Die Mädchen von der Englandfähre

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Mädchen von der Englandfähre' von Lone Theils
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Mädchen von der Englandfähre"

Im Sommer 1985 verschwinden die dänischen Teenager Lulu und Lisbeth auf der Überfahrt nach England spurlos. Eine Suchaktion über Landesgrenzen hinweg verläuft im Nichts. Jahrzehnte später fällt Nora Sand, die in London für eine dänische Zeitung arbeitet, ein Foto der beiden in die Hände: Es zeigt die Mädchen in der Zeit nach ihrem Verschwinden. Nora lässt die Geschichte nicht los. Ihre Recherchen beginnen in Dänemark, wo die Mädchen in einem Heim aufwuchsen. Und führen zu dem englischen Frauenmörder Bill Hix. Der verbüsst im berüchtigten Gefängnis Wolfhall eine lebenslange Haftstrafe. Nora ahnt nicht, welche Konsequenzen ihre Nachforschungen haben. Die Suche nach der Wahrheit ist gefährlich ...

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:432
EAN:9783499272530

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Rezensionen zu "Die Mädchen von der Englandfähre"

  1. Ein gewisser Frieden

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 27. Apr 2018 

    Die Journalistin Nora Sand kann an manchem alten Trödel nicht vorbeigehen. Und so ersteht sie in einem kleinen Laden einen alten Koffer. Neugierig, ob sich vielleicht noch etwas in dem Koffer befindet, öffnet sie das Teil. Überrascht stellt sie fest, dass noch ein paar alte Bilder in dem Gepäckstück sind, Bilder von jungen Mädchen. Vage kommen ihr zwei der Mädchen bekannt vor und nach einigen Recherchen findet Nora einen Zusammenhang mit einem Vermisstenfall, der schon Jahrzehnte zurückliegt. Damals verschwanden zwei dänische Mädchen von einer Englandfähre. Sollte Nora etwa eine Chance haben, eine Spur in so einem alten Fall zu entdecken.

    Wie der Zufall machmal so spielt, manche Verbrechen scheinen ungelöst zu bleiben und mache werden nach langen Jahren doch noch aufgeklärt. Im dänischen Fernsehen wurde nochmal über den Fall berichtet und so hat Nora einen Ansatz für ihre Nachforschungen. Im Laufe ihrer Ermittlungen, die sie sowohl in Dänemark als auch in Groß Britannien beschäftigen, trifft sie ihren alten Bekannten Andreas wieder, der inzwischen bei der Polizei gelandet ist. Leider ist er inzwischen in einer Beziehung. Umso engagierter stürzt sich Nora Sand in die Untersuchung um das Verschwinden der Mädchen und findet eine Spur, die zu einem Serientäter führt, der schon seit langem im Gefängnis sitzt.

    Nora Sand ist eine sympathische Journalistin, die ihre Frau auch schon mal beim Thai-Boxen steht. Meist geht sie allein durchs Leben, nach einer Partnerschaft sehnt sie sich allerdings schon. Ihre Neugier und Hartnäckigkeit sind ihrer Tätigkeit sehr zuträglich. Sie lässt nicht so schnell locker und sie hat ein Händchen dafür, Menschen dazu zu bringen, mehr preiszugeben als sie eigentlich wollten. Manchmal möchte sie auch mit dem Kopf durch die Wand und dann beachtet sie gut gemeinte Warnungen nicht.

    Die Idee durch einen Zufallskauf auf eine Spur in einem alten Fall zu stoßen, ist wirklich spannend. Allerdings kommen manche Zufälle etwas sehr gelegen und die Liebesgeschichte entfaltet nicht so großen Schmelz, eher fragt man sich, wozu Nora vermeintlich kalten Kaffe aufwärmt. Entschädigt wird man aber von einigen Entdeckungen und Wendungen, die überraschen und einen neugierig weiterlesen lassen. Ein guter Start einer Reihe, der Lust macht, auch den nächsten Band in Angriff zu nehmen.
    3,5 Sterne

 

Das siebte Kind: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Das siebte Kind: Roman' von Erik Valeur
3.35
3.4 von 5 (3 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das siebte Kind: Roman"

Da waren's nur noch sechs ...


Sieben Waisenkinder aus Kongslund und ein Geheimnis, das Dänemark erschüttern wird. Als würde ein Fluch auf ihnen liegen, haben sie alle schwere Schuld auf sich geladen. Jahrzehnte nach ihrer Adoption erhalten sechs der sieben Waisen einen anonymen Brief, der sie noch einmal in das Kinderheim Kongslund führt. Doch wer von ihnen ist das siebte Kind – und was hat es vor?


Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:800
EAN:9783734101144

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Rezensionen zu "Das siebte Kind: Roman"

  1. Die sieben Raben

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 01. Mär 2015 

    Fünf Jungen und zwei Mädchen waren sie in der Elefantenstube im Kinderheim Kongslund, dem schönsten Kinderheim in ganz Dänemark, aber eben doch ein Kinderheim. Seit 1948 bis zu ihrer Pensionierung hat es sich Magnolia genannt Magna zur ihrer ureigensten Aufgabe gemacht, dieses Heim zu leiten und den Kindern für die Dauer ihres Aufenthaltes so etwas wie eine Heimat zu bieten und natürlich dafür zu sorgen, dass die Kinder zu guten Adoptiveltern gegeben wurden. Doch diese Sieben waren etwas Besonderes, ihnen wurde spezielle Aufmerksamkeit zuteil. Erst vierzig Jahres später fängt eines der sieben Kinder nun natürlich erwachsen nach seiner Vergangenheit zu forschen. Es ist Maria, die im Kinderheim geblieben ist.

    Aus Sicht eines Berichterstatters, der Marias Aufzeichnungen und Sammlungen für seine eigene Nachforschungen nutzen kann, werden die Ereignisse geschildert, die letztlich zu dem sogenannten Kongslund-Skandal führen. Dieser ruft ganz eigenartige Reaktionen bei verschiedenen Personen hervor, die unter anderem auch zu Regierungskreisen gehören. Es wird über die Lebensgeschichten der sieben Kinder berichtet. Jedes einzelne Schicksal ist nicht so einfach und von Ereignissen überschattet, wie sie ein Kind eigentlich nicht erleben müssen sollte. Und die Vergangenheit überschattet auch die Gegenwart. So werden die Berichterstattungen behindert, es kommt zu ungeklärten Todesfällen und Intrigen werden gesponnen.

    Eine verschlungene Geschichte, die berichtet wird. Durch diese Form der Rückschau könnte der Handlung Tempo genommen worden sein. Nichtsdestotrotz baut sich Spannung auf, weil sich der Leser fragt, was letztlich in der Vergangenheit geschehen ist und auch was in der Gegenwart tatsächlich passiert. Mit der gleichen Hartnäckigkeit wie Marie sich an ihre Forschungen macht, macht sich auch der Leser an die Lektüre, um schließlich einige Überraschungen zu erleben, darüber wie gute Absichten mitunter zu Lebenslügen führen, die nicht zum Wohlbefinden aller beitragen. Eine eigenartige Geschichte, die dennoch ihren Reiz hat.
    3,5 Sterne

  1. Psychologisches Drama

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Feb 2015 

    "Das siebte Kind" hat viele Preise gewonnen, unter anderem den Skandinavischen Krimipreis; auch der Klappentext ließ mich einen Krimi oder Thriller erwarten. Auf dem Titelbild steht jedoch schlicht "Roman". Krimi, Thriller, Roman? Nachdem ich das Buch gelesen habe, würde ich sagen: es ist ein psychologisches Drama mit sozialen Themen, einem Hauch politischer Spannung und eher unterschwelligen Thriller-Elementen. Manchmal ist es skurril, manchmal eine exakte Beobachtung des Lebens...

    Auf jeden Fall ist es kein Buch, das man mal eben so nebenher lesen kann; man muss sich schon konzentrieren und aktiv mitdenken. Die Frage ist: lohnt sich das? Ja, meiner Meinung nach lohnt es sich sogar sehr - wenn man sich darauf einlassen kann.

    Ein Großteil des Buches ist aus Sicht von Marie geschrieben, einem der sieben Kinder, die in einem bestimmten Jahr dasselbe Zimmer im Waisenheim Kongslund bewohnten - die "sieben Zwerge". Marie wurde mit vielen körperlichen Gebrechen und Deformierungen geboren, und während die anderen sechs Kinder alle adoptiert wurden und hinaus in die Welt gingen, hat sie ihr ganzes Leben in Kongslund verbracht, so gut wie isoliert. Sie beschreibt die Geschehnisse mit einer Art Sehnsucht, aber auch einer Art Wut, und oft sogar einer Art Wahnsinn...

    Aber auch die anderen "Zwerge" sind traumatisiert und emotional geschädigt von ihrem unerwünschten Start ins Leben. Beinahe scheinen sie einem Fluch zu unterliegen - einem, der sie dazu zwingt, enorme Schuld auf sich zu laden. Der Leser lernt sie nach und nach durch Maries Augen kennen, mit all ihren Hoffnungen und Ängsten, Stärken und Schwächen, ihrer Schuld und gleichzeitig Unschuld. Sie beobachtet die anderen einerseits schonungslos, andererseits mitfühlend, und sie beweist in ihren Schilderungen ein feines Gespür für die menschliche Psyche.

    Und genau das ist für mich das Herz des Buches, dieses feine Gespinst psychologischer Betrachtungen, die persönlichen Schicksale. Die Frage, wer die direkt am Anfang des Buches erwähnte Tote am Strand ermordet hat, geriet dabei für mich völlig in den Hintergrund, und tatsächlich vergaß ich sie über weite Strecken des Buches und war überrascht, als das Thema wieder aufgegriffen wurde.

    Allerdings empfand ich bei aller Faszination und allem Interesse am Schicksal der sieben Kinder immer eine emotionale Distanz; ich fand es sehr schwer, tatsächlich mit ihnen mitzufühlen.

    Auch die Sprache erschien mir erst eher nüchtern, aber rasch entwickelte sie einen ganz eigenen Sog, mit einer einzigartigen Sprachmelodie und vielen kreativen Formulierungen und Metaphern. Manchmal hat sie fast schon etwas bedrückend, düster Poetisches.

    "Im zweiten Sommer saß sie auf der Terrasse und band die Buchstaben zu Worten zusammen. Im dritten schrieb sie Sätze. Und so entstand das Leben in dünnen, zierlichen Linien auf dem weißen Papier, das auf ihrem Schoß lag."

    Wie schon erwähnt: ein Thriller ist das Buch für mich nicht, deswegen habe ich auch keine Thriller-Spannung erwartet. Dennoch fand ich das Buch manchmal ein wenig langatmig, und ich fragte mich: wo will der Autor eigentlich hin? Was will er mir sagen? So gut mir das Buch auch gefallen hat, meiner Meinung nach hätte man manche Dinge etwas straffen können.

    Auch wenn ich die Themen und die Charaktere sehr interessant fand, brauchte ich manchmal eine Pause. Das Buch kann sehr deprimierend sein, und manchmal hatte ich das Gefühl, als würde es mir regelrecht die Lebensfreude aussaugen. Das Schicksal, als immer wiederkehrendes Thema, frisst sich durch die Leben der Charaktere wie ein Krebsgeschwür.

    Fazit:
    Entgegen meinen Erwartungen ist "Das siebte Kind" kein Krimi, sondern die verstörende Geschichte von sieben Adoptivkindern, deren Leben von Anfang an mit einem Fluch belegt zu sein scheint. Deren persönliches Drama wird verflochten mit sozialkritischen und politischen Themen, sowie den immer wiederkehrenden Themen Schuld und Schicksal.

    Das Buch liest sich oft etwas mühsam, gelegentlich bedrückend oder sogar deprimierend, aber meiner Meinung nach lohnt es sich wegen der interessanten Charaktere und der subtil-malerischen Sprache dennoch; man muss nur die nötige Zeit und Muße mitbringen.

  1. Es kam leider keiner Spannung auf

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 30. Jan 2015 

    Sechs ehemalige Waisenkinder erhalten einen Brief, in dem, unter anderem, auch Babyschuhe stecken. Alle diese Leute, waren im Kinderheim Kongslund und dort im Elefantenzimmer untergebracht. Hat das etwas zu bedeuten? Einer der Empfänger, ein Reporter, versucht der Sache auf den Grund zu gehen und verfolgt die Spur der Briefe. Was geschah damals in Kongslund? Und warum soll es jetzt, nach so vielen Jahren, aufgedeckt werden?

    Der Klappentext zu diesem Buch las sich sehr spannend und ich freute mich sehr auf das Lesen. Doch die Freude ließ dann ziemlich schnell nach, denn der Autor hat ständig alles bis ins kleinste Detail beschrieben, so dass bei mir leider gar keine Spannung aufkam und ich irgendwann nur noch das Buch so schnell wie möglich beenden wollte.

    Die Charaktere sind alle bis ins Kleinste beschrieben und werden nacheinander vorgestellt. Das fand ich noch gut und die Personen wirkten dadurch auch etwas lebendiger. Aber unwichtige Details wurden genauso minutiös beschrieben und in ihre Einzelteile zerpflückt. Das war einfach zu viel des Guten.

    Ich muss gestehen, dass es mich irgendwann gar nicht mehr interessierte, wie das Buch endet und ich wollte nur noch schnellstmöglich damit fertig werden. Das hat diese Geschichte eigentlich gar nicht verdient, denn wenn sie ungefähr 300 Seiten kürzer gewesen wäre, hätte sie mich bestimmt richtig gefesselt.

    Besonders gut, haben mir die Rückblicke in die Heimzeit gefallen, die es echt in sich hatten. Das Mädchen Inger Marie, das damals mit den Kindern zusammenlebte und durch ihre Missbildungen als einzige im Heim zurück blieb, erzählt viele der schrecklichen Ereignisse. Sie blickt immer wieder zurück und ich fragte mich oft beim lesen, ob sie vielleicht die Briefe verschickt hat.

    Auch die vielen Ausflüge in die Politik waren nicht nach meinem Geschmack und ich hätte gut darauf verzichten können. Teilweise wirkt die Geschichte auch sehr verwirrend und hölzern und ich fragte mich mehr als einmal, ob der Autor eigentlich noch weiß, worauf er hinaus möchte.

    Ich schwanke zwischen 2 und 3 von 5 Punkten, denn ich war irgendwie nur noch genervt. Ich runde auf 3 auf, weil die Grundidee wirklich gut ist. Ich hatte mich so auf diese Story gefreut, aber die Langatmigkeit hat dem Buch wirklich die ganze Spannung genommen.

    © Beate Senft

 

Der Schlaf und der Tod: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Schlaf und der Tod: Thriller' von A. J. Kazinski
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Schlaf und der Tod: Thriller"

Format:Taschenbuch
Seiten:608
Verlag: Heyne Verlag
EAN:9783453437968

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Rezensionen zu "Der Schlaf und der Tod: Thriller"

  1. Die große Frage

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Nov 2016 

    In tiefer Nacht wird Kommissar Nils Bentzon gerufen, eine junge Frau steht auf einer Brücke und es sieht ganz so aus, als wolle sie sich jeden Moment hinunterstürzen. Bentzon versucht alles in seiner Macht stehende, um sie zur Umkehr zu bewegen. Leider versagt gerade an dem Tag seine viel beschworene Fähigkeit, noch jeden zur Umkehr bewegt zu haben. Die junge Frau springt in den Tod. Obwohl es sich offensichtlich um einen Selbstmord handelt, soll ermittelt werden, was die junge Frau bewogen haben könnte, zu springen. Gleichzeitig steht es mit der Ehe des Kommissars nicht zum Besten.

    Das Autorenduo, das sich A. J. Kazinski nennt, schickt den Kommissar Nils Bentzon wirklich auf eine Tour de Force. Und als Leser oder in diesem Fall als Hörer muss man mit. Zunächst beginnen die Ermittlungen im Milieu der Ballett-Tänzer, denn die Verstorbene war Primaballerina am Kopenhagener Ballett. Sie schien mit ihrer Rolle verwachsen zu sein, hatte eine Affinität zum Tod und war quasi wieder auferstanden wie Giselle. Während sich Nils auf die Suche nach dem Grund macht, hält seine Frau Hannah eine Art Gerichtsverhandlung ab, deren Ausgang völlig ungewiss ist. Hannah ist Astrophysikerin und möchte alle Probleme mit ihrem logischen Verstand lösen. Könnte Platons Phaidon ihr da eine Hilfe sein? Sie findet das Buch auf Nils Tisch, eine Seite allerdings fehlt.

    Bei dem Buch handelt es sich um eines der Bücher, die dem Leser gehörig etwas abverlangen. Wie der Titel sehr treffend sagt, beschäftigt es sich mit dem Schlaf und dem Tod und das auf eine Art und Weise, die den Leser nicht unberührt lassen kann. Allerdings wird man möglicherweise einen gewissen Widerwillen empfinden und doch nicht losgelassen werden. Die beteiligten Personen haben eine Herangehensweise an das Thema des allgegenwärtigen Endes, die mitunter schwer verdaulich ist, wobei die Auswüchse bei jedem auf eine andere besondere Weise schwierig ist. Man fragt sich, ob man sich damit überhaupt beschäftigen will. Doch nach und nach wird man dahin geführt, die Zusammenhänge zu verstehen und so gerät man immer mehr in den Bann der Handlung. Dabei unterstützt die hervorragende Lesung von David Nathan, der für seine tollen Krimi-Interpretationen bereits bekannt ist.

 

Die Bibliothek der Schatten: Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Bibliothek der Schatten: Roman' von Mikkel Birkegaard
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Bibliothek der Schatten: Roman"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:512
Verlag: Page & Turner
EAN:9783442203628

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TAKEOVER

Buchseite und Rezensionen zu 'TAKEOVER' von Jussi Adler-Olsen
2
2 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "TAKEOVER"

Ein einflussreicher Mann, der im Auftrag großer Konzerne Konkurrenzunternehmen vernichtet. Eine ehrgeizige junge Frau, die sich aus den Fesseln ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe, die verdammt ist, großen Gefahren zu trotzen …
Ein rasanter Thriller und ein packender Gesellschaftsroman, in dem die Schreckensszenarien der Gegenwart thematisiert werden: Terrorimus, Nahostkonflikt und Finanzkrisen.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:592
EAN:9783423280709

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Lesern von "TAKEOVER" gefiel auch

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Rezensionen zu "TAKEOVER"

  1. Hiermit hat sich Adler Olsen keinen Gefallen getan

    bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 09. Nov 2015 

    Gastrezension von Karl
    Klappentext
    Ein Mann, der professionell Unternehmen vernichtet. Eine Frau, die sich von ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe in den Zeiten des Terrors.
    Der niederländische Geschäftsmann Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, große Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Trainee an und macht die junge Frau rasch zu seiner Vertrauten.
    Als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag – doch es gibt ein Geheimnis in seiner Vergangenheit, das seinem Auftraggeber durchaus bekannt ist. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen.
    Ein rasanter Thriller und ein packender Gesellschaftsroman, in dem die Schreckensszenarien der Gegenwart thematisiert werden: Terrorimus, Nahostkonflikt und Finanzkrisen.

    Der Autor
    Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

    Meine Meinung

    Story
    Niederlande 1996 : Peter de Boer hat einen ungewöhnlichen Job, er hat ein Unternehmen, das es sich zu Aufgabe gemacht hat, im Kundenauftrag Konkurrenzunternehmen zu vernichten. Der irakische Geheimdienst wird auf ihn aufmerksam und verlangt die Zerschlagung eines großen Konzerns. Außerdem soll er eine verlorengegangene Fracht, einer 1992 abgestürzten El-AL Maschine wiederfinden, die Halbindonesierin Nicky Landsaat hilft ihm dabei .

    Schreibstil
    Das Buch erfordert ein wenig Aufmerksamkeit. Es kommen viele Handlungstränge zusammen die leicht für Verwirrung sorgen, wie de Boer`s Vergangenheit, seiner Eltern, sein Bruder, seine Firma, Mitarbeit die gegen ihn Arbeiten, mehrere Geheimdienste, Nicky Laadsaat leben und ihre Vergangenheit.

    Charaktere
    An einem Charakter, der Firmen vernichtet ( und damit auch Arbeitsplätze) damit andere mehr Profit machen, ist es schwer, gefallen zu finden. Einzig mit Nicky die aus einer schwierigen Familiensituation kommt konnte ich mitfühlen.

    Mein Fazit

    Neben der Karl Moek Reihe erscheinen regelmäßig Romane von Adler Olsen, die mit der Reihe nichts zu tun haben, wie, Das Alphabethaus, das Washington Diskret und nun Takeover. Bereits beim Washington Diskret habe ich mich gefragt wie es sein kann das ein Autor auf der einen Seite so gute Triller schreiben kann, auf der andren Seite dann so absurde Geschichten schreibt. Leider war das Washington Diskret keine Ausnahme, denn Takeover ist auch nicht besser. Eine konfuse Geschichte, verwirrend, vorhersehbar und stellenweise unlogisch. Ich müsste aber Spoilern um das näher auszuführen. Laut den Angaben des Autors sind sowohl das Washington Diskret als auch Takeover schon vor 15 Jahren geschrieben worden. Vieleicht hätte man die Manuskripte besser im Safe gelassen. Mit einer Veröffentlichung hat der Autor sich keinen Gefallen getan.
    Leider kann ich hierfür nur zwei von fünf Sternen vergeben.

 

Roter Nebel: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Roter Nebel: Thriller' von Jakob Melander
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Roter Nebel: Thriller"

Format:Taschenbuch
Seiten:416
EAN:9783442479580

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Rezensionen zu "Roter Nebel: Thriller"

  1. Steigerungsfähig...

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 31. Aug 2015 

    Mitten in der heißen Wahlkampfphase wird Kopenhagens Oberbürgermeister Mogens Winther-Sørensen tot in seiner Wohnung aufgefunden. Einzige Zeugin ist die junge Prostituierte Serafine. Sie leugnet, etwas mit dem Mord zu tun zu haben, und streitet zudem jeden sexuellen Kontakt mit dem Opfer ab. Und auch bei den Ermittlungen im Umfeld des Politikers stößt Kommissar Lars Winkler auf eine Mauer des Schweigens. Insbesondere die Mutter des Toten versucht, jegliche Nachforschungen in der Vergangenheit ihres Sohnes zu unterbinden. Doch nach und nach kommt Lars Winkler den schrecklichen Ereignissen von damals auf die Spur...

    Um es gleich vorweg zu sagen: die Idee hinter der Geschichte, der eigentliche Plot ist wirklich originell und interessant. Aber leider kann ich über die Ausgestaltung des Thrillers nicht dasselbe sagen.

    Gelungen fand ich die abwechselnde Darstellung von gegenwärtigem Geschehen rund um die Ermittlungen im aktuellen Mordfall an Kopenhagens Oberbürgermeister und Ereignissen aus der Vergangenheit, deren Kenntnisse notwendig sind, um die aktuellen Geschehnisse überhaupt einordnen zu können. Je mehr die Ermittler aus der Vergangenheit erfahren, desto näher kommen sie dem Kern des Motivs an der Ermordung des Politikers. Auch die Darstellung der Machenschaften in der Politik und in der Presse fand ich überzeugend und authentisch.

    Doch dann gab es auch einiges, was mich leider nicht überzeugen konnte. Die Ermittlungen beispielsweise - unter der großen Überschrift 'Dilettantismus' könnte man die oft stümperhaften Versuche und Vorgehensweisen der eigentlich erfahrenen Polizisten zusammenfassen. Mehrfach lassen sie einen Verdächtigen entkommen, einen weiteren lassen sie mit der Tatwaffe unbeaufsichtigt in einem Verhörraum, eine zu schützende Person wird unbewaffnet begleitet usw. Da sträuben sich die Haare des geübten Thrillerlesers, denn wenn es hier schon an Verlässlichkeit mangelt, wie soll dann dem Chaos Einhalt geboten werden?

    Auch die dargestellten Charaktere bleiben bis auf zwei Ausnahmen eher blass und unscheinbar. Vor allem der im Zentrum des Geschehens stehende Ermittler Lars Winkler war für mich nicht greifbar. Sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass 'Roter Nebel' bereits der zweite Fall des Kommissars ist und ich so manche Zusammenhänge einfach nicht kennen konnte, habe ich mir dennoch auch aus dem Geschehen in diesem Band kein wirkliches Bild von dem Ermittler machen können. Außer dass er Kettenraucher ist und starken Kaffee trinkt, alleine lebt, aber beziehungsmäßig mit einigen Fragezeichen unterwegs ist, habe ich im Grunde nichts erfahren. Schade eigentlich, denn das Privatleben Lars Winklers wurde immer wieder in den Fokus gerückt - aber eben meist, ohne wirklich Neues zu vermitteln. Insgesamt spielten in diesem Thriller viele Personen eine Rolle, und ob groß oder klein - die Darstellung blieb fast immer an der Oberfläche.

    Der Schreibstil hat mir auch nicht wirklich gefallen: oftmals kurze Sätze, meist recht sachlich und oft irgendwie 'abgehackt' - und dazu schien die Übersetzung an manchen Stellen recht einfallslos. Dem Autor hat es gefallen, Lars Winkler und die anderen Charaktere kreuz und quer durch Kopenhagen zu führen - und das oftmals sehr detailgetreu. Eine Aneinanderreihung von Orts- und Straßennamen war etliche Male des Guten zu viel, so dass ich schließlich diese Stellen nur noch überflog. Mangels wirklicher Ortskenntnis sagten mir die ganzen Namen einfach auch nichts.

    Das letzte Viertel des Buches hat dann noch einmal deutlich angezogen hinsichtlich der Spannung. Ein aufregender Showdown ließ mich zuletzt durch die Seiten fliegen - mehr von dieser Spannung hätte den vorherigen Seiten auch gut getan... Am Ende gab es einen für mich überraschenden Täter, und auch die Ereignisse 'drumherum' sorgten noch für die ein oder andere Überraschung.

    Insgesamt kein schlechter Thriller, aber in meinen Augen hinsichtlich etwaiger kommender Folgen sicher noch ausbaufähig. Die Charaktere brauchen mehr Tiefe, die Ermittlungen müssen glaubwürdiger werden, die Wegbeschreibungen sollten zugunsten von mehr Spannung deutlich reduziert werden.

    © Parden

 

Die guten Schwestern: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Die guten Schwestern: Thriller' von Leif Davidsen
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die guten Schwestern: Thriller"

Format:Taschenbuch
Seiten:544
EAN:9783423208734

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Das Washington-Dekret: Thriller

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Washington-Dekret: Thriller' von Jussi Adler-Olsen
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Das Washington-Dekret: Thriller"

Durch den kaltblütigen Mord an seiner Ehefrau und dem ungeborenen Kind gerät der neu gewählte amerikanische Präsident Bruce Jansen völlig aus dem Gleichgewicht. Er erlässt das ›Washington Dekret‹ – eine politische Entscheidung, die schwerwiegende Folgen nach sich zieht für die gesamte amerikanische Bevölkerung.
Amerika im Ausnahmezustand …
Doggie Rogers, Mitarbeiterin im Stab des Präsidenten, steht nach dem Attentat unter Schock – nicht zuletzt, weil ihr eigener Vater nun des Mordes angeklagt wird. Auf der Suche nach der Wahrheit wird Doggie zur meistgesuchten Frau der USA. Mit Hilfe von Freunden versucht sie das Komplott aufzudecken. Alles ruht nun auf ihren Schultern …

Format:Taschenbuch
Seiten:656
EAN:9783423215732

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Die Toten am Lyngbysee: Thriller (Rebekka-Holm-Reihe, Band 4)

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Toten am Lyngbysee: Thriller (Rebekka-Holm-Reihe, Band 4)' von Julie Hastrup
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Toten am Lyngbysee: Thriller (Rebekka-Holm-Reihe, Band 4)"

Format:Taschenbuch
Seiten:432
EAN:9783492305570

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Rezensionen zu "Die Toten am Lyngbysee: Thriller (Rebekka-Holm-Reihe, Band 4)"

  1. Trotz der 3 Sterne zu Empfehlen

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 31. Dez 2014 

    Inhalt:
    Am Lyngbysee wird eine tote Frau gefunden. Sie wurde in Szene gesetzt. Geschminkt und mit älterer Kleidung versehen sitzt sie dort wie man es von alten Bilder kennt, auf denen Verwandte mir Toten posieren. Wer hat diese Frau getötet? War es einer ihrer Chefs oder gibt es einen Serientäter und die nächste Leiche wird bald auftauchen?

    Meine Meinung:
    Die Toten am Lyngbysee ist nun der vierte Band mit der Ermittlerin Rebekka Holm und er war wieder sehr unterhaltsam.

    Der Fall ist makaber eine Frauenleiche wird gefunden, diese sitzt auf einer Bank am See als ob sie noch Leben würde. Sie ist in Szene gesetzt und zunächst ist unklar warum der Täter so gehandelt hat. Rebekka ist recht schnell klar das die Verdächtigen nicht dahinter stecken. Ihr Chef sieht das anders. Ich finde ein Manko an diesem Thriller ist die Spannung die doch recht oft wieder abfällt. Die Rangeleien um den Stellvertreterposten und auch andere Sachen auf Privater, bzw. nicht Fallbedingter Ebene sorgten dafür das die Gedanken immer wieder abtrifteten. Ich mag Privates in Krimis und Thrillern aber das Maß muss stimmen und hier fand ich es ein wenig zu viel. Es war nicht nur ein Posten auf dem Rebekka "kämpfte" sondern mehrere Ereignisse die zusammen kamen und so das Private sehr in den Vordergrund stellte.

    Trotzdem war das Buch interessant. Es war kurzweilig und leicht zu lesen. Es kamen nicht zu viele Personen vor auch weil man das Ermittlerteam ja schon kennt. Gut fand ich das neben dem Strang der Gegenwart, der Täter in der Vergangenheit begleitet wurde und man so immer mehr erahnen konnte was ihn antreibt. Auch die Opfer werden näher beleuchtet und bekamen eigene Abschnitte.
    Es gab auch Wendungen in dem Fall, die ihn interessant hielten und wieder neue Spannung aufkommen ließen.

    Auch wenn ich nicht mehr wie eine drei vergeben möchte kann ich dieses Buch weiter empfehlen. Es lohnt sich auf jeden Fall diese Serie weiter zu lesen und ich denke nachdem was ich gelesen habe das es noch Folgebände geben wird.

 

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