Die Nacht danach

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Nacht danach' von Nikodem Skrobisz
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Inhaltsangabe zu "Die Nacht danach"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:115
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Rezensionen zu "Die Nacht danach"

  1. 3
    09. Nov 2022 

    Solide Endzeit-Novelle

    In Nikodem Skrobisz‘ nur 99 Seiten dünnen eBook „Die Nacht danach“ entwickelt er eine Versuchsanordnung für den Moment kurz nach einem Atomkrieg. In einem nicht näher benannten westlichen Land entdecken Scott und Sarah, ein Ehepaar ein einem Trailerpark, und Henry und Celine ein Pärchen, was sich nur für einen One-Night-Stand in der Luxusstrandvilla von Henrys Vater getroffen hat, Blitze am nächtlichen Himmel. Die darauffolgenden roten Atompilze in der Ferne lassen auf einen nuklearen Angriff schließen und bringen die beiden Paare zu ganz unterschiedlichen Schutzmaßnahmen. Scott, ein Afghanistan-Veteran, schaltet schnell und schleppt seine Ehefrau schnellstmöglich in die zumindest ein wenig Schutz bietende Kanalisation. Henry muss mit Celine nicht auf das Abwassersystem zurückgreifen, hat ihm doch sein Vater unter dem Haus einen luxuriösen, mit allem was das Prepperherz sich wünscht ausgestatteten, ABC-sicheren Bunker hinterlassen.

    Nun schreibt Skrobisz die divergierende Geschichte dieser beiden Paare, die unterschiedlicher in sozioökonomischem Status und Ausgangssituation nicht sein könnten, über einen Zeitraum von grob zwei Wochen fort. Der Überlebenskampf bekommt ganz unterschiedliche Qualitäten und läuft auf einen Showdown hinaus.

    Zugegebenermaßen gefiel mir der Einstieg in diese Geschichte tatsächlich nicht sonderlich. Das lag hauptsächlich an den psychologisch eher unrealistischen Reaktionen der verschiedenen Protagonisten auf das Niedergehen der vielen, markerschütternden Atombomben. Da werden währenddessen und kurz danach knackig-coole Sprüche gemacht, die an Action-Filme aus den 90ern erinnern, in denen der Held immer einen flotten Spruch draufhatte, egal in welcher brenzligen Situation er sich befand. Gut, nun wird die Geschichte vom Autor als „Ein (sic) Tragikomödie, die von der Struktur ein Kammerspiel ist, erzählt in Romanform.“ beschrieben. Komödienhaft waren die Kommentare allerdings für mich nicht, eher – wie gesagt – unrealistisch. Und „tragisch“ ist nun einmal die Grundlage dieser Geschichte: ein Atomkrieg. Tragik im Speziellen bietet über die aus diversen Endzeitszenarien in Film- und Buchform bekannten Probleme im Überlebenskampf hinaus, die Geschichte nicht.

    Was die Geschichte jedoch zu bieten hat, ist mit Fortlauf der Lektüre eine sehr gute Darstellung der Atmosphäre während den ersten Tagen nach einem Atomkrieg und dem knappen Überleben. So fühlt man sich an Cormac McCarthys Beschreibung der Düsternis einer untergehenden Welt in „Die Straße“ erinnert. Der Vorteil von Skrobisz‘ Buch: Es ist weitaus kürzer und demnach keinesfalls so langatmig, wie es bei McCarthy manchmal der Fall ist. Die für mich aber größten Stärken dieser Veröffentlichung sind die moralischen Fragen, die das Buch im Verlauf aufwirft: Wofür lohnt es sich überhaupt so etwas zu überleben? und Was ist zielführender und moralisch vertretbarer; Kooperation oder seine eigenen Wege gehen, um zu überleben? Auch wird durch die unterschiedlichen finanziellen Voraussetzungen der beiden Paare die Frage der Überlebenschancen im Spannungsfeld „arm vs. reich“ aufgeworfen.

    Meines Erachtens handelt es sich hierbei um eine solide Novelle, die als Ausgangspunkt das Szenario eines Atomkrieges wählt, und kurz und knapp den ein oder anderen Denkanstoß geben kann. Das ist sicherlich am besten für Leser:innen geeignet, die sich zuvor gedanklich eher wenig mit dem Thema beschäftigt haben und nun damit erstmals in Berührung kommen. Für Leser:innen, die sich schon eingehender diesbezüglich belesen haben, wird das Buch keine signifikant neuen Erkenntnisse bieten können. Somit also ein guter Startpunkt, der durchaus noch Potential nach oben hat. Ausgehend von den zuvor veröffentlichten Werken des 23jährigen Autors ist definitiv von diesem Potential auszugehen und seine zukünftigen Veröffentlichungen sollten im Auge behalten werden.

    3,5/5 Sterne

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Format:Broschiert
Seiten:368
Verlag: Planet!
EAN:9783522507622
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    Gebundenes BuchNominiert für den Deutschen Buchpreis 2018: Die Hirschs waren Verfolgte, Widerstandskämpfer, Opportunisten, Künstler. Ein Jahrhundert deutsche Geschichte hat sie geprägt, haben sie mitgeprägt. Da durfte man nicht empfindlich sein, es...
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    Gebundenes BuchNominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 Moskau 1985: Die internationale Programmierer-Spartakiade hält die akademischen Eliten des Landes in Atem. Hier messen sich aufstrebende Mathematiker in den Techniken der Zukunft,...
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    Gebundenes BuchBeim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich...
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    Gebundenes BuchWenzel Groszak, Ölbohrarbeiter auf einer Plattform mitten im Meer, verliert in einer stürmischen Nacht seinen einzigen Freund. Nach dessen Tod reist Wenzel nach Ungarn, bringt dessen Sachen zur Familie. Und jetzt? Soll er zurück auf...
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  110. [title_1] von [field_author]
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    Gebundenes BuchVeit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass...
  111. [title_1] von [field_author]
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    Gebundenes BuchSie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in...
  114. [title_1] von [field_author]
    4.8
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    In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen. Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber...
  115. [title_1] von [field_author]
    4.5
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    Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins...
  116. [title_1] von [field_author]
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  117. [title_1] von [field_author]
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    Regener, Sven: Wiener Strasse, Roman, Köln, Galiani Berlin 2017, 297 S., OPbd. m. OU., EA, vom Autor signiert
  118. [title_1] von [field_author]
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    Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbstGebundenes BuchVom Waisenkind zum Millionär - wie konnte das so schiefgehen? Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist...
  119. [title_1] von [field_author]
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    Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren...
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  121. [title_1] von [field_author]
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  122. [title_1] von [field_author]
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  123. [title_1] von [field_author]
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    Gebundenes BuchRaimund Merz kennt Moritz und Floriane von Kindheit an. Ihr Lebensmittelpunkt ist ein wilder Garten am Dorfrand. Als Inger zu ihnen stößt, die Tochter eines dänischen Künstlers, bilden die vier eine verschworene Gemeinschaft, bis sich...
  124. [title_1] von [field_author]
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    Heiko Kolbe heeft twee families. De asociale waarin hij tot zijn grote spijt geboren is, en die waarvoor hij kiest. Philipp Winkler vertelt in Hool het verhaal van een harde jongen die zich overal doorheen knokt om wat hem heilig is te beschermen:...
  125. [title_1] von [field_author]
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    Eine Insel außerhalb der Zeit Die Pfaueninsel in der Havel ist ein künstliches Paradies. In seinem opulenten, kundigen und anrührenden Roman erzählt Thomas Hettche von dessen Blüte, Reife und Verfall aus der Perspektive des kleinwüchsigen...
  126. [title_1] von [field_author]
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  127. [title_1] von [field_author]
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    4. Mai 1521 bis 1. März 1522: Martin Luther, Professor in Wittenberg, ist auf Geheiß des Kurfürsten von Sachsen in Gewahrsam genommen worden. Auf der Wartburg sieht er sich größten Anfechtungen ausgesetzt, vollbringt aber auch sein größtes Werk: In...
  128. [title_1] von [field_author]
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    Gebundenes BuchJeden Tag schwimmt Walter Nowak seine Bahnen im Freibad. Eines Morgens bringt eine Begegnung ihn aus der Fassung, mit fatalen Folgen: Der Länge nach ausgestreckt findet er sich wenig später auf dem Boden seines Badezimmers wieder,...
  129. [title_1] von [field_author]
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  130. [title_1] von [field_author]
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    Vielleicht liegt es am Nebel. Davon jedenfalls gibt es in London um 1870 genug, und wer weiß, vielleicht trübt er der Stadt die Sinne. Kaum einer, der nicht dem Medium seiner Wahl vertraut, um in schummrigen Séancen mit dem Jenseits zu parlieren....
  132. [title_1] von [field_author]
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    Gebundenes Buch"Was macht das Glück einer Familie aus? Wenn es - neben vielen Komponenten wie der Abwesenheit von Krankheiten, sicherem Einkommen und dergleichen - gemeinsame Erinnerungen sind, die Zusammenhalt ermöglichen, miteinander gelebte...
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    18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut...
  134. [title_1] von [field_author]
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    Illustration [BücherwieNeu 830 Deutsche Literatur ]
  138. [title_1] von [field_author]
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    Reither, bis vor kurzem Kleinverleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, hat in der dortigen Bibliothek ein Buch ohne Titel entdeckt, auf dem Umschlag nur der Name der Autorin, und als ihn das noch beschäftigt, klingelt...
  139. [title_1] von [field_author]
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    Erste Auflage gebunden Berlin, Verlag Matthes & Seitz, 2016. 190 (2) Seiten mit Schutzumschlag und Lesebändchen, ungelesen und wie neu, auf dem Titel von der Autroin persönlich gewidmet, signiert und datiert (Berlin, 16. Nov 2016). Karl, ein...
  140. [title_1] von [field_author]
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  141. [title_1] von [field_author]
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    [BücherwieNeu ]
  142. [title_1] von [field_author]
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  143. [title_1] von [field_author]
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    Thaddea, Anfang 30, sehr wohlhabend, hat ihr Leben unter Kontrolle. Sie besitzt zwei spektakuläre Häuser in Grünwald und Schwabing und setzt ihre ersten Schritte in ein Leben als freie Therapeutin. Doch als ihre beste Freundin Kata sie mit...
  144. [title_1] von [field_author]
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  145. [title_1] von [field_author]
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    Was ist Glück? Später weiß man es. Alain und Mausi, beide vierzig und seit 15 Jahren verheiratet, sind in der Mitte des Lebens angekommen. Aber nicht nur ihr Leben, auch die Liebe ist in die Jahre gekommen. Fast scheinen sie die Liebe hinter sich zu...
  146. [title_1] von [field_author]
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    Lange-Müller, Katja: Drehtür, Roman, Köln, Kiepenheuer & Witsch 2016, 216 S., OPbd. m. OU., EA, von der Autorin signiert und datiert
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    4.5 von 5 (2 Bewertungen)
    Ein Sommer, vier Jungs und tausend Mark: Kubiczeks Hymne auf die Zeit, die wir niemals vergessen werden 1985, Potsdam, große Ferien. Doch der sechzehnjährige René bleibt dieses Jahr zu Hause. Die Mutter ist tot, der Vater in der Schweiz; er lässt...
  148. [title_1] von [field_author]
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    Loribeth ist auf der Flucht, in ihrem Koffer ein erschlagenes Kind. Eine Wahrsagerin hilft ihr weiter: Sie muss den Koffer samt Kind ihrem verschollenen Vater bringen, um erwachsen zu werden. Auf ihrer phantastischen Reise durchquert sie Städte,...
  149. [title_1] von [field_author]
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    Thomas von Steinaecker schreibt einen atemberaubenden Roman über die Zukunft unserer Gegenwart: literarisch virtuos, philosophisch radikal und zutiefst berührend. Er möchte ein guter Mensch sein. Aber Heinz lebt in einer Welt, die Menschlichkeit...
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  151. [title_1] von [field_author]
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    Stamm, Peter: Weit über das Land, Roman, Frankfurt/Main, S. Fischer 2016, 223 S., OPbd. m. OU., sehr gut erhalten EA, Leseex., vom Autor signiert und datiert
  152. [title_1] von [field_author]
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    Wie wird man ein Mann? Ein Liebender? Ein Ehemann? Ein Vater? Ein Geliebter? Ein Ex-Mann?Nach seinem Bestseller »Die Herrlichkeit des Lebens« über Kafkas letzte Liebe erzählt Michael Kumpfmüller davon, was es heißt, heute ein Mann zu sein. In einer...
  153. [title_1] von [field_author]
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  154. [title_1] von [field_author]
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    Die Kindheit auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie und das Austauschjahr in Amerika liegen hinter ihm, der gerade zwanzig gewordene Erzähler bereitet sich auf den Antritt des Zivildienstes vor, als das Unerwartete geschieht: Er wird auf der...
  155. [title_1] von [field_author]
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    Als das Unglück geschieht, flieht Edgar Bendler aus seinem Leben. Er wird Abwäscher auf Hiddensee, jener legendenumwogten Insel, die, wie es heißt, schon außerhalb der Zeit und »jenseits der Nachrichten« liegt. Im Abwasch des Klausners, einer Kneipe...
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    Lennard Salm ist fünfzig und als Künstler weltweit durchaus erfolgreich. Als seine älteste Schwester stirbt, kehrt er zurück nach Hamburg und in die Familie, der er immer entkommen wollte. So schnell wie möglich will er wieder zurück in sein eigenes...
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    Iljia Trojanow hat sein Lebensbuch geschrieben: Ein schwindelerregender Blick in den Abgrund zwischen Macht und Widerstand. Konstantin ist Widerstandskämpfer, einer, der schon in der Schulzeit der bulgarischen Staatssicherheit auffällt und ihrem...
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    4.55
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    »Wenn ich mich in meinem Alter noch über Menschen wundern würde, käme ich nicht mehr zum Zähneputzen.« Alina Bronsky lässt in ihrem neuen Roman eine untergegangene Welt wieder auferstehen. Komisch, klug und herzzerreißend erzählt sie die Geschichte...
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    Broschiertes BuchEin Lebensbuch, ein Totenbuch. Eine Meditation über das Heilige und die Nöte des Alltags. Die Geschichte einer schwierigen Ehe und eines Großvaters in Isfahan. Die Geschichte Irans und die Gegenwart Europas. Krieg und Frieden, heute...
  167. [title_1] von [field_author]
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  168. [title_1] von [field_author]
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  170. [title_1] von [field_author]
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    belletristik - oktav Paperback
  171. [title_1] von [field_author]
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  173. [title_1] von [field_author]
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    »Wie Ihr wollt« – in dieser bitterbösen wie hochkomischen Geschichte geht es um Gunst und Anerkennung und darum, wie sehr wir davon abhängig sind. Eine Frau will sich Gehör und Aufmerksamkeit verschaffen, begehrt auf gegen die Flüchtigkeit von Macht...
  174. [title_1] von [field_author]
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  175. [title_1] von [field_author]
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  176. [title_1] von [field_author]
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    Schalansky, Judith: Der Hals der Giraffe, Bildungsroman, Berlin, Suhrkamp 2015, 222 S., OKart., gut erhalten Sonderausgabe, von der Autorin signiert und datiert + Giraffen-Stempel
  177. [title_1] von [field_author]
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    Von den 68-Müttern hat eine Töchtergeneration den Auftrag erhalten, die Welt zu verbessern - Sandra kann ihn nicht vergessen. Inzwischen ist sie vierzig und hat selbst zwei Kinder, doch statt im Gemeinschaftshaus glücklich zu sein, ist aus ihr eine...
  178. [title_1] von [field_author]
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    Bei Kai Weyand geht es um Leben und Tod. Sehr komisch. Nun ist Nies schon über dreißig, aber manchmal wirkt er noch alles andere als erwachsen. Er wirft lieber Eier und Tomaten an Hauswände, als wie sein Bruder in einer Bank zu arbeiten. Und dass...
  179. [title_1] von [field_author]
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  180. [title_1] von [field_author]
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  181. [title_1] von [field_author]
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    Geheimexpedition des Deutschen Reichs an den Hindukusch: Nach einem Plan des Orientkenners Freiherr Max von Oppenheim ziehen sechzig Mann mit der Bagdadbahn, zu Pferd und auf Kamelen durch Wüsten und Gebirge. Das Ziel: den Emir von Afghanistan und...
  182. [title_1] von [field_author]
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  183. [title_1] von [field_author]
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  191. [title_1] von [field_author]
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    Melle, Thomas: 3000 Euro, Roman, Berlin, Rowohlt 2014, 203 S., OPbd. m. OU., gut erhalten
  192. [title_1] von [field_author]
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    Alte Fabriken, ärmliche Häuser, aber auch unverhoffte Streifen von Wildnis: eine Landschaft an der Grenze zwischen Stadt und Land, bevölkert von aus ihren Ordnungen gefallenen Menschen, wie sie das wahre Leben am Rande jeder Metropole prägen. In...
  195. [title_1] von [field_author]
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    Franz Friedrich erzählt in seinem Debüt von entlegenen Inseln, der Liebe und der Suche nach dem richtigen Leben in unserer Zeit. Eine Dokumentarfilmerin dreht auf Uusimaa ihren einzigen Naturfilm. Im heißesten Februar seit Menschengedenken trifft...
  196. [title_1] von [field_author]
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  204. [title_1] von [field_author]
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    Was es bedeutet, die Heimat zu verlieren … Simone Grolmann ist 52, etabliert und angesehen, Professorin für Verhaltensforschung, Mutter einer Tochter, ein analytischer Mensch. Und doch hat sie Angst. Angst vor Schnee. Die Angst ist tief in ihr,...
  205. [title_1] von [field_author]
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  206. [title_1] von [field_author]
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  207. [title_1] von [field_author]
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  208. [title_1] von [field_author]
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    Ein großer Roman von zwei verlorenen Seelen und dem Auftauen vereister HerzenFeridun Zaimoglu bleibt den gesellschaftlichen Randgebieten und ihren Bewohnern treu. Er wendet sich dem Leben einiger Großstadtkreaturen zu, die fern von Berliner Hipness...
  209. [title_1] von [field_author]
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  212. [title_1] von [field_author]
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  213. [title_1] von [field_author]
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    Fliehkräfte: Roman (suhrkamp taschenbuch) * 2. Auflage, 2014 * Seiten: sehr sauber, zwei Seiten oben geknickt * Versand innerhalb 24h, Rechnung mit ausgewiesener MwSt, zuverlässiger Service
  216. [title_1] von [field_author]
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  217. [title_1] von [field_author]
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  218. [title_1] von [field_author]
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  219. [title_1] von [field_author]
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  221. [title_1] von [field_author]
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  222. [title_1] von [field_author]
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  223. [title_1] von [field_author]
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  224. [title_1] von [field_author]
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  225. [title_1] von [field_author]
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    Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie – aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieser Roman und...
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    Dutli, Ralph: Soutines letzte Fahrt, Roman, Göttingen, Wallstein 2013, 271 S., OPbd. m. OU., gut erhalten
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  232. [title_1] von [field_author]
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    Alex Capus, Léon und Louise, Roman, 4. Auflage 2012, ISBN 9783423141284, 314 Seiten
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    Grjasnowa, Olga: Der Russe ist einer, der Birken liebt, Roman, München, Hanser 2012, 285 S., OPbd. m. OU., 4. Auflage, von der Autorin signiert
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    Taschenbuchausgabe, einmal gelesen, Adressstempel auf Seite drei, gepflegt, sehr guter Zustand.
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    2011 21 cm Hochseefischerei; Belletristische Darstellung; Sachgruppe(n) 830 Deutsche Literatur; B Belletristik [Belle 830 Deutsche Literatur ]
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    Der Brenner und der liebe Gott: Roman
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    Tellkamp, Uwe: Der Turm, Roman, Frankfurt/Main, Suhrkamp 2010, 976 S., OKart., gut erhalten
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    Ljubic, Nicol: Meeresstille, Roman, Hamburg, Hoffmann & Campe 2010, 192 S., OPbd. m. OU., EA, Leseex., vom Autor signiert und datiert
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    Nach Hause schwimmen * Aufl. 2009 * Schnitt: leicht nachgedunkelt * Seiten: sehr sauber, wie ungelesen * Versand innerhalb 24h, Rechnung mit ausgewiesener MwSt, zuverlässiger Service
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    2009 Flughafen; Interpersonale Kommunikation; Belletristische Darstellung [Bücher wie neu , eingeschweißt ]
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    2009 Deutschland; Junge Frau; Lebensbewältigung; Resignation; Geschichte 1910-1945; Belletristische Darstellung; Sachgruppe(n) 830 Deutsche Literatur; B Belletristik [WieNeu, ohne Mängel, als Geschenk geeignet 830 Deutsche Literatur ]
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    Was geschieht, wenn man das Leben, das man immer haben wollte, endlich führt? Wenn die Kompromisse in Zwang umschlagen und das Glück sich nicht einstellt? In ihrem Bestseller erzählt Anna Katharina Hahn von Frauen, deren Lebensraum zum Käfig...
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    Wenn man sich auf einer Autofahrt dabei erwischt, einen Umweg einzuschlagen, nur um noch mehr von diesem Hörbuch hören zu können, dann ist das ein recht eindeutiges Zeichen. So passiert jedenfalls bei Daniel Glattauers Gut gegen Nordwind: Dem E-Mail...
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    1. Auflage 8°, gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag, 2006. 309 Seiten mit Schutzumschlag, die letzten drei Blätter mit großem Eckknick und leicht knittrig, mit datierter Signatur der Autorin auf dem Titel....
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    Jonathan Schotter, um die fünfzig, hat seinen Job an einen jüngeren Kollegen und seine Frau an einen argentinischen Dichter und Polospieler verloren. Wie ein einsamer Wolf streift er durch Berlin – bis er eines Tages in der U-Bahn auf eine junge...

Oryx und Crake: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Oryx und Crake: Roman' von Margaret Atwood
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Oryx und Crake: Roman"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:383
EAN:
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Rezensionen zu "Oryx und Crake: Roman"

  1. Mit jedem Rückblick wirds bedrückender

    Wunderbar geschriebenes Buch über den Untergang der Zivilisation. Dieser Untergang wird erst durch zivilisatorischen Fortschritt ins Rollen gebracht.

    Teilweise gruselige Geschichte, vor allem als Oryx vorgestellt wird und einem klar wird unter welchen Bedingungen sie aufwächst. Nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, empfand ich Abscheu und keinerlei Hoffnung. Und ich habe mir geschworen, nie wieder Hühnchen zu essen. Und dennoch liebe ich dieses Buch und würde es jedem empfehlen!

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  1. “Wir verstehen mehr, als wir wissen.”

    Schneemensch lebt auf einer Erde, die sich die Welt so niemals hätte vorstellen können. Die Menschheit hat sich selbst zugrunde gerichtet. Niemand ist mehr da. Nur die letzten zerstörten Spuren einer zivilisierten Welt liegen noch herum. Doch Schneemensch ist nicht alleine. Eine Gruppe von genveränderten und gegen die Umstände immunen Menschen lebt auf einem Stückchen Erde in der Nähe der Küste. Für sie jedoch ist Schneemensch etwas ganz besonderes, denn er gehört nicht zu ihrer Art und weiß doch soviel mehr über alles.
    Schneemensch, alias Jimmy, hat den Untergang der Welt miterlebt und nicht nur das, er war der engste Freund von Crake, dem Erschaffer des jetzigen Zustands und Geliebter von Oryx, die die sogenannten Craker als ihre Beschützerin sehen.

    Oryx und Crake ist der Auftakt der sogenannten MaddAddam Trilogie. Margaret Atwood zeichnet hier ein Bild einer untergegangenen Welt mit einem Szenario, das durchaus im Bereich des Vorstellbaren liegt. Komplexe mit hochintelligenten Menschen sind von den sogenannten Plebsland abgeschottet. Die Menschen in den Komplexen dürfen nicht hinaus, weil die Gefahr einer Infektion zu groß wäre. Währenddessen wird drinnen in unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen geforscht, um die Welt ein Stück besser und effektiver zu machen.
    In einem dieser Komplexe wächst Jimmy auf, lernt in seiner Schulzeit Crake kennen, der von Anfang an ein ziemlich kluger Kopf war.
    Heute heißt Jimmy Schneemensch und das Buch beschreibt in Rückblenden, wie es zu der Apokalypse kommen konnte. Die Autorin beschreibt Jimmys Leben und seine Entwicklung und legt den Fokus der Erzählung auf diese eine Person. Jimmy ist ein Überlebender, und zugleich jemand, der etwas über die Umstände weiß.

    Atwood schreibt sehr mitreißend. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, jeden Satz lesen zu wollen, damit ich keine Zeile oder ein Wort verpasse. Die Szenen aus der Gegenwart sind in diesem Buch sehr kurz gehalten, der Fokus liegt auf der Geschichte und der Leser will wissen, was Crake getan hat und wie Jimmy Oryx kennen lernte und was sie für eine Rolle in dem Szenario spielt.
    Jimmy ist ein einfacher Mensch, er versteht die Dinge nicht so schnell, wie sein hochbegabter Freund. Er lässt sich von seinen Trieben leiten und möchte eigentlich nur sein Leben leben. Doch durch Crake wird er in etwas hineingezogen, was er zunächst nicht versteht.

    Einen besseren Auftakt hätte sich eine Reihe nicht wünschen können. Das Buch fesselt auch ohne viel Blut, Kampf und Überlebenskampf. Das Buch strahlt eine Ruhe aus, was eben auch durch den Charakter von Jimmy geschieht. Ich habe jetzt Lust, den zweiten Teil zu lesen und setze große Erwartungen in die Fortsetzung.

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Auf See: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Auf See: Roman' von Theresia Enzensberger
3.25
3.3 von 5 (8 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Auf See: Roman"

Yada wächst als Bürgerin einer schwimmenden Stadt in der Ostsee auf. Ihr Vater, ein libertärer Tech-Unternehmer, hat die Seestatt als Rettung vor dem Chaos entworfen, in dem die übrige Welt versinkt. In den Jahren seit ihrer Gründung ist der Glanz vergangen, Algen und Moos überwuchern die einst spiegelnden Flächen. Yadas Vater fürchtet, sie könne das Schicksal ihrer Mutter ereilen, die vor ihrem Tod an einer rätselhaften Krankheit litt. Und Yada macht eines Tages eine Entdeckung, die alles ins Wanken bringt. Klug, packend und visionär erzählt Theresia Enzensbergers großer Roman von den utopischen Versprechen neuer Gemeinschaften und dem Glück im Angesicht des Untergangs.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:272
EAN:9783446273979
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Rezensionen zu "Auf See: Roman"

  1. Trotz hochinteressanten Themen nicht überzeugt

    Handlung

    »Auf See« hat dystopische und utopische Elemente; die Grenzen verlaufen oft so fließend wie Strömungen im Meer. Erzählt wird auf drei Handlungsebenen:

    Ebene 1:

    Eine davon ist auf einer schwimmenden Stadt in einer Sonderwirtschaftszone der Ostsee angesiedelt, wo eine autarke Gemeinschaft sich geradezu kultisch von der als gefährlich geltenden Außenwelt abschottet.

    Die Ausnutzung und Unterdrückung einer nahezu unsichtbaren, rechtlosen Schar von Mitarbeiter:innen wird dabei von der privilegierten Bürgerschaft, geblendet von utopischen Versprechungen, billigend in Kauf genommen. Denn die Seestatt ist Rettung, die Seestatt ist Heimat, die Seestatt ist »Glück im Angesicht des Untergangs«. Sie unterliegt der Leitung eines Unternehmers, dessen ehemals libertäre Ansichten schon lange einer guruartigen Selbstherrlichkeit gewichen sind.

    Dessen Tochter Yada ist die Protagonistin dieses Handlungsstrangs. Sie wächst behütet auf, aber auch isoliert, bewacht und grundlegend in ihrer Entwicklung beschnitten. Nach einem Erweckungsmoment flieht sie, bricht aus ihrem Glaskäfig aus – und muss feststellen, dass die Seestatt auf einem Geflecht aus Lügen beruht. Dahinter, wer hätte es gedacht, stecken auch monetäre Interessen.

    Ebene 2:

    Die zweite Ebene dreht sich um die Künstlerin Helena, die für ein ambitioniertes Kunstprojekt eine Sekte gegründet hat. Auch hier wieder steht wieder das Kultische im Mittelpunkt: die Frage, was Menschen in die Arme von Sekten treibt – welchen Mangel, welche psychologische Not sie nirgendwo sonst gelindert sehen.

    Ganz ungeplant und ungewollt ist sie allerdings nicht nur in diesem abgesteckten Rahmen zur Lichtgestalt geworden, sondern wird inzwischen weltweit als Orakel wahrgenommen, aufgrund einer Reihe von launenhaft dahergesagten Prophezeiungen, die rein zufällig ins Schwarze trafen. Die Geister, die ich rief …

    Ebene 3

    Die dritte Ebene ist ein Ableger der zweiten, denn Helena hat ein Archiv missglückter utopischer Projekte angelegt, das hier in diversen Kapiteln auszugsweise abgedruckt wird.

    Der Name »Auf See« ist Programm. In allen Erzählebenen finden sich immer wieder Querverbindungen zum Meer: Kolonialisierung, Handel, Finanzkriminalität, Steuerparadiese – aber auch kultische Verklärung, wenn es zum Beispiel um den Mythos der Piratenrepublik Libertatia geht.

    Meine Meinung:

    Der Roman liest sich schnell und unterhaltsam runter; darüber hinaus verbindet seine Handlung einige hochinteressante Themen: Neoliberalismus, Kollektivismus, Individualismus, Sektenbildung und Sektentum, Strategien zum nachhaltigen Leben, Gentrifizierung, gescheiterte Zukunftsvisionen und mehr … Alles wird fundiert in den geschichtlichen Kontext eingeordnet, inklusive Erwähnung der jeweils wichtigsten Personen und Fakten, so dass geneigte Leser:innen weiterforschen können.

    Lehrreich ist das auf jeden Fall.

    In meinen Augen krankt die Umsetzung indes auf erzählerischer Ebene an einer gewissen Oberflächlichkeit. Da wird viel angerissen, ohne weiter vertieft zu werden, oder in Wikipedia-artigen Artikeln zwar ausführlich als Sachtext abgehandelt, dabei aber nicht in der Handlung verwurzelt. Wichtige Handlungselemente werden vorgegeben, der Roman praktiziert dabei oft das Gegenteil des elementaren ‘show, don’t tell’: Das passiert, dann passiert das. So ist das, und zwar deswegen. Nur sehr wenig musst du dir als Leser:in selbst erschließen.

    Gerade der Schauplatz der Seestatt verschenkt meines Erachtens enormes dramatisches Potential: Was für eine spannungsgeladene Situation, eigentlich, wenn das verhätschelte ‘Prinzesschen’ auf die ausgebeuteten Arbeiter trifft! Leider verpufft das als gescheiterter White Savior Complex.

    Die Erzählung bleibt gefühlt immer auf Distanz. Die Protagonistinnen blieben für mich ohnehin etwas farblos, da sie sich nur selten an echten Schwierigkeiten aktiv beweisen können. Eine Vielzahl von Hindernissen stößt ihnen genauso ohne eigenen Antrieb zu wie deren Auflösung, die Geschichte verläuft recht gradlinig. Yada bricht zum Beispiel ohne größere Probleme aus ihrer beschränkten Existenz aus, was ein echter Wendepunkt in ihrer persönlichen Entwicklung hätte sein können. Ganz nebenher steckt sie locker noch eine eigentlich dramatische Entwicklung ohne größere emotionale Erschütterung weg. Und als ein ehemaliger Anhänger Helenas die Sekte an sich reißen will, stört sie das im Grunde auch nicht wirklich – sie ist passiv, so wahnsinnig passiv in jeder Hinsicht.

    Im Ganzen ist mein Fazit:

    Der Roman behandelt hochinteressante, sicher gut recherchierte Themen, bindet sie aber aus meiner Sicht nicht stimmig ein in die Rahmenhandlung – stattdessen wird diese immer wieder von reinen Gebrauchstexten unterbrochen. Die Protagonistinnen bleiben für meine Begriffe blass, auch beschriebene Schauplätze und Situationen lesen sich wie reine Vehikel, um den Plot von A nach B zu transportieren.

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  1. 2 Sterne

    Klappentext:
    „Yada wächst als Bürgerin einer schwimmenden Stadt in der Ostsee auf. Ihr Vater, ein libertärer Tech-Unternehmer, hat die Seestatt als Rettung vor dem Chaos entworfen, in dem die übrige Welt versinkt. In den Jahren seit ihrer Gründung ist der Glanz vergangen, Algen und Moos überwuchern die einst spiegelnden Flächen. Yadas Vater fürchtet, sie könne das Schicksal ihrer Mutter ereilen, die vor ihrem Tod an einer rätselhaften Krankheit litt. Und Yada macht eines Tages eine Entdeckung, die alles ins Wanken bringt. Klug, packend und visionär erzählt Theresia Enzensbergers großer Roman von den utopischen Versprechen neuer Gemeinschaften und dem Glück im Angesicht des Untergangs.“

    Mein erstes Buch von Theresia Enzensberger war nun „Auf See“. Ihre Geschichte, mit utopischen/dystopischen Ausschweifungen, spielt in Seestatt, einer Stadt auf dem Wasser, fern ab vom Festland und der restlichen Zivilisation. Das Meer frisst alles auf, der Untergang droht und die Welt steht sowieso am Abgrund - alles Parts die direkt oder indirekt von Enzenberger beleuchtet werden. Unrecht hat sie mit ihrer Sicht ja nicht unbedingt aber die Umsetzung in ihrem Roman war schon arg an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig verschwurbelt. Ihre Protagonistin Yada führt uns, wie einst Arielle die Meerjungfrau nur eben mit recht viel Moss behaftet, durch diese Geschichte. Sie „erschien“ aus dem Meer und irgendwann war der Drang nach etwas Neuem da. Sie blieb für mich bis zum Schluss unnahbar, wobei auch dies bei der zweiten Protagonisten Helena der Fall war. Die Geschichte mit dem Orakel war dann einfach zu übertrieben für meine Begriffe. Einerseits liest der Leser hier Yadas Geschichte auf dem Wasser und eben Helenas Geschichte auf dem Festland. Beide Figuren sind völlig unterschiedlich von ihren Charakteren her und ähneln sich in keinster Weise außer jedoch diese eine Sache: dieses Insel-Ding bewegt beide Figuren immer wieder nur eben auf unterschiedlichste Weise. Enzensberger erzählt uns die beiden Leben eindringlich und letztlich sollen wir zum Schluss des Buches die Erleuchtung bzw. Zusammenhänge von beiden sehen. Die Geschichte zieht sich in die Länge und es braucht schon Durchhaltevermögen dafür um zu erfahren was es mit Yada und Helena auf sich hat. Ganz ehrlich, diese Sinnsuche war für meine Begriffe einfach nur mau.
    Mein Fazit: Hier war mir einfach zu viel Melodramatik verpackt und diese ganze Untergangsstimmung zu viel des Guten. Die Idee der Seestatt ist dagegen vielleicht irgendwann Zukunft, wer weiß. 2 von 5 Sterne.

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  1. 4
    29. Sep 2022 

    Utopia

    Dieses Buch hatte für mich laut Klappentext einen recht dystopischen Klang, der aber nach der Lektüre etwas in den Hintergrund tritt und den Roman mehr gesellschaftskritisch erscheinen lässt. Was nicht schlecht ist! Denn das Buch "Auf See" ist ein sehr interessanter, absolut lehrreicher und schnell zu lesender Roman. "Auf See" überzeugt mich auch, dennoch habe ich den Eindruck, dass noch irgendetwas fehlt. Denn angezündet bin ich nicht.
    Die Charaktere sind intensiv, ja, die Geschichte ist interessant, definitiv. Aber richtig zu mir durch dringt das Geschriebene nicht. Es ist eine schöne Geschichte, die viele lehrreiche Informationen präsentiert, ein Nachschlagen im Netz während der Lektüre lohnt sich hier auf jeden Fall, aber das letzte Fünkchen fehlt hier in meinen Augen noch.
    "Auf See" ist ein Blick auf eine mögliche Zukunft, durch die momentane Entwicklung im Energiesektor ist "Auf See" noch authentischer und passender in meinen Augen. Aber genauso ist dieses Buch auch ein Blick auf einen Rosenkrieg und auf die Opfer dieses Krieges. Und ebenso seziert Theresia Enzensberger auch einen kranken und paranoiden Geist und dies ist auch etwas, was in die heutige Zeit passt, denn manch paranoides Denken heutzutage wird ja durch vielerlei Ereignisse noch getriggert, es wird schwerer manch eine Paranoia als genau dies einzuordnen. Weil die Welt, unsere Welt paranoider, aggressiver und dysphorischer wird. Also von der Warte passt dieses Buch momentan perfekt in unsere Zeit.
    Eine Utopie wird zu einer Dystopie und auch diese bleibt nicht in dieser Bedeutung. Denn eine Paranoia und ein manipulativer Mensch mit Macht und Geld erschaffen die Realität, ein Mensch spielt Gott, wird ein Diktator aus einer angeblichen Hilfe heraus. Eine Flucht vor welcher Gefahr? Denn die Gefahren der heutigen Zeit sind selbst verursachtes Elend. Durch die Gier verursachtes Elend. Männer und die Paranoia, die Suche nach Verbindungen sind hier auch interessante Gedankengänge. Denn einige Männer haben in ihren eigenen paranoiden Vorstellungen oft Angst vor dem eigenen Tun, bzw. dem Tun der männlichen Exemplare der Gattung Mensch. Wobei auch eine gewisse Schuldfrage in dieser Gesellschaftskritik in meinen Augen durchschimmert.
    Aber dennoch fehlt etwas. Ist das Buch zu aufgesetzt? Sind die Charaktere und hier besonders das Mutter-Tochter-Gespann etwas zu wenig ausgeleuchtet. Vielleicht eine Mischung aus beidem. Auf jeden Fall bin ich sicher, hier geht noch mehr und auch Theresia Enzensbergers Schaffen werde ich weiter beobachten.

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  1. Auf See

    Utopia dekonstruiert oder doch ein dystopisch anmutender Familienroman?

    Es fällt mir ausgesprochen schwer, eine Rezension über Theresia Enzensbergers Roman „Zur See“ zu schreiben.
    Die Handlung ist in der näheren Zukunft angesiedelt. Im Mittelpunkt steht zunächst das Leben auf der „Seestatt Vineta“, einer künstlich angelegten schwimmenden „Wohn- und Forschungsinsel“ mitten in der Ostsee. Sie wurde ursprünglich als Zufluchtsort errichtet, weil die Welt auf dem Festland durch klimatische Veränderungen und soziale Unruhen zu zerbrechen droht(e). Enzensberger greift in ihrem Roman die Idee des „Seasteading“ auf - Siedlungen, die quasi im rechts- und steuerfreien Raum in internationalen Gewässern entstehen. Auf diesen Inseln, die sich der Kontrolle durch Staaten entziehen, sind die unterschiedlichsten Modelle menschlichen Zusammenlebens möglich, niemand ist Rechenschaft schuldig und auch Forschende können frei von sämtlichen Regularien arbeiten.
    Die 17-jährige Yada ist die Tochter des Seestattgründers Vineta. Sie lebt dort völlig isoliert von der äußeren Welt. Ihr Tagesablauf ist streng getaktet - die Beschäftigungen legt der Vater fest, Kontakt hat sie fast ausschließlich zu ihm und ihren Lehrern. Die ursprüngliche Idee eines autarken Seasteading-Projekts wurde aber auch nach vielen Jahren nicht umgesetzt. Noch immer werden zahlreiche Lebensmittel außerhalb gekauft, die Nachhaltigkeitsziele scheinen keine Priorität zu haben, immer wieder verlassen Wissenschaftler enttäuscht das Projekt. Über Yada hängt drohend eine möglicherweise durch ihre Mutter vererbte Krankheit. Medikamente sollen das Ausbrechen verhindern. Irgendwann kommen Yada Zweifel am Weltbild, das ihr vermittelt wurde. Warum wurde die Seestatt wirklich errichtet? Kann sie ihrem Vater vertrauen? Sie merkt, dass es viele Ungereimtheiten gibt und beginnt heimlich zu recherchieren.
    Ein weiterer Erzählstrang ist auf dem Festland angesiedelt. Wir folgen Helena durch ihren Alltag. Sie ist Künstlerin, Sektenführerin und Orakel, aber in erster Linie plan-, halt- und antriebslos. Ganz zufällig wurde sie durch die Macht der sozialen Medien sowie durch den Einfluss zahlreicher Influencer:innen zum Orakel und zur Sektenführerin. Die Rollen sind ihr lästig, niemand will glauben, dass nur ein Missverständnis vorliegt, irgendwann gibt sie auf, sich zu erklären und ihren Anhänger:innen das, was diese zu erwarten scheinen. Das einzige, was Helena zu faszinieren scheint, ist ihr Archiv. Sie sammelt dort wenig bekannte historische Fakten über Visionäre, Utopisten, Sektenführer, Hochstapler und Betrüger, die ihren eigenen Staat gründen wollten oder vorgaben dies zu tun. Die Archivaufzeichnungen fand ich sehr spannend, weil sie unglaubliche, wenig bekannte Geschichten erzählen, die tatsächlich historisch belegt sind.
    Insgesamt gefällt mir die Idee hinter diesem Roman und auch die Figur der Helena, bei der die öffentliche Wahrnehmung überhaupt nicht mit dem echten Menschen in Einklang steht, sehr gut. Enzensberger thematisiert Ausbeutung, alternative Wahrheiten, unterschiedliche Möglichkeiten menschlichen Zusammenlebens, entlarvt Projekte, die nur oberflächlich gesehen im Dienste der Menschheit stehen, als egozentrische Vorhaben.
    Auf See liest sich gut, ist thematisch interessant und trotzdem merkwürdig unspektakulär. Ich empfand eine große Distanz zu den Figuren und der Erzählweise. Nach der Lektüre bleibt bei mir trotz vieler toller Ideen ein Gefühl der Unzufriedenheit zurück, ohne dass ich so genau festmachen könnte, woran das eigentlich liegt.

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    10. Sep 2022 

    Seestatt

    Bevor die Katastrophe eintrat, wollte der Vater der jungen Yada einen Zufluchtsort haben. Einen Ort, der autark ist, sich selbst erhält, eigene Regeln hat und fast so etwas wie eine Staatsfunktion hat. Inzwischen ist Yada siebzehn Jahre alt und nicht alle Ziele ihres Vaters sind erreicht worden. Die Seestatt ist immer noch abhängig von Lieferungen von außen und auch nicht alle Wohneinheiten sind besetzt. Nun beinahe erwachsen beginnt Yada, sich zu fragen, ob nicht doch noch ein Versuch gestartet werden sollte, die hehren Ziele zu erreichen. Viel mehr noch aber fragt sie, was mit ihrer Mutter geschehen ist, die soweit sie weiß, vor ihrer Ankunft hier gestorben ist.

    Mit ihrem zweiten Roman ist die Autorin auf die Longlist zum deutschen Buchpreis 2022 genommen worden. Zurecht kann man sicher sagen. Ihr Werk um die junge Yada und ihre Familie ist in einer dystopischen Welt angesiedelt. Die Seestadt liegt in der Ostsee und Yada, die seit zehn Jahren dort lebt, erinnert sich an nichts aus der Zeit davor. Einige wenige Momente mit ihrer Mutter sind ihr noch erinnerlich und sie sehnt sich nach diesen Zeit. Ihr Leben ist sehr von einer kühlen Wissenschaftlichkeit geprägt. Sie soll vorbereitet werden, eine wichtige Rolle in der Seestatt einzunehmen.

    Zwischen mehreren Schauplätzen wechselt die Handlung. Aus diesem Szenario erfährt der Leser Bits and Pieces und daraus kann er sich eine erstaunliche Geschichte zusammensetzen, die fast wie bei einem Kriminalroman zum Rätseln einlädt, gleichzeitig aber auch aufwühlt, über die Art wie Menschen miteinander umgehen, wie blöd sie oft sind und sehenden Auges in die Irre gehen. Wie sooft gibt es die, die dies ausnutzen, manchmal sogar eher unfreiwillig. Es werden Schäden angerichtet, die nicht rückgängig zu machen sind. Und doch die Welt als solche besteht. Auch Yada muss mit den Schwächen ihrer Mitmenschen leben. Sie erfährt, dass der Eintritt ins Erwachsenenleben alles andere als einfach ist. Im weiteren Verlauf ändert sich die Komposition zu einer gewissen Kühle, einer Reportage, die dem Roman Lebendigkeit nimmt. Doch der Gesamteindruck, der bleibt, ist der von einem packenden Roman, der ein Bild unserer Zeit zeichnet, das zum einen doch deprimieren kann, das aber gleichzeitig die Hoffnung weckt, dass die Welt nicht so leicht kleinzukriegen ist.

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  1. In zu grossen Fußstapfen?

    Das Cover finde ich auf Anhieb genial. Vintage oder Retrolook. Erinnert an Science Fiction der 70er Jahre. Fast schon klassisch.
    Enzensberger? Verwandt mit Hans Magnus Enzensberger? Nach Recherche die Tochter. Da hat sich Theresia Enzensberger ja in ganz große Fusßstapfen vorgewagt. SF Klassiker und ein Autor, der es zu Lebzeiten in der Schulunterricht geschafft hat.
    Wenn man das alles im Hinterkopf hat und dann das Buch liest, arme Autorin.
    Ein erster Schmunzler: das Inhaltsverzeichnis erinnert an den englischen Grammatikunterricht.
    Ich habe zudem den Eindruck, dass Theresia Enzensberger von einer ganz anderen Position aus schreibt, Leser müssen da erst einmal hinkommen. Ihr Postskriptum unter dem Titel Lektüre ist eine Ansammlung von Autoren, Veröffentlichungen und Querverweisen, die ich nicht einmal dem Namen nach kenne. Und auch Lord Byron als Anfangszitat im Buch ist hoch gegriffen.
    Ansonsten ein ganz lesenswertes Buch, bei dem ich immer den Eindruck hatte, als Leser nicht zu genügen.

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  1. Für junge Leser sicherlich spannend

    Kurzmeinung: Wenig Dystopie, aber rasant erzählt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass junge Leute diesen Roman ganz spannend finden, schon alleine deswegen, weil er ein dystopisches Setting hat. Allerdings spielt das Weltuntergangsszenarium nicht die große Rolle, die man sich erhofft hat. Weil man ja wissen will, wie die Welt untergeht, wenn sie denn schon untergehen muss. Wenn man davon absieht, ist die Story unterhaltsam.

    Die blutjunge und vermutlich schöne Yada lebt isoliert auf einer Plattform in der Ostsee, genannt Seestatt. Sie lebt dort mit ihrem, allerdings häufig abwesenden, Vater, den sie verehrt. Mir ihr verehren und huldigen auch die wenigen anderen Bewohner von Seestatt dem Yadapaps, nicht nur, weil er Seestatt gründete, sondern weil er seinerzeit angetreten ist, mit der durch und durch recycelten und sich selbstversorgenden Seestatt ein Weltrettungsbeispiel zu geben. Allerdings, so stellt sich heraus, importiert man dann doch viele Waren vom Festland, manche geheim, so dass der Paps nicht auf sein Luxusessen verzichten muss, während die anderen Algenbrei mampfen müssen. Ja, richtig. Paps ist Anführer und Guru und Welterneuerer in einem. Und solche haben die Welt immer schon betrogen. Deshalb haben aufmerksame und desillusionierte Mitbegründer gemerkt, dass an dem Projekt schon lange der Wurm nagt und die besten Mitstreiter sind von Bord gegangen. Wann wird auch Yada merken, dass etwas nicht stimmt?

    Fazit: Die süffig zu lesende Dystopie mündet in eine mehr oder weniger tragische Familienstory. Leider bleiben am Ende manche Fäden lose vom Floss baumeln. Dennoch liest sich die Episode flott und jüngere Leser werden sicherlich ihren Spaß haben an Yoda und ihrem Erwachen.

    Kategorie: Jugendliteratur. Dystopie
    Verlag Hanser, 2022

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    15. Aug 2022 

    Apokalypse, na und?

    Die siebzehnjährige Yada lebt isoliert auf einer künstlichen Insel vor der deutschen Ostseeküste. Die Enklave Vineta wurde von ihrem Vater als letzte Zuflucht vor dem Chaos gegründet, dem die restliche Welt angeblich anheim gefallen ist. Yadas Mutter ist vor langer Zeit gestorben und hat ihr eine labile Psyche vererbt, die mit Medikamenten ständig stabilisiert werden muss. Eines Morgens wacht Yada auf und stellt verschiedene blutige Wunden an ihrem Körper fest, an deren Entstehung sie keine Erinnerung hat. Dass das Narrativ, mit dem Yada aufgewachsen ist, nicht stimmen kann, ist schon auf den ersten 30 Seiten offensichtlich.

    Die Situation an Land erleben wir in einem zweiten Erzählstrang. Helena - Performance-Künstlerin, Aktivistin und Orakel wider Willen, hat zu Studienzwecken eine Sekte gegründet, die gerade aus dem Ruder läuft. Sie lebt in einem anarchischen Berlin, in dem die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinandergeht als zu unserer Zeit. Extrem Reiche stehen Menschen gegenüber, die in ihrem Auto leben müssen. Dennoch funktioniert die Gesellschaft irgendwie.

    Helena führt ein Archiv, das so etwas wie den dritten Erzählstrang des Romans darstellt. Darin sammelt sie Storys von missglückten Utopien und Betrügern, die mittels Lüge und Falschinformation die Träume und Ängste der Menschen ausnutzen. Darunter ein paar faszinierende Fälle, historisch belegt und dennoch unglaublich.

    Die Story mutiert ziemlich schnell vom dystopischen Gaslighting-Thriller zu … ja was? Einem Coming-of-Age-Roman? Enzensberger verweigert ihrer Dystopie den typischen katastrophischen Topos. Alles, was zunächst dramatisch wirkt, relativiert sich bald. Wie die drei Stränge zusammenhängen, kann man sich recht schnell denken. Das dramatischste Ereignis des Anfangs erfährt weder Erklärung noch Auflösung, was mich ziemlich geärgert hat – wenn Tschechows Gewehr schon nicht abgefeuert wird, möchte ich zumindest dabei sein, wenn die Patronen rausgenommen werden. Nichts eskaliert, es gibt keine Schrecknisse, keine Katharsis, die Handlung mündet in ein vages Happy End. Die Apokalypse hat stattgefunden – na und? Alles halb so wild.

    Vielleicht ist es das, was der Roman vermitteln soll – ganz pragmatisch und ohne jede Ideologie: „Hier geht überhaupt nichts unter. Seit Jahrhunderten fantasieren irgendwelche Spinner über den Weltuntergang, aber wir sind alle noch hier, und das bleibt auch so“, lässt die Autorin Helena sagen, im post-apokalyptischen Setting einer Zeltstadt im Berliner Tiergarten, in der obdachlose Menschen zusammenleben wie in einer Kleingartenanlage. Hommage an die Resilienz oder naiver Optimismus? Oder schlicht die einzig mögliche Haltung für eine Millennial wie Enzensberger, mit der Welt, wie sie ist, klarzukommen - ohne vom Hochhaus zu springen oder Amok in der Seniorenresidenz zu laufen?

    Ich fand „Auf See“ gut zu lesen, sprachlich souverän, unterhaltsam und durchaus originell, aber insgesamt seltsam unbefriedigend. Dennoch beschäftigt mich der Roman. Ich schwanke zwischen Warnung und Empfehlung.

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High Rise Isle: Dystopischer Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'High Rise Isle: Dystopischer Roman' von Alanna Wolf
NAN
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Inhaltsangabe zu "High Rise Isle: Dystopischer Roman"

Das Jahr 2242. June kämpft sich mit ihrer kleinen Schwester durch eine verwüstete Welt, immer auf der Suche nach Medikamenten und Schutz. Luca hat alle Erinnerungen an ihr früheres Leben verloren – sie wacht auf einer technologisch fortschrittlichen High Rise Isle auf, einer Stadt, die auf gewaltigen Säulen über dem zerstörten Erdboden thront. Doch auch hier ist nicht alles so paradiesisch, wie es scheint, denn ein dunkles Geheimnis verbindet die beiden Welten …

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:397
EAN:
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Schöne Neue Welt

Buchseite und Rezensionen zu 'Schöne Neue Welt' von Aldous Huxley
NAN
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Inhaltsangabe zu "Schöne Neue Welt"

1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:366
EAN:
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Die neue Wildnis: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Die neue Wildnis: Roman' von Diane Cook
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Inhaltsangabe zu "Die neue Wildnis: Roman"

Amerika in der nahen Zukunft: Zusammengepfercht in riesigen Megacities leiden die Menschen unter den Folgen der Überbevölkerung und des Klimawandels wie Smog, Dürreperioden und extreme Hitze. Aus Sorge um das Leben ihrer fünfjährigen Tochter Agnes nimmt die junge Mutter Bea an einem nie dagewesenen Regierungsexperiment teil: Gemeinsam mit zwanzig anderen Pionieren möchte sie in einem der staatlich geschützten Nationalparks, zu denen Menschen eigentlich keinen Zugang haben, im Einklang mit der Natur leben. Doch der Alltag in dieser neuen Wildnis wartet mit ganz eigenen Herausforderungen auf, und schon bald stoßen die Pioniere an ihre Grenzen ...

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:500
Verlag: Heyne Verlag
EAN:9783453321588
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Rezensionen zu "Die neue Wildnis: Roman"

  1. Überleben

    In „Die neue Wildnis“ versetzt uns Diane Cook in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft nach Amerika.

    Klimawandel, Überbevölkerung und Smog erschweren das Leben in den Megacities. Die Gesundheitsversorgung ist längst zusammengebrochen, die Luft so giftig, dass vor allem Kinder zunehmend unter lebensbedrohlichen Atemwegserkrankungen leiden. Als die Regierung eine Studie plant, die das Leben von Menschen in der noch unberührten Wildnis vor den Toren der Stadt untersuchen möchte, sehen Bea und Glen eine Chance, ihre todkranke kleine Tochter zu retten und melden sich für das Experiment an. Gemeinsam mit 17 weiteren Personen dürfen sie die „Zivilisation“ verlassen, um autark in der Wildnis ein nomadisches Leben zu führen. Die "Gemeinschaft" erhält ein Handbuch mit strengen Verhaltensregeln, muss sich regelmäßig an bestimmten Posten einfinden, ist aber im Übrigen auf sich alleine gestellt.

    Im Roman begleiten wir die "Gemeinschaft" durch ihren Alltag. Die Autorin erschafft eine latent bedrohliche Atmosphäre, die nur teilweise durch die Gefahr, die ein Leben in der wilden Natur mit sich bringt, erklärbar ist. Ranger, die die Einhaltung der Regeln kontrollieren und der Gruppe neue Anweisungen geben, verhalten sich genauso merkwürdig wie einzelne Gruppenmitglieder. Es stellen sich von Anfang an viele Fragen und die Vermutung, dass nicht mit offenen Karten gespielt wird, drängt sich auf.

    Obwohl die Autorin aus einer gewissen Distanz auf ihre Protagonist:innen blickt, war es für mich interessant, manchmal auch irritierend oder schmerzhaft den Geschehnissen zu folgen sowie die Dynamik zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern zu erleben. Ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen. Teilweise scheinen die Grenzen zwischen Tier und Mensch zu verschwimmen, wenn es ums Überleben geht.

    Auch ein Gespür für Zeit - wie wir es gewohnt sind - geht beim Lesen verloren. Zum Überleben sind lediglich der Tag-Nacht-Zyklus und die Jahreszeiten relevant.

    Mit dem Ende, das für meinen Geschmack etwas zu schnell und wenig detailliert erzählt ist, habe ich zunächst gehadert. Ich hätte mir ausführlichere Beschreibungen über die Situation in den Städten und weitere Informationen zu einzelnen Protagonist:innen gewünscht. Da der Fokus aber auf dem Leben in der Wildnis liegt, bleibt die Welt außerhalb nur vage fassbar. Zahlreiche Fragen, die mich während des Lesens beschäftigten, wurden nicht oder nur andeutungsweise beantwortet. Mit einigem Abstand empfinde ich das Ende jedoch als durchaus gelungen. In diesem Roman sind wir keine allwissenden Leser:innen, die den Überblick über die Gesamtsituation haben. Wir wissen nur so viel wie die Protagonistin und sind mit den selben Unsicherheiten konfrontiert. Im Nachhinein gefällt mir das.

    Insgesamt hat mir dieses düstere, spannend zu lesende Debüt, das das menschliche Zusammenleben unter Extrembedingungen beleuchtet, sehr gut gefallen.

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