Weihnachtsglück in Ivy Hill (Ivy Hill, 4, Band 4)

Buchseite und Rezensionen zu 'Weihnachtsglück in Ivy Hill (Ivy Hill, 4, Band 4)' von Julie Klassen
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Weihnachtsglück in Ivy Hill (Ivy Hill, 4, Band 4)"

Format:Taschenbuch
Seiten:248
Verlag: SCM Hänssler
EAN:9783775161039
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Rezensionen zu "Weihnachtsglück in Ivy Hill (Ivy Hill, 4, Band 4)"

  1. Ein Weihnachtfest auf Brockwell Court

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 25. Dez 2021 

    "Man hat eine Familie, damit sie einen in Verlegenheit bringt. Sei froh, dass du alleine bist." (Buchauszug)
    London 1822:
    Richard Brockwell liebt sein Leben und die Unabhängigkeit, die er in London hat. Was er sicher seiner gut situierten Familie verdankt. Allerdings besteht seine Mutter nun darauf, dass er das Weihnachtsfest in Ivy Hill verbringt und das nicht ohne Grund. Mrs. Brockwell möchte ihrem Sohn klarmachen, das die schönen Zeiten vorbei sind, die er Wohlstand in London leben konnte. Außerdem möchte sie ihm Arabella Awdry als Ehefrau ans Herz legen. Jedoch sträuben sich beide gegen die Absichten ihrer Eltern, den sie haben andere Pläne für ihr Leben. Allerdings lernen sie sich im Laufe des Fests immer besser kennen und gehen sich nicht mehr aus dem Kopf. Doch während Arabella zu ihrer Tante nach London möchte, beginnt Richard ein neues Leben in Ivy Hill. Ob sie sich jemals wiedersehen?

    Meine Meinung:
    Gerade das wunderschöne Cover passt zu der vorherigen Trilogie von Ivy Hill. Diese Weihnachtsgeschichte lässt mich in Gedanken wieder zu den alten Bekannten aus diesem heimeligen Städtchen reisen. Allerdings kann man diese Geschichte sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen. Eine Weihnachtsfeier in einem so großen Kreis im Hause Brockwell ist schon etwas Besonderes. Wieder einmal erlebe ich, wie ab einem gewissen Stand damals die Eltern Einfluss gegenüber ihren Kindern hatten, selbst wenn diese längst erwachsen sind. Richard hat eine gewisse Verpflichtung, was ihn allerdings so gar nicht zu interessieren scheint. Recht schnell schleicht sich bei mir ein wohliges Gefühl ein, bei so einer schönen Weihnachtsfeier, bei der nicht nur die Familie, sondern auch viele Freunde dabei sind. Die Autorin hat den Flair dieser Zeit wieder wirklich beeindruckend dargestellt. Sei es das große Essen, den Kirchenbesuch oder die Spaziergänge im Schnee, ich habe das Gefühl, mit dabei zu sein. Dabei wirkt der anfänglich etwas überhebliche Richard im Laufe der Geschichte immer herzlicher und sympathischer auf mich. Arabella dagegen finde ich zu Beginn recht natürlich liebenswert und charmant. Erst später empfinde ich dann beide doch als ein wenig stur und uneinsichtig. Gut dagegen finde ich, dass die Autorin auf die Armut in der Gesellschaft eingeht. Hier haben mir Richards Ideen, seine Umsetzungen und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sehr beeindruckt. Man spürt, wie sehr er sich der Familie Reeves verbunden fühlt. Genauso begeistert mich, wie er sich für den kleinen Waisenjungen Jamie einsetzt. Schade finde ich nur, dass ich zu wenig von Richards Vergangenheit erfahre. Es hat mich gefreut, wieder von einigen Charakteren aus den anderen Büchern zu erfahren. Bedauerlich fand ich, dass zwar viele christliche Werte und der Kirchenbesuch in dem Buch auftauchen, doch ansonsten wenig Christliches in diese Geschichte einfloss. Hier hätte ich doch ein wenig mehr erwartet gerade zur Weihnachtszeit. Trotzdem kann mich die Autorin mit ihrer historischen Weihnachtsgeschichte überzeugen. Man merkt, dass sie eine besondere Liebe für diese Zeit hat, darum gibt es 4 1/2 von 5 Sterne von mir.

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Follower

Buchseite und Rezensionen zu 'Follower' von Gunnar Engel
3.5
3.5 von 5 (4 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Follower"

Fünf Jahre nach dem internationalen Erfolg von «In Zeiten des abnehmenden Lichts» entwirft Eugen Ruge eine Geschichte, die in Ton und Tempo kaum unterschiedlicher sein könnte und sich doch als überraschende Fortschreibung erweist. Ein Buch über die Zukunft, in der wir schon heute leben.
Unter dem künstlichen Himmelsblau von HTUA-China ist ein Mann unterwegs, um die neueste Geschäftsidee seiner Firma zu vermarkten: «true barefoot running» heißt das erstaunliche Produkt. Nio Schulz lebt mit Big Data, in einer Welt der Genderkameras, der technischen Selbstoptimierung. Er schwimmt im Strom unaufhörlicher Information: In Australien wird die Klimabombe gezündet, seine Freundin in Minneapolis verhandelt mit ihm über Leihmutterkosten, und @dpa meldet den Tod des einschlägigen Eigenbrötlers und Fortschrittsfeinds Alexander Umnitzer – seines Großvaters.
Nio ist fortschrittlich. Schon neununddreißig, kämpft er darum, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Aber auf dem Weg zum Geschäftstermin verschwindet er vom Radar der Überwachungsbehörden.
Voller überraschender Einfälle und Echos, mit sarkastischem Humor und auf distanzierte Weise mitfühlend, erzählt «Follower» die Geschichte der nächsten Generation und zugleich, in einer aberwitzigen Ausholbewegung, die Vorgeschichte – von allem.


«Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit wie man sie nicht alle Tage antrifft.» (3SAT-Kulturzeit)

«Außergewöhnlich mitfühlend und vor allem von scharfem und erhellendem Witz.» (The New York Times)

«Überragend.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:248
EAN:9783417269574
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Rezensionen zu "Follower"

  1. Gott möchte dein Leben ändern, lässt du es zu?

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 14. Nov 2020 

    "Und ich hörte die Stimme des Herrn, der sprach: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich!" (Jes. 6, 8)
    Der Lebensbericht von Pastor Gunnar Engel zeigt auf, wie wir Gottes Stimme hören, auf sein Rufen antworten und reagieren sollten. Können wir einen neuen Lebensweg für uns finden, wenn wir zu Gott rufen "Hier bin ich, sende mich"? Anhand einiger biblischer Persönlichkeiten zeigt der Autor auf, wie diese auf Gottes Rufen reagiert und wie sehr es ihr Leben verändert hat. Mose, Abraham und Samuel drei große biblische Vorbilder, dessen Leben mit dem Ruf Gottes sich extrem veränderte hat. Doch wir können ebenso zu Gott rufen "Hier bin ich, sende mich". Jedoch sind wir dann auch bereit, das zu tun, was Gott von uns möchte?

    Meine Meinung:
    Gunnar Engel ist Influencer, Pastor und nun noch Buchautor. Er betreibt einen erfolgreichen Youtube-Kanal zu Fragen des christlichen Glaubens. Er erzählt von seinen eigenen Erfahrungen und berührt damit die Hörer. Er glaube, dass Gott mit jedem Menschen eine Geschichte hat und dass es an uns liegt, im Glauben und im Leben zu wachsen. In diesem Buch geht es um unsere ganz persönliche Nachfolge Gottes. Viele sind in ihrem Glauben zwar verwurzelt, sie beten, doch sie empfangen oft nichts mehr. Sie versuchen, Gottes Stimme zu hören, doch in der Hektik des Alltags verstehen sie seine Stimme schon lange nicht mehr. Ebenso erging es eines Tages dem Autor. Eigentlich hätte er glücklich sein sollen, er hatte eine wundervolle Ehefrau, wurde bald Vater, diente als Pastor in einer wachsenden Kirchengemeinde. Doch in seinem Innersten waren Depressionen, Hoffnungslosigkeit, Angst und Leere, die bei ihm bis zu Schlafmangel, Appetitlosigkeit und Atemnot führten. Das ging so weit, bis man ihn als Notfall einwies und einen heftigen Erreger feststellte. Da sein Immunsystem inzwischen extrem gelitten hatte, musste er mehrere Wochen in Isolation. Doch gerade dieses allein sein und die Ruhe hat geholfen, dass er wieder Gottes Stimme hören konnte. Eine anschließende Bergtour sollte sein Leben weiter verändern. Den der Satz "Hier bin ich, sende mich" wird zum Leitsatz für diese Wanderung mit Gott. Auf nachdenkliche, teils humorvolle Art zeigt Gunnar Engel, was wirkliche Nachfolge bedeutet und wie wir sie erleben können. Die vier größere Kapitel sind eingeteilt in: 1. Hier 2. Bin 3. Ich 4. Sende mich. Dort geht es unter anderem um die Nachfolge Gottes von Abraham, Mose, Samuel und Jesaja. Um ihre inneren Kämpfe, den Gehorsam jedoch ebenso um denn Wachstum unseres Glaubens, das Fallen lassen unserer Masken im Alltag, Gebet und natürlich um die Zukunft unseres Glaubens. Nur wenn wir unsere Kontrolle ganz an Gott abgeben, kann er in unserem Leben wirken und unsere Zukunft bestimmen. Doch sind wir auch bereit dafür unser Leben ganz abzugeben, auf Gottes Stimme zu hören und das zu tun, was er von uns möchte? Abraham hätte dafür sogar fast seinen Sohn geopfert. Doch Gott möchte keine spektakulären Opfer von uns, er möchte nur eine persönliche Beziehung zu uns. Genau dies zeigt der Autor hier auf, anhand vieler Beispiele und eigenen Erfahrungen. An einigen Stellen hätte es deutlich mehr Humor sein können und noch ein wenig mehr von seinen eigenen Erfahrungen. Zudem fand ich es mitunter etwas verworren und unstrukturiert und ich bin mir nicht ganz klar, für wenn er dieses Buch geschrieben hat. Ansonsten ist es ein Buch, das man sicher immer wieder zur Hand nehmen kann. Lassen wir uns durch dieses Buch auf eine neue Zukunft ein und geben die Kontrolle unseres Lebens ganz an Gott ab oder vertrauen wir Gott erst, wenn es zu spät ist? Von mir gibt es für dieses Buch 4 von 5 Sterne für dieses Buch.

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  1. Zielperson

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 21. Feb 2017 

    Als Freiberufler reist Nio Schulz nach China, um einen Auftrag für seine Chefin zu ergattern. Am Ankunftstag wacht er seltsam desorientiert auf. Nach mehreren Ungeschicklichkeiten schafft er es wenigstens ordentlich gekleidet in den Frühstücksraum. Es ist sein Geburtstag und wie in jedem Jahr versucht seine Mutter, die erste zu sein, die ihm gratuliert. Leicht zeitversetzt, ist aus Berichten des BKA und einer europäischen Anti-Terroreinheit zu entnehmen, dass Nio Schulz verschwunden ist.

    In der nicht mehr ganz so fernen Zukunft des Jahres 2055 wirkt Nio Schulz wie ein von sozialen Medien und den Informationen seiner Glass-Brille abhängiger Mitläufer. Zwar ist er im Auftrag seines Arbeitgebers unterwegs, aber allzu leicht scheint er sich ablenken zu lassen. Seine Gedanken flirren unsicher umher. Kleinste Reize lösen ein Gedankengewitter aus, das durch die Einspielungen der Brille und der nur halbrealen Umwelt beeinflussbar scheint. Hat Nio Schulz ein Ziel, hat er überhaupt eine Persönlichkeit? Die Gedanken seiner Freundin Sabena hinsichtlich der Gründung einer Familie erschrecken ihn eher. Seine Mutter geht ihm auf die Nerven und seinen Vater hat er nie richtig kennengelernt. Nio Schulz erweckt zwar den Eindruck, er sei kurz vor der Explosion, als stehe er vor einer großen Veränderung. Doch wieso sollte er seine Aggression überhaupt gegen andere richten? Vermutlich ist es sein ausgesprochen unerwartetes Verschwinden, das die Ermittlungen auslöst.

    Inwieweit werden wir heute und mehr noch in der Zukunft durch unsere Spuren in sozialen Medien überwach- und kontrollierbar. Durch welche Filter laufen die Informationen und wie werden sie gedeutet? In der Gegenwart, wo wir hoffentlich noch am Anfang dieser Möglichkeiten stehen, ist das durchaus eine Frage, mit der man sich beschäftigen kann. Auch fragt man sich, wer kontrolliert den Kontrolleur? Nach wie vor: das Internet ist eine Postkarte und man sollte sich immer selbst überlegen, was man äußert. Nio Schulz wirkt diesbezüglich etwas gedankenlos, er lässt sich treiben bis er an den Punkt kommt, an dem er ausbricht. Man wünscht sich, er möge sein Ziel finden, sofern er eines hat. Unheimlich ist es, von den Ermittlungen zu lesen, verwirrend Nios Gedanken zu folgen. Man sucht den Zusammenhang, das Ziel, eine Auflösung. Fraglich, ob die Suche von Erfolg gekrönt sein kann, doch zum Nachdenken ist man angeregt, zum Überdenken des eigenen Verhaltens und man empfindet eine Besorgnis ob der schönen neuen Welt, die einem möglicherweise entgegen wächst.

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  1. Eine sehr abstrakte Gedankenwelt

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 26. Dez 2016 

    Nach 270 Seiten musste ich passen. Ich bin mit dem Buch nicht wirklich klar gekommen. Viel zu verkopft und recht handlungsarm habe ich das Buch erlebt. Als ich bei dem Kapitel Genesis angekommen bin, ging es bei mir nicht weiter, ich konnte nicht mehr folgen. Bei den dazugehörigen Kapiteln über die Generationen habe ich dann schließlich aufgehört weiter zu lesen. Ich konnte gar nichts damit anfangen. Einige andere Themen fand ich recht ansprechend. Dem Autor ist es recht gut gelungen, über diese virtuelle Welt zu sprechen, und welches Persönlichkeitsprofil die Follower abgeben. Das Meiste sei recht unsinnig, was andere über sich preisgeben, wie z.B. den verbrannten Kuchen einer Hausfrau zu posten. Auch dies konnte ich sehr gut nachspüren, wie belanglos viele Beiträge doch sind. Dabei stellt der Protagonist Schulz sich die Frage, weshalb man gewisse Kontakte nicht wieder entfreunden tut?

    Desweiteren habe ich es schon als recht gruselig erlebt, dass jede Spur, die die UserInnen im Internet hinterlassen, erfasst wird. Es gibt kein privates Profil mehr. Und alle sind gläsern. Von jedem wird eine Persönlichkeitsanalyse erstellt, in der festgehalten wird, mit welchen Themen sich die Person beschäftigt hat. Diese Persönlichkeitsanalyse gibt alles preis. Mit der ID-Nummer fängt sie an und es wird ein Aktivitätsprotokoll erstellt. Wie politisch jemand ist, mit welchen Themen sich dieser Jemand passiv und aktiv beschäftigt hat. Und nicht nur das. Es wird eine Statistik erstellt, zu wie viel Prozent die oder der User kriminell gefährdet ist. Auch über die Gesundheit und über die Anfälligkeit gewisser Erkrankungen gibt es Daten. Wie intelligent oder nicht intelligent jemand ist ... Das fand ich alles wirklich spannend, so dass ich mich selbst bei der Frage ertappt habe, welches Ergebnis mein PP aufwerfen würde? Es lief mir wirklich eiskalt den Rücken runter.

    Der Rest? Ich muss auch dazu sagen, dass ich mit Dystopien kaum Erfahrungen habe. Aber das ist nicht die Entschuldigung. Mir ist der Autor definitiv zu verkopft. Seine ganze assoziative Gedanken- und Ideenwelt war mir mit obiger Ausnahme dermaßen fremd, dass ich tatsächlich nicht mehr folgen wollte. Ruge ist Mathematiker und dieses Naturwissenschaftliche spiegelt sich in seinem Buch wider.

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  1. Ich folge dem Weg

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 25. Dez 2016 

    Fünf Jahre nach seinem Erfolg "In Zeiten des abnehmenden Lichts", das die Geschichte der Familie Umnitzer parallel zum Untergang der DDR erzählt, hat Eugen Ruge nun einen Roman vorgelegt, der in der Zukunft spielt - im September 2055.
    In 14 Kapiteln, die jeweils nur aus einem langen Satz bestehen, erzählt Ruge aus der personalen Perspektive Nio Schulz von dessem Verschwinden in einer medial überwachten Welt, was die Leser/innen mittels Ermittlungsprotokollen erfahren.

    Nio ist der Enkel Alexander Umnitzers, der im Mittelpunkt des vorherigen Romans steht und der im Verlauf dieses Romans als bekannter Schriftsteller stirbt, wobei er sich dieser neuen vernetzten, kommerzialisierten Welt verweigert - ähnlich wie sein Vater Kurt den veränderten politischen Verhältnissen im wiedervereinigten Deutschland kritisch gegenübergestanden hat.

    Inhalt

    Nio Schulz weilt in HTUA-China, das wie der Rest der Welt in kommerzielle Sektoren eingeteilt ist, um die neueste Geschäftsidee seines Konzern anzupreisen: true barefoot running. Er wacht in seinem Hotelzimmer auf und stellt sich die Frage, ob er sich tatsächlich in der Realität befinde,

    "besonders die unfarbenen Gardinen kamen Schulz auf einmal unecht vor, als gäbe es gar kein Fenster dahinter, schlimmer noch: als wären sie in Wirklichkeit gar nicht zu öffnen, Nachbildungen aus einem unbeweglichen Material, und dieser Eindruck wurde ihm so unangenehm, dass er das Licht gleich wieder ausschaltete, (...)" (S.8)

    Nio greift nach seiner Glass, eine Art Brille, die das Smartphone ersetzt und vielfältige Informationen liefert: Gesundheitsdaten, Posts, Nachrichten, Anrufe, Informationen zur Umgebung.
    Sie muss über den persönlichen Fingerprint aktiviert werden. Als die Aktivierung misslingt, spielt sich in Nios Kopf

    "das komplette Horrorszenario der Totalsperrung seines Accounts ab(...), und dabei ging es nicht nur, ja nicht einmal in erster Linie um die konkreten Konsequenzen, (...) sondern um den Account selbst, um alles was verlorenginge, und das waren nicht nur ein paar tausend E-Mails und Fotos und Seminarmitschnitte, nicht nur sein Kalender und seine Kontakte sondern es war ein hochkomplexes und persönliches System, alle Apps und Settings, vom Begrüßungsjingle bis zur Nachrichtenübersicht, alle Playlists, Profile, Filter, Favoriten, seine Links zu Lieblingsseiten oder zu Lieblingsclips oder zu Lieblingsirgendwas (...) (S.39)

    Die Glass entspricht seiner Identität - ohne diese hat er keine Ich. Nio selbst fällt auf, dass er, wenn er an vergangene Ereignisse wie einen Schulausflug oder einen Urlaub denkt, sich nur an die Fotos erinnern kann, aber nicht mehr an das Erlebte selbst.
    Erinnert er sich jedoch an die Zeit, die er aus seiner offiziellen Biographie gelöscht hat - er hat eine Zeitlang die Band "Anderdok" gehört, die angeblich "Hate-Texte" produzierten, kann er sich plötzlich wieder an die Liedtexte erinnern:

    "Ich bin jemand, der ich nicht bin
    ich gehe, aber ich weiß nicht, wohin,
    ich fühle, aber ich weiß nicht, was
    ich will lieber tot sein als DAS" (S.45)

    Nach dieser Vorausdeutung erfahren die Leser/innen, dass nach Nio gefahndet wird, da er verschwunden ist- Ruge streut "offizielle" Dokumente und Persönlichkeitsprofile von Nio und seinen sozialen Kontakten ein. Diese ermitteln aufgrund vielfältiger gesammelter Daten, wie Mobilität und Vernetzung einen Personen-Typus. Die totale Überwachung - selbst die Teile seiner Biographie, die Nio glaubt, gelöscht zu haben, sind den Behörden bekannt.

    Auch die aktuelle Flüchtlingskrise findet Einzug in den Roman, denn die europäischen Grünen stimmen der Erweiterung des Transit-Schutzwalls zu, worüber Schulz erleichtert ist,

    "denn seit irgendwelche Restwelt-Migranten, pardon, exzonale Asylbegehrende begonnen hatten, den Wall mit schwerem militärischem Gerät zu durchbrechen, war auch er insgeheim für die sogenannte technische Erweiterung gewesen" (S.55).

    Nio selbst scheint in einer Krise zu sein. Seine Chefin hält ihn für "negertief", so spricht sie "negativ" aus und hat offenkundig ein Verhältnis mit seinem Geschäftspartner "Jeff", der über jenen Killerinstinkt und das positive Denken verfügt, das Nio abgeht, der von ständigen Zweifeln geplagt wird. Er ist einer Selbsthilfegruppe für besonders maskulin denkende Männer, denn die Welt wird beherrscht von politischer Korrektheit - political correct, "kurz p.c. oder, wie es in Schulz´ Kopf klang: pisi" (S.28).
    So gibt es er/sie/trans und getrennte Fahrstühle für Männer und Frauen, statt zu sagen, sie habe ein "Sinti-und-Roma-Nase" müsste es eigentlich heißen "Nase der Sinti, der Roma, der Jenischen oder anderer ursprünglich zur Daueremigration gezwungenen Bevölkerungsgruppen Europas" (S.81).

    Seine "Freundin" Sabena arbeitet für eine Dessous-Firma und sitzt in Minneapolis am Flughafen fest. Sie kann sich vorstellen - nach einem entsprechenden Gentest - mit Nio ein Kind zu bekommen, dass sie selbst austrägt, in einer Welt der Leihmütter und Männern, die Kinder gebären, eine neuer Trend. Eine Situation, die Nio offenkundig überfordert.

    Es ist eine "schöne" , neue, aber gar nicht so unrealistisch erscheinende Welt, die Ruge vor uns ausbreitet und es gelingt ihm sehr überzeugend einen Eindruck zu vermitteln, wie sich ein Mensch unter der mulitmedialen Dauerberieselung fühlen muss:

    "jetzt klingelt ihm eine Werbung für rezeptfreie Male-Power-Pillen in den Ohren, wieso wird das nicht als Spam identifiziert, fragt sich Schulz, @g-24 meldet, dass die Präsidentin der Weltbank Maxi Merkel-Shapiro jetzt wieder Max heißt, und @Fem Fatal sendet eine ihrer typischen Botschaften an @dpa Aboriginies = Ureinwohner = rassistisch, intoniert der Sprachassistent ein bisschen zu heiter, vergeblich um eine Satzmelodie bemüht, während Schul den riesigen Bildschirm betrachtet, der offenbar zu einem SB-Restaurant namens McBaker gehört (...) (S.158)

    Sehr interessant ist das Genesis-Kapitel, in dem Ruge den Weg von der Entstehung des Universums bis hin zu Nio Schulz- mit detaillierten Angaben zu seinen Vorfahren, u.a. zu seinem Urgroßvater Kurt - schildert. In Kurzfassung, aber mit naturwissenschaftlichen und geschichtlichen Fakten, die untermauern sollen, wie erstaunlich es ist, dass Nio überhaupt existiert.

    Schulz versucht sich zunächst unbewusst dieser Welt zu entziehen, das 13.Kapitel gleicht einem apokalyptischen Szenario, wobei offen bleibt, ob das alles eben nicht nur ein (Alp-)Traum ist - ist Schulz nur ein fiktiver Enkel, wie es im Untertitel heißt - oder ob es ihm gelingen wird, in dieser total vernetzten, überwachten Welt einen eigenen Weg zu finden.

    Bewertung
    Der Roman ist eine echte Herausforderung beim Lesen, da man der Informationsflut, mit der Schulz konfrontiert wird, ausgeliefert ist. Hinzu kommen der innere Monolog Nios mit seinen teilweise sehr negativen Gedanken und Selbstzweifeln und die Tatsache, dass jedes Kapitel (mehrere Seiten) tatsächlich nur aus einem Satz besteht. Die Persönlichkeitsprotokolle sind mit Tabellen und Grafiken versehen, was den Lesefluss zusätzlich behindert.
    Gleichzeitig vermittelt die Sprache diese neue Welt perfekt und offenbart Ruges genaue Beobachtungsgabe und seine Fähigkeit exakt zu beschreiben - schließlich ist er diplomierter Mathematiker.
    Die Handlung ist bis auf die Protokolle und das Genesis-Kapitel vollständig auf Nio konzentriert, so dass zwischenmenschliche Interaktionen eher dürftig sind, wir ganz in die Gedankenwelt Nios und seiner "Glass" eintauchen - was auch teilweise eine Herausforderung ist.
    Andererseits scheint er teilweise aus dieser Zeit zu fallen, so trainiert er seinen Körper, statt Muskelimplantate zu verwenden. Er hat noch etwas Echtes. Sonst könnte er die Realität dieser Welt auch nicht anzweifeln. Aber ist er eine innerhalb des Romans reale Figur?
    Interessanterweise erfährt Nio im Zusammenhang mit der Meldung über den Tod seines Großvaters, dass dieser einen Roman mit dem Titel "Follower" geschrieben habe. Und heißt es nicht im Untertitel - fiktiver Enkel? Der Roman - nur ein Gedankenspiel Alexander Umnitzers, seine Dystopie?

    Für die dargestellte Welt spielt das jedoch keine Rolle - Ruge führt uns eine Realität vor Augen, wie sie in naher Zukunft möglich ist. Eine von Firmen beherrschte Welt, mit zerstörter Umwelt, so dass Klimabomben über dem entvölkerten Australien gezündet werden müssen. Einer Vernetzung und Informationsflut, die uns keinen Raum mehr lässt, zur Ruhe zu kommen. Selbst der Schlaf wird medikamentös eingeleitet, keine Natur nirgends. Ganz am Ende erinnert sich Nio an die vergangene Idylle zurück:

    "er kann schlafen, schlafen,
    Ferien,
    die Tauben schweigen,
    unten in der Küche klappert jemand mit dem Geschirr,
    jetzt riecht es nach frisch gemähtem Gras,
    und wenn man ganz still ist,
    wenn man die Luft anhält
    dann hört man das leise Zing-Zing von Großvaters Sense." (S.320)

    Ein Roman, der herausfordert, aber nachdenklich stimmt und eine mögliche Zukunft aufzeigt.

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AHA: Der Moment, der dein Leben verändert

Buchseite und Rezensionen zu 'AHA: Der Moment, der dein Leben verändert' von Kyle Idleman
NAN
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Inhaltsangabe zu "AHA: Der Moment, der dein Leben verändert"

Autor:
Format:Kindle Ausgabe
Seiten:208
Verlag:
EAN:
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Zwischen Furcht und Freiheit

Buchseite und Rezensionen zu 'Zwischen Furcht und Freiheit' von Tobias Künkler
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Zwischen Furcht und Freiheit"

Wie sieht christliche Erziehung heute aus? Welche Rituale werden gelebt? Wie versuchen Eltern, ihren Glauben weiterzugeben?

Die Autoren und ihr Team haben geforscht und fromme Eltern befragt. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in diesem faszinierenden Buch, das spannende Einblicke in die Erziehungsrealität gibt. Es geht um die Spannung, den Kindern einerseits Freiheit geben, sie aber andererseits zum Glauben führen zu wollen. Weitere Themen sind u.a. körperliche Strafe, Sexualerziehung, Geschlechterrollen und welche Bedeutung die Gemeinde hat. Die Autoren stellen ihre Forschungsergebnisse in einen größeren Kontext und bieten hilfreiche Denkanstöße.

Format:Kindle Edition
Seiten:248
EAN:
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Rezensionen zu "Zwischen Furcht und Freiheit"

  1. Buch zur Studie über christliche Erziehung

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 05. Mai 2017 

    Cover und Gestaltung:
    ------------------------------------
    Das Titelbild wirkt etwas Retro im 60er/70er Jahre Stil. Die Familie symbolisiert mit ihren unterschiedlichen Gesichtsausdrücken gut die unterschiedlichen Sichtweisen und die teilweise Ratlosigkeit der Erziehenden sehr gut. Der "Stempel" zeigt klar auf, dass das Buch die Erklärung zu einer Studie ist.
    Das Buch ist eine beidseitige Klappenbroschur, die Seiten stabil und farblich-glänzend bedruckt. Für ein Taschenbuch macht es einen hochwertigen Eindruck.

    Inhalt:
    ------------------------------------
    Die Autoren haben 2 Jahre geforscht und Eltern befragt, was die christliche Familie heutzutage ausmacht: Welche Werte vermittelt sie, welche Probleme stellen sich bei der Erziehung, welche Rituale werden gelebt und welche Unterschiede gibt es dabei zwischen den unterschiedlichen, christlichen Glaubensausprägungen. Dieses Buch bietet eine Erläuterung zu dieser Studie, die im Internet nachgelesen werden kann. Dazu werden Erläuterungen zu den einzelnen Statistiken, zu den hierzu erfolgten Datenerhebungen sowie den Schlussfolgerungen gemacht. Am Ende jeden Kapitels erfolgen Auszüge aus Interviews, durch die man wörtliche Eindrücke der befragten Eltern miterleben kann.

    Mein Eindruck:
    ------------------------------------
    Seit der Geburt meiner Tochter setze ich mich selbst oft mit der Frage auseinander, wie ich ihr am besten christliche Werte vermitteln kann. Oft habe ich das Gefühl, alleine auf verlorenen Posten zu stehen, das Gefühl, das anderen dies nicht so wichtig ist. Darum war ich sehr gespannt auf das Buch. Ich erhoffte mir, Tipps zur christlichen Erziehung zu bekommen und auch am Ende das Gefühl zu haben, dass andere ähnliche Probleme haben.

    Mir hat dabei sehr gut gefallen, wie umfassend dieses Thema beleuchtet wurde. Zu Beginn wurde auf die Datenerhebung eingegangen, später wurden die einzelnen Fragefelder der Studie betrachtetet. Es ging dabei um die eigene Glaubenserziehung, die Unterschiede zwischen den Generationen, die Einflüsse von anderen Seiten als den Eltern (Freunde, Kita, Schule, Gemeinde) und auch um die Unterschiede zwischen verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen. Die einzelnen Erläuterungen waren so gestaltet, dass man sie auch als Laie im Bereich Statistik gut nachvollziehen konnte. Die wichtigsten Sachen waren in Merkkästen hervorgehoben und die Grafiken anschaulich und verständlich.
    Interessant fand ich dabei die Unterschiede zwischen den christlichen Glaubensströmen, hier kamen für mich einige sehr spannende Differenzen zutage, mit denen ich nie so gerechnet hätte.
    Dennoch wiederholten sich viele Aussagen im Laufe des Buches auf gewisse Art und Weise immer wieder und mit Fortschreiten des Buches wurde das Lesen dadurch langweiliger. Am hilfreichsten waren für mich die Elterninterviews, die der Studie Praxisnähe gaben und das Ganze sprachlich auflockerten. Hiervon hätte ich mir mehr gewünscht.

    Bei der Untersuchung sind die Autoren auch auf unterschiedliche Erziehungsstile eingegangen. Es empfiehlt sich, vor der Lektüre den hierzu entwickelten Test im Internet zu machen, um herauszufinden, welchen Stil man selber (bewusst oder unbewusst) verfolgt und welche Eigenschaften diesem zugeordnet werden. Zumindest liest sich das Buch dann ganz anders. Hierbei fand ich einige Aspekte sehr interessant und auch erkennbare Tendenzen, dass bestimmte Gemeindearten bestimmte Erziehungsstile eher verfolgen. Gerade in diesem Teil empfand ich die Schlussfolgerungen der Autoren dennoch als sehr pauschalisierend und in eine Richtung gehend, mit der ich nicht immer meinungskonform ging.
    Im Ganzen gibt das Buch Hoffnung, die christliche Erziehung betreffend, man sollte den Ergebnissen trotzdem skeptisch gegenüberstehen. Insgesamt hätte ich mir noch mehr Interviews und dadurch Tipps bei der Umsetzung christlicher Werte in der Erziehung gewünscht.

    Fazit:
    ------------------------------------
    Interessanten Studie bezüglich christlicher Erziehung mit leider etwas voreingenommenen Ergebnissen; mehr Interviews wären schön gewesen

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Ich bleib an deiner Seite

Buchseite und Rezensionen zu 'Ich bleib an deiner Seite' von Larissa & Ian Murphy
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Ich bleib an deiner Seite"

Larissa und Ian waren ein ganz normales junges Paar, das vorhatte, bald zu heiraten. Sie träumten davon, eine Familie zu gründen und gemeinsam alt zu werden. Doch als Ian einen schweren Autounfall hatte, eine massive Gehirnverletzung erlitt und eine Mehrfachbehinderung davontrug, änderte sich alles. Beide ahnten nicht, was Liebe alles aushalten kann. In diesem Buch erzählen sie ihre Geschichte.

Format:Broschiert
Seiten:256
Verlag: Gerth Medien
EAN:9783957340580
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Rezensionen zu "Ich bleib an deiner Seite"

  1. Sehr emotionales Buch

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 24. Sep 2015 

    Klappentext
    Larissa und Ian waren ein ganz normales junges Paar, das vorhatte, bald zu heiraten. Sie träumten davon, eine Familie zu gründen und gemeinsam alt zu werden. Doch als Ian einen schweren Autounfall hatte, eine massive Gehirnverletzung erlitt und eine Mehrfachbehinderung davontrug, änderte sich alles. Beide ahnten nicht, was Liebe alles aushalten kann. In diesem Buch erzählen sie ihre Geschichte

    Die Autoren
    Ian und Larissa Murphy sind seit 2010 verheiratet und wohnen in Pennsylvania. Sie leben und lachen zusammen, während sie mit den Herausforderungen eines Lebens umgehen lernen, das von Schmerz und Einschränkungen, aber auch von großer Liebe geprägt ist.
    www.ianandlarissa.com

    Meine Meinung

    Story
    Dieses wunderbare und emotionale Buch hat mich sehr berührt. Die reale Geschichte von Ian und Larissa ist von Liebe zueinander und der Liebe zu Gott geprägt. Ian ist eine starke Persönlichkeit. Er kämpft sich über Jahre wieder ins Leben, ist aber von einem normalen Leben noch weit entfernt. Trotzdem bewundere ich seine Kraft und Willensstärke. Der Glaube an Gott, an Larissa und an seine Familie gibt ihm die Kraft immer weiter zu machen.

    Der Unfall hat Ian zu einem lebenslangen Pflegefall gemacht. Ewig liegt er im Wachkoma und kämpft sich mit Mühe wieder an die Oberfläche. Dabei ist der Zusammenhalt seiner Familie, die Unterstüzung von Larissa und der Glaube an Gott, ausschlaggebend. Die komplette Familie verbringt immer wieder glückliche Zeiten in ihrem Haus am See und Larissa ist völlig in die Familie integriert und wird wie eine eigene Tochter aufgenommen.

    Ich bewundere die Stärke von Larissa. Sie gibt alles und noch viel mehr, um den alten Ian Stück für Stück, wieder ins Leben zu holen.
    Doch auch wenn Larissa nach außen hin immer stark zu sein scheint, hat sie auch die Tage an denen sie sich fragt, ob das ganze überhaupt Sinn macht und ob sie Ian immer noch heiraten will, obwohl sie weiß, dass es nie einen normalen Alltag geben wird.

    Bei all diesen schrecklichen Hürden, die Ian, Larissa und Ians Familie überwinden müssen, ist eines immer vorhanden, der Glaube an Gott und das alle nach Gottes Wille geschieht. Man könnte sogar soweit gehen und sagen, das ihr Glaube, durch den Unfall, noch viel stärker geworden ist.

    Schreibstil
    Das Buch ist leicht zu lesen. Es wird meistens aus Larissas Sicht geschildert. Was mich jedoch etwas gestört hat war das hin und her in der Zeit. Mal handelt es vor, dann wieder nach dem Unfall, dann vor der Hochzeit und danach, was ich ein wenig verwirrend fand. Ansonsten ist das Buch wirklich sehr emotional und lässt den Leser Höhen und Tiefen miterleben.

    Mein Fazit

    Ein sehr emotionales Buch, in dem die Liebe und der Glaube an Gott eine sehr große Rolle spielen. Ein Buch was bewegt und zum Nachdenken anregt.
    Ich vergebe hier volle vier von fünf Sternen

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