Knochengrab (Ein Sayer-Altair-Thriller, Band 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Knochengrab (Ein Sayer-Altair-Thriller, Band 2)' von Ellison Cooper
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Taschenbuch
Seiten:480
EAN:9783548290744
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Rezensionen zu "Knochengrab (Ein Sayer-Altair-Thriller, Band 2)"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 15. Jan 2020 

    Ein spannender Thriller

    In der Wildnis des Shenandoah Nationalparks spürt ein Polizeihund menschliche Überreste auf, die fast 20 Jahre alt sind. Als in der Grube zwei weitere, nur wenige Tage alte Leichen gefunden werden, gewinnt dieser Fall an Wichtigkeit für die FBI-Agentin Sayer Altair. Gibt es eine Verbindung zu einer Mutter und ihrer Tochter, die vor Kurzem verschwunden sind? 

    Als Thrillerliebhaberin hat mich dieses Buch natürlich sofort angesprochen und sehr neugierig gemacht, so dass ich es unbedingt lesen musste. 
    Das Buch ließ sich sehr flüssig und schnell lesen. Die Beschreibungen waren detailreich und bildhaft, so dass ich alles gut vor Augen hatte. 
    Sayer Altair war ein interessanter Charakter. Auf mich wirkte sie aufgrund ihrer Vergangenheit eher misstrauisch, dennoch leidenschaftlich bezüglich der Ausübung ihres Berufs. Ich mochte es, dass sie Ecken und Kanten hatte, denn das wirkte authentisch. Von ihr möchte ich gerne mehr lesen. 
    Obwohl ich den ersten Band „Todeskäfig“ nicht kannte, hatte ich keine großen Schwierigkeiten, mich zurechtzufinden. Einige Dinge habe ich mir selbst zusammengereimt. Jedoch würde die Kenntnis des Vorgängerbandes sicherlich ein besseres Leseerlebnis sowie Verständnis bedeuten. 
    Der Fall und die Ermittlungen haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte den Gedanken und Überlegungen von Sayer stets folgen, auch wenn sie für meinen Geschmack manchmal etwas einseitig gedacht hat. Es gab einige interessante und überraschende Wendungen, die mir sehr gut gefallen haben. Die Spannung wurde gut aufgebaut und stieg dann zum Ende hin an. Mir blieb der Täter bis zum Ende verborgen, so dass ich wirklich sehr lange miträtseln konnte, wer es sein könnte. Das Ende bildete dann einen guten Abschluss. 

    Ein spannender und fesselnder Thriller, der mir gut gefallen hat. Jedoch wäre es sicherlich nicht verkehrt, wenn man den ersten Band gelesen hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. 

 

Knochengrab (Ein Sayer-Altair-Thriller, Band 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Knochengrab (Ein Sayer-Altair-Thriller, Band 2)' von Ellison Cooper
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Taschenbuch
Seiten:480
EAN:9783548290744
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Rezensionen zu "Knochengrab (Ein Sayer-Altair-Thriller, Band 2)"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 15. Jan 2020 

    Ein spannender Thriller

    In der Wildnis des Shenandoah Nationalparks spürt ein Polizeihund menschliche Überreste auf, die fast 20 Jahre alt sind. Als in der Grube zwei weitere, nur wenige Tage alte Leichen gefunden werden, gewinnt dieser Fall an Wichtigkeit für die FBI-Agentin Sayer Altair. Gibt es eine Verbindung zu einer Mutter und ihrer Tochter, die vor Kurzem verschwunden sind? 

    Als Thrillerliebhaberin hat mich dieses Buch natürlich sofort angesprochen und sehr neugierig gemacht, so dass ich es unbedingt lesen musste. 
    Das Buch ließ sich sehr flüssig und schnell lesen. Die Beschreibungen waren detailreich und bildhaft, so dass ich alles gut vor Augen hatte. 
    Sayer Altair war ein interessanter Charakter. Auf mich wirkte sie aufgrund ihrer Vergangenheit eher misstrauisch, dennoch leidenschaftlich bezüglich der Ausübung ihres Berufs. Ich mochte es, dass sie Ecken und Kanten hatte, denn das wirkte authentisch. Von ihr möchte ich gerne mehr lesen. 
    Obwohl ich den ersten Band „Todeskäfig“ nicht kannte, hatte ich keine großen Schwierigkeiten, mich zurechtzufinden. Einige Dinge habe ich mir selbst zusammengereimt. Jedoch würde die Kenntnis des Vorgängerbandes sicherlich ein besseres Leseerlebnis sowie Verständnis bedeuten. 
    Der Fall und die Ermittlungen haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte den Gedanken und Überlegungen von Sayer stets folgen, auch wenn sie für meinen Geschmack manchmal etwas einseitig gedacht hat. Es gab einige interessante und überraschende Wendungen, die mir sehr gut gefallen haben. Die Spannung wurde gut aufgebaut und stieg dann zum Ende hin an. Mir blieb der Täter bis zum Ende verborgen, so dass ich wirklich sehr lange miträtseln konnte, wer es sein könnte. Das Ende bildete dann einen guten Abschluss. 

    Ein spannender und fesselnder Thriller, der mir gut gefallen hat. Jedoch wäre es sicherlich nicht verkehrt, wenn man den ersten Band gelesen hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. 

 

Das kalte Echo: Ein Fall im Peak District

Buchseite und Rezensionen zu 'Das kalte Echo: Ein Fall im Peak District' von Roz Watkins
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Geisterhafte Stimmung, rationale Ermittlung: die neue englische Krimiserie mit DI Megan Dalton im Peak District

Ein erschreckender Todesfall: in einer Höhle mitten im wilden Peak District wird ein Rechtsanwalt tot aufgefunden.
Eine dunkle Botschaft: Während alte Legenden um Fluch und Hexerei im Ort umgehen, ist Detective Inspector Megan Dalton sicher, dass es sich um Mord handelt. Es gibt nur ein Problem: in die Felswand hinter dem Toten sind seine Initialen und das Bild vom Sensenmann gemeißelt. Und die stehen da schon seit hundert Jahren.
Ein tödliches Echo: Bei den schwierigen Ermittlungen merkt Meg, dass irgendjemand ihre persönlichen Geheimnisse kennt - vielleicht sogar der Mörder? Meg muss ihre eigenen Dämonen bekämpfen, um den Täter aufzuspüren ...
“Meisterhaft balanciert Watkins zwischen geisterhafter Stimmung und rationaler Ermittlung.” Sunday Times
“Diese Ermittlerin hebt sich ab: faszinierend, unglamourös, absolut glaubwürdig.” The Times Crime Book of the Month

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:507
EAN:
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Rezensionen zu "Das kalte Echo: Ein Fall im Peak District"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 13. Jan 2020 

    So Eine

    DI Meg Dalton hat sich nach einer Auszeit an ihrem Heimatort im Peak District versetzen lassen. Zum eine will sie neu durchstarten, zum anderen möchte sie näher bei ihrer Mutter sein und diese bei der Pflege der Großmutter unterstützen. Gleich gibt es einen ersten Todesfall zu vermelden. Ein Anwalt wurde in einer ehemals bewohnten Höhle tot aufgefunden. Noch ist nicht entschieden, ob es sich um Mord oder Selbstmord handelt. Fest steht aber, dass er vergifteten Kuchen zu sich genommen hat. Meg und ihr Kollege Jai nehmen die Ermittlungen auf, wobei sie zunächst mit den Befragungen beginnen.

    Meg Dalton muss sich in ihrem neuen Team einfügen. Das ist nicht so einfach, denn sie gilt als Überfliegerin allerdings mit einer Macke. Und so gibt es Kollegen, die das ausnutzen wollen, und solche, die sich davon nicht beirren lassen. Da muss also erstmal sortiert werden. Gleichzeit soll aber die Lösung des Falles her. Das Opfer hatte sich vor seinem Tod verändert, was aber sein Umfeld nicht so richtig wahrhaben wollte. Dazu hört man von einem Gerücht über ein verfluchtes Haus, von dessen Bewohnern über die Jahrzehnte schon mehrere unter seltsamen Umständen starben. Auch privat wird Meg von Sorgen geplagt, ihrer Mutter scheint es immer schwerer zu fallen, die Pflege der Großmutter zu bewältigen.

    Diese neue Ermittlerin muss man sich merken. Zwar braucht man ein Weilchen, um sich an ihre Eigenheiten zu gewöhnen, doch schon bald hat sie die Sympathie gewonnen. Trotz schwerer Erlebnisse in ihrer Vergangenheit verliert sie nicht den Mut, im Gegenteil, sie geht die Probleme an und lässt sich auch von Rückschlägen nicht stoppen. Ihr erster Fall führt sie zu einer vom Schicksal gebeutelten Familie, die nur schwer ertragen kann, dass sie es nun auch noch mit einem unnatürlichen Todesfall zu tun bekommt. Meg und ihre Kollegen wühlen sich durch ein beinahe undurchdringliches Geflecht von Hinweisen. Ein Buch, bei dem man die ersten hundert Seiten überstehen will, um die nächsten vierhundert zu verschlingen.

 

Unbarmherzig: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Unbarmherzig: Thriller' von Markus Kleinknecht
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Taschenbuch
Seiten:384
EAN:9783548061245
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Rezensionen zu "Unbarmherzig: Thriller"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 06. Jan 2020 

    Spannend und gut durchdacht

    Die Beziehung der Fotografin Charlotte Sander und dem Reporter Jan Fischer steckt in einer Krise und das Harburger Tageblatt, ihr gemeinsamer Arbeitgeber, wird eingestellt. Charlotte wird immer ruhiger und macht sich erstmal auf die Suche nach ihrer Schulfreundin. Jan hingegen stürzt sich in eine neue Recherche zu einem zwanzig Jahre zurückliegenden Mordfall, der nie aufgeklärt wurde. Als er der Wahrheit gefährlich nahe kommt, gerät Charlotte ins Visier des Täters.

    Auf diesen Thriller, der in Hamburg spielte, war ich sehr gespannt und neugierig.
    Das Buch ließ sich angenehm und zügig lesen. Ich konnte mir die Handlungsorte, die Personen und die Geschehnisse sehr gut vorstellen und alles gut miterleben.
    Die Charaktere hat der Autor prima geschrieben, sie wirkten auf mich sehr echt und lebendig. Ich konnte mich gut auf sie einlassen und ihren Gedanken folgen. Ihre Handlungen wirkten meistens nachvollziehbar und verständlich. Jan fand ich sympathisch und ich habe ihn gerne begleitet. Charlotte hingegen fand ich eher schwierig und nicht ganz so sympathisch, da sie keine Rücksicht nahm.
    Der Plot hat mir sehr gut gefallen. Alte ungeklärte Fälle, die nach Jahren wieder aufgerollt werden, finde ich immer total interessant. So auch hier. Die Ermittlungen von Jan waren toll beschrieben und wirkten sehr authentisch. Nach einem spannenden Einstieg ins Buch ging es etwas ruhiger weiter, jedoch nicht minder interessant. Ich hatte während des Lesens viele Fragen im Kopf und war gespannt, wie am Ende alles miteinander verknüpft wird und ob Jan den Fall lösen kann.

    Mir hat der Thriller gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Sternen.

 

Nebeljagd: Kriminalroman (Linn Geller 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Nebeljagd: Kriminalroman (Linn Geller 2)' von Julia Hofelich
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

In einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Hauptverdächtiger: ihr Pflegesohn Jo Haug. Jo ist vorbestraft, außerdem geistern seit Jahren Gerüchte durchs Dorf, dass Haug auch seine vor 15 Jahren verschwundene Jugendfreundin Vanessa skrupellos und qualvoll getötet haben soll. Für die Dorfgemeinschaft steht fest: Nur er kann der Täter sein. Jos Verteidigerin Linn Geller hält jedoch nichts von solchen Vorurteilen und recherchiert unabhängig von der örtlichen Polizei. Ihre Ermittlungen rütteln an gefährlichen Geheimnissen, die die eingeschworene Dorfgemeinschaft lieber auf ewig in Schweigen gehüllt hätte ...

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:400
EAN:
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Rezensionen zu "Nebeljagd: Kriminalroman (Linn Geller 2)"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 03. Jan 2020 

    Wieder grandios! Der zweite Teil der Reihe um die Anwältin Linn

    Kurz zum Inhalt:
    Kurz vor Weihnachten wird "Jo" Johannes Haug, der erwachsene Pflegesohn von Ines Schneider beschuldigt, seine Pflegemutter getötet zu haben. Für alle aus dem kleinen Dorf in der Schwäbischen Alb ist er eindeutig der Täter, denn er "trägt ein Gewalttäter-Gen in sich", und außerdem hat er angeblich vor 20 Jahren seine Jungendfreundin Vanessa grausam getötet und ausgeweidet. Nur konnte man ihm die Tat damals nicht nachweisen.
    Als dann auch noch plötzlich der Hammer auftaucht, mit dem Jo Vanessa vor vielen Jahren erschlagen haben soll, werden die Ermittlungen in dem alten Fall wieder aufgenommen.
    Jos Pflichtverteidigerin Linn Geller hält allerdings nichts von diesen Vorurteilen und geht jeden Hinweisen akribisch nach - doch das gefällt der Dorfgemeinschaft überhaupt nicht und sie kommt dabei gefährlichen Geheimnissen auf die Spur...

    Meine Meinung:
    "Nebeljagd" ist der zweite Teil um die Stuttgarter Rechtsanwältin Linn Geller und ihrem Kanzleipartner Götz Nowak. Der Fall ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden.
    Alle Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, mit eigenen Charakterzügen und Ecken und Kanten. Linn ist eine äußerst sympathische und authentische Frau, in die man sich hineinversetzen kann. Auch ihr innerer Zwist ist gut dargestellt - einerseits möchte sie den Wünschen ihres Mandanten nachkommen, immerhin hat juristisch jeder Mensch das Recht auf bestmögliche Verteidigung, andererseits ist sie von den Taten abgeschreckt und glaubt immer wieder aufgrund der Beweise und Haugs Verhalten, dass dieser der Täter ist. Natürlich will sie nicht dazu beitragen, dass ein Täter freikommt und möglicherweise wieder mordet. Deshalb ermittelt sie mit einer Vehemenz und verbeißt sich in den Fall.
    Die Geschichte hat eine tolle Dynamik; die Szenen sind spannend, man kann toll mit Linn mitermitteln (und rätseln) aufgrund der vielen vorkommenden (tatverdächtigen) Personen; und immer wieder tauchen neue Spuren auf, die Zweifel an Haugs Schuld oder Unschuld aufkommen lassen.
    Auch der Zusammenhalt der eingeschworenen kleinen Dorfgemeinschaft und die "Hexenjagd" auf einen ungeliebten Mitbewohner lassen einen den Kopf schütteln - ein ehemaliger Polizist, die Jäger aus dem Dorf... Doch so ist es wohl tatsächlich in kleinen abgelegenen Ortschaften.
    Somit ist die Story authentisch, realitätsnah und lebendig.
    Auch die (private) Entwicklung der Beziehung zwischen Linn und Götz bzw. Linns Bekanntschaft aus dem ersten Teil, Marc Harris aus England, hat mich überrascht und hat mir gefallen - ebenso wie die Auflösung um den Täter am Mord von Ines und Vanessa.

    Ich bin wieder (fast) genauso begeistert wie vom ersten Band "Totwasser", denn Julia Hofelich schafft es wie kaum ein/e andere/r Autor/in, die Figuren lebendig werden zu lassen bzw. Figuren zu erschaffen, die polarisieren. Und was mir besonders gut gefällt und ich erst selten erlebt habe: wie lebensecht und glaubhaft nicht nur die Personen, sondern v.a. auch die Fälle sind! Direkt aus dem Leben gegriffen mit echten Gefühlen und nachvollziehbaren Taten und Handlungen (und nicht irgendein abstruses Konstrukt für die Motive des Täters...).

    Fazit:
    Gelungener und spannender zweiter Teil um die Rechtsanwältin Linn Geller. Der erste Band hat mir jedoch um einen Ticken besser gefallen, daher vergebe ich diesmal 'nur' 4,5 Sterne ;)

 

Trüb (Ariadne)

Buchseite und Rezensionen zu 'Trüb (Ariadne)' von Sarah Schulman
NAN
(0 Bewertungen)

Maggie Terry, Expolizistin mit Suchtproblem, bekommt noch eine letzte Chance. Aber wie soll sie, die kaum noch geradeaus denken kann, einen Mörder dingfest machen?

Mit sardonischem New Yorker Humor erzählt Sarah Schulman die Geschichte einer Ermittlerin im Zustand der Auflösung – genau wie das Land um sie herum, die USA.

»Der schönste, bitterste, süßeste und überhaupt allerbeste Detektivroman, den ich seit Jahren gelesen habe. Ein wildes Buch voller Tiefe und Weitblick, akkurat, erkenntnisreich, herzzerreißend und ein Pageturner – lest alle dieses Buch, sofort!« Sara Gran

»Schulmans Neuer spannt den Bogen heiter vom Persönlichen zum Soziopolitischen.« Lambda Literary Review

»Es ist ein zugstarker, fesselnder Kriminalroman von einer Meisterin des Genres, doch im selben Atemzug ist Sarah Schulmans Trüb eine stimmige, faszinierende, genial gemachte Charakterstudie.« Midwest Book Review

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:288
EAN:
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Klare Sache (Ariadne)

Buchseite und Rezensionen zu 'Klare Sache (Ariadne)' von Denise Mina
NAN
(0 Bewertungen)

Anna McDonald liebt ihre Töchter, erduldet ihren lokalpatriotischen Ehemann und hält sich ansonsten unterm Radar. Doch eines Morgens stellen zwei Dinge ihren Alltag auf den Kopf. Erstens stößt sie in einem neuen True-Crime-Podcast auf eine vertraute ¬Gestalt aus ihrer Vergangenheit, was böse Erinnerungen wachruft und die Story mit ihr verknüpft. Dabei ist der Podcast schon gruselig genug: Es geht um ein versunkenes Schiff und eine getötete Familie, von einem Fluch ist die Rede …
Zweitens brennt ihr Mann mit ihrer besten Freundin Estelle durch – und nimmt ihre beiden Töchter mit. Benommen hockt Anna in den Scherben ihres Lebens, bis Fin Cohen, ein anorektischer Popstar und der Mann von Estelle, sie aus ihrer Lethargie reißt. Woraufhin Anna und Fin zusammen auf Phantomjagd gehen. Denn Anna muss unbedingt erfahren, wie eine junge Londoner Podcasterin auf ihre alte Erzfeindin Gretchen Teigler gestoßen ist. Und was die aktuell im Schilde führt.

»Eine radikal moderne Erzählung über sexuelles und ¬finanzielles ¬Raubtierverhalten und Soziale Medien: Schlüssig und mitreißend entfalten sich parallel zur Handlung Geheimnisse der ¬Vergangenheit, bis sie gefährlich mit der Gegenwart ¬kollidieren.« The Guardian

»Ein Thriller, der oft fast Hitchcock-artig mit Paranoia spielt, mit Zweifel, Identitäten, Sexualität und Nerven¬kitzel, und der mit finsteren Zugfahrten und beißendem Witz gleich durch mehrere Länder vagabundiert. Dies ist ein Roman über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. Es geht um die öffentlichen Sphären des ständigen Gebrülls und die seltsame Privatsphäre der Ohrhörer. Es geht ums Auffallen und Verstecktsein. Es geht um die Macht des Zuhörens und die Macht des Sich-Äußerns. Es geht um das Selfie und das angeknackste Selbst. Klare Sache ist eins dieser raren perfekten Bücher …« The Scotsman

»Mit das Genialste an diesem Krimi ist, dass er den alten Satz bekräftigt, den ein Weiser einst sagte – ›Die Wahrheit wird euch befreien‹ –, und das mittels Erzählen umsetzt.« The Scotsman

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:352
EAN:
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Nebeljagd: Kriminalroman (Linn Geller, Band 2)

Buchseite und Rezensionen zu 'Nebeljagd: Kriminalroman (Linn Geller, Band 2)' von Julia Hofelich
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Format:Taschenbuch
Seiten:400
Verlag: Lübbe
EAN:9783404179114
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Rezensionen zu "Nebeljagd: Kriminalroman (Linn Geller, Band 2)"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 03. Jan 2020 

    Spannend und dicht

    In Ochsenwang, einem kleinen Dorf in der schwäbischen Alb, wird Jo Haug verdächtigt, seine Pflegemutter Ines Schneider ermordet zu haben. Gerüchten entsprechend soll er bereits vor 15 Jahren seine verschwundene Jugendfreundin Vanessa getötet haben. Die Rechtsanwältin Linn Geller übernimmt Jos Verteidigung und recherchiert unabhängig von der örtlichen Polizei. Doch die eingeschworene Dorfgemeinschaft mauert.

    Auf diesen Krimi habe ich mich total gefreut, weil die Beschreibung bereits richtig spannend klang. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn das Buch war einfach klasse.
    Dank des flüssig und zügig zu lesenden Schreibstils kam ich sofort prima in das Geschehen hinein und konnte problemlos folgen. Die Beschreibungen sowohl von der Umgebung als auch der Personen waren detailliert und bildhaft. Es entstand eine tolle Atmosphäre, gerade bei der mauernden Dorfgemeinschaft. Ich hatte die Geschehnisse alle prima vor Augen und war mittendrin.
    Die Personen wurden gut gezeichnet und sie besaßen Tiefe. Prima gelungen waren die Zweifel, die die Autorin bei mir gesägt hat. Wer verheimlicht was? Ist Jo evtl. doch schuldig oder ist er nur ein Bauernopfer? Linn mochte ich sofort sehr gerne. Ich fand es eine tollen Wesenszug, dass sie Jo nicht von vornherein verurteilte, so wie die anderen, sondern dass sie von seiner Unschuld ausging und sich in die Ermittlungen stürzte.
    Der Plot war von Anfang bis Ende spannend und konnte mich richtig fesseln. Die Erzählungen waren dicht und stimmig und es gab nicht eine einzige Länge. Durch die vielen interessanten und unvorhergesehene Wendungen stieg die Spannung immer weiter an. Ich war irgendwann selber total unsicher, wem ich noch trauen konnte. Wer ist schuldig, wer unschuldig? Auf die ganzen Hintergründe bin ich selbst nicht gekommen, da hat mich die Auflösung am Ende nochmal überrascht.

    Ein spannender und dichter Krimi, der mir richtig gut gefallen hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 25. Dez 2019 

    Eine eingeschworene, verschwiegene Dorfgemeinschaft

    "Zu frühe Urteile sind Vorurteile, aus denen der Irrtum emporsteigt wie der Nebel aus dem Meere." (Johann Heinrich Pestalozzi)
    In Ochsenwang einem Dorf auf der Schwäbischen Alb wird die in die Jahre gekommene Ines Schneider ermordet. Der vorbestrafte Pflegesohn Johann Haug wird vom ganzen Dorf verdächtigt, sie getötet zu haben. Den alle scheinen ihn nicht nur am Tod seiner Pflegemutter schuldig zu sehen, sondern ebenfalls für den Tod seiner vor über 20 Jahren getöteten Freundin Vanessa Beckmann. Als sie dann in seiner Wohnung Beweise für Ines Schneiders Tod finden steht, fest nur er kann es gewesen sein. Für seine Anwältin Dr. Linn Geller scheinen diese Vorteile erst einmal nicht zu gelten, doch je länger sie in dem Fall nachforscht, desto verunsicherter wird selbst sie, dass Johann schuldig sein könnte. Linn lässt jedoch nichts unversucht, um weiter in Johanns Vergangenheit zu graben und wird dadurch immer öfter zur Zielscheibe der Dorfgemeinschaft. Doch die eingeschworene Gemeinschaft bleibt weiter verschwiegen und so begibt sich Linn ein weiteres Mal in große Gefahr, um ihrem Mandanten zu helfen.

    Meine Meinung:
    Das Cover mit dem einsamen Haus passt sehr gut zum Inhalt dieses Buches. Bisher kannte ich die Autorin noch nicht und war durch den Klappentext schon sehr neugierig auf diesen Kriminalfall. Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam, sehr spannend, wundervoll bildhaft beschrieben und in mehrere kürzere Kapitel eingeteilt. Für mich war es neu eine Anwältin als Ermittlerin zu erleben, jedoch dadurch das Julia Hofelich selbst Juristin ist, kann sie Linn Geller sehr gut darstellen. Man spürt sofort das die Autorin sich sehr gut in diesem Metier auskennt und viel juristische Grundlagen hat, ohne das sie kompliziert dargestellt werden. Da ich die Schwäbische Alb gut kenne, konnte ich mir die eingeschworene Dorfgemeinschaft sehr gut vorstellen. Wobei man sicher solche kleineren, verschworenen Dörfer überall finden kann. Im Plot geht es um einen Mord an der Pflegemutter, die ihren Sohn Johann schon als Kind gehasst und drangsaliert hat, da er aus einem schwierigen Elternhaus kam. Von daher ist man als Leser immer wieder hin- und hergerissen, ob Johann nun schuldig ist oder nicht. Zudem geht es um den Tod von Vanessa, die man vor über 20 Jahren brutal erschlagen und ausgeweidet hat. Da man zudem erdrückende Beweise in Johanns Haus gefunden hat, liegt die Schuld schwer auf ihm, obwohl er vehement beteuert unschuldig zu sein. Als Linn feststellt, dass die Staatsanwaltschaft relevanten Beweise zurückhält, kann sie erst einmal Johann aus dem Gefängnis holen. Doch immer noch scheinen alle von seiner Schuld überzeugt zu sein. Obwohl es in Ochsenwang durchaus noch andere Tatverdächtige gibt, die nicht nur für den Tod von Ines, sondern auch für Vanessa verantwortlich sein könnten. Ich muss sagen die Autorin weiß, wie man uns Leser packen kann, in dem man den Spannungsbogen kontinuierlich hochhält. Zwar gab es zwischen den einzelnen Passagen, immer wieder ruhigere Momente zum Verschnaufen, doch dann kamen wieder Überraschungsmomente, bei denen ich förmlich mit Linn mitgefiebert habe. Dass man für einen Krimi nicht unbedingt einen Ermittler der Kripo braucht, um spannend zu sein, erlebe ich hier in diesem Buch. Trotz ihres Handicaps dem kaputten Bein, scheint Linn eine ausgesprochen engagierte, sympathische Anwältin zu sein. Sie scheut sich selbst nicht davor vor Ort zu ermitteln und sogar trotz ihrer Ängste sich in Gefahr zu begeben. Mit ihrem netten Kollegen Götz betreibt sie eine Kanzlei. Leider wird ihre Freundschaft ein wenig auf die Probe gestellt, da Götz mehr für Linn empfindet, sie jedoch nicht für ihn. Linns Faible für den englischen Polizisten Harris scheint hingegen ebenfalls Risse zu bekommen. Für mich war dies jedenfalls ein wirklich gelungener Krimi, der sich zu lesen lohnt und der von mir 5 von 5 Sterne bekommt.

 

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