Weil du schön bist, musst du sterben

Buchseite und Rezensionen zu 'Weil du schön bist, musst du sterben' von Carola Meisner-Isbach
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Weil du schön bist, musst du sterben"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:80
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Weil du schön bist, musst du sterben"

  1. Genau richtig für ein bis zwei Lesestunden

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 05. Okt 2021 

    Martin Rebmann, Kriminalhauptkommissar, möchte zu gerne eine Mordserie an vier Frauen aufklären.Die Frauen sind nicht älter als fünfundzwanzig und auffallend schön.Dann passiert ein fünfter Mord.

    Der Schreibstil ist leicht,ruhig und bildhaft dabei bin ich zügig durch das Buch gekommen. Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Kurzkrimi sie sind zudem sehr sympathisch.Die Spannung steigert sich leicht und langsam aber stetig.

    Fazit:Dieser Kurzkrimi ist genau richtig für ein oder zwei Lesestunden. Je nachdem wie schnell man liest.Ich bin sehr gut in das Geschehen hinein gekommen. Es geht auch gleich richtig los was mir gut gefiel.Die Autorin kommt gleich auf den Kernpunkt des Geschehens.Trotzdem hatte ich die eine und andere Frage die sich zum Schluss auflöste.Kurz vor der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Spannung an Fahrt auf und die Gefühle kochen über.Besonders die von Rebmann.Ich fand diesen Kurzkrimi unterhaltsam und kurzweilig zu lesen.Interessant dabei ist die Seitenzahl von nicht einmal hundert Seiten und trotzdem hatte ich das Gefühl einen Krimi mit doppelt so vielen Seiten zu lesen."Kleines Buch mit ganz viel drin".

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Die New-York-Trilogie

Buchseite und Rezensionen zu 'Die New-York-Trilogie' von Paul Auster
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die New-York-Trilogie"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:406
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Die New-York-Trilogie"

  1. Die New York Trilogie – Drei Geschichten oder doch nur eine?

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 28. Sep 2018 

    Die Trilogie umfasst drei Geschichten „Stadt aus Glass“, „Schlagschatten“ und „Hinter verschlossenen Türen“. Jede fängt wie eine Detektivgeschichte an, jede ist in sich abgeschlossen und doch gehören sie irgendwie zusammen.

    In Stadt aus Glas bekommt der Schriftsteller Daniel Quinn einen nächtlichen Anruf. Der Anrufer hält Quinn für einen Detektiv namens Paul Auster. Quinn wimmelt den Anrufer zunächst ab, ist dann jedoch von der Vorstellung fasziniert, die Rolle des Detektivs zu übernehmen. Als der Anrufer wieder anruft, willigt er in ein Treffen ein. Bei dem Anrufer handelt es sich um Peter Stillmann. Dieser erzählt ihm, dass er als Kleinstkind von seinem Vater viele Jahre im Dunkeln eingesperrt worden war, weil dieser die Ursprache erforschen wollte. Peter wird nach neun Jahren befreit und der Vater kommt in eine Anstalt. Zum Zeitpunkt der Romanhandlung steht seine Entlassung bevor. Peter befürchtet Rache und bittet Quinn, den Vater zu beschatten. Quinn übernimmt den Auftrag und verfolgt den alten Stillmann. Er schreibt alles in einem roten Notizbuch nieder. Auch nach längerer Beobachtung findet Quinn aber nichts heraus. Er ist gelangweilt und desillusioniert. In seiner Verzweiflung spricht er den Alten an. Nach dem dritten Gespräch verschwindet der Alte. Quinn ist von sich enttäuscht und schuldbewusst. Er macht sich auf die Suche nach dem echten Paul Auster, da er sich von ihm Hilfe verspricht. Es stellt sich heraus, dass Paul Auster ein Schriftsteller ist, der ihm nicht helfen kann. Quinn verliert den Boden unter den Füßen. Das Ende bleibt offen.

    In der Geschichte „Schlagschatten“ geht es um den Detektiv Blue. Dieser wird eines Tages von White aufgesucht, der ihn beauftragt, Black zu beschatten und ihm wöchentlich zu berichten. White hat bereits eine passende Wohnung angemietet. Blue verabschiedet sich von seiner Verlobten und beginnt seine einsamen Beobachtungen von der angemieteten Wohnung aus, die sich direkt gegenüber der Wohnung von Black befindet. Black sitzt den ganzen Tag an seinem Schreibtisch und liest ein Buch oder schreibt. Er geht Einkaufen und manchmal spazieren. Er scheint keinerlei soziale Kontakte zu haben. Blue schreibt seine Berichte, es passiert nichts. Viel Zeit vergeht. Blue drängt auf eine Entwicklung. Er spricht Black bei mehreren Gelegenheiten an und gewinnt den Eindruck, dass dieser Bescheid weiß. Er bricht in Blacks Wohnung ein. Es kommt zur Konfrontation. Was Blue dabei erfährt wird bereits ganz zu Anfang der Geschichte vorgezeichnet. Blue sinnt dort über das Wort „spekulieren“ nach. „Spekulieren vom lateinischen speculor, was ich spähe aus, ich beobachte heißt und mit dem Wort speculum, Spiegel, zusammenhängt. Denn während er Black auf der anderen Straßenseite beobachtet, ist es, als blicke Blue in eine Spiegel, und anstatt nur einen anderen zu beobachten, findet er, dass er auch sich selbst beobachtet.“ Die Geschichte ist ein wahres Spiegelkabinett.

    „Hinter verschlossenen Türen“ beginnt mit dem Verschwinden des Schriftstellers Fanshawe, der nie etwas veröffentlicht hat. Seine Ehefrau Sophie wendet sich an den Erzähler (dessen Name nicht genannt wird), der ein Jugendfreund von Fanshawe war. Fanshawe hat für den Fall seines Todes bestimmt, dass sein Jugendfreund sein schriftstellerisches Werk analysieren und entscheiden soll, ob es veröffentlicht oder vernichtet werden soll. Der Erzähler nimmt den Auftrag an und entscheidet sich für die Veröffentlichung. Er findet einen Verleger und Fanshawe wird berühmt. Dann erhält der Erzähler einem Brief von Fanshawe. Dieser möchte weiterhin für tot gehalten werden. Fanshawe bittet den Erzähler, Sophie zu heiraten und seinen Sohn anzunehmen. Der Erzähler solle aber nicht nach ihm suchen, andernfalls werde er ihn töten. Der Erzähler, der längst in Sophie verliebt ist, erkennt, dass er Sophie von dem Brief nichts erzählen kann, wenn er sie nicht verlieren will. Also schweigt er, die beiden heiraten und führen zunächst ein normales Leben. Der Erzähler wird allerdings durch sein geheimes Wissen um Fanshawe gequält. Diese Qual verstärkt sich noch, als er den Auftrag übernimmt, eine Biografie über Fanshawe zu schreiben. Unter dem Vorwand, Informationen für die Biografie zu sammeln, beginnt er nach Fanshawe zu suchen. Er entfremdet sich immer mehr von Sophie. Schließlich reist er nach Frankreich, um Fanshawe zu finden und zu stellen – ohne Erfolg. Er erleidet einen Zusammenbruch, kehrt nach Hause zurück und versöhnt sich mit Sophie. Da erreicht ihn ein weiterer Brief von Fanshawe. Dieser bestellt ihn nach Boston. Dort offenbart ihm Fanshawe, dass er alles genauso geplant hatte und alles in einem roten Notizbuch niedergeschrieben habe. Er könne nun sterben und habe bereits Gift genommen. Der Erzähler findet das rote Notizbuch, das aber nur Unverständliches enthält.

    In der dritten Geschichte wird der Hinweis gegeben, dass es sich bei allen drei Geschichten um dieselbe Geschichte handele, nur in verschiedenen Stadien. Dies wird dadurch unterstrichen, dass in der dritten Geschichte Personen auftauchen, welche die Namen der Protagonisten aus der ersten Geschichte tragen. So hatte Sophie nach dem Verschwinden von Fanshawe einen Detektiv mit Nachforschungen beauftragt. Dieser Detektiv hieß Daniel Quinn. Der Erzähler der dritten Geschichte verfolgt in Paris einen Mann, den er für Fanshawe hält. Bei dem Fremden handelt es sich um einen Mann namens Peter Stillmann. Auch das rote Notizbuch spielt eine Doppelrolle.

    Die drei Geschichten lassen sich nach meinem Eindruck inhaltlich nicht übereinbringen. Sie sind aber Bruchstücke und Spiegelungen desselben Themas. In allen Erzählungen wird mit Identitäten gespielt. Es gibt Namensgleichheiten und Verwechslungen. In der Mittelgeschichten heißen die Protagonisten nur noch nach Farben, könnten also Jedermann sein. Der Zufall spielt eine große Rolle. Damit immer verbunden ist die Frage nach dem Sinn des Lebens. Hat das Leben einen Sinn? Gibt es ein Schicksal oder ist alles nur Zufall? Auster scheint diese Fragen im Sinne des Zufalls zu beantworten.

    Stilistisch sind alle Geschichten locker und eingängig geschrieben und daher leicht zu lesen. Anfangs kommen sie wie Detektivgeschichten daher. Diese Erwartung wird allerdings nicht erfüllt. Stattdessen werden viele, interessante, auch philosophische Fragen aufgeworfen, auf die Auster aber keine Antworten gibt. Ein Buch, das nachdenklich macht und keine einfachen Lösungen präsentiert.

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Mord auf Langeoog: Ein Nordsee-Krimi

Buchseite und Rezensionen zu 'Mord auf Langeoog: Ein Nordsee-Krimi' von Monika Detering
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mord auf Langeoog: Ein Nordsee-Krimi"

n einem Haus auf der Insel Langeoog bricht ein Feuer aus. Bei den Löscharbeiten entdecken die Rettungskräft zwei Mädchen. Jördis ist schwer verletzt, Ilka ist tot. Die Untersuchungen ergeben schnell, dass das Feuer nicht die Ursache für das Unglück der beiden gewesen sein kann. Die jungen Frauen wurden zuvor betäubt und erschlagen. Doch wer sind die beiden und wer hatte ein Motiv, zwei unschuldigen jungen Frauen so etwas anzutun? Und was hat es mit den Gedichtstrophen auf sich, die an verschiedenen Orten auf Langeoog auftauchen? Die Inselkommissare Carla Bernstiel und Gerrit Blau arbeiten unter Hochdruck und suchen unter den ersten Saison-Gästen der Insel nach Hinweisen.

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:0
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Mord auf Langeoog: Ein Nordsee-Krimi"

  1. Ein guter Regionalkrimi der mich überzeugt hat

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 07. Jul 2021 

    Kriminalhauptkommissarin Carla ist eine Saison auf Langeoog. Die dortige Polizeistation braucht über die Saison Verstärkung und Carla hatte sogleich zugesagt.Aber schon ein paar Tage später werden sie und ihr Kollege Gerrit zu einem Brand gerufen.Die sechzehn jährige Jördis und ihre Freundin Ilka werden auf dem Dachboden des Hauses gefunden.Jördis ist schwer verletzt und Ilka ist tot.Und dann tauchen plötzlich Gedichtstrophen an verschiedenen Orten auf Langeoog auf.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.Die Protagonisten passen gut in diesen Regionalkrimi hinein und sind ansprechend.Der Spannungsbogen überzieht das ganze Buch,zu Beginn eher ruhig steigert er sich langsam aber stetig.

    Fazit:Die Autorin nahm mich zu einer kurzen Führung über die Insel mit.Dabei berichtet sie bildhaft und ich konnte mir einen Überblick verschaffen. Es wird aus Sicht der verschiedenen Charakteren erzählt.Sie sind überschaubar so dass ich immer im Bilde wer welche Dinge macht.Einige davon sind komplex angelegt. Die Story war für mich eher rasant und dabei bilden Carla und Gerrit ein tolles Team.Er eher der behäbigere und sie die am liebsten alle Dinge gleichzeitig machen würde.Der Krimi war für mich fesselnd und er warf zudem einige Fragen auf.Erst gegen Ende wird dieser Fall aufgelöst und aufgeklärt.Es wird einmal sehr emotional und durch die schnellen Wechsel zwischen den Charakteren erhöht sich die Spannung und der Krimi wird aufregend.Es ist ein guter Regionalkrimi der mich überzeugt hat.
    Dies ist die Neuauflage von"Wer liebt stirbt zweimal"

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Peter Walsh :ALBTRAUM, Teil 1

Buchseite und Rezensionen zu 'Peter Walsh :ALBTRAUM, Teil 1' von Salim Güler
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Peter Walsh :ALBTRAUM, Teil 1"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:163
Verlag:
EAN:
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Mord im Santa-Express: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Mord im Santa-Express: Kriminalroman' von Jan Beinßen
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Mord im Santa-Express: Kriminalroman"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:129
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Mord im Santa-Express: Kriminalroman"

  1. Eine weihnachtliche Zugfahrt von Hamburg nach München

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 21. Okt 2020 

    Es ist Heiligabend . Kinderarzt Bruno Häusler fährt mit dem ICE von Hamburg nach München um seine Kinder zu besuchen . Mit an Bord ist ein Weihnachtsmann der kleine Naschereien verschenkt . Dann fährt u . a . auch Melanie Weber mit , die sich mit ihrer Freundin trifft . Als ein älterer Herr in Melanie's Abteil nach einem Kaffee stirbt , kann auch Bruno nicht mehr helfen .

    Zu Beginn des Buches wurde ich mit den Fahrgästen bekannt gemacht . Vom Personal bis zum Gast . Die Protagonisten sind glaubwürdig und passen sehr gut in die Geschichte hinein . Die Spannung nimmt ab Mitte des Buches im wahrsten Sinne des Wortes an Fahrt auf . Es bleibt auch bis zum Schluss spannend . Der Schreibstil ist ruhig und gleichmäßig . Es wird aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt . Sie sind glaubwürdig dargestellt und passen sehr gut in das Buch hinein .

    Fazit : Die Handlung führt uns von Hamburg nach München . Dieser Krimi liest sich fast schon wie eine Weihnachtsgeschichte . Dadurch hat er einen gewissen Flair , das mich angesprochen hat . Auch musste ich mich immer wieder fragen , wer von den Fahrgästen oder Personal jetzt der Mörder sein könnte . Zum Schluss geht es dann turbolent zu . Es ist ein Krimi für gemütliche Lesestunden bei Kaffee und Keksen .

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Der Fall Alice im Wunderland: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Fall Alice im Wunderland: Kriminalroman' von Guillermo Martínez
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Fall Alice im Wunderland: Kriminalroman"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:321
Verlag:
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Rezensionen zu "Der Fall Alice im Wunderland: Kriminalroman"

  1. Die verlorenen Seiten

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 10. Dez 2020 

    Noch immer weilt der argentinische Doktorand, dessen Vorname mit einem G beginnt, in England. Und wieder sucht er Rat bei Professor Arthur Seldom und kommt so in Berührung mit der Lewis-Carroll-Bruderschaft, deren Mitglied Seldom ist. Seldoms ehemalige Studentin Kirsten Hill ist zufällig auf einen Hinweis zu Carrolls Tagebüchern gestoßen, der als verschollen galt. Die junge Frau ist sehr aufgeregt, denn dieser Hinweis lässt Lewis Carrolls Wirken in einem anderen Licht erscheinen. Seldom und sein Doktorand wollen Kirsten überzeugen, dass sie sie an ihrem Wissen teilhaben lässt.

    Zum zweiten Mal haben Arthur Seldom und sein Doktorand und Chronist es mit einem ungewöhnlichen Fall zu tun, den sie nur mit logischem Denken lösen können. Die Lewis-Carroll-Bruderschaft will die Tagebücher des bekannten Autors neu auflegen. Schwebt Kirsten nach ihrer Entdeckung vielleicht in Gefahr. Die Bruderschaft ist jedenfalls in Aufruhr, schließlich muss sie möglicherweise ihr Bild des Autors überdenken. Die Mitglieder wollen Kirsten Hill überzeugen, ihr Wissen zu offenbaren. Hill jedoch will etwas eigenes veröffentlichen. Als es zu Todesfällen kommt, wird die Situation immer brenzliger. Seldom und der Doktorand suchen nach den entscheidenden Spuren.

    Um Lewis Carrolls Buch „Alice im Wunderland“ und sein frühes Interesse an Fotografie spinnt der Autor eine ungewöhnliche Kriminalgeschichte. Professor Arthur Seldom und sein Doktorand versuchen sich gegenseitig zu überflügeln mit ihren logischen Gedankengängen. Dass es dabei für die Leser sehr interessant und spannend wird, ist keine Frage. Man erfährt mehr über Carrolls vielschichtige Persönlichkeit und auch einiges über die skurrile britische Gesellschaft, in der eine Bruderschaft sich der Forschung über den Autor verschrieben hat. In eher ruhiger Weise verläuft die Handlung, fesselt aber dennoch. Immer neue Geheimnisse gilt es zu entdecken und Rätsel zu lösen. Seldom und sein Doktorand bilden ein überzeugendes und sympathisches Team.

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