Michelangelo (Allgemeines Programm - Sachbuch)

Buchseite und Rezensionen zu 'Michelangelo (Allgemeines Programm - Sachbuch)' von  Horst Bredekamp
NAN
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Inhaltsangabe zu "Michelangelo (Allgemeines Programm - Sachbuch)"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:816
Verlag:
EAN:9783803137074

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Von Gutsbesitzern und Schlossgeschichten

Buchseite und Rezensionen zu 'Von Gutsbesitzern und Schlossgeschichten' von  Alexander Rudolph
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Von Gutsbesitzern und Schlossgeschichten"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:208
EAN:9783356020793

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Rezensionen zu "Von Gutsbesitzern und Schlossgeschichten"

  1. Nur zu empfehlen!

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 20. Aug 2021 

    Klappentext:

    „Schlösser und Gutsanlagen - in keinem Bundesland befinden sich so viele wie in Mecklenburg-Vorpommern. Zahlreiche konnten in den vergangenen Jahren restauriert werden, wurden zu Hotels ausgebaut, zu kulturellen Zentren, zu Restaurants, zu Wohnsitzen, zu Festspielstätten. In seinem grandiosen Bildband stellt Alexander Rudolph 20 der schönsten Anlagen vor. Beeindruckende Bauwerke die aber nur aufgrund des Engagements ihrer Eigentümer erhalten werden konnten. Das Buch widmet sich deshalb nicht nur ausführlich der Architektur, sondern auch den Menschen, die Herrenhäuser gerettet haben, Schlösser wieder zum Leben erweckten, die Geld und einen Großteil ihrer Zeit in die Bewahrung kulturellen Erbes stecken. So wird nicht nur die bewegte Geschichte der Bauwerke nachvollziehbar, vielmehr erfährt man von oft bewegenden Geschichten ihrer Besitzerinnen und Besitzer. Deren Optimismus Lust macht, die vorgestellten Anlagen zu besuchen. Natürlich mit dem Buch von Alexander Rudolph im Reisegepäck.“

    Die Mecklenburger Schloss- und Gutsanlagen-Kultur ist schon eine ganz besondere. Auf Grund einer TV-Reportage bin ich auf dieses Buch gestoßen aufmerksam gemacht worden, indem der Autor und seine Arbeit uns näher gebracht wurde, zudem wurden alle seine „Models“ den Zuschauern näher vorgestellt und immer dezent auf das Buch hingewiesen. Da mich die Sendung beeindruckt hat, war dieses Buch ein Muss und ich wurde nicht enttäuscht!

    Um was es geht, ist klar: Schlossanlagen sowie Gutshäuser und deren Grundstücke und eben auch um deren Besitzer und die aktuelle Nutzung der Anlagen. Hier tun sich herrlich erstaunliche Dinge auf und es zeigen sich liebe Besitzer. Nun aber zum Buch:

    Haptik und Optik entsprechen eher einem Coffetable-Book und bieten dem Inhalt somit auch die richtige Aufmachung. Die Bilder sind brilliant und gehen teilweise extrem in die Tiefe. Fotograf und Autor Alexander Rudolph hat ein sehr feines Gespür, welches bereits im TV sehr sichtbar wurde. Hier aber nun seine Arbeit in aller Ruhe studieren zu können ist ein echtes Fest für alle Liebhaber großer Häuser und Grundstücke. Die Seitenstruktur hat ebenfalls eine sehr angenehme Stärke und einen minimalen Glanz, der Text und Bild in Einklang miteinander verbindet.

    Alles in allem ein sehr gelungenes Buch mit besondern „Models“. Ich vergebe 5 von 5 Sterne und spreche eine absolute Lese- und Staun-Empfehlung aus!

 

Die Eloquenz der Sardine

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Eloquenz der Sardine' von Bill François
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Eloquenz der Sardine"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:234
Verlag: Beck C. H.
EAN:9783406766909

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Rezensionen zu "Die Eloquenz der Sardine"

  1. Was für win tolles Buch!

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 11. Mai 2021 

    Klappentext:

    „«Die einzigen Tiere, denen ich auf gar keinen Fall begegnen wollte, waren Fische.» Eine Sardine, strahlend und zerbrechlich, befreite Bill François einst als Kind von seiner Angst vor den Fischen und dem offenen Meer. «Sie bat mich, sie zu begleiten, und hob an, mir ihre Geschichte zu erzählen.» Seither ist er nie wieder vollständig auf festen Boden zurückgekehrt. Seither lauscht er den Wundergeschichten der blauen Welt, die er uns in seinem betörenden Buch weitergibt.

    Die Meeresbewohner sind keineswegs stumm. Ihre Sprache ist im Gegenteil so vielfältig wie unsere Sinne. Bill François lässt uns die unterseeischen Klänge hören,wo sich das Echo der Eisberge mit den Gesängen der Wale und dem Chor der Fische mischt. Er lehrt uns die Sprache der Farben und Düfte unter Wasser und erzählt vom Atlantischen Lachs, der noch in den Gewässern Grönlands den bretonischen Bach riecht, in dem er geboren wurde. Mit einer Gang von Streetfishern steigt er in den Bauch von Paris hinab, um dessen aquatische Bewohner zu treffen. Ein begnadeter Erzähler, lässt uns Bill François am gesellschaftlichen Leben der Meereswesen teilhaben, berichtet von der Kindheit der Fische, von der Fähigkeit der Buckelwale, ihr Wissen weiterzugeben, und vom Geschlechtswechsel bei den Meerjunkern. Während die Meereswelt durch den Menschen zahllosen Gefahren ausgesetzt ist, vermittelt er uns das Glück, das ein freundschaftlicher Austausch mit ihr uns finden lässt.“

    Es gibt Bücher, die fesseln einen allein schon vom Titel her und dieses Buch hier, gehört zu dieser Sparte. Autor Bill François nimmt uns hier auf eine ganz persönliche Reise mit und man hat irgendwann das Gefühl, man liest ein Märchen, eine fikitive Geschichte, aber nein, hier geht es wirklich um die reale Welt unter Wasser und deren Bewohner. Wir erfahren hier so viel, das einem der Mund offen stehen bleibt vor lauter Begeisterung und Staunen. Es ist eigentlich nicht zu glauben, was Bill François uns hier näher bringen will. Seine Wortwahl strotz nur so vor Lyrik und Philosophie. Sein Ausdruck ist gewaltig sanft, ruhig und unter Wasser verdammt gut wahrnehmbar. Diese Hommage wirkt wie ein Liebesbrief, eine Erklärung und sogar wie eine Art Mahnung, denn wenn wir uns Menschen nicht bald eines besseren belehren, verschwindet die Eloquenz der Sardine und noch so viel mehr. Auch wenn wir Menschen alles und vieles so als selbstverständlich ansehen, ist es dies keineswegs, auch nicht das Leben unter Wasser.

    Dieses Schauspiel hier war grandios gut geschrieben und ist etwas ganz besonderes: 5 von 5 Sterne, aber eigentlich wären hier noch mehr drin, wenn es sie gäbe...

 

Die Gabe der Zeichnerin: Historischer Roman

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Gabe der Zeichnerin: Historischer Roman' von Martina Kempff
NAN
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Inhaltsangabe zu "Die Gabe der Zeichnerin: Historischer Roman"

Format:Kindle Ausgabe
Seiten:433
Verlag:
EAN:

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Die Beute der Pflanzenjäger

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Beute der Pflanzenjäger' von Renate Hücking
NAN
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Inhaltsangabe zu "Die Beute der Pflanzenjäger"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:258
Verlag: Piper
EAN:9783492051972

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Die Welt ohne uns

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Welt ohne uns' von Alan Weisman
NAN
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Inhaltsangabe zu "Die Welt ohne uns"

ISBN: 9783492253055 - Paperback Ausgabe guter Zustand - Erscheinungsjahr 2009 - Taschenbuch mit 380 Seiten - Index: 158 0.0

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:400
EAN:9783492253055

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Die Natur und ihr Recht

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Natur und ihr Recht' von David Boyd Übersetzer: Karoline Zawistowska
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Natur und ihr Recht"

Sie ist klug, sensibel, erfinderisch und genügt sich selbst
Gebundenes Buch
In der Natur, zu Lande und zu Wasser, existieren Geschöpfe, die uns Menschen in vielerlei Hinsicht das Wasser reichen können. Im Gegensatz zum Menschen wandeln sie das Klima nicht, verursachen in der Folge weder Tsunamis noch Dürreperioden.Keines dieser Mitgeschöpfe behauptet, die Erde oder auch nur einen Teil davon zu besitzen. Der bedingungslose Besitzanspruch, wie ihn moderne Gesellschaften kennen und durchsetzen, führt zum Ungleichgewicht - ja zur ökologischen Ungerechtigkeit. Ein Plädoyer für einen gerechten Umgang mit der Natur.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:272
Verlag: Ecowin
EAN:9783711001719

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Rezensionen zu "Die Natur und ihr Recht"

  1. »Die Erde gehört NICHT den Menschen!«

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 30. Jan 2019 

    Leider verhält sich der Großteil der Menschheit genau so, als würde die Erde nur ein Verbrauchs- oder Gebrauchsgut sein. – Was mich persönlich mehr und mehr erschreckt!
    Es bricht mir das Herz, wenn ich die negativen Entwicklungen mitbekomme, die beispielsweise die Fluss- und Meer- bzw. Grundwasserverschmutzung, die Überfischung, die Luftverschmutzung, die Rodung von Regenwald/Rodung anderer Wälder oder das unendliche Tierleid/Tiermord betreffen. Man fühlt sich als einzelner Mensch diesen Entwicklungen gegenüber teilweise so machtlos. Ich bin manchmal richtig wütend und enttäuscht, wenn ich an das übertriebene Konsumverhalten mancher Menschen denke. Warum? - Nur um die Wirtschaft anzukurbeln/zu stärken? Oder weil wir dermaßen egoistische und rücksichtslose Wesen sind? Dass unser Konsumverhalten nicht nur positive Auswirkungen hat, ist vielen Menschen leider nicht bewusst. Es muss immer NOCH MEHR und NOCH GRÖßER sein: noch mehr Kleidung, einen neuen größeren Fernseher, noch ein aktuelleres Handy, ein noch größeres, neueres Auto, noch mehr billiges Essen im Kühlschrank (das dann verschimmelt, weil es nicht gegessen wird), noch mehr Güter und Krimskrams, das kein Mensch wirklich braucht und irgendwann im Müll landet ...

    ~ »Die stetige Anhäufung materieller Güter als Indiz für Entwicklung und Fortschritt: ein Weg, der nur zur Selbstzerstörung der Menschheit führen kann.« ~ (Rafael Correa)
    (S. 199)

    Ich war hocherfreut, als ich vom Verlag das Angebot bekommen habe, dieses Buch zu lesen und zu rezensieren. Das ist nämlich genau das Thema, das mich zur Zeit unter anderem brennend interessiert und mich mehr denn je beschäftigt: Nachhaltigkeit und die menschliche Zukunft hier auf diesem Planeten. Wir haben nämlich nur diese eine Erde und wenn die ausgebeutet und verbraucht wird, weil wir nicht fähig sind, nachhaltiger zu leben, dann betrifft uns das alle schon sehr bald/spätestens in ein paar Jahrzehnten. Die Ärmeren werden es eher zu spüren bekommen, die sehr Reichen werden wahrscheinlich erst später etwas davon wahrnehmen.
    Ein Buch, dessen Inhalt sich mit den Rechten von Tieren und der Natur auseinandersetzt, ist also genau das, was in meinen Augen langsam echt mal Aufmerksamkeit bekommen sollte.

    ~ Menschliches Leben ist nur in Solidarität mit der Natur möglich. ~
    (S. 121)

    So viele wunderbare Zitate habe ich in diesem Buch gefunden. Leider aber nur am Anfang und eher zum Ende hin konnte mich der Inhalt wirklich fesseln. Mir hat zwar SEHR gefallen, wie der Autor seine Gründe der Inspiration für dieses Buch preisgegeben und er all die wunderbaren Eigenschaften von diversen Tierarten beschrieben hat, die mich immer wieder einerseits mit großem Respekt erfüllt und andererseits – im Hinterkopf habend, wie schlecht man mit besagten Tieren teilweise umgeht/sie ausbeutet – auch traurig gemacht haben.
    Der Mittelteil des Buches war nicht uninteressant, das nicht. Nur etwas langatmig und mühsam zu lesen, würde ich sagen. Man merkt hier einfach ganz deutlich, dass der Autor David Boyd ein Professor der Rechtswissenschaften ist und dies in seinem Text leidenschaftlich ausgelebt hat. Mir persönlich war das, als Mensch, der von Recht nicht so viel Ahnung hat und mit Gesetzestexten deshalb herzlich wenig am Hut hat, etwas zu viel. Ich konnte nicht viel damit anfangen und habe mich dann manchmal gefragt, wann das Kapitel endlich vorbei ist und wieder was Spannenderes kommt. Ich habe mich mehrmals bei dem Gedanken ertappt, dass ich hoffe, dass nun endlich das nächste Kapitel eines ist, das wieder mehr so in der Art geschrieben ist, wie es am Anfang des Buches der Fall war. Leider habe ich vergeblich gehofft. Es geht im Mittelteil des Buches also vor allem darum, was rechtlich bisher in Sachen Naturschutz und Tierrechte (in den verschiedensten Ländern) erreicht wurde. Es geht um ausführliche Berichte über Gerichtsverhandlungen, um Niederlagen und Erfolge, um Erreichtes. Manches empfand ich als interessant und lesenswert, manches wird dafür umso trockener und langatmiger beschrieben.

    ~ Die Rechte der Natur anzuerkennen bedeutet nicht, alle menschlichen Aktivitäten zu beenden, sondern diejenigen zu verbieten oder zu verändern, die Tieren Leid zufügen, das Überleben von Arten bedrohen oder die Ökosysteme, von denen alles Leben auf der Erde abhängt, schädigen. ~
    (S. 251/252)

    Ich will an dieser Stelle das Buch nicht nicht empfehlen, dafür finde ich die Thematik einfach zu wichtig und außerdem hat mir der Anfang und das Ende ja äußerst gut gefallen. Man hätte den Mittelteil nur ein wenig weniger juristisch verfassen können, dann würde er wahrscheinlich auch bei mehr Normalos (mehr) Anklang finden. Auch, wenn ich mich jetzt für "nur" drei Sterne entschieden habe, allein schon für den Anfang und den Schluss empfinde ich das Buch als sehr lesenswert!

 

Aufstieg und Fall der Dinosaurier

Buchseite und Rezensionen zu 'Aufstieg und Fall der Dinosaurier' von Steve Brusatte
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Aufstieg und Fall der Dinosaurier"

Eine neue Geschichte der Urzeitgiganten
Gebundenes Buch
"Die ultimative Dinosaurier-Biografie" SCIENTIFIC AMERICAN

Noch immer haftet den Dinosauriern das Image der schwerfälligen, primitiven Monster an, die zu groß waren, um zu überleben. Doch bevor sie von der Erdoberfläche verschwanden, beherrschten die faszinierenden Giganten über 150 Millionen Jahre lang unseren Planeten. Modernste Technologien und spektakuläre Funde erlauben nun neue Einblicke in ihre Erfolgsgeschichte.

Steve Brusatte, einer der führenden Paläontologen der Welt, führt uns anschaulich durch das untergegangene Reich der Dinosaurier. Lebendig erzählt er ihre Geschichte von den ersten Rieseneidechsen bis zum Aussterben. Dabei gibt er spannende Einblicke in seine Forschung und berichtet von spektakulären Ausgrabungen, etwa von Fleischfressern, die sogar größer waren als der Tyrannosaurus rex.

neue Erkenntnisse über eine verlorene Welt
von einem der renommiertesten Paläontologen der Welt
reich bebildert und illustriert

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:416
Verlag: Piper
EAN:9783492058100

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Rezensionen zu "Aufstieg und Fall der Dinosaurier"

  1. Nicht ganz, was ich erwartet hatte, aber dennoch spannend.

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 05. Nov 2018 

    Was habe ich denn eigentlich erwartet? Ein neutrales Sachbuch mit vielen Bildern und Tafeln. Beide Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Abwesenheit von Bildern und Tafeln wiegt dabei aber nicht so schlimm. Ich hätte mir zwischendurch schon ein paar Stammbäume zwecks Übersicht und ein paar Abbildungen zwecks Vorstellung gewünscht, aber der Text ist selbst sehr gut, sehr klar, weshalb es nicht wirklich dramatisch ist.
    Nein, mich hat mehr gestört, dass der Autor (Jahrgang 1984) hier in diesem Buch ständig seine Memoiren hat einfließen lassen. Ich lese allgemein nicht gerne Memoiren von Menschen, die jünger als 60 sind, denn die haben meistens noch nicht viel erlebt und auch nicht die Reife, Lehren aus ihren Erlebnissen zu ziehen, da sie sie eben nicht mit genügend Abstand betrachten. Aber zusätzlich wirkt es in diesem Buch – was vermutlich einfach die amerikanische Art ist – sehr stark wie Selbstbeweihräucherung. „Schaut her, was ich für coole Sachen gemacht habe, wo ich überall war, wen ich alles kenne!“, schreit uns der Autor regelrecht entgegen. Aber diese Passagen kann man zum Glück überspringen und rasch zum wesentlichen Teil gelangen, denn eigentlich wird hier das Zeitalter der Dinosaurier, ihre Entstehung, Evolution und ihr Untergang sehr gut dargestellt.
    Ich bin diesem Buch schon dankbar, denn ich habe sehr viele neue Informationen erhalten und gelernt, dass viel von meinem Schul-Dinosaurier-Wissen einfach falsch ist. Ich habe es ein bisschen schade gefunden, dass der Fokus auf den bekannten Dinosauriern lag, zwei Kapitel etwa nur über den T. Rex, aber das Buch soll ja auch die Massen ansprechen und nicht irgendwelche Leute mit Nischen-Interesse, also passt das schon. Außerdem ist der zentrale Gedanke des Buches einen Überblick über die Ära der Dinosaurier zu geben und das gelingt super.
    Was mir auch gut gefällt, sind die eingestreuten forschungsgeschichtlichen Anekdoten, denn die helfen zu verstehen, weshalb wir heute wissen, was wir wissen.
    Fazit: Trotz einiger Mängel sehr zu empfehlen.

 

Im Bann des Ozeans

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Bann des Ozeans' von Robert Hofrichter
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Im Bann des Ozeans"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:240
EAN:9783579086781

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Rezensionen zu "Im Bann des Ozeans"

  1. So begeistert man Leser richtig für ein Thema.

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jul 2018 

    In diesem Buch erfahren wir alles über das Meer, das man wissen muss. Die geologische Geschichte, die biologische Vielfalt und nicht zuletzt die Bedeutung für den Planeten, für das Klima und alles Leben. Der Autor schreibt dabei mit solch einer Leidenschaft, dass man als Leser nicht umhin kommt, eine Liebe fürs Meer zu entwickeln, insofern man die nicht schon lange hatte. Besonders aber gefällt mir das Buch, weil es sehr viele neue Informationen bietet und mit falschen Vorstellungen aufräumt. Ich habe jetzt zwar keine Angst mehr vor Haien, aber aufgrund des Giftkapitels bin ich ab jetzt extrem vorsichtig, wenn ich ins Meer gehe.
    Das Buch fasziniert nicht nur, es gibt einem auch zu überlegen. Wenn man etwa in Mikrorganismen am tiefsten Punkt der Erde noch Spuren von Pestiziden findet, dann läuft irgendetwas falsch. Und in diesem Sinne hier nochmal die Botschaft des Buches: „Tun Sie mehr, als sie müssen, so vermeiden Sie später ein schlechtes Gewissen!“
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

 

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