Eine kurze Geschichte des Romans

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine kurze Geschichte des Romans' von  Henry Russell
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Eine kurze Geschichte des Romans"

Diskussionen zu "Eine kurze Geschichte des Romans"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
EAN:9783962441760
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Rezensionen zu "Eine kurze Geschichte des Romans"

  1. Ein unterhaltsamer Streifzug und ein praktisches Handbuch

    „Das Buch, das Sie hier beginnen, in dem Sie schmökern, in das Sie hier und da eintauchen werden, ist ein Schnappschuss des Romans in Form einer Kurzgeschichte.“ (Zitat Vorwort Prof. Peter Boxall, Seite 6)

    Thema und Inhalt
    Dieses Buch ist ein Streifzug durch die Geschichte des Romans, am Beispiel von 67 ausgewählten Werken als besondere Beispiele zu der Vielfalt der unterschiedlichen Genres, Themen, Stil und Techniken. Der weite Zeitrahmen von eintausend Jahren beginnt mit „Die Geschichte vom Prinzen Genji“ von Murasaki Shikibu aus dem Jahr 1010, und endet mit „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante, 2012.

    Umsetzung
    Die Einteilung in vier Teile ist präzise, logisch und sehr übersichtlich. Nach einer kurzen Einführung folgen die Kapitel GENRES, WERKE, THEMEN, TECHNIKEN, wobei die Werke den Hauptteil bilden. Jedem dieser Hauptkapitel ist ein Kreis mit einer bestimmten Farbe zugeordnet, der dann auch als Hinweis dient, worauf sich die Querverweise in den Fußzeilen beziehen. Das Buch endet mit einem Register, alphabetisch nach Autoren, dazu das oder die jeweils besprochenen Werke, immer mit Angabe der entsprechenden Seite, und einem Bildnachweis, denn es enthält im Kapitel WERKE zu jedem Buch eine meist farbige Abbildung des Covers und in den anderen Kapiteln finden sich Bilder der Autoren, entweder als Fotografie oder als Bild eines entsprechenden Gemäldes.
    In den Fußzeilen von jeder Seite finden sich Querverweise auf alle anderen Kapitel, immer mit Angabe der entsprechenden Seite, was dieses Buch auch zu einem sehr vielseitigen, rasch und praktisch einzusetzenden Nachschlagewerk macht.
    Jeder vorgestellte Roman beginnt mit einem Infoteil mit Autor, Verlag, Sprache, Erscheinungsjahr, weitere wichtige Werke des Autors, Hintergrundinformationen zum Autor. Dann folgt eine Inhaltsangabe, jedoch selbstverständlich ohne zu viel zu verraten.
    Im Kapitel Genres werden 36 unterschiedliche Genre besprochen, mit den entsprechenden Hauptvertretern unter den Schriftsteller:innen. Nach den im Hauptteil besprochenen 67 Werken, die sich unterhaltsam wie eine Sammlung von Kurzgeschichten lesen, beschäftigt sich das Kapitel Themen mit 24 Kernthemen, die oft in den Konflikten und Problematik von Romanen zu finden sind. Das Kapitel Techniken schließlich umfasst insgesamt 26 Abschnitte, beginnt mit Romananfängen und Romanenden und endet mit Überarbeitung.

    Fazit
    Dieses Handbuch wird man wohl zunächst mit großem Vergnügen von der ersten bis zur letzten Seite lesen. Man ist gespannt, welche der Bücher, die man schon gelesen hat, in dieser Auswahl von 67 Werken besprochen werden, andererseits wird man sicher angeregt, den einen oder anderen der vorgestellten Romane zu lesen, von dem man bisher noch nie gehört hatte. Die klare, übersichtliche Strukturierung mit den praktischen Querverweisen macht dieses Buch aber auch zu einem genialen Nachschlagewerk.

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Buchseite und Rezensionen zu 'Sprachen' von Dorren, Gaston
NAN
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Inhaltsangabe zu "Sprachen"

Diskussionen zu "Eine kurze Geschichte des Romans"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:368
EAN:9783864974618
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Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt

Buchseite und Rezensionen zu 'Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt' von Stefan Schade
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt"

Diskussionen zu "Eine kurze Geschichte des Romans"

Format:Taschenbuch
Seiten:176
Verlag: Heyne Verlag
EAN:9783453604452
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Rezensionen zu "Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt"

  1. 4
    26. Jan 2020 

    Dorfleben pur...

    Für echte Dorfkinder ist klar: Das Leben auf dem Land ist eindeutig schöner als das in der Stadt. Dieses Buch ist für alle, die sich auf Feldwegen besser auskennen als in der Stadt, die nach der Scheunenparty im Heu schlafen, die auch Leute grüßen, die sie nicht kennen, und für die erst Frühling ist, wenn es nach Gülle riecht.

    Ich bin zwar nicht auf dem Land aufgewachsen, habe aber sämtliche Schulferien meiner Kindheit im Dorf meiner Großeltern verbracht. Deshalb weiß ich, wie es im Dorf zugeht - und war neugierig, ob ich meine Erfahrungen von damals in diesem Büchlein wiederfinden würde. Und tatsächlich: viele der Bilder sprachen mich emotional an, und auch die Texte fand ich größtenteils sehr stimmig.

    Bild und Text bilden hier eine untrennbare Einheit und bringen oftmals nicht nur Zustände, sondern auch Stimmungen rüber. In jedem Fall sorgte das Buch bei mir für reichlich Erinnerungen. Leben möchte ich nicht im Dorf, da bin ich ganz ehrlich, aber die Ferien habe ich seinerzeit durchaus genossen. Und ja, es war genauso wie hier geschildert: reichlich Natur, wenig Verkehr, viel Alkohol, und nach durchgemachter Nacht Spiegeleier braten vorm Zubettgehen. Passt.

    Humorvoll, stimmungsvoll, authentisch. Mir haben diese Einblicke gefallen...

    © Parden

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