Die Auslese - Die komplette Trilogie: Drei Romane in einem Band

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Auslese - Die komplette Trilogie: Drei Romane in einem Band' von Joelle Charbonneau
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Inhaltsangabe zu "Die Auslese - Die komplette Trilogie: Drei Romane in einem Band"

Cia Vale ist eine der wenigen Kandidatinnen der jährlichen Auslese, bei der die zukünftigen Führer des Commonwealth ermittelt werden. Doch in diesem Spiel gilt: Entweder Sieg – oder Tod. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Tomas stellt Cia sich dem brutalen Auswahlverfahren. Doch sie weiß noch nicht, dass in der Hauptstadt nichts ist, wie es scheint und dass sie niemandem vertrauen darf. Denn die Regierung würde alles tun, um die grausame Realität hinter der Auslese verborgen zu halten. Cia muss sich entscheiden: für ein Leben ohne Vertrauen oder für eine Liebe, die sie das Leben kosten kann …

Format:Broschiert
Seiten:1120
EAN:9783734161841
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Cryptos

Buchseite und Rezensionen zu 'Cryptos' von  Loewe Jugendbücher
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Inhaltsangabe zu "Cryptos"

Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann. Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln …

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:448
EAN:9783743200500
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1984: Roman. Illustrierte Ausgabe

Buchseite und Rezensionen zu '1984: Roman. Illustrierte Ausgabe' von George Orwell
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Inhaltsangabe zu "1984: Roman. Illustrierte Ausgabe"

1948 beendete George Orwell nach dreijähriger Arbeit seinen letzten Roman, der ihn weltberühmt machen sollte: »1984« schildert eine Welt, in der ein totalitärer Überwachungsstaat das Leben der Menschen bis ins Letzte bestimmt. Was Orwell, neben der sowjetischen Realität, noch als bedrohliche Perspektive sah, ist heute längst Wirklichkeit geworden, wenngleich es nicht (nur) Regierungen, sondern vor allem Konzerne sind, die uns aushorchen und beeinflussen. Frank Heibert legt mit seiner Neuübertragung einen ebenso mutigen wie souveränen Text vor, der die Bezeichnung übersetzerisches Meisterwerk rechtfertigt. Die Illustrationen von Reinhard Kleist lassen erkennen, wie tief auch er in diesen Roman eingedrungen ist, um ihn für unsere Zeit neu zu verorten. Neuübersetzung und künstlerische Gestaltung bilden eine Einheit – die definitive Ausgabe von »1984« für das 21. Jahrhundert.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:432
Verlag: FISCHER, S.
EAN:9783103900095
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1984

Buchseite und Rezensionen zu '1984' von George Orwell
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "1984"

Im April des Jahres 1984 führt Winston Smith ein ödes und tristes Leben in London, einer düsteren Stadt im totalitären Staate Ozeanien, in der alle permanent vom Großen Bruder beobachtet und jeder Schritt und jedes Wort von der Gedankenpolizei überwacht werden. Winston, ein Mitglied der äußeren Partei, verbringt seine Tage damit, im Ministerium für Wahrheit die Geschichte so umzuschreiben, wie es die Regierung verfügt. Äußerlich angepasst, brodelt in ihm ein tiefer Hass gegen die Partei und das Regime, weil die Kluft zwischen der Propaganda, die er tagtäglich verfassen muss, und Realität, die er erlebt, zu groß ist. Ist er der einzige Mensch in diesem Staat, dessen Gedächtnis noch funktioniert und der bemerkt, dass die Partei alles zu ihren Gunsten manipuliert? Als er in Julia nicht nur seine große Liebe, sondern auch eine Gleichgesinnte findet, fasst er den Mut, mit ihr gemeinsam der geheimen Organisation der Bruderschaft beizutreten, die sich der Zerstörung der Partei verschrieben hat. Aber das stets wachsame System duldet keine Opposition, und auch an vermeintlich sicheren Orten lauert die totale Überwachung. Wird ihm die Gehirnwäsche oder gar die Vaporisierung drohen, die der Große Bruder für Andersdenkende und Regimegegner bereithält? George Orwells Dystopie 1984 hat auch über 70 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung nichts von ihrer Brisanz und Aktualität verloren. Seine albtraumhafte Vision des totalitären Überwachungsstaats Ozeanien, in dem die Menschen unter ständiger Überwachung durch eine allwissende Regierung leben, ist heute relevanter denn eh und je.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
EAN:9783868206074
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Rezensionen zu "1984"

  1. Genialer Klassiker

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 24. Jan 2015 

    George Orwell schildert spannend das Schicksal von Winston Smith im fiktiven totalitären Ozeanien. Winston Smith scheint sich anfangs mit dem strikten System arrangiert zu haben. Dass die Bürger Tag und Nacht überwacht werden (Teleschirm), es wird sogar rückwirkend die Geschichte umgeschrieben, denn wer die Gegenwart kontrolliert, kontrollliert gleichzeitig die Zukunft und Vergangenheit, Winston hat dies akzeptiert. Eine intensive Liebesbeziehung sorgt aber dafür das er ins zweifeln kommt.Er beginnt sich gegen dieses System aufzulehnen Die Konsequenzen seiner Auflehnung sind schliesslich brutal und endgültig. Nach monatelangen Folterungen ist Winston am Ende ein gebrochener Mann. Am ende glaub Winston sogar wieder selbst dass er den grossen Bruder Liebt.

    Ich habe das Buch in der Wühlkiste in meinem Lieblingsbuchladen gefunden und gleich durchgelesen
    momentan ist es aktueller den je wer auf Dystopien steht dem kann ich es sehr empfehlen.

 

1984

Buchseite und Rezensionen zu '1984' von George Orwell
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "1984"

London, 1984: Winston Smith, Geschichtsfälscher im Staatsdienst, verliebt sich in die schöne und geheimnisvolle Julia. Gemeinsam beginnen sie, die totalitäre Welt infrage zu stellen, als Teil derer sie bisher funktioniert haben. Doch bereits ihre Gedanken sind Verbrechen, und der Große Bruder richtet seinen stets wachsamen Blick auf jeden potenziellen Dissidenten. George Orwells Vision eines totalitären Staats, in dem Cyberüberwachung, Geschichtsrevisionismus und Gedankenpolizei den Alltag gläserner Bürger bestimmen, hat wie keine andere Dystopie bis heute nur an Brisanz gewonnen. Neu übersetzt von Jan Strümpel

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
Verlag:
EAN:9783730609767
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Rezensionen zu "1984"

  1. Genialer Klassiker

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 24. Jan 2015 

    George Orwell schildert spannend das Schicksal von Winston Smith im fiktiven totalitären Ozeanien. Winston Smith scheint sich anfangs mit dem strikten System arrangiert zu haben. Dass die Bürger Tag und Nacht überwacht werden (Teleschirm), es wird sogar rückwirkend die Geschichte umgeschrieben, denn wer die Gegenwart kontrolliert, kontrollliert gleichzeitig die Zukunft und Vergangenheit, Winston hat dies akzeptiert. Eine intensive Liebesbeziehung sorgt aber dafür das er ins zweifeln kommt.Er beginnt sich gegen dieses System aufzulehnen Die Konsequenzen seiner Auflehnung sind schliesslich brutal und endgültig. Nach monatelangen Folterungen ist Winston am Ende ein gebrochener Mann. Am ende glaub Winston sogar wieder selbst dass er den grossen Bruder Liebt.

    Ich habe das Buch in der Wühlkiste in meinem Lieblingsbuchladen gefunden und gleich durchgelesen
    momentan ist es aktueller den je wer auf Dystopien steht dem kann ich es sehr empfehlen.

 

BeOne: BePolar 3 (BePolar-Trilogie)

Buchseite und Rezensionen zu 'BeOne: BePolar 3 (BePolar-Trilogie)' von Martha Kindermann
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "BeOne: BePolar 3 (BePolar-Trilogie)"

Wenn du versuchst am Boden zu bleiben, während man dich in den Himmel hebt... Wenn ein Teufel dich beflügelt und der Engel dein Herz entzweit... Wenn ein Flügelschlag plötzlich über Leben und Tod entscheidet... ...Dann gleicht dein Leben einem Kaleidoskop und du, Roya, musst Wunder vollbringen, um den Scherbenhaufen in ein Kunstwerk zu verwandeln.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:314
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "BeOne: BePolar 3 (BePolar-Trilogie)"

  1. Krönender Abschluss

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 07. Aug 2020 

    Du magst dystopische Geschichten, ein bisschen Liebeschaos und eine starke Protagonistin? Du lässt dich gerne von der Autorin auf die falsche Fährte locken und liebst Spannung bis zum letzten Blatt? Dann ist die BePolar-Reihe von Martha Kindermann genau das Richtige für dich.

    „BeOne“ ist der 3. Band und der krönende Abschluss der BePolar-Reihe. Die Geschehnisse setzen unmittelbar nach dem Ende von Band 2 an, daher sollte man die Vorgängerbände unbedingt gelesen haben.
    Die anderen Eleven stehen weiterhin im Zentrum des harten Auswahlverfahrens. Von dem Glanz und Glamour vor den Kameras ist dahinter nichts zu merken. Die Eleven befinden sich in einem Strudel aus Intrigen, Macht und Psychospielchen, bei dem der ein oder andere sein Leben lassen muss.
    Im Zentrum steht, wie auch in den Vorgänger Büchern, Roya Roth, die sich mutig gegen das Regime stellt und versucht den rechten Weg zu finden. Neben den sich überschlagenden Ereignissen, ist Roya auch noch zwischen ihren Gefühlen für zwei Männer gefangen: Tam und Tristan.

    Mir hat der dritte Band richtig gut gefallen. Wer die ersten beiden Bücher kennt, weiß, dass Martha Kindermann den Leser gerne an der Nase herumführt. Oft entwickeln sich Handlungsstränge gänzlich anders als man es erwartet, oder es sind unbeantwortete Fragen offengeblieben, die den Leser vor ein Rätsel stellen. Eines kann ich versprechen: in diesem Buch löst sich alles auf, wenn vielleicht nicht, wie man es erwartet.
    Neben den rasanten Wechseln im Plot findet auch die Dreiecksbeziehung zwischen Tam, Tristan und Roya wieder ihren Platz. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Zerrissenheit von Roya dargestellt wurde. Ich selber gehöre seit Band eins ungebrochen zu Team Tam, kann mir aber vorstellen, dass es schwierig ist sich zwischen den beiden zu entscheiden. Die Emotionen sind wirklich schön beschrieben und haben mich immer berührt – egal ob Tam oder Tristan.
    Toll fand ich, dass wir in diesem Buch auch Kapitel aus Sicht von Caris – einer ehemaligen Schläferin – lesen durften. So konnte man sich tiefer in die Welt aus Intrigen und Manipulation hineindenken und die unvollständigen Handlungsstränge der Vorgängerbände werden klarer.
    Zu guter Letzt möchte ich sagen, dass mich dieser Band in vielerlei Hinsicht überrascht hat. Zum einen, weil ich nach der finalen Auflösung wusste, dass ich damit nie gerechnet hätte und zum anderen, dass ich es echt super schade finde, dass die Reihe nun ihr Ende findet.

    Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle Fans einer guten Dystopie und jene, die gerne bis zur letzten Seite im Dunkeln tappen. Empfehlen kann ich übrigens auch die Hörbücher, da ich Band 1 und Band 2 als Hörbuch gehört habe. Martha Kindermanns Stimme ist super angenehm und verspricht viel Hörspaß – insbesondere, wenn sie versucht ihre Stimme ihren Charakteren anzupassen.

 

Das Dorf

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Dorf' von Sandra Toth
3
3 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Dorf"

Lara und Thomas stehen fassungslos vor den Trümmern ihrer Zeit. Die erbarmungslos vorangetriebene Energiewende hat das Land in Arm und Reich gespalten, das Stromnetz ist zusammengebrochen. Hunger, Gewalt und Mord sind an der Tagesordnung - alle sind auf der Flucht. Doch es gibt einen vermeintlich sicheren Ort, eine Festung, die schon vor dem Zusammenbruch erbaut wurde und geschützt vor den katastrophalen Zuständen im Land zu sein scheint. Diesen Ort zu erreichen, ist das Ziel des jungen Paares, die einzige Hoffnung eines gesamten Dorfes und die letzte Chance eines Mannes, wieder mit seiner Familie vereint zu sein.

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:282
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Das Dorf"

  1. Deutschland nach einer gescheiterten Energiewende

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 19. Aug 2020 

    Wir erleben den Kampf einiger Menschen ums Überleben, nachdem die Energiewende in Deutschland ins Chaos gestürzt hat. Saboteure haben das Stromnetz lahmgelegt. Es herrschen Terror, Mord und Plünderungen. Auch Lara und Thomas sind auf der Flucht. Sie wollen das Dorf erreichen, ein autarker Ort, den sein Großvater zeitig erschaffen hat, um sich in solchen Situationen zurückziehen zu können.

    Die Geschichte wechselt in den Kapitel zwischen den Erlebnissen verschiedener Personen. Man erfährt viel über die Entstehung des Dorfes und der inzwischen dort lebenden Menschen. Auch über Lara und Thomas erfährt man im Laufe der Reise einiges. Dennoch konnte ich keinen persönlichen Bezug zu den Personen finden. sie blieben mir ein wenig oberflächlich. Und bei dem ständigen Wechsel habe ich irgendwann den Überblick verloren.
    Auch habe ich genauere Hintergründe zur gescheiterten Energiewende vermisst.

    Insgesamt ein Buch, das viel Potential besitzt, aber leider etwas zu viel davon verschenkt hat.
    Trotzdem macht das offene Ende ein bisschen neugierig.

  1. Ganz nette Dystopie, mir aber leider nicht fesselnd genug

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 06. Jul 2020 

    „Das Dorf – Finsterzeit“ ist der erste Teil einer dreiteiligen Dystopie von Sandra Toth. Durch die Energiewende ist das Stromnetz zusammengebrochen. Viele Menschen sind verarmt und kämpfen um ihr Überleben. Thomas und Lara sind auf der Flucht in „die Festung“ seines Großvaters, wo man noch sicher leben kann. Auf dem Weg lernen sie den Gleichgesinnten Viktor kennen und kommen in seiner Dorfgemeinschaft unter.

    Das Cover ist ein echter Hingucker und hat mich direkt verleitet den Klappentext zu lesen. Da ich Dystopien liebe, konnte ich also nicht anders als das Buch zu lesen. Vom Schreibstil her ist das Buch recht einfach und kurzweilig geschrieben. Man kommt recht schnell in die Geschichte rein und lernt die Charaktere kennen. Das Buch befasst sich mit drei Handlungssträngen, bzw. Perspektiven, die gegen Ende des Buches zusammenlaufen. Einer der Handlungsstränge beschreibt die Flucht und Beziehung von Lara und Thomas. Die beiden sind ein recht ungewöhnliches Pärchen, waren mir aber gleich sympathisch. Gewundert hat mich, dass Thomas so gute Kampferfahrung hat – diese Frage blieb allerdings im Buch unbeantwortet.
    Eine weitere Perspektive ist die von Viktor, der sich mit anderen zu einer Dorfgemeinschaft zusammengeschlossen hat, mit dem Ziel in Frieden zu leben. Dass das kein einfaches Unterfangen ist, lernt man schnell. Einen dritten Handlungsstrang liefert Walter, der in der Festung lebt.
    Alle drei Perspektiven finden irgendwann im Buch zueinander, was mir gut gefallen hat. Nicht so gut fand ich, dass der Part davor doch recht fade war. Es wurde viel beschrieben, was die Protagonisten tun und denken, aber irgendwie ist nicht viel passiert und die für mich wesentlichen Fragen sind Großteils unklar geblieben. Gegen Ende hat der Spannungsbogen aber deutlich zugelegt, so dass ich davon ausgehe, dass der zweite Teil besser wird.

    Für Dystopie-Freunde kann ich das Buch empfehlen. Für einen guten ersten Band gebe ich 3 Sterne und hoffe auf einen etwas spannenderen 2. Teil.

 

Die Träumenden

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Träumenden' von Karen Thompson  Walker
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Träumenden"

Santa Lora, Kalifornien: Es beginnt an einem College. Ein junges Mädchen auf einer Party fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf.
Zuerst denken sie, es kommt aus der Luft, ein Gift, eine Art Virus. Aber niemand kann es nachweisen.
Was auch immer es ist, es breitet sich rasend schnell in Santa Lora aus: Menschen werden müde, legen sich hin - und schlafen für immer. Sie sind nicht tot, sie wachen aber auch nicht mehr auf.
Panik bricht aus, die Stadt wird von der Außenwelt abgeriegelt. Mittendrin: Eine junge Studentin, die im College unter Quarantäne steht. Zwei kleine Mädchen, deren Vater ihr Haus in eine Festung verwandelt. Und ein Paar, das verzweifelt versucht, sich und ihr Neugeborenes zu schützen, während um sie herum alles im Chaos versinkt.

»Die nächste große Autorin.« Rolling Stone

»Walker paart die unglaubliche Stärke ihrer Ideen mit einem lyrischen und bedeutungsvollen Verständnis unserer Gegenwart.« People Magazine

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:336
Verlag: HarperCollins
EAN:
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Rezensionen zu "Die Träumenden"

  1. Schaurig schöner Grusel mit literarischem Anspruch

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 12. Jan 2020 

    Dieses Buch ist wie ein Katastrophenfilm, einer von den Guten, beinahe sogar richtig gut.

    In der kleinen Stadt Santa Lorca bricht ein Virus aus, das die Menschen in einen tiefen Schlaf versetzt. Sie sind nicht tot, aber sie wachen auch nicht auf, über Wochen.
    Das erlebt man aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln mit. Die Krankheit tritt zunächst nur im College auf. Ben und seine Frau Annie sind gerade frisch hergezogen und wollten an diesem College arbeiten. Der Vater von Sara und Libby ist dort Hausmeister und bereitet sich sofort auf den Härtefall vor. Nathaniel wollte gerade zur Arbeit gehen als er erfährt, der Unterricht fällt aus…

    Der Erzählstil ist eigen, plastisch und macht Spaß. Man blickt in die Köpfe dieser Menschen, ist ganz nah dran und erlebt alles hautnah mit, hat das Gefühl, man erfährt gleich mehrere Schicksale.

    Das ist spannend, wenn auch leidvoll, und ein richtig gutes Buch, nur die Auflösung des Ganzen lässt zu wünschen übrig. Da zieht sich die Autorin etwas schwammig aus der Affaire und wirft einen philosophischen Ansatz in den Ring, wo wir doch lieber Aufklärung hätten.

    Trotzdem habe ich dieses Buch gerne gelesen. Es ist schaurig schöner Grusel mit literarischem Anspruch, macht Spaß.

 

SchattenWeiss

Buchseite und Rezensionen zu 'SchattenWeiss' von Danielle Weidig
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "SchattenWeiss"

Im Jahr 2265 leben die Menschen getrennt von ihren Schatten.
Lonka, ein Mädchen aus White York, beginnt als Sechzehnjährige eine Ausbildung bei der NOEMA, der staatlichen Überwachungsbehörde der USA. Schon bald entdeckt sie, dass unter dem Deckmantel der Doctrine of Happiness, welche die Bürger zum Glücklichsein verdammt, beispiellose Verbrechen begangen werden.
Ihre Schattin hingegen erlebt in Black York ebenfalls Beängstigendes, das sie tief an ihrer Welt zweifeln lässt. Sie trifft die gefürchteten Schattenwandler und entschlüsselt mit ihnen die mysteriöse Dreieinigkeit von Körper, Seele und Schatten.
Als Lonka und das Schattenmädchen erkennen, wie stark ihre Schicksale trotz ihrer gewaltsamen Trennung noch miteinander verbunden sind, scheint es zu spät, um Millionen Leben zu retten. Dennoch nehmen sie den Kampf auf, um zusammenzufügen, was seit Urzeiten zueinander gehört.

Den Video-TRAILER zu SchattenWeiss finden Sie auf meiner Amazon-Autoren-Page sowie auf meiner Facebook-Seite.

Stimmen außerhalb von Amazon: Leserunde auf LovelyBooks: https://www.lovelybooks.de/autor/Danielle-Weidig/SchattenWeiss-2097739350-w/leserunde/2098778392/

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:430
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "SchattenWeiss"

  1. Eine schattenlose Zukunft ist keine Zukunft

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 01. Sep 2019 

    Was wäre, wenn der Mensch von seinem Schatten und somit seinen schlechten Eigenschaften getrennt wäre? Wäre er wirklich so glücklich, wie der Staat es befielt oder würde ihm etwas fehlen. Antworten auf die Fragen gibt es in diesem lesenswerten Science-Fiction Roman.

    Inhalt:
    Die sechzehnjährige Lonka lebt in White York. Wie alle anderen hat sie keinen Schatten und die NOEMA, bei der sie ihre Ausbildung beginnt, sorgt dafür, dass alle Bewohner der Stadt glücklich sind. Doch ihr Traumberuf zeigt ihr schon bald Seiten der Gesellschaft, die sie sich vorher nicht vorstellen konnte.
    Parallel dazu lebt in Black York eine Schattin mit gleichem Namen, die dank eines besonderen Tattoos anders als die übrigen Schatten ist und so die Möglichkeit erhält, ihre Umgebung anders zu sehen. Mit Hilfe der Schattenwandler versucht sie, beide Welten wieder zusammenzubringen und den Menschen endlich ihre Schatten wiederzugeben. Dafür könnte es allerdings zu spät sein, denn eine Katastrophe droht, die die Menschheit auslöschen könnte.

    Cover:
    Das farblose Cover zeigt einen Kopf umrahmt von zwei aufgeschlagenen Büchern. Der Titel tritt dank der Farbgebung gut hervor. Trotzdem ein Cover, dessen Bedeutung und Genrezugehörigkeit nicht so schnell klar wird.

    Setting und Stil:
    Das Buch spielt im Jahr 2265, die Menschheit scheint durch die Trennung von ihren Schatten ihr Ziel der Glückseligkeit erreicht zu haben. Doch hinter der Fassade ist eher das Gegenteil der Fall und so bleibt wohl nichts anderes übrig, als den Urzustand wieder herzustellen. White York und Black York werden toll beschrieben und stellen eine glaubhafte Zukunftsvision dar.
    Die Handlung ist in 50 Kapitel aufgeteilt, in denen der Leser hauptsächlich den beiden Lonkas zur Seite steht. Der sehr angenehme Schreibstil lädt dazu ein, immer weiter zu lesen und noch ein paar Seiten mit der jeweiligen Lonka zu verbringen.

    Charaktere:
    Lonka ist dank ihrer Tätowierung etwas Besonderes und so dreht sich die Wiedervereinigung der Welten auch um sie, ihre Entscheidungen und ihre Wandlung vom guten Mitglied der Gesellschaft hin zur Rebellin. Man freundet sich leicht mit ihr an, folgt ihr gerne durch jede Gefahr und ist froh, wenn das Ziel in greifbare Nähe kommt. Besonders spannend dabei sind die Entwicklungen auf der Schattenseite, die eine völlig andere Welt zeigt, in der Lonkas Schatten ganz andere Möglichkeiten hat.
    Das Regime mit seiner Happiness-Doktrin ist dagegen schon fast ein normales Szenarios des Grauens, das einem nur gefallen kann, wenn man genau auf deren Linie ist.
    Lonka kann das alles natürlich nicht alleine bestreiten, sondern findet tolle Mitstreiter, die schon länger an der Veränderung gearbeitet haben, nun aber durch sie den richtigen Schlüssel zum Erfolg entdeckt haben.

    Geschichte:
    Die Möglichkeit den Menschen von seinem Schatten zu trennen, ohne dass dieser vernichtet wird, sondern stattdessen in Silos gefangen gehalten wird, wird logisch erklärt und bietet somit eine nachvollziehbare Grundlage für die Handlung. Dass so etwas nicht gut gehen kann, erklärt sich auch von selber und somit ist man sofort auf Lonkas Seite, die als einzige die Menschheit retten kann. Wenn man glückselig ist hat man ja keine Grund daran zu glauben, dass etwas Negatives passieren kann, und wenn dies doch der Fall ist, dann glaubt man einfach nicht daran. Eine gefährliche Haltung, wie sich zum Ende des Buches zeigt.
    Eine tolle Geschichte, die die Möglichkeiten der Schattenabtrennung hervorragend durchspielt.

    Fazit:
    SchattenWeiss hat mir sehr gut gefallen. Mir gefällt die Geschichte, die Charaktere, das Setting, also eigentlich alles. Die Autorin zeigt ein Zukunftsbild, mit dem ich mich gerne beschäftigt und dessen Möglichkeiten auch in den Lesepausen durchgespielt habe. Ein toller Science-Fiction Roman, den ich Fans des Genres uneingeschränkt empfehlen kann. Ebenfalls etwas für Leser, die starke Charaktere lieben und herausfinden wollen, wie die Menschheit mal wieder ihrem Ende zustrebt.

 

Im Land der letzten Dinge

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Land der letzten Dinge' von Paul Auster
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Im Land der letzten Dinge"

«Mit seinen beiden Büchern ‹New-York-Trilogie› und ‹Im Land der letzten Dinge› hat Paul Auster der gegenwärtigen amerikanischen Literatur eine andere Dimension eröffnet ... Austers Bücher wirken überraschend zeitgemäß, weil sie auf eine Erfahrung des Lebens – jetzt in diesem Augenblick – aus sind und mit einer monomanischen Lust vordringen in einen sonst sorgsam gehüteten Bereich: in unsere eigene Verwirrtheit angesichts der Welt. In dem Roman ‹Im Land der letzten Dinge› sind alle Spuren einer vertrauten Wirklichkeit scheinbar getilgt. Allerdings spielt Paul Auster hier nur mit Science-fiction-Versatzstücken, denn in seinen Augen bedarf es nur einer kleinen Drehung an der Schraube unserer Zivilisation, um sie in die Apokalypse, in ein neues (altes) Barbarentum umkippen zu lassen.» (Süddeutsche Zeitung)

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:0
EAN:9783763251216
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Rezensionen zu "Im Land der letzten Dinge"

  1. Apokalyptisches Großstadtszenario

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 09. Jun 2019 

    Der Roman von Auster ist eine Parabel (keine Fabel, wie es im Klappentext heißt - wie kommt so ein Fehler zustande:confused:) auf den Untergang der Zivilisation, wie wir sie in der westlichen Welt kennen und auf den Verlust der Menschlichkeit.

    Auster entwirft ein düsteres Bild einer Stadt, die der totalen Zerstörung anheim fällt. Es ist eine apokalyptische Dystopie - Menschen, die obdachlos auf den Straßen herumziehen, die hauptsächlich aus Geröll und Steinen besteht, korrupte Regierungen, die einen Damm am Meer errichten und sich auch nach Westen hin abschotten, eine Handvoll Priviligierte, während ansonsten das Recht des Stärkeren gilt.
    Eine junge Frau, Anna Blume, gerät in diese grauenvolle Stadt, weil sie ihren Bruder William sucht, der als Journalist aus England dorthin reist - gemeint ist wohl New York -, um von den Zuständen zu berichten und spurlos verschwindet. Anna wendet sich an einen Freund aus England (?), der Roman wird aus ihrer Ich-Perspektive erzählt. Wie sie als Plünderin ihr Geld verdingt, eine ältere Frau kennenlernt, in der Stadtbibliothek Unterschlupf findet und sogar auf den Journalisten trifft, der ihren Bruder ebenfalls gesucht hat. Sie trifft auf Idealisten, die hilflos angesichts des Elends sind und sich fragen, ob ihre Hilfe überhaupt einen Nutzen hat.
    Auster führt uns ein Horror-Szenario vor Augen, in der der Sozial-Darwinismus auf die Spitze getrieben ist und in der es nur noch letzte Dinge gibt, weil viele - vor allem die schönen - verschwinden. Es ist eine Welt, in der es nur noch um das Elementare geht, Essen, ein Dach über dem Kopf, Sicherheit - und alles Zivilisierte, Menschliche zu verschwinden scheint.

    "Nicht nur, daß Dinge verschwinden - mit ihnen verschwindet zugleich auch die Erinnerung an sie. Dunkle Bereiche entstehen im Gehirn, und wer sich nicht ständig bemüht, sich die verlorenen Dinge zu vergegenwärtigen, dem kommen sie schnell für immer abhanden." (89)

    Wie reagieren Menschen, wenn nichts mehr da ist. Was wird aus uns, wenn alle Dinge verschwinden, das sind Fragen, mit denen sich der Roman auseinander setzt, aber auch mit der Frage, ob wir unsere Menschlichkeit bewahren können.

 

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