Tage ohne Hunger: Roman (Taschenbücher)

Buchseite und Rezensionen zu 'Tage ohne Hunger: Roman (Taschenbücher)' von Delphine de Vigan
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Tage ohne Hunger: Roman (Taschenbücher)"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:177
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Tage ohne Hunger: Roman (Taschenbücher)"

  1. Ein verstörender und berührender Blick auf das Empfinden einer a

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 03. Nov 2020 

    Ein verstörender und berührender Blick auf das Empfinden einer anorektischen Laure

    Ich habe "Tage ohne Hunger" gelesen und es hat mir sehr gefallen! Ich arbeite in einer Psychiatrie und habe schon Patientinnen mit einer Anorexie auf Station gehabt und von daher fand ich die Beschreibungen der Erzählstimme absolut real, sehr bedrückend und dem Leser viele Einblicke in die Gedankenwelt einer Erkrankten bietend und damit baut dieses Buch ein Verständnis für die Erkrankten auf. Was wichtig ist! Denn die Denkweise der Blauen, einem Charakter aus dem Buch, ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Dass eine Therapie fehlt, nicht angeschnitten wird, hat mich nicht gestört, dies wäre in meinen Augen auch etwas weit gegriffen. Das psychologische Verändern der Denkmuster der Erkrankten ist ein langwieriger und absolut individueller Prozess, denn die Ursachen werden bei jeder Erkrankten/bei jedem Erkrankten in der Vita zu finden sein und sind unterschiedlich anzugehen. Man bekommt ja aber durchaus eine Ahnung von den verschiedenen Gründen bei Laure. Auf jeden Fall finde ich es sehr mutig von Delphine de Vigan dieses Buch geschrieben zu haben! Und es ist ein sehr wichtiges Buch! Für Erkrankte, wie auch für die Therapeuten, wie auch für die interessierte Bevölkerung. Denn Verständnis für diese Erkrankung ist hier lebenswichtig! Es ist schon sehr erschreckend was dauernder Druck bewirken kann, was dieser erzeugen kann! Und weiterer Druck ist noch zerstörerischer, noch tödlicher, dass sollte jedem klar sein, der mit Patienten mit einer Anorexie in Berührung kommt. Nur Verständnis für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen hilft diesen. Verständnis und Zeit für die Patienten. Und das wird in unserer Welt, in der die Medizin ein Wirtschaftszweig geworden ist, immer schwieriger. Denn hier zählt immer mehr der schnöde Mammon und nicht mehr der Mensch. Auch das sollte jedem klar sein und jeden mit etwas anderen Augen auf die Medizin blicken lassen. Vielleicht passiert das ja nach dem Corona-Klatschen!!! ...

 

Jägerin und Sammlerin: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Jägerin und Sammlerin: Roman' von Lux, Lana
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Jägerin und Sammlerin: Roman"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
Verlag:
EAN:9783351037987
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Rezensionen zu "Jägerin und Sammlerin: Roman"

  1. Jagen und Sammeln

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 18. Jul 2020 

    Alisa steht kurz vor dem Abitur. Sie teilt sich eine Wohnung mit Mascha, hat gute Noten, mehrere Nebenjobs. Kleine Dinge bereiten ihr Freude, sie sammelt, Kakteen, Perlen, Kuscheltiere. Aber Alisa ist kein glückliches Mädchen. Sie hasst ihren Körper, bei jeder Situation, die sie überfordert, beginnt sie unkontrolliert zu essen und alles wieder zu erbrechen. Darauf folgen Verzweiflung und Selbstvorwürfe, weitere Überforderung, ein ewiger Kreislauf. Auf ihre Freundin Mascha kann sie nicht zählen, die hat ihre eigenen Schwierigkeiten mit einer Essstörung. Alisa findet eine neue Freundin – Mia – kurz für Bulimia nervosa. Mia hat Alisa voll im Griff, hält sie aufrecht, ist immer für sie da. Alisas Mutter Tanya sieht nicht was mit ihrer Tochter vorgeht, verleugnet die Situation, ist immer nur mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Tanya ist die geborene Jägerin, immer auf der Jagd nach mehr Anerkennung, Erfolg, Schönheit.
    Lana Lux verhandelt in ihrem Roman „Jägern und Sammlerin“ ein toxisches Mutter-Tochter-Verhältnis. Dabei ist sie wertfrei, empathisch und bringt mir die Protagonistin Alisa sehr nahe.
    Es sind schwierige Verhältnisse, in die Alisa geboren wurde. Alisa konnte schon als kleines Kind nie den Ansprüchen der Mutter genügen. Die Familie, die aus der Ukraine nach Deutschland emigriert ist, findet in der neuen Heimat keinen Anschluss. Der Vater, wesentlich älter als die Mutter, war in der Ukraine ein erfolgreicher Geschäftsmann und hat für Tanya und Alisa seine Frau und ältere Tochter verlassen. Nun kann er keine Arbeit finden, will die neue Sprache nicht lernen. In Alisas Kindheitserinnerungen hört sie die Mutter immer nur fordern, streiten, schreien. Der Vater resigniert solange, bis er allein in die Ukraine zurückkehrt. Statt der Tochter eine liebevolle Stütze zu geben, beansprucht Tanya Alisa immer wieder Alisas Unterstützung und Trost. Das Mädchen, später der Teenager, die junge Frau begreift noch nicht, dass sie sich aus dieser Situation lösen muss, um zu überleben.
    „Ich weiß nicht mehr was real ist. Alles ist irreal. Alles ist real. Ich verstehe die Welt überhaupt nicht, oder ich bin ganz nahe dran, sie voll und ganz zu verstehen, Ich schwanke zwischen diesen Zuständen.“
    Alisa erreicht einen Punkt, wo sie begreift, dass sie so nicht mehr weiter machen kann. Sie erkennt den Tiefpunkt ihres Lebens, wird ihn später mit Datum und Uhrzeit nennen können.
    „Ein Tiefpunkt ist jedoch kein Todeszeitpunkt, denn anders als zu einem Todeszeitpunkt ist an einem Tiefpunkt noch nichts entschieden. Noch nicht einmal, ob er wirklich der endgültige Tiefpunkt ist. Ein Tiefpunkt kann außerdem lange andauern, bis er zu einem exakten Todeszeitpunkt wird. Mir war klar, dass ich nur noch wenige Monate hatte, bevor ich obdachlos werden und einsam auf der Straße sterben würde.“
    Alisa schafft den wichtigsten Schritt ihres jungen Lebens, den Schritt in die Therapie. Herzstück dieses Buches wird ein Brief sein, den Alisa ihrer Mutter Tanya schreibt. Ein Brief, der die letzte Kontaktaufnahme zu Tanya wird.
    „Du bist nicht schuld.“ schreibt Alisa. „Aber du bist mir auch keine Hilfe gewesen, du hast mich nicht in meiner Not gesehen, du hast mir nicht die Hilfe zukommen lassen, die ich gebraucht habe.“
    Selbst in diesem Moment kann Tanya nicht die Not ihrer Tochter erkennen, sieht sich selbst in einer Opferrolle, verharrt in ihrem „Tanya-Universum“, in dem sich alles nur um sie dreht.
    Das Beste für sich und seine Kinder zu wünschen ist nicht verkehrt. Doch wer immer nur das Beste im Auge hat, kann das Unglück anderer nicht sehen. Lana Lux widmet sich der kaputten Mutter-Tochter-Beziehung mit einer Eindringlichkeit die schmerzt.

  1. Ich habe einfach noch nicht gelebt.

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 09. Jul 2020 

    Ein wunderbares Buch! Ein grandioser Blick auf eine Mutter-Tochter-Beziehung! Ein empathischer Blick! Ein berührender Blick! Ein Blick, der weh tut! Aber das Wichtigste, es ist kein wertender Blick! Lana Lux schafft es hier eine Geschichte und zwei Charaktere zu zeichnen und diese Zeichnung berührt ungemein. Dem Leser wird vermittelt, was eine Bulimie bedeutet und dem Leser wird vermittelt, dass diese Erkrankung Ursachen hat. Ursachen, die man als Betroffene/Betroffener wenig beeinflussen kann und von daher dürfte ins Bewusstsein des Lesers die Einsicht vordringen, dass diese Erkrankung auch jeden treffen kann. Es gibt ein schönes Sprichwort; der Krug geht solange zum Wasser bis er bricht; und wir alle sind Krüge, brechen können wir alle. Vielleicht ein Buch, welches den Blick auf psychiatrische Erkrankungen verändern kann. Und definitiv ein Buch, welches das Potenzial zum Helfen hat, für die richtigen Leser! Ein wichtiges Buch, welches v i e l e Leser finden sollte! Eine tolle Leistung von Lana Lux! Ein weiteres Thema des Buches ist eine gewisse Wurzellosigkeit, denn es geht um Einwanderer und ihre Integration. Und es geht um Lebensziele und Lebensinhalte; und ebenso um Wünsche und die Realität. Dieses Buch ist ein 5 Sterne Kandidat für mich! Ich liebe es und empfehle es sehr gern weiter!

    Um wen geht es in "Jägerin und Sammlerin"? Da ist erst einmal der eine Hauptcharakter, Alisa, ein junges Mädchen, ein kämpfendes Mädchen, ein krankes Mädchen. Und auch eine junge Frau, die ihren Weg sucht. Und der zweite Hauptcharakter ist Tanya, die Mutter von Alisa, sie geht in jungen Jahren mit ihrer Familie von der Ukraine nach Deutschland, auf der Suche nach Wohlstand, nach einem besseren Leben. Kann man es ihr verübeln? Ihre Lebensgeschichte gibt eine Antwort darauf. Nur leider verrennt sich Tanya, immer mehr steht das gute/bessere Leben im Vordergrund und ihre Tochter übersieht Tanya. Immer nur das Beste versucht sie aus dem Kind heraus zu holen und drängt damit das Kind in eine Abwärtsspirale, eine Abwärtsspirale, die ein Herauskommen schwierig gestaltet.

    Lana Lux schafft es auf dieses schwierige Thema empathisch und nicht wertend zu schauen, dies gelingt ihr bewundernswert und vor den Augen der geneigten Leser entsteht eine Welt, die berührt. aber auch weh tut. Aber etwas zu diesem Thema muss weh tun! Denn man darf nicht vergessen, diese Krankheiten verursachen einen Tod in Raten! Und dagegen muss man ankämpfen. Mit allen möglichen Mitteln!

 

MODERN AYURVEDA

Buchseite und Rezensionen zu 'MODERN AYURVEDA' von Tasty Katy (Katharina Döricht)
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "MODERN AYURVEDA"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
EAN:9783946739999
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Rezensionen zu "MODERN AYURVEDA"

  1. Viel mehr als ein Kochbuch

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 28. Nov 2020 

    Ich habe mich immer schon für das Zusammenspiel von Körper und dem was wir ihm als Nahrung geben, interessiert. Mit Ayurveda habe ich mich aber bisher weniger beschäftigt - das werde ich nach diesem Buch aber ändern!

    Im Buch "Modern Ayurveda" führt Katharina Döricht (oder auch "Tasty Kathy") in die Grundzüge von Ayurveda ein und gibt 100 leckere Rezept-Ideen mit. Für mich war das Buch ein super Einstieg in die Ayurveda Lehre und gibt eine gute Orientierung. Besonders sympathisch fand ich, dass die Autorin in der Einleitung viel von sich selber und ihren Erfahrungen preisgegeben hat.

    Vom Aufbau her hat mir das Buch echt sehr gut gefallen. Man bekommt schnell einen Einblick in die grundsätzlichen Ansichten von Ayurveda und weiß wie man sich selber einordnen kann (Doschas). Zudem geht die Autorin auf die Wirkung bestimmter Gewürze ein, was mich stellenweise echt überrascht hat. Als Konsequenz habe ich nun 5 Gewürze im Schrank, die dort bisher keinen Platz hatten.

    Die Rezepte sind gut beschrieben und das was ich probiert habe, war sehr lecker. Gefehlt hat mir eine Zeitangabe zu beginn der Rezepte, aber das ist nicht übermäßig schlimm. Gut fand ich die Fotografien und die Ideenvielfalt in den Rezepten. Durch das Buch habe ich Nahrungsmittel und Zutaten kennengelernt, die sonst sicherlich keinen Weg in meinen Speiseplan gefunden hätten.

    Ich kann dieses Buch mit guten Gewissen weiterempfehlen. Wer also Lust hat mal in die Welt des Ayurveda reinzuschnüffeln und Lust hat neue (vegane) Rezepte auszuprobieren, wird seine Freude damit haben.

  1. Ein wahrer Schatz

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jun 2020 

    Mit "Modern Ayurveda" hat die Autorin und Foodbloggerin Tasty Katy ihr erstes Buch veröffentlicht. Neben fundiertem Wissen zu einer ganzheitlichen Ernährung stellt sie über 100 vegane Rezepte vor. Sie zeigt auf, dass Ayurveda im Alltag umsetzbar ist und lenkt den Blick auf den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln und dem eigenen Körper.

    Vorweg: Dieses Buch ist inzwischen mein absolutes Lieblingskochbuch und liegt immer in der Küche parat. Ich liebe es!
    Bereits die hochwertige Aufmachung mit dem festen Einband hat mich begeistert, denn ich kann es aufschlagen und offen liegen lassen, ohne dass es verknickt. 
    Der Inhalt ist sinnvoll gegliedert und gibt zu Beginn tolle Einblicke in die ayurvedische Philosophie. Diese Infos empfand ich als sinnvoll und interessant und leicht verständlich geschrieben. Die Rezepte sind dann nach wenigen Themen wie z.B. Frühstück, warme und sättigende Speisen oder Desserts gegliedert. Ein passendes Gericht ist somit sehr schnell gefunden.
    Besonders begeistert mich, dass es ausschließlich vegane Rezepte sind, denn im achtsamen Umgang mit der Natur und den Tieren ist eine solche Ernährung unumgänglich. Und man merkt, dass man keinerlei tierische Produkte benötigt, um äußerst schmackhaftes Essen zuzubereiten.
    Positiv ist, dass es zu jedem Rezept ein Foto gibt, wodurch ich sofort visuell angesprochen werde und Appetit bekomme. Die Zutatenlisten sind gut dargestellt und beinhalten "normale" Grundzutaten, die bekannt und leicht zu beschaffen sind. Das finde ich wichtig, denn ich habe keine Lust, mich auf die Suche nach unbekannten Zutaten zu machen, von denen ich dann nur einen Hauch benötige.
    Die Zubereitung ist leicht verständlich und nummeriert, so dass mir das Nachkochen leicht gelungen ist.
    Ich habe bereits sehr viele Rezepte ausprobiert oder auch individuell abgewandelt. Und alles hat sowohl mir als auch meiner Familie hervorragend geschmeckt.

    Dieses Buch ist für mich ein wahrer Schatz, denn ich liebe es und kann es nur jedem empfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

 

HUNGER: Die Geschichte meines Körpers

Buchseite und Rezensionen zu 'HUNGER: Die Geschichte meines Körpers' von Roxane Gay
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "HUNGER: Die Geschichte meines Körpers"

Die Geschichte meines Körpers
Gebundenes Buch
Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sie schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Geschichte des Triumphs. Es ist die eines Lebens, das in zwei Hälften geteilt ist. Es gibt das Vorher und das Nachher. Bevor sie zunahm und danach. Bevor sie vergewaltigt wurde und danach. Roxane Gay, eine der brillantesten, klügsten und aufregendsten weiblichen Stimmen der USA, erzählt eine Geschichte, die so noch nie geschrieben wurde: schonungslos offen, verstörend ehrlich und entwaffnend zart spricht sie über ihren "wilden und undisziplinierten" Körper, über Schmerz und Angst, über zwanghaftes Verlangen, zerstörende Verleugnung und Scham - "Ich war zerbrochen, und um den Schmerz dieser Zerbrochenheit zu betäuben, aß ich und aß und aß."

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:320
Verlag: btb Verlag
EAN:9783442758142
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Rezensionen zu "HUNGER: Die Geschichte meines Körpers"

  1. Vorher und Nachher

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 30. Dez 2019 

    Sie ist über 1,90 Meter groß, und es gab Zeiten da wog sie an die 260 Kilo. Seit über 30 Jahren schleppt sie das Übergewicht ihres Körpers als Schutz und Panzer mit sich. „Hunger“ ist kein Ratgeber, kein Motivationstrainer, keine Erfolgsstory. Es ist das Memoir der amerikanischen Schriftstellerin und Feministin Roxane Gay, die geschichte ihre Körpers.
    Roxane ist die Tochter haitianischer Migranten. Sie war ein fröhliches unauffälliges Mädchen aufgewachsen in einer fürsorglichen Familie. Sie beschreibt eingangs wie sie in einem alten Fotoalbum blättert, beschreibt Bilder eines glücklichen Kindes und Bilder einer verschlossenen mürrischen Jugendlichen. Es gab ein Vorher und ein Nachher in Roxanes Leben. Und dazwischen eine Vergewaltigung. Sie erfährt auf brutale Weise, dass ihr „Nein“ nichts wert ist.
    „Mein Körper wurde zerbrochen. Ich wurde zerbrochen. Ich wusste nicht, wie ich mich wieder zusammensetzen sollte. Ich war zersplittert. Ein Teil von mir war tot.“ Sie beginnt zu essen, wahllos. Kilo für Kilo legt sie sich eine Schutzschicht an. Essen war und blieb Trost und Sicherheit. „Fett zu sein“ war keine bewusste Entscheidung. Sie weiß wie ungesund ihr Körper ist, aber nicht ihr Körper ist das Problem. Es ist eine immerwährende Spirale von Selbstzerstörung und falscher Schuld.
    Roxane Gay hasst ihren Körper und geht gleichzeitig sehr hart ins Gericht mit den aufgezwungenen Schönheitsidealen, der Sexualisierung von Frauenkörpern, dem von Werbung und Glamourseiten suggerierten Irrglauben vom Glücklichsein, wenn man nur in einem dünnen Körper steckt. Roxane Gay kennt die Scham im alltäglichen Leben, kennt sie alle, die hässlichen Ausdrücke der Diffamierung und hält den Lesern oft den Spiegel vor und verschiebt die Perspektive.
    Jeder Körper kann eine Geschichte erzählen, doch wer will schon solche Geschichten hören. Roxane Gay hat ihre Geschichte erzählt. Es ist keine Anleitung zum Glück. Roxane hat ihren Weg gefunden, mit Therapie und Bewältigung ihres Traumas und dem Schreiben als Ausweg.

    „Ich bin so sehr geheilt, wie es möglich ist.“ Und das ist wichtiger als jedes verlorene Pfund.“

 

Maßlos: 50 Kilo leichter und glücklicher (P&L Edition)

Buchseite und Rezensionen zu 'Maßlos: 50 Kilo leichter und glücklicher (P&L Edition)' von Angelika Schaller
NAN
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Inhaltsangabe zu "Maßlos: 50 Kilo leichter und glücklicher (P&L Edition)"

Geschrieben von einer Frau, die selbst fünfzehn Jahre lang stark übergewichtig war. Als sie schließlich mit 137 Kilo Gewicht auf der Intensivstation landete, entschied sie endlich: Ich will wieder leben! Ich kämpfe! Innerhalb eines Jahres nahm sie über fünfzig Kilo ab und hält das Gewicht seitdem erfolgreich. Seit Jahren! Jetzt wird das Geheimnis gelüftet, wie sie das trotz einer dümmlich-hämisch-gleichgültigen Umwelt, ignoranten Ärzten und überforderten Psychologen geschafft hat.
Extremes Übergewicht, vor fünfzig Jahren noch nahezu unbekannt, entwickelt sich immer mehr zur Geißel der westlichen Welt: In Deutschland sind mittlerweile 37 Millionen Erwachsene und 2 Millionen Kinder übergewichtig oder adipös. Doch wie gerät man in die Fettfalle? Und kann man dort jemals wieder ausbrechen? Der Medizinjournalistin Dr. Angelika Schaller ist ein bewegendes autobiografisches Buch gelungen und gleichzeitig ein "anderer" Abnehm-Ratgeber für alle, die mit den Pfunden kämpfen.

Format:Kindle Edition
Seiten:194
EAN:
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