werden detailliert und glaubwürdig dargestellt. Positiv finde ich außerdem, dass ein Charakter aus „Das blaue Medaillon“, einem anderen Roman der Autorin, wieder aufgegriffen wird.

    Die Geschichte braucht ein wenig, um Fahrt aufzunehmen, was mich jedoch nicht gestört hat. Im Verlauf der stimmigen Handlung wird sie zunehmend spannend. Das liegt vor allem an den Intrigen und Machtspielen, in die Helena hineingezogen wird. Einige unerwartete Wendungen sorgen ebenfalls für Abwechslung. Trotz der eher hohen Seitenzahl kommt daher beim Lesen keine Langeweile auf.

    Gekonnt werden fiktive Elemente mit historischen Fakten und Personen verwoben. Auf unterhaltsame Weise lernt der Leser einiges über das damalige Leben im höfischen Umfeld sowie über die Entstehung der barocken Gärten. Dabei zeigt sich die fundierte Recherche der Autorin. Hilfreich für das Verständnis der Geschichte sind das Glossar und die Übersicht über die Persönlichkeiten, die eine bessere Orientierung im Roman ermöglichen. Auch das Nachwort ist interessant und liefert zusätzliche Infos. Insgesamt ist es eine lehrreiche Lektüre.

    Das ansprechende Cover passt gut zum Inhalt. Auch der prägnante Titel ist treffend gewählt.

    Mein Fazit:
    Mit „Das Mätressenspiel“ konnte mich Martha Sophie Marcus absolut überzeugen. Die Geschichte ist nicht nur für Fans von historischen Romanen empfehlenswert.

 

Das Mätressenspiel: Historischer Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Mätressenspiel: Historischer Roman' von Martha Sophie Marcus
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Mätressenspiel: Historischer Roman"

Format:Taschenbuch
Seiten:464
EAN:9783404176984
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Rezensionen zu "Das Mätressenspiel: Historischer Roman"

  1. Ein Spielball der Intrigen am herzoglichen Hof

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 29. Jun 2018 

    Hannover im 17. Jahrhundert: Die junge Helena von Minnigerode ist verzweifelt. Nach dem Tod ihres Vaters kommt auch ihr Zwillingsbruder Laurentz ums Leben. Kein männlicher Erbe ist mehr vorhanden. Damit verlieren sie, ihre Mutter, die Gräfin Adelheit, und ihre jüngeren Schwestern Lore und Ameli ihre Existenzgrundlage: Das Gut der Familie und sämtliche Privilegien gehen nämlich an ihren Onkel Roderick über. Zu allem Überfluss löst ihr Verlobter die Verbindung auf. Helena entschließt sich daher, nach Hannover zu gehen, um als Hofdame aufgenommen zu werden und einen passenden Ehemann zu finden. Doch dort gerät sie zwischen die Fronten und wird zum Spielball der Intrigen zwischen Herzogin Sophie und Clara von Platen, der mächtigen Mätresse des Herzogs Ernst August…

    „Das Mätressenspiel“ von Martha Sophie Marcus ist ein historischer Roman, der in die Barockzeit von Hannover entführt.

    Meine Meinung:
    Erzählt wird die Geschichte in 37 Kapiteln von einer angenehmen Länge. Die Handlung spielt zwischen November 1682 und Mai 1684. Dabei gibt es neben unterschiedlichen Schauplätzen auch mehrere Handlungsstränge, sodass der Leser nicht nur die Sichtweise von Helena, sondern auch die Perspektiven von weiteren Charakteren kennenlernt. Dieser Aufbau funktioniert prima.

    Auch der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Er ist flüssig, anschaulich und dank gelungener Beschreibungen und viel wörtlicher Rede lebhaft. Die eher gehobene, aber verständliche Sprache des Romans passt zum Genre und wirkt authentisch. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in die Geschichte eingetaucht.

    Im Mittelpunkt des Romans steht Helena, eine mutige, verantwortungsvolle und sympathische Frau, deren Weg ich gerne verfolgt habe. Ihr Gedanken- und Gefühlswelt lässt sich gut nachvollziehen. Auch die übrigen Figuren werden detailliert und glaubwürdig dargestellt. Positiv finde ich außerdem, dass ein Charakter aus „Das blaue Medaillon“, einem anderen Roman der Autorin, wieder aufgegriffen wird.

    Die Geschichte braucht ein wenig, um Fahrt aufzunehmen, was mich jedoch nicht gestört hat. Im Verlauf der stimmigen Handlung wird sie zunehmend spannend. Das liegt vor allem an den Intrigen und Machtspielen, in die Helena hineingezogen wird. Einige unerwartete Wendungen sorgen ebenfalls für Abwechslung. Trotz der eher hohen Seitenzahl kommt daher beim Lesen keine Langeweile auf.

    Gekonnt werden fiktive Elemente mit historischen Fakten und Personen verwoben. Auf unterhaltsame Weise lernt der Leser einiges über das damalige Leben im höfischen Umfeld sowie über die Entstehung der barocken Gärten. Dabei zeigt sich die fundierte Recherche der Autorin. Hilfreich für das Verständnis der Geschichte sind das Glossar und die Übersicht über die Persönlichkeiten, die eine bessere Orientierung im Roman ermöglichen. Auch das Nachwort ist interessant und liefert zusätzliche Infos. Insgesamt ist es eine lehrreiche Lektüre.

    Das ansprechende Cover passt gut zum Inhalt. Auch der prägnante Titel ist treffend gewählt.

    Mein Fazit:
    Mit „Das Mätressenspiel“ konnte mich Martha Sophie Marcus absolut überzeugen. Die Geschichte ist nicht nur für Fans von historischen Romanen empfehlenswert.

 

Meine Mini-Farm: Die neue Lust auf Land

Buchseite und Rezensionen zu 'Meine Mini-Farm: Die neue Lust auf Land' von Francine Raymond
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Meine Mini-Farm: Die neue Lust auf Land"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:160
Verlag: Knesebeck
EAN:9783957280374
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Rezensionen zu "Meine Mini-Farm: Die neue Lust auf Land"

  1. Hält für absolute Einsteiger sicherlich wertvolle Tipps bereit.

    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Aug 2017 

    Den Traum, Selbstversorger zu werden, können nur die wenigsten realisieren. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, auch in der Stadt seinen eigenen Kleinstbauernhof zu gestalten. Ob städtischer Gemeinschaftsgarten, Vorgarten, Balkone, Hinterhöfe oder Flachdächer eignen sich beispielsweise erstaunlich gut zm Bepflanzen. Und gut geplant, lassen sich selbst in einem mittelgroßen Garten glückliche Nutztiere halten – so beispielsweise kleine Geflügelrassen wie das Bantamhuhn oder die Zwergente. In diesem Buch sollen 25 wertvolle Tipps geliefert werden, wie man jeden Quadratzentimeter Fläche bestmöglich nutzt und so zum Mini-Farmer wird.
    Zu Beginn befasst sich eine kurze Einführung damit, was man beim Erwerben von einem Stück Land beachten sollte, welche groben Ideen es zur Bewirtschaftung kleiner Flächen gibt oder wie sich Gärtner und Garten verändert haben.
    Im Anschluss daran folgen verschiedene Praxistipps und Berichte mehrerer Mini-Farmer, wie sie sich ein Stückchen weit selbst versorgen. Ob vom Weg vom Banker zum Kleinbauern, davon, eine Pflanzentreppe zu bauen, seinen eigenen Obstgarten anzulegen, oder eine Brennesseljauche anzusetzen – in den Kapiteln „Weltweites Wachstum“, „Nicht alltäglich“, „Reiche Ernte“, „Landwirtschaft im Kleinformat“ sowie „Magische Verwandlung“ finden sich interessante Denkanstöße. Manches, wie die „Kartoffeln im Kübel“, wenn auch als Kartoffelkiste, oder eine „Pflanzentreppe“ aus dem Bereich des vertikalen Gärtnerns oder das Herstellen von Fruchtleder, sollten einem jeden, der sich bloß kurz mit dem Selbermachen, Urban Gardening oder Nutzgärten auseinandergesetzt hat, bereits ein Begriff sein. Sieht man dieses Buch allerdings als Werk für absolute Einsteiger, so finden sich sicherlich viele hilfreiche Anregungen, um die einem zur Verfügung stehende Fläche besser nutzen und bewirtschaften zu können.
    Wenn man sich einen ersten Eindruck darüber verschaffen möchte, was so alles möglich ist, dürften die Ideen wie ein Vorgarten mit essbaren Blüten oder die Hühnerhaltung inspirierend sein und die Neugierde auf das Losgärtnern wecken.
    Durch die Beispiele von Mini-Farmern wird dem Buch eine persönliche Note gegeben und man hat nicht das Gefühl, eine Sammlung von Ratschlägen durchzublättern. Zudem wird das Buch durch diese Passagen aufgelockert und zeigt dem Leser sehr viel anschaulicher als ausschließlich durch die Tipps möglich gewesen wäre, wie man seinen eigenen Weg gehen und seinen Traum von der (teilweisen) Selbstversorgung leben kann. Darüber hinaus wird das Vorgestellte für denjenigen, der zum ersten Mal nach Inspirationen sucht, so denke ich, greifbarer.
    Ansprechend ist die Gestaltung des 160 Seiten umfassenden Buches, nicht zuletzt durch die 200 farbigen Abbildungen, die es einem ermöglichen, den Anleitungen besser zu folgen oder sich ein Bild von den Gärten, Dächern oder Containern, welche bewirtschaftet werden, zu machen. Außerdem hat man auf diese Weise stets etwas zu schauen und selbst beim Durchblättern bereits einen guten Überblick.

    Alles in allem waren für mich leider nicht mehr sonderlich viele Ideen in diesem Buch neu, doch bin ich der Auffassung, dass man, sofern man sich der Thematik zum ersten Mal nähert, in diesem Buch kurz und bündig einige Denkanstöße erhält und zum Aktivwerden und Gärtnern ermutigt wird. Durch das Einbeziehen verschiedener Angehensweisen in Form von vorgestellten Mini-Farmern, erhält man ein Gespür dafür, dass man letztendlich genau seinen eigenen Weg finden und gehen kann, was einen motiviert, so viel wie nur eben möglich auszuprobieren und zu übernehmen zu versuchen. Das Buch ist angenehm zu lesen, da es immer wieder durch kleine Berichte zu den besuchten Kleinstbauernhöfen aufgelockert wird. Schön ist die Gestaltung mit zahlreichen Farbfotografien.

    Somit kann ich „Meine Mini-Farm“ als ganz leichten Einstieg in die Thematik weiterempfehlen, für jeden, der sich mit dieser jedoch bereits etwas beschäftigt hat, dürfte nicht viel Neues vorgestellt werden. Allenfalls das Beschreiben der Kleinstbauernhöfen würde dann noch reizen.

 

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