Tödliche Algarve: Anabela Silva ermittelt (Ein Portugal-Krimi 3)

Buchseite und Rezensionen zu 'Tödliche Algarve: Anabela Silva ermittelt (Ein Portugal-Krimi 3)' von Carolina Conrad
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4 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:327
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Rezensionen zu "Tödliche Algarve: Anabela Silva ermittelt (Ein Portugal-Krimi 3)"

  1. Gefährliche Via Algarviana

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 28. Jun 2020 

    Anabela Silva ist in Deutschland aufgewachsen, hat studiert und als Journalistin gearbeitet. Die Eltern kehrten schon vor einiger Zeit nach Portugal zurück und nun erkrankte ihr Vater an Alzheimer. Die Eltern brauchten ihre Unterstützung und Anabela zögerte nicht lange und zieht zurück in ihr Heimatland. Dort fühlt sie sich nun sehr wohl und arbeitet als freiberufliche Übersetzerin. So kann sie ihren Eltern mehr Zeit widmen. Liiert ist sie mit João Almeida, den seit dem ersten Fall kennt, in dem sie der Polizei als Übersetzerin helfen konnte.

    Der Via Algarviana war eine uralter Pilgerstrecke und ist nun ein vielbesuchter Wanderweg. Die Tourismusbehörden und die am Wegesrand liegenden Dörfer sind sehr auf Tourismus erpicht. Da passt es überhaupt nicht, dass eine englische Touristin erschossen aufgefunden wurde und zwei weitere Wanderer vermisst werden. Von Mordermittlungen darf nicht die Rede sein und die Policia Judicaria soll möglichst diskret ermitteln. Da ein Vermisster Deutscher ist, wird Anabela wieder als Übersetzerin einbezogen und hat bald ganz eigene Ermittlungsansätze.

    Ich finde es interessant, dass Portugal immer öfter Hintergrund für Krimis wird. Schön, dass nicht immer nur Frankreich oder Italien beschrieben wird. Ich kannte den ersten Band und bin trotz der längeren Pause sofort wieder heimisch geworden. Anabela ist eine lebensnah beschriebene Protagonistin. In Deutschland sozialisiert, ist sie selbstbewusst und offen, aber auch genug Portugiesin um den Wert der Familie sehr hoch zu schätzen. Diese sehr sympathische Konstellation ist ein gelungener Hintergrund für die Krimis von Carolina Conrad.

    Der Plot ist behutsam aufgebaut, wenn anfangs noch die Möglichkeit eines Jagdunfalls im Raum steht, wird es im Lauf der Geschichte immer vielschichtiger und temporeicher. Auch, dass Joãos Halbschwester ebenfalls auf dem Wanderweg unterwegs sein soll und sich seit Tagen nicht meldet, steigert die Spannung.

    Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, sehr flüssig zu lesen und mit ihren Landschaftsbeschreibungen lässt sie dem Leser die Algarve und das Hinterland lebendig werden. Man merkt sofort, dass sie kennt und liebt, worüber sie schreibt.

    Ich hoffe, dass Anabela noch oft in Kriminalfällen an der Seite von João Almeida ermitteln kann.

 

Der Tote von Twixlum. Ostfrieslandkrimi (Kommissar Steen ermittelt 6)

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Tote von Twixlum. Ostfrieslandkrimi (Kommissar Steen ermittelt 6)' von Bekker, Alfred
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3 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:157
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Rezensionen zu "Der Tote von Twixlum. Ostfrieslandkrimi (Kommissar Steen ermittelt 6)"

  1. Die letzte Fahrt des Kapitäns

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 18. Jun 2020 

    Der neue Kriminalroman von Alfred Bekker führt nach Twixlum, einen Stadtteil von Emden, der sich selbst eher als funktionierende Dorfgemeinschaft versteht. Als der alte, wohlangesehene Hauke Barthelmes, von allen nur ehrfurchtsvoll „Kapitän“ genannt, zu Grabe getragen wird, ist das ganze Dorf dabei. Auch Kriminalhauptkommissar Ebbo Steen ist anwesend, erst mal nicht aus beruflichen Gründen, sondern weil er seit seiner Kindheit den Kapitän kennt und sich voller Wehmut an dessen abenteuerliche Geschichten, zur Hälfte wohl Seemannsgarn, erinnert.

    Doch dann wird am offenen Grab der Großneffe und Erbe Timo Saathoff erschossen und aus Ebbos privater Anwesenheit wird eine dienstliche. Auch mit dabei ist sein frisch pensionierter Kollege Ihno Purwin, der sich als Privatermittler den Ruhestand etwas abenteuerlicher gestalten will und sein erster Auftragsgeber sollte das Mordopfer werden.

    Der nicht sehr umfangreiche Krimi ist schnell durchgelesen, fast zu schnell, wie ich fand. Die ganzen Ermittlungen und Hintergründe wurden sehr flott abgehandelt, da hätte ich gern noch mehr gelesen. Vor allem aus der Vergangenheit des Kapitäns hätte ich gern mehr erfahren. Dass er vermögender war, als er durch Beruf und Rente sein konnte und dass ein Teil seiner Bezüge von einer Bank der Cayman Inseln stammte, machte mich als Leserin stutzig, die ermittelnde Polizei allerdings nicht.

    Den Plot hat sich der Autor gut und spannend ausgedacht, Twixlum und Emden als Hintergrund sind ebenfalls schön in die Handlung mit eingebaut. Die Atmosphäre ist also wirklich stimmig. Der Schreibstil ist flüssig, schließlich ist der Autor ein routinierter Schriftsteller.

    Auch die Auflösung ist schlüssig, ging mir persönlich aber ein wenig zu schnell über die Bühne. Ich hätte mir wirklich ein wenig mehr „Fleisch auf den Rippen“ des Handlungsgerüsts gewünscht.

    Solide gemachte Krimiunterhaltung für ein paar Lesestunden und ein wenig Küstenfeeling, dass schon durch das schöne und frische Cover ausgedrückt wird.

 

Dänische Schuld: Gitte Madsen ermittelt (Ein Gitte-Madsen-Krimi 2)

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  1. Auge um Auge

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 13. Jun 2020 

    Seit Gitte Madsen von Münster nach Marielyst in Dänemark umgezogen ist, hat sie sich gut eingelebt, sie arbeitet beim örtlichen Bestatter, hat Freunde und Verwandte gefunden. Immer noch hat sie die Suche nach ihrem vor 18 Jahren verschwundenen Vater nicht aufgegeben. Er war Däne und sie glaubt nicht, dass er seine Frau und Tochter einfach im Stich gelassen haben könnte.

    Gitte scheint ungewöhnliche Todesfälle anzuziehen, schon einmal wurde sie in einen Mordfall verwickelt und nun wird sie Zeugin wie im Restaurant ein Gast am Nebentisch jäh verstirbt, waren es die Pilze? Aber schnell stellt sich heraus, dass es ein heimtückischer Mord war. Bei der Vorbereitung zur Bestattung erfährt Gitte, dass die Familie des Mannes schon mehrfach von Tod und Unfall gebeutelt wurde. So sitzt der älteste Sohn der Familie nach einem Fallschirmsprung im Rollstuhl und er gibt Gitte auch den Anlass zu ermitteln. Natürlich sehr zum Missfallen des örtlichen Kommissars Ole Ansgaard. Zwar funkt es zwischen Ole und Gitte, aber Einmischung in seine Arbeit finde er nicht gut und auch privat ist er eher unentschieden.

    Das ist der zweite Fall mit der jungen Bestatterin und er schließt zeitlich nahtlos an den Vorläufer an, ist aber völlig eigenständig zu lesen.

    Gitte ist eine sehr sympathische, oft spontan agierende Figur, deren Charakterisierung der Autorin gut gelungen ist. Auch das ganze dänische Umfeld gefällt mir gut. Da sich das Buch an deutsche Leser wendet, wird einiges an dänischen Besonderheiten eingeflochten und erklärt. Da geht von den Essgewohnheiten bis hin zu den dänischen Gepflogenheiten des Heizens oder besonderen Regeln im Straßenverkehr. Das ist für zukünftige Dänemarktouristen sicher sehr hilfreich, bremst aber die Spannung des Krimis.

    Neben der Krimihandlung ist auch das Verhältnis zu Ole ein wichtiger Handlungsstrang, es knistert zwischen den beiden, aber Ole zögert, sehr zum Missfallen von Gitte. Er scheint immer erst nach ein-zwei Bierchen aufzutauen. Auch hier gibt es eine Erklärung, die gleich mehrfach thematisiert wird.

    Der Plot gefiel mir ganz gut, der Schreibstil könnte für meinen Geschmack ein wenig mehr Pep vertragen. Es liegt sicher an den ganzen eingestreuten Exkursen, die Tempo aus der Geschichte nehmen, auch wenn sie durchaus lesenswert sind und illustrieren, wie Gitte langsam in ihrer zweiten Heimat ankommt. Aber vielleicht wäre da weniger mehr gewesen.

    Insgesamt ein solider Krimi, der sicher noch weiter geführt wird, denn das Verschwinden des Vaters bleibt weiter offen.

 

Hamish Macbeth und der tote Witzbold: Kriminalroman (Schottland-Krimis 7)

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  1. Tödliche Scherze

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Jun 2020 

    Nomen est omen. Der tote Witzbold ist eine steinreicher Fabrikant, der es sich zur Gewohnheit gemacht hat, Verwandte und Bekannte, die alle samt abhängig von ihm sind, mit Scherzen zu belästigen, die weiß Gott nicht immer nur harmlos Marke Furzkissen sind. Deshalb lebt er auch weitgehend allein auf seinem Herrensitz in Nordschottland. Nun hat er seine nächste Verwandschaft eingeladen,angeblich, weil er seinen nahenden Tod fürchtet. Bruder, Schwägerin, zwei Töchter und die Angehörigen der dritten Generation sind widerwillig gekommen, befürchten sie doch, dass es sich wieder nur um einen üblen Scherz handelt. Doch die Aussicht auf eine Erbe, respektive das Nicht-Berücksichtigt-Werden im Testament ist stärker. Also kommen sie alle, und nahe zu alle werden Opfer seiner bisweilen zynischen Späße. So ist es dann wie immer in M.C.Beaton Macbeht-Romanen wieder ein Mord mit Ansage. Der tote Witzbold wird mit einem Messer in der Brust gefunden. Verdächtig sind natürlich alle, die im Testament begünstigt werden. Hier kommt Hamish Macbeth ins Spiel. Wieder einmal vertritt er den urlaubenden Kollegen aus Cnothan, der eigentlich zuständig wäre. Natürlich muss eer auch seinen ungeliebten Vorgesetzten Blair kontaktieren, der sich auf die ihm angemessenen unsympathische Weise einführt, indem er ausländerfeindliche Vorurteile offenbart, da er sich ohne Grund auf den spanischen Butler des toten Witzboldes einschießt. Doch damit hat er zweimal falsch gerechnet, stellt ihm der Butler eine intelligente Falle und lässt sich Hamish nicht aus dem Fall herausdrängen. In mühevoller Kleinarbeit und mit weiten Ausflügen findet er zunächst ein Motiv, damit auch den Täter. Doch zu dessen Überführung braucht er einen passenden Zufall.

    In gewohnt amüsanter Weise löst Hamish seinen siebten Fall und kommt dabei, ohne es zu merken, seiner Priscilla ein Stück näher.

 

Hamish Macbeth und der tote Witzbold: Kriminalroman (Schottland-Krimis 7)

Rezensionen zu "Hamish Macbeth und der tote Witzbold: Kriminalroman (Schottland-Krimis 7)"

  1. Tödliche Scherze

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 13. Jun 2020 

    Nomen est omen. Der tote Witzbold ist eine steinreicher Fabrikant, der es sich zur Gewohnheit gemacht hat, Verwandte und Bekannte, die alle samt abhängig von ihm sind, mit Scherzen zu belästigen, die weiß Gott nicht immer nur harmlos Marke Furzkissen sind. Deshalb lebt er auch weitgehend allein auf seinem Herrensitz in Nordschottland. Nun hat er seine nächste Verwandschaft eingeladen,angeblich, weil er seinen nahenden Tod fürchtet. Bruder, Schwägerin, zwei Töchter und die Angehörigen der dritten Generation sind widerwillig gekommen, befürchten sie doch, dass es sich wieder nur um einen üblen Scherz handelt. Doch die Aussicht auf eine Erbe, respektive das Nicht-Berücksichtigt-Werden im Testament ist stärker. Also kommen sie alle, und nahe zu alle werden Opfer seiner bisweilen zynischen Späße. So ist es dann wie immer in M.C.Beaton Macbeht-Romanen wieder ein Mord mit Ansage. Der tote Witzbold wird mit einem Messer in der Brust gefunden. Verdächtig sind natürlich alle, die im Testament begünstigt werden. Hier kommt Hamish Macbeth ins Spiel. Wieder einmal vertritt er den urlaubenden Kollegen aus Cnothan, der eigentlich zuständig wäre. Natürlich muss eer auch seinen ungeliebten Vorgesetzten Blair kontaktieren, der sich auf die ihm angemessenen unsympathische Weise einführt, indem er ausländerfeindliche Vorurteile offenbart, da er sich ohne Grund auf den spanischen Butler des toten Witzboldes einschießt. Doch damit hat er zweimal falsch gerechnet, stellt ihm der Butler eine intelligente Falle und lässt sich Hamish nicht aus dem Fall herausdrängen. In mühevoller Kleinarbeit und mit weiten Ausflügen findet er zunächst ein Motiv, damit auch den Täter. Doch zu dessen Überführung braucht er einen passenden Zufall.

    In gewohnt amüsanter Weise löst Hamish seinen siebten Fall und kommt dabei, ohne es zu merken, seiner Priscilla ein Stück näher.

 

Mordssand: Nordseekrimi (Anders und Stern ermitteln 5)

Buchseite und Rezensionen zu 'Mordssand: Nordseekrimi (Anders und Stern ermitteln 5)' von Busch, Ulrike
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:296
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Rezensionen zu "Mordssand: Nordseekrimi (Anders und Stern ermitteln 5)"

  1. Wieder absolut lesenswert

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 12. Jun 2020 

    Die Sandskulpturenwerkstatt in Westerheve ist eine Attraktion an der Nordsee. Friso Wiborg macht hier mit seinem Team einen Workshop und plant sich selbst mit einer Sandskulptur ein Denkmal zu setzen. Doch es kommt alles anders, als von ihm geplant oder gedacht. Es ist schon echt makaber, als die Leiche von Friso Wiborg als Sandskulptur nach dem ersten Tag des Workshops gefunden wird.

    Tammo Anders und Fenna Stern bemerken schnell, dass es in diesem Mordfall sehr viel schwieriger ist zu ermitteln. Friso Wiborg hatte viele Feinde. Durch sein überhebliches Auftreten und auch durch seinen Plan sich selbst mit dem Friso-Tower ein überdimensionales Denkmal in St. Peter Ording zu setzen hat er sich die örtlichen Umweltaktivisten zu Feinden gemacht. Aber auch in seiner eigenen Firma gibt es Mitarbeiter, die ihm nicht wohlgesonnen waren. Selbst in der Familie Frisos läuft es nicht unbedingt harmonisch. Doch wer könnte ihm so feindlich gesonnen sein, dass er ihn sogar umbringt?

    Je mehr die beiden Kommissare herausfinden, umso merkwürdiger wird der Fall. Und genau das ist es, was diesen Fall so interessant und das Buch so lesenswert macht. Die beiden Kommissare, deren Werdegang ich von Anfang an verfolge, haben dieses Mal mit so manchem Rätsel zu kämpfen. Aber auch beiden läuft es familiär nicht ganz so rund, denn plötzlich ist die eigene Tochter im Fall involviert. Oh Mann, diese Ermittlungen und die Verwicklung der eigenen Familie, das ist für beide Ermittler wirklich heftig.

    Ulrike Busch lässt sich in ihren Krimis immer wieder etwas Neues einfallen. Es sind nicht nur ihre Kriminalfälle die die Bücher so spannend und lesenswert machen. Dieses Mal ist es die Sandskulpturenwerkstatt in Westerheve. Alles was ich darüber gelesen habe, macht mich neugierig und ich könnte mir vorstellen, diese selbst einmal aufzusuchen, um mir irgendwann einmal alles selbst anzusehen.
    Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

 

Nur Rudi tanzte schräger: Dorfkrimi (Familie Jupp Backes ermittelt 3)

Buchseite und Rezensionen zu 'Nur Rudi tanzte schräger: Dorfkrimi (Familie Jupp Backes ermittelt 3)' von Wood, Dany R.
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:243
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Rezensionen zu "Nur Rudi tanzte schräger: Dorfkrimi (Familie Jupp Backes ermittelt 3)"

  1. Großartig

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 07. Mai 2020 

    Inge will mit ihrem Jupp Backes einen Tanzkurs besuchen. Also werden kurzerhand Jupp und der Nachbar Karl Heinz, der mit Oma Käthe das Tanzbein schwingen soll, zu einem Tangokurs angemeldet. Doch lange währt die freude nicht, denn der Tanzlehrer stirbt durch einen Treppensturz. Jupp ist sofort klar, dass das kein Unfall war. Doch wer hat ihn geschubst?

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch und die Familie Backes gefreut, denn der vorherige Band hat mir super gefallen.
    Der Schreibstil war locker-leicht und humorvoll. Die Beschreibungen waren bildhaft und ich hatte alles klar vor Augen, was den Humor und Witz perfekt unterstrich. 
    Die Charaktere wurden toll beschrieben und wirkten einzigartig und lebendig auf mich. Mit ihnen verbringe ich absolut gerne meine Zeit, denn diese Familie muss man einfach lieben.
    Der Plot hat mir super gefallen. Eine absolut gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Die Ermittlungen haben mir gut gefallen, denn der Fall war ziemlich verzwickt. Wer steckte dahinter und was war das Motiv? Es gab falsche Fährten und ich hatte genug Möglichkeiten zum Miträtseln und Mitfiebern. Da hat der Autor eine passende Spannung aufgebaut. Und ich wurde am Ende dann auch noch überrascht, was mir sehr gut gefiel.
    Neben der Spannung gab es aber auch jede Menge Unterhaltung und Spaß, wofür die herzlichen Protagonisten schon gesorgt haben. Etliche humorvolle Szenen und Dialoge brachten mich immer wieder zum Lachen.

    Ein großartiger neuer Fall für Jupp Backes. Ich hoffe, es folgt bald ein weiterer Fall für diese liebenswerte Familie. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

 

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