Laufen: Roman

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Rezensionen zu "Laufen: Roman"

  1. Der Weg ins Leben

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 12. Aug 2020 

    Ein empathisches Buch! Ein berührendes Buch! Gerade weil die Erzählstimme versucht stark zu sein, versucht ein entsetzliches Geschehen zu begreifen und zu überwinden, gerade weil dieses Buch eben nicht vor Melodramatik überquillt berührt mich dieses Buch ungemein! Die Erzählerin ist traumatisiert, ihr depressiver Lebenspartner hat sich umgebracht. Sie bleibt zurück, schockiert, allein und voller Fragen, voller Gedanken, teilweise voller depressiver Gedanken, nachvollziehbarerweise natürlich. Über das Laufen versucht die Erzählstimme sich wieder aufzurappeln, wieder zu sich selbst zu finden, wieder ins Leben zu laufen. Und diesen Charakter der Erzählstimme einzufangen und wiederzugeben gelingt Isabel Bogdan bravourös. Ein tosender Applaus für dieses authentische Bild einer traumatisierten und trauernden und depressiven Frau, die nach und nach ins Leben zurückfindet! Schon mit "Der Pfau" hat mich Isabel Bogdan begeistert, hier ist aber noch eine Steigerung zu bemerken. War "Der Pfau" eher leicht und fluffig, so ist "Laufen" empathisch, berührend, authentisch und treffend. "Laufen" könnte ein Buch für Traumatisierte sein, für den Weg zurück ins Leben.

  1. zweimal ein, viermal aus

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 31. Okt 2019 

    Eine Frau läuft. Sie läuft nahezu täglich. Sie läuft immer ein bisschen mehr. Sie hasst es zu Anfang. Bis es ihr zur Gewohnheit wird. Sie läuft nicht ohne Grund.
    „Laufen“ von Isabel Bogdan ist beileibe kein Sportbuch, kein Motiviationsratgeber, kein Lebenshilfebuch. Diese Frau im Buch, sie läuft, weil sie einen schweren Verlust erlitten hat, weil sie beim Laufen nicht denken will. Und mit jedem Schritt den sie macht, mit jedem Kilometer, den sie zurücklegt, mit jeder Seite, die ich lese, erkenne ich so viel an dieser Frau in mir wieder. Wie sie läuft, wie sie denkt, wie sie übers Laufen denkt, wie sie beim Laufen denkt. Wir haben nicht dieselbe Geschichte, nicht dieselben Erfahrungen und doch ähneln wir einander.
    „Der objektive Dreck tut nichts zur Sache, der ist ganz egal dafür, wie dreckig es einem geht…“
    Und so läuft sie sich zurück ins Leben, während sie ihre Beziehung überdenkt, ihre große Liebe. Von dem Schmerz, aber auch dem Zorn, den sie fühlt. Auf den Tod, auf die Krankheit, auf den Mann. Wie sehr seine Krankheit die Beziehung, sie selbst belastet hat.
    „Ich kann nicht mehr“, sagt die Frau gleich im ersten Satz. Aber das Leben ist Bewegung, es geht weiter, einatmen ausatmen, zweimal ein, viermal aus. Genauso wie die Frau atmet passt sich die Prosa des Textes dem Atemrhythmus an. So wie die Läuferin ihre Kreise auf der Laufstrecke zieht, so kreisen ihre Gedanken, Erinnerungen an die Vergangenheit, aber auch an das was kommen kann. So wie beim Laufen das Leben, vorwärtsschauen.
    Es ist unglaublich, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Ich liebe es, liebe es aufrichtig!

  1. Einatmen-Ausatmen-Weiterleben

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 20. Okt 2019 

    Laufen – die Trauer und den Schmerz einfach weg laufen. Das ist die Motivation der Protagonistin, einer Orchestermusikerin, wieder mit dem Laufen anzufangen. Der physische Schmerz überdeckt den psychischen. Sie konzentriert sich nur auf ihren Körper und den Schmerz, mehr gesteht sie sich nicht zu.
    Und wie sie läuft. Ihr Atemrhythmus- zwei Schritte einatmen, 4 Schritte ausatmen prägt den inneren Monolog. Im selben Takt setzt Isabell Bogdan ihre Sätze: ein ein aus aus aus aus. Je länger sie läuft, je mehr ihr Körper aushält, umso mehr kann sie sich den Erinnerungen öffnen. Ihre Gedanken schweifen, schmerzhafte Erinnerungen wechseln sich mit schönen Eindrücken, Wut bricht sich Bahn.
    Allmählich erfahren wir den Grund für ihren Schmerz, ihr Lebensgefährte ist tot. Sie ist Witwe und darf sich nicht Witwe nennen, seine Eltern vereinnahmen ihn auch nach dem Tod. Für sie bleibt nichts als ein paar alte Schlafanzüge, an die sich klammert.
    Wie lange darf man trauern? Wann muss man wieder funktionieren, wie es Familie und Freunde erwarten? Hätte man nicht schon früher etwas merken müssen, wie es dem Lebensgefährten geht? All diese Fragen stellt sich die Läuferin und ich als Leserin dringe immer tiefer in die Geschichte dieser Beziehung ein, ihrer Höhen und Tiefen und erkenne allmählich die Grund für den Schmerz der jungen Frau, der weit über die Traurigkeit über den Verlust hinausgeht.
    Doch mit jedem gelaufenen Kilometer befreit sich die Läuferin auch aus ihrer inneren Isolation, ihre Gedanken schweifen beim Laufen immer mehr in die Gegenwart und in eine Zukunft. Wie ihr Körper, so hat auch ihre Seele irgendwann den Schmerz besiegt.
    Was für eine atemlose Geschichte, ich spürte beim Lesen wie ich mich dem Atemrhythmus der Protagonistin anpasste. Das „Ein ein aus aus aus aus“ hat sich auf mich übertragen. Der innere Monolog, die mäandernden Gedanken der Läuferin haben mich gefangen genommen. Ich kannte Isabell Bogdan, aber dieser atemberaubende Text hat mich absolut überrascht.

  1. Ansprechendes und Tröstliches zur Trauerbewältigung

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 20. Sep 2019 

    Isabel Bogdan hat ein sehr schönes Buch geschrieben zur Trauerbewältigung.

    Ihre Protagonistin durchläuft, im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie nämlich wieder mit dem Langlaufsport angefangen hat, wie sie es früher tat, zweieinhalb Jahre Trauerprozeß, nachdem ihr Lebensgefährte sich das Leben genommen hat.

    Die Autorin zeichnet deren Gedanken nach, so wie sie der Läuferin während des Laufens eben durch den Kopf schießen, dabei wiederholt sich manches, das macht nichts, das wird im Leben auch so sein. Allmählich öffnet sich sowohl die Innenwelt wie auch der Alltag der Konzertbratschistin, deren Namen ich gar nicht erfahren habe, me thinks; auch das zurückliegende Leben mit ihrem Partner öffnet sich dem Leser sozusagen Schritt für Schritt.

    Mir hat das Romanarrangement sehr gut gefallen, einzig das Laufen selber blieb thematisch ein wenig zurück.

    Fazit: Sehr ansprechender, glaubwürdiger Roman zur Trauerbewältigung, der möglichweise wirklich weiterhilft, wenn man selber einen Trauerfall erlebt; eine tröstende Lektüre. Diese Autorin mit ihren leisen Tönen, werde ich definitiv im Auge behalten.

    Kategorie: Anspruchsvoller Roman
    Verlag: Kiepenheuer & Witsch, 2019

 

Reise durch ein fremdes Land: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Reise durch ein fremdes Land: Roman' von David Park
NAN
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Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:200
Verlag:
EAN:9783832180027
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True Crime Detective Magazines: VA

Buchseite und Rezensionen zu 'True Crime Detective Magazines: VA' von Dian Hanson
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(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "True Crime Detective Magazines: VA"

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:336
Verlag: Taschen
EAN:9783836534871
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"Lieber Matz, Dein Papa hat 'ne Meise": Ein Vater schreibt Briefe über seine Zeit in der Psychatrie (3 CDs)

Buchseite und Rezensionen zu '"Lieber Matz, Dein Papa hat 'ne Meise": Ein Vater schreibt Briefe über seine Zeit in der Psychatrie (3 CDs)' von Sebastian Schlösser
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Inhaltsangabe zu ""Lieber Matz, Dein Papa hat 'ne Meise": Ein Vater schreibt Briefe über seine Zeit in der Psychatrie (3 CDs)"

Format:Audio CD
Seiten:0
Verlag:
EAN:9783899033090
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Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ - aktualisierte Neuauflage

Buchseite und Rezensionen zu 'Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ - aktualisierte Neuauflage' von Giulia Enders
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Inhaltsangabe zu "Darm mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ - aktualisierte Neuauflage"

Format:Broschiert
Seiten:304
EAN:9783550081842

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Der Verdacht: Roman

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Rezensionen zu "Der Verdacht: Roman"

  1. Herzzerreißend

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 06. Jul 2021 

    Dieses Buch ist bitterböse. Es spielt mit Gedanken, die man nicht haben sollte, nicht haben will und die niemand glaubt, selbst wenn man sie hat.

    Blythe ist verzweifelt, ihre Ehe am Ende. Hilflos muss sie zusehen, wie ihr Mann mit einer anderen glücklich ist, wie die Neue mit ihrem Mann und ihrer Tochter glückliche Familie spielt. Sie, die Neue, scheint sich wunderbar mit Violet zu verstehen. Auch das hat Blythe nie geschafft. Blythe und Violett hatten nie ein liebevolles Mutter-Tochter-Verhältnis. Obwohl Blythe wirklich versucht hat, eine gute Mutter zu sein, hat Violett sie immer abgelehnt.

    Blythe selbst kommt aus schwierigen Familienverhältnissen. Erbt man das? Wie die Mutter, so die Tochter? Und ist Violett etwa lieblos, weil sie das von ihrer Mutter geerbt hat oder ist Blythe einfach eine Rabenmutter?

    Herzzerreißend erzählt Blythe von ihrer Situation und wie es dazu kam. Tiefstes Leid spricht aus jeder Zeile und reißt den Leser mit. Das Buch fesselt maximal, trotzdem musste ich es immer wieder zur Seite legen, weil man es kaum aushält. Man wird tief hineingezogen in ein fieses psychologisches Dilemma und möchte doch auf keinen Fall in Blithes Situation sein.

    Dieses Buch ist schrecklich und faszinierend, es war eine einmalige Erfahrung, aber ich bin froh, dass es vorbei ist.

 

Ein erhabenes Königreich: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Ein erhabenes Königreich: Roman' von Yaa Gyasi
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(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Ein erhabenes Königreich: Roman"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
Verlag:
EAN:9783832181321
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Schattentanz: Die Wege des Louis Soutter

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Reise mit zwei Unbekannten: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Reise mit zwei Unbekannten: Roman' von Zoe Brisby
3.5
3.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Reise mit zwei Unbekannten: Roman"

Die 90-jährige energische Maxine ist aus dem Seniorenheim ausgebüxt, um ihr Ableben selbstbestimmt zu regeln. Der schüchterne Student Alex hat Liebeskummer und braucht frischen Wind. Das Schicksal führt sie über ein Mitfahrportal zusammen. In einem uralten Twingo brechen sie zu einer Fahrt durch Frankreich nach Brüssel auf. Als Maxine von der Polizei gesucht wird, beginnt ein atemloses Abenteuer - mit Blick auf die grandiose Vielfalt des Lebens.

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:416
EAN:9783847900566
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Rezensionen zu "Reise mit zwei Unbekannten: Roman"

  1. Ernster Hintergrund, aber zu überzogen erzählt

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 28. Mai 2021 

    Die 90-jährige Maxine ist des Lebens überdrüssig. Daher ist sie aus dem Seniorenheim ausgebüxt und will nun selbst bestimmen, wie und wann sie aus dem Leben tritt. Den 25-jährige Alex hat Liebeskummer ergriffen und er leidet unter einer Depression. Über die Mitfahrzentrale sucht einen Mitfahrer für eine Fahrt nach Brüssel. Das Schicksal erlaubt sich einen Jux und bringt die beiden so unterschiedlichen Personen zusammen. Doch die Polizei ist Maxine schon auf den Fersen, da man von einer Entführung ausgeht.
    Es fällt mir schwer, diese Geschichte zu beurteilen. Auf der einen Seite werden ernsthafte Themen wie Alzheimer und Depression behandelt, auf der anderen Seite ist vieles stark überspitzt, fast schon klamaukhaft dargestellt. Das ist eigentlich so gar nicht meine Sache. Natürlich war einiges wirklich witzig, aber mir wurde es dann etwas zu viel.
    Maxine hat ein selbstbestimmtes Leben geführt. Manches in ihrem Leben ist gut gelaufen, anderes vielleicht nicht so. Ihr Mann ist an Alzheimer gestorben und nun erkennt sie einige Anzeichen auch bei sich selbst. Noch ist sie fit genug, um eine Entscheidung für sich zu treffen. Sie will Sterbehilfe in Brüssel annehmen. Alex ist jung, wirkt aber mit seiner Art recht alt. Er ist weinerlich und lässt sich vollkommen in seine Depression fallen. Doch da kommt er bei seiner Mitreisenden an die Richtige. Sie lässt ihre Lebensweisheiten auf ihn los. Die Beiden sind sich sympathisch und werden immer offener.
    Gemeinsam erleben sie ungewöhnliche, manchmal absurde Dinge und führen kuriose Dialoge. Dass das alles in relativ kurzer Zeit geschieht, ist für mich ziemlich unrealistisch. Realistisch fand ich allerdings, wie die Sensationsmedien das Ereignis ausgeschlachtet haben.
    Für mich war es so ein Buch „kann man lesen, muss man aber nicht“.

  1. Charmanter Roadtrip

    4
    (4 von 5 *)
     - 05. Apr 2021 

    „Sie hinterließ ihm die Erinnerungen an diese zwei Tage. Das war nicht viel, aber er konnte sich ihrer bedienen, wie man sich eines Schmuckkästchens bedient.“ (Zitat Seite 360)

    Inhalt
    Alex ist fünfundzwanzig Jahre alt, unsicher, schüchtern und unglücklich verliebt. Er muss raus aus dem Alltag und beschließt, durch Frankreich nach Brüssel zu fahren. Aus finanziellen Gründen sucht er über eine Mitfahrzentrale eine weitere Person. Als er in seinem alten Renault Twingo Max „Hobbies: Technik, Whisky, Tour de France“ abholt, rechnet er mit einem jungen Mann. Doch es erwartet ihn Maxine, violette Haare, exzentrisch und über neunzig Jahre alt. Sie hat erste Anzeichen für Alzheimer an sich entdeckt und und will in Brüssel ihr Leben selbstbestimmt geordnet beenden. Doch zuvor will sie diese Reise richtig genießen, Spaß haben und plötzlich können beide wieder lachen.

    Thema und Genre
    Dieser Roman ist ein charmantes Roadmovie. Es geht um Verständnis zwischen den Generationen, Lebenserfahrung, Mut und vor allem um die Freude am Leben mit allen Höhen und Tiefen.

    Charaktere
    Das denkt Maxine über Alex: „Was diesem jungen Mann fehlte, war Vertrauen. Zunächst einmal Selbstvertrauen, aber darüber hinaus auch Vertrauen zu anderen, Vertrauen in das Leben, Vertrauen in die Zukunft.“ (Zitat Seite 38)
    Das denkt Alex über Maxine: „Einerseits sah sie aus wie eine freundliche und harmlose alte Dame, andererseits bekam sie offenbar alles was sie wollte, und brachte ihr Gegenüber mühelos dazu, das Gegenteil von dem zu tun, was er eigentlich vorgehabt hätte.“ (Zitat Seite 39)

    Handlung und Schreibstil
    Die Handlung umfasst nur wenige Tage. Sie beginnt mit den beiden Einträgen in das Formular der Mitfahrzentrale und schildert chronologisch den Verlauf der Reise von Alex und Maxine. Details aus dem Leben der beiden erfahren wir durch die Episoden, die sie einander erzählen. In den einzelnen Kapiteln steht jeweils Alex oder Maxine im Mittelpunkt der personalen Erzählform, was Abwechslung und Vielfalt in den Text bringt. Es sind witzige und skurrile Situationen, die sie auf dieser Reise erleben, manche abenteuerlich und oft überraschend. Spannung erhält die Geschichte durch die Frage, ob und wie diese gemeinsame Reise die beiden Hauptfiguren verändern wird. Für mich wäre die Handlung damit perfekt gewesen, doch die Autorin bringt ein weiteres Detail als Spannungsmoment in die Handlung, die dadurch etwas ins Unglaubhafte, Konstruierte abgleitet.

    Fazit
    Liebenswerte Charaktere, Humor und Lebensfreude ergeben einen unterhaltsamen Roadmovie-Roman.

 

Echo Mountain: Ellie geht ihren eigenen Weg

Buchseite und Rezensionen zu 'Echo Mountain: Ellie geht ihren eigenen Weg' von Lauren Wolk
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Echo Mountain: Ellie geht ihren eigenen Weg"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:384
EAN:9783446269590

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Rezensionen zu "Echo Mountain: Ellie geht ihren eigenen Weg"

  1. Ellies Mountain

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 30. Mär 2021 

    Ellie lebt mit ihrer Familie in einer Blockhütte am Berg. Durch die Wirtschaftskrise verloren ihre Eltern ihre Arbeit und mussten aus der Stadtwohnung in den Wald ziehen. Für Ellie ist das kein Problem, im Wald fühlt sie sich pudelwohl, ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester Esther.
    Aber beim Fällen eines Baumes geschieht ein Unfall und seitdem liegt ihr Vater im Koma. Ellie versucht alles, um ihn wieder aufzuwecken, zum Missfallen ihrer Mutter, der Ellies Methoden ganz und gar nicht gefallen.
    Außerdem gibt es auch noch den Unbekannten im Wald, der ab und zu kleine Schnitzfiguren für Ellie hinterläßt, sowie die alte Frau oben am Berg, die alle nur Hexe nennen, und die ebenfalls wegen eines Unfalls Ellies Hilfe bedarf. Es gibt viel zu tun für die kleine Ellie und etliches muss sie ohne die Erlaubnis ihrer Mutter vollbringen.

    Für einen Naturliebhaber ist dieses Buch ganz wunderbar zu lesen. Anfangs erwartet man, dass im Verlauf des Buches noch irgendwelche Fantasy-Elemente auftauchen, aber das Buch kommt ganz ohne Magie aus - abgesehen, von der Magie die ihm selbst innewohnt.

 

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