Himmel, Hölle, Rock 'n' Roll: Die Autobiografie

Buchseite und Rezensionen zu 'Himmel, Hölle, Rock 'n' Roll: Die Autobiografie' von Chris von Rohr
NAN
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Inhaltsangabe zu "Himmel, Hölle, Rock 'n' Roll: Die Autobiografie"

In seiner Autobiografie "Himmel, Hölle, Rock 'n' Roll" nimmt uns Chris von Rohr auf eine große Reise mit. Auf eine Reise mit vielen Glanzlichtern, aber auch Rückschlägen. Er schildert Erfahrungen, die klarmachen: Scheitern ist kein Problem, wenn man sich sein inneres Feuer bewahrt, wieder aufsteht und unerschrocken weitergeht. Chris von Rohr schreibt nicht nur über die Kunst des Songschreibens, des Liebens und des Lebens, sondern zeigt auch, was man bewegen kann, wenn man an seinem Traum arbeitet und wenn Leidenschaft, Wille und Hingabe auf die Spitze getrieben werden. Das Buch wird keine Leserin, keinen Leser kaltlassen, weil es das Sein hinter dem Schein offenlegt und uns Vertrauen und Kraft gibt, den eigenen Weg zu finden. Es macht Mut auf das Leben. Mut, etwas zu riskieren und freudvoll dem nachzugehen, was man im Herzen trägt. There's no limit! "Himmel, Hölle, Rock 'n' Roll" ist eine ebenso eindrückliche wie swingende Liebeserklärung an das Leben, an die Musik, an die Liebe, die Frauen, die Freundschaft, an das Streunertum und das Kindbleiben. Bei Chris von Rohr geht es immer ums Ganze. So witzig, unterhaltsam und so gnadenlos ehrlich und bestechend kompromisslos wurde die eigene Geschichte noch selten festgehalten. Würde es nicht nur für Musikalben, sondern auch für Bücher Edelmetallauszeichnungen geben, "Himmel, Hölle, Rock 'n' Roll" bekäme Platin.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:640
EAN:
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Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede

Buchseite und Rezensionen zu 'Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede' von Haruki Murakami
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Inhaltsangabe zu "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede"

Für Läufer und Leser: Murakamis persönlichstes Buch

Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten – ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt.

Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das Sitzen am Schreibtisch gleicht er mit dem Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen dreißig Jahren professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlonwettbewerbe und Ultralangläufe von 100 Kilometern hinzugekommen.

Haruki Murakami erzählt eindringlich und komisch von seinen Frustrationen und vom Kampf gegen das stets lauernde Versagen und wie er es überwindet. Denn für ihn bleibt das Laufen ein großes, wortloses Glück.

Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift: „Haruki Murakami 1949-20**, Schriftsteller (und Läufer) – Wenigstens ist er nie gegangen".

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:161
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede"

  1. Die Pflichtlektüre für jeden Autor und Sportler

    Falls ich mich nicht schon entschieden hätte, als Autorin zu arbeiten, nach diesem Buch müsste ich es.
    Murakami lässt den Leser ein bisschen hinter seinen Schreiballtag blicken und die Energie, die es ihn kostet. Dafür hat er sich einen Ausgleich geschaffen, das Laufen. Hier gibt er sich aber nicht mit kleinen Joggingrunden zufrieden, nein, es müssen Marathons sein und seit einiger Zeit auch Triathlons...
    Wer schon einmal so eine Laufveranstaltung mitgemacht hat, kann die Gefühle, die er während des Laufens hat, gut nachvollziehen. Die Zweifel und der Stolz, wenn es dann geschafft ist.
    Trotz aller Leistung schafft er es, nicht arrogant daher zu kommen sondern berichtet auch von Momenten des Scheiterns. Auch erzählt er ein bisschen von seiner Lebensgeschichte und wie er sich gewandelt hat. Vom Besitzer eines Clubs zur Studienzeit mit langen Nächten hin zu einem Autor der diszipliniert morgens um 5 Uhr aufsteht.
    Abgerundet wird das Buch noch mit einigen Fotos des Autors beim Laufen und beim Radfahren.
    Ein sehr persönliches und schönes Buch.

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Ruth Binde: Ein Leben für die Literatur

Buchseite und Rezensionen zu 'Ruth Binde: Ein Leben für die Literatur' von Alexander Sury
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Als junges Mädchen träumte Ruth Binde, 1932 in Bern geboren, von einer Karriere als Schauspielerin. Es kam anders: Nach dem Abbruch des Gymnasiums, einem halben Jahr Bühnenstudio in Zürich und einem Zwischenjahr in London absolvierte die Tochter des Politikers und Publizisten Fritz Schwarz eine Buchhändlerinnenlehre. Im Sommer 1957 meldete sie sich auf das Inserat eines winzigen Zürcher Verlags, der eine "gute Sekretärin" suchte, bekam die Stelle und unterstützte den Verleger Daniel Keel während fünfzehn Jahren beim Aufbau seines Diogenes Verlags. Die ersten drei Jahre war sie die einzige Mitarbeiterin und als solche "Mädchen für alles". 1972 machte sich die alleinerziehende Mutter eines elfjährigen Sohnes selbständig und setzte sich während Jahrzehnten beharrlich und unbeirrt für Bücher und Kulturereignisse ein. Zu einem Zeitpunkt, als PR noch ein Fremdwort war, rückte sie die Schriftstellerin Luise Rinser, den Schriftsteller Siegfried Lenz, den Kabarettisten Emil Steinberger oder auch die Inszenierung von Paul Burkhards "Die kleine Niederdorfoper" mit Ruedi Walter in der Hauptrolle ins rechte Licht. 1985 rief sie das legendäre Bernhard-Littéraire ins Leben, eine Gesprächsreihe mit Autorinnen und Autoren, die noch heute unter dem Namen Züri Littéraire weitergeführt wird.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:240
EAN:
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Eine Tussi sagt 'Ja!' Auf Katzenpfoten zum Traualtar

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine Tussi sagt 'Ja!' Auf Katzenpfoten zum Traualtar' von Daniela Katzenberger
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Format:Taschenbuch
Seiten:208
EAN:9783864703829
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Früher war ich Filmkind

Buchseite und Rezensionen zu 'Früher war ich Filmkind' von Knut Elstermann
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Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783360021144
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Good Night Stories for Rebel Girls

Buchseite und Rezensionen zu 'Good Night Stories for Rebel Girls' von Elena Favilli
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Inhaltsangabe zu "Good Night Stories for Rebel Girls"

100 außergewöhnliche Frauen
Gebundenes Buch
Sie sind ins All und über den Atlantik geflogen, haben den Erdball schon mit 16 umsegelt und die höchsten Gipfel in Röcken bestiegen. In allen Ländern und zu allen Zeiten gab es Frauen, die mutige Vorreiter waren, neugierige Entdeckerinnen, kluge Forscherinnen und kreative Genies. Herrscherinnen, die unter widrigsten Umständen ihre Länder regierten, Aktivistinnen, die gegen Ungerechtigkeit protestierten, Wissenschaftlerinnen, die unbekannte Pflanzen und gefährliche Tiere erforschten. Dieses Buch versammelt 100 inspirierende Geschichten über beeindruckende Frauen, die jedem Mädchen Mut machen, an seine Träume zu glauben. Eine spannende Lektüre, illustriert von über 60 Künstlerinnen aus aller Welt.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783446256903
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Rezensionen zu "Good Night Stories for Rebel Girls"

  1. Beeindruckende Geschichten für Frauen jeden Alters

    Die Gestaltung des Covers hat mir sehr gut gefallen. Es ist schön farbenfroh und spricht mit dem Layout und nicht zuletzt natürlich auch mit der inhaltlichen Aufbereitung Mädchen und Frauen jedes Alters an.
    Das Buch vermittelt eine ganz wichtige Botschaft, die schön zu lesen ist - Frauen können alles schaffen. Wir stecken mitten in einem Wandel und all diese starken Frauen zeigen, was möglich ist. Dieses Buch vereint die berühmtesten Personen der letzten Jahrhunderte, und nicht alle waren mir vor dem Lesen ein Begriff - auch ich habe viel neues in dem Buch erfahren.

    Das Buch muss verbreitet werden - und auch einem Mann würde es nicht schaden, sich damit zu beschäftigen (vermutlich ist hier das Interesse dann eher geringer).

    Die Gestaltung des Covers hat mir sehr gut gefallen. Es ist schön farbenfroh und spricht mit dem Layout und nicht zuletzt natürlich auch mit der inhaltlichen Aufbereitung Mädchen und Frauen jedes Alters an.
    Das Buch vermittelt eine ganz wichtige Botschaft, die schön zu lesen ist - Frauen können alles schaffen. Wir stecken mitten in einem Wandel und all diese starken Frauen zeigen, was möglich ist. Dieses Buch vereint die berühmtesten Personen der letzten Jahrhunderte, und nicht alle waren mir vor dem Lesen ein Begriff - auch ich habe viel neues in dem Buch erfahren.

    Das Buch muss verbreitet werden - und auch einem Mann würde es nicht schaden, sich damit zu beschäftigen (vermutlich ist hier das Interesse dann eher geringer).

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  1. ihr könnt alles sein!

    Was haben Angela Merkel, Coco Chanel und Rosa Parks gemeinsam. Diese und noch 97 andere Frauen bekommen Platz in dem großartigen Buch Good Night Stories for Rebel Girls. 100 Kurzbiografien außergewöhnlicher Frauen über alle Grenzen, Altersklassen, Herkunftsländer und Zeiten hinweg erzählen von Politikerinnen, Künstlerinnen, Aktivistinnen, Wissenschaftlerinnen. Bekannte und weniger bekannte Frauen, die stolz sein können auf ihre Leistungen, sei es im Rampenlicht oder im Stillen. Die Botschaft lautet: Habt Mut, macht was ihr wollt, ohr könnt alles sein!
    Jede einzelne Lebensbeschreibung wird mit wunderbaren Portraits, gestaltet von 60 Malerinnen, begleitet. Farbenprächtig, lebensfreudig, abstrahiert und nachdenklich, die Gestaltung folgt keinem Muster. Die Texte selber sind prägnant und doch so einfach gehalten, dass auch ganz junge Rebellinnen diesen Geschichten folgen können.
    In einem einzigartigen Crowdfunding konnte dieses Buch entstehen, was ich absolut bewundernswert finde. Dieses Buch sollte wirklich auf dem Nachttisch aller 7- bis 97-jährigen liegen.

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Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir

Buchseite und Rezensionen zu 'Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir' von Anne Vogd
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Inhaltsangabe zu "Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir"

»Eine Frau mit dem Herz auf der Zunge! Sympathisch, urkomisch und ohne Scheu, auch über sich selbst zu lachen!« Guido Cantz, Verstehen Sie Spaß


Anne Vogd war viele Jahre Vertrieblerin. Jetzt ist sie Kabarettistin.


Man kann am täglichen Spagat zwischen perfekt und defekt verzweifeln – oder ihm mit Selbstironie und Gelassenheit begegnen. Anne Vogd hat sich für Letzteres entschieden. Nach dem Motto 'Vernünftig, das ist wie tot, nur früher' bekämpft sie die kleinen und großen Krisen des Alltags mit einer guten Portion Humor, Gelassenheit und Improvisationstalent. Denn wer immer scheitert, ist auch zuverlässig.


 


 

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:320
EAN:
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Rezensionen zu "Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir"

  1. Eher korkender Wein als Prosecco...

    Ich hatte mir viel versprochen von dem Titel, erwartete ich doch Lebensfreude und eine Frau voller Esprit und Selbstbewusstsein. Was ich bekam war leider etwas völlig anderes.

    In dem Buch lässt uns die Autorin am Alltag teilnehmen. Dabei geht es nicht nur um Diäten und Ernährung, sondern auch um Beziehungen, Sex, Kindererziehung, Schönheitswahnsinn und was sonst noch in jeder Frauenzeitschrift zu finden ist.

    Der Schreibstil ist frisch und spritzig, aber leider ist das Beschriebene viel zu überzogen und strotzt nur vor Klischees. Ich dachte immer wieder nur: "Jetzt übertreibe doch bitte mal nicht so maßlos."

    Besonders die Abhandlung über Wein hat mich so dermaßen gelangweilt (was hat das in so einem Buch zu suchen?), dass ich bereits hier überblättert habe, was ich bei Büchern sonst nie mache. Querlesen ist für mich ein absolutes No-Go, hier für mich aber leider nicht vermeidbar.

    Die im Buch enthaltenen Witze sind so platt und uralt, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt, aber gewiss kein Schmunzeln hervorgerufen wird.

    Die Beschreibungen zu ihrer Tochter sind so allgemein gehalten, dass es weder wie eine private Offenbarung wirkt, noch glaubhaft erscheint. Auch das Kapitel zum Thema Sex war schlichtweg langweilig, da einfach inhaltslos.

    Ja es ist leichte Lektüre für Zwischendurch, mir persönlich aber einfach zu seicht. Da findet man in Nivea mehr Niveau als hier.

    Fazit: Ich kann leider keine Lese- oder Kaufempfehlung aussprechen.

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Er ist wieder da: Erweiterte Studienausgabe

Buchseite und Rezensionen zu 'Er ist wieder da: Erweiterte Studienausgabe' von Timur Vermes
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Buch Er ist wieder da - Studienausgabe

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:576
Verlag: Eichborn
EAN:9783847905998
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Du kommst auch drin vor

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Rezensionen zu "Du kommst auch drin vor"

  1. Aus den ersten 65 Jahren eines "Gedanken- und Sprachflaneurs"

    Niemand mäandert so sympathisch und liebevoll durch eigene Gedankengänge, erlebte und erzählte Geschichten wie Hanns Dieter Hüsch. Das gilt auch oder sogar ganz besonders für seine Autobiografie aus dem Jahr 1990, als der Kabarettist, Liedermacher und Sprecher auf 65 Lebensjahre zurück blickte. Der Titel des Buches lautet: Du kommst auch drin vor - Gedankengänge eines fahrenden Poeten. Und wie erwähnt sollte der Leser keine strenge Chronologie der Lebensereignisse erwarten. Denn niemand mäandert so liebevoll und gekonnt durch Erlebtes und Erdachtes.

    Blickt er wirklich zurück? - Nein, Hanns Dieter Hüsch hält Umschau in seinem Leben. Und es ist ein lebenszugewandter und menschenfreundlicher Blick. Und die Tiere werden auch nicht vergessen. „Katze bei Hüschs müsste man sein!“, zitierte Hüsch seine Nachbarn mehr als einmal.

    Hanns Dieter Hüsch kommt, wie man so sagt: „Vom Hölzken auf Stöcksken“. Und seine Geschichte kommt trotzdem voran. Und die größeren Abschnitte seines Lebens sind durch Texte, die er im Verlauf seines Lebens in den entsprechenden Zeiten verfasst hat, getrennt. - Getrennt? - Nein, auf ungewöhnliche Weise verbunden.

    Auf eine „gemütliche Art und Weise“ sind diese Lebenserinnerungen spannend und es wird nicht alles verraten, sodass Leserinnen und Leser zum Nachdenken über das Leben an sich und im Besonderen angeregt werden.

    Seine Zeit in Kindheit und Jugend in Moers am Niederrhein, das Leben und wirken in Mainz und auf den Bühnen der Bundesrepublik, die Arbeit auf den Kleinkunstbühnen im Radio und im Fernsehen, Schweizer Jahre etc. vermitteln besondere Eindrücke der Zeitgeschichte von 1925 bis 1990.

    Der Titel ist Programm. Du kommst auch drin vor zeigt die Zugewanddheit zu den Menschen, die Hanns Dieter Hüsch in seinem Leben begegneten. Gedankengänge eines fahrenden Poeten, das stimmt auch. Denn seit früher Kindheit nicht gut zu Fuß entwickelt der Junge, der am 06. Mai 1025 in Moers geboren wurde, früh Phantasie und eine große Beweglichkeit der Gedanken, sodass man ihn als „Gedankenflaneur“ oder „Gedankenwanderer“ bezeichnen kann. Bis er 14 Jahre alt war, wurde Hanns Dieter Hüsch an den Füßen operiert werden und längere Zeit Gipsverbände tragen, ein Schicksal, das seine Tochter Anna später auch tragen musste. Natürlich handelt dieses Buch auch von Hüschs Verlusten und Niederlagen, dem frühen Tod seiner Mutter im Jahr 1935, den Anfeindungen, die der Kabatettist, Autor und Rezitator nicht nur Ende der 60er Jahre über sich ergehen lassen musste, das Leiden und Sterben seiner Frau Marianne etc.

    Mir hat dieses Lebenszugewandte und Menschenfreundliche Buch sehr gut gefallen. ich mochte ihn schon immer, den Hanns Dieter Hüsch. Und ich hab’ ihm schon immer gern zugehört. Diese Zuneigung ist aber höchstens zu einem gewissen Teil der gemeinsamen Landsmannschaft zuzurechnen. Denn auch ich bin eine waschechte Niederrheinerin aus Sevelen. seine menschenfreundliche und liebevolle Sicht auf das Leben, die durch seine „Gedankenwanderschaften“ Hintersinn hervorbringt, ist etwas Besonderes, was viele Menschen zu Recht begeistert hat und auch an diesem Werk begeistert.

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Franziska zu Reventlow: Eine Biografie

Buchseite und Rezensionen zu 'Franziska zu Reventlow: Eine Biografie' von Kerstin Decker
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3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Franziska zu Reventlow: Eine Biografie"

Am 25. Juli 1918 stürzt Franziska zu Reventlow in Locarno vom Fahrrad. Nach einer Notoperation stirbt sie am frühen Morgen des 26. Juli 1918 an Herzversagen – 47 Jahre alt.
Weil sie, obwohl ein Mädchen, kompromisslos »ich« sagte, wurde die junge Comtesse von ihrer Familie verstoßen und beinahe entmündigt. Die Vielliebende fand es verantwortungslos, an Männern, die ihr gefielen, vorüberzugehen. Sie streifte manchen intim, den man immer noch kennt, etwa Rainer Maria Rilke, Karl Wolfskehl oder Ludwig Klages. Zum ersten Mal wird die Biografie ihrer Lieben erzählt, denn auch Lieben sind Lebewesen: Sie werden geboren, reifen und sterben, aber nicht alle. In Kerstin Deckers ebenso tragischem wie komischen Bericht dieses Lebens bleibt vom Bild der robusten Männersammlerin fast nichts übrig. Es entsteht ein einzigartiges Mutter-Kind-Porträt und das Bild einer Frau, die eine so weltüberlegen-hochironische Prosa schrieb, dass es Männern schwerfiel, an eine Autorin zu glauben.

Format:Kindle Edition
Seiten:384
EAN:
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Rezensionen zu "Franziska zu Reventlow: Eine Biografie"

  1. Die Schwabinger Gräfin

    Fanny zu Rewentlow ist eine Frau, die auch heute noch polarisiert. Geboren als 5. Kind einer norddeutschen Adelsfamilie war sie von Kind an eine Unangepasste. Die Erziehungsmethoden prallten an ihr ab, Auflehnung und Rebellion waren ihr schon als junges Mädchen eigen und sie sollte sich nie an Konventionen halten. Um der Entmündigung zu entgehen, lebt sie einige Zeit in einer Pastorenfamilie, bereitet sich auf ein Lehrerinnenexamen vor. Die Heirat mit Walter Lübke scheint ihr ein Ausweg. Walter finanziert ihren Aufenthalt in München, wo sie Malerei studieren möchte. Aber, wie so oft, kommt ihr die Liebe – oder besser der Eros dazwischen. Bald gilt sie als der Stern der Schwabinger Boheme.
    Kerstin Decker findet dafür die Bezeichnung „ die Vielliebende“, tatsächlich ist Fanny eine Frau, die die Liebe und Leidenschaft liebt. Da mündet in viele, oft auch rein kommerzielle sexuelle Begegnungen. Ihr Leben verläuft in unruhigen Bahnen, allgegenwärtig ist die materielle Not und ist immer wieder auf Zuwendungen angewiesen. Schon lange hat sich Mann und Familie von ihr abgewendet.
    Ich hatte schon einiges von und über Franziska zu Rewentlow gelesen und war sehr gespannt auf diese Biografie. Es ist mir mit diesem Buch nicht leicht geworden. Ich empfand den Schreibstil als überbordend und sich in vielen Nebensächlichkeiten verzettelnd. Die weitschweifigen Einlassungen zu den philosophischen Gedanken der zeitweiligen Gefährten, wie Ludwig Klages waren eine echte Herausforderung an mein Durchhaltevermögen. Dazu kam, dass mir Franziska immer uninteressanter wurde, je mehr ich über sie las. Vielleicht lag es auch daran, dass die Autorin den Schwerpunkt auf das Liebesleben und die sexuelle Selbstverwirklichung Franziskas legte, aber andererseits war das auch der Schwerpunkt ihres Leben.
    Die Biografie ist detailverliebt und punktet mit vielen Zitaten aus den Briefen und Notizen Franziskas und ihrer Zeitgenossen. Die Autorin hat wirklich jeden Aspekt dieses Lebens erfasst und trotzdem konnte mich die Biografie nicht gänzlich überzeugen.

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