Die Beute der Pflanzenjäger: Von Europa bis ans südliche Ende der Welt

 

Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde' von Alan Weisman
NAN
(0 Bewertungen)

ISBN: 9783492253055 - Paperback Ausgabe guter Zustand - Erscheinungsjahr 2009 - Taschenbuch mit 380 Seiten - Index: 158 0.0

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:400
EAN:9783492253055
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Die Natur und ihr Recht

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Natur und ihr Recht' von David Boyd Übersetzer: Karoline Zawistowska
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Sie ist klug, sensibel, erfinderisch und genügt sich selbst
Gebundenes Buch
In der Natur, zu Lande und zu Wasser, existieren Geschöpfe, die uns Menschen in vielerlei Hinsicht das Wasser reichen können. Im Gegensatz zum Menschen wandeln sie das Klima nicht, verursachen in der Folge weder Tsunamis noch Dürreperioden.Keines dieser Mitgeschöpfe behauptet, die Erde oder auch nur einen Teil davon zu besitzen. Der bedingungslose Besitzanspruch, wie ihn moderne Gesellschaften kennen und durchsetzen, führt zum Ungleichgewicht - ja zur ökologischen Ungerechtigkeit. Ein Plädoyer für einen gerechten Umgang mit der Natur.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:272
Verlag: Ecowin
EAN:9783711001719
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Rezensionen zu "Die Natur und ihr Recht"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 30. Jan 2019 

    »Die Erde gehört NICHT den Menschen!«

    Leider verhält sich der Großteil der Menschheit genau so, als würde die Erde nur ein Verbrauchs- oder Gebrauchsgut sein. – Was mich persönlich mehr und mehr erschreckt!
    Es bricht mir das Herz, wenn ich die negativen Entwicklungen mitbekomme, die beispielsweise die Fluss- und Meer- bzw. Grundwasserverschmutzung, die Überfischung, die Luftverschmutzung, die Rodung von Regenwald/Rodung anderer Wälder oder das unendliche Tierleid/Tiermord betreffen. Man fühlt sich als einzelner Mensch diesen Entwicklungen gegenüber teilweise so machtlos. Ich bin manchmal richtig wütend und enttäuscht, wenn ich an das übertriebene Konsumverhalten mancher Menschen denke. Warum? - Nur um die Wirtschaft anzukurbeln/zu stärken? Oder weil wir dermaßen egoistische und rücksichtslose Wesen sind? Dass unser Konsumverhalten nicht nur positive Auswirkungen hat, ist vielen Menschen leider nicht bewusst. Es muss immer NOCH MEHR und NOCH GRÖßER sein: noch mehr Kleidung, einen neuen größeren Fernseher, noch ein aktuelleres Handy, ein noch größeres, neueres Auto, noch mehr billiges Essen im Kühlschrank (das dann verschimmelt, weil es nicht gegessen wird), noch mehr Güter und Krimskrams, das kein Mensch wirklich braucht und irgendwann im Müll landet ...

    ~ »Die stetige Anhäufung materieller Güter als Indiz für Entwicklung und Fortschritt: ein Weg, der nur zur Selbstzerstörung der Menschheit führen kann.« ~ (Rafael Correa)
    (S. 199)

    Ich war hocherfreut, als ich vom Verlag das Angebot bekommen habe, dieses Buch zu lesen und zu rezensieren. Das ist nämlich genau das Thema, das mich zur Zeit unter anderem brennend interessiert und mich mehr denn je beschäftigt: Nachhaltigkeit und die menschliche Zukunft hier auf diesem Planeten. Wir haben nämlich nur diese eine Erde und wenn die ausgebeutet und verbraucht wird, weil wir nicht fähig sind, nachhaltiger zu leben, dann betrifft uns das alle schon sehr bald/spätestens in ein paar Jahrzehnten. Die Ärmeren werden es eher zu spüren bekommen, die sehr Reichen werden wahrscheinlich erst später etwas davon wahrnehmen.
    Ein Buch, dessen Inhalt sich mit den Rechten von Tieren und der Natur auseinandersetzt, ist also genau das, was in meinen Augen langsam echt mal Aufmerksamkeit bekommen sollte.

    ~ Menschliches Leben ist nur in Solidarität mit der Natur möglich. ~
    (S. 121)

    So viele wunderbare Zitate habe ich in diesem Buch gefunden. Leider aber nur am Anfang und eher zum Ende hin konnte mich der Inhalt wirklich fesseln. Mir hat zwar SEHR gefallen, wie der Autor seine Gründe der Inspiration für dieses Buch preisgegeben und er all die wunderbaren Eigenschaften von diversen Tierarten beschrieben hat, die mich immer wieder einerseits mit großem Respekt erfüllt und andererseits – im Hinterkopf habend, wie schlecht man mit besagten Tieren teilweise umgeht/sie ausbeutet – auch traurig gemacht haben.
    Der Mittelteil des Buches war nicht uninteressant, das nicht. Nur etwas langatmig und mühsam zu lesen, würde ich sagen. Man merkt hier einfach ganz deutlich, dass der Autor David Boyd ein Professor der Rechtswissenschaften ist und dies in seinem Text leidenschaftlich ausgelebt hat. Mir persönlich war das, als Mensch, der von Recht nicht so viel Ahnung hat und mit Gesetzestexten deshalb herzlich wenig am Hut hat, etwas zu viel. Ich konnte nicht viel damit anfangen und habe mich dann manchmal gefragt, wann das Kapitel endlich vorbei ist und wieder was Spannenderes kommt. Ich habe mich mehrmals bei dem Gedanken ertappt, dass ich hoffe, dass nun endlich das nächste Kapitel eines ist, das wieder mehr so in der Art geschrieben ist, wie es am Anfang des Buches der Fall war. Leider habe ich vergeblich gehofft. Es geht im Mittelteil des Buches also vor allem darum, was rechtlich bisher in Sachen Naturschutz und Tierrechte (in den verschiedensten Ländern) erreicht wurde. Es geht um ausführliche Berichte über Gerichtsverhandlungen, um Niederlagen und Erfolge, um Erreichtes. Manches empfand ich als interessant und lesenswert, manches wird dafür umso trockener und langatmiger beschrieben.

    ~ Die Rechte der Natur anzuerkennen bedeutet nicht, alle menschlichen Aktivitäten zu beenden, sondern diejenigen zu verbieten oder zu verändern, die Tieren Leid zufügen, das Überleben von Arten bedrohen oder die Ökosysteme, von denen alles Leben auf der Erde abhängt, schädigen. ~
    (S. 251/252)

    Ich will an dieser Stelle das Buch nicht nicht empfehlen, dafür finde ich die Thematik einfach zu wichtig und außerdem hat mir der Anfang und das Ende ja äußerst gut gefallen. Man hätte den Mittelteil nur ein wenig weniger juristisch verfassen können, dann würde er wahrscheinlich auch bei mehr Normalos (mehr) Anklang finden. Auch, wenn ich mich jetzt für "nur" drei Sterne entschieden habe, allein schon für den Anfang und den Schluss empfinde ich das Buch als sehr lesenswert!

 

Aufstieg und Fall der Dinosaurier

Buchseite und Rezensionen zu 'Aufstieg und Fall der Dinosaurier' von Steve Brusatte
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Eine neue Geschichte der Urzeitgiganten
Gebundenes Buch
"Die ultimative Dinosaurier-Biografie" SCIENTIFIC AMERICAN

Noch immer haftet den Dinosauriern das Image der schwerfälligen, primitiven Monster an, die zu groß waren, um zu überleben. Doch bevor sie von der Erdoberfläche verschwanden, beherrschten die faszinierenden Giganten über 150 Millionen Jahre lang unseren Planeten. Modernste Technologien und spektakuläre Funde erlauben nun neue Einblicke in ihre Erfolgsgeschichte.

Steve Brusatte, einer der führenden Paläontologen der Welt, führt uns anschaulich durch das untergegangene Reich der Dinosaurier. Lebendig erzählt er ihre Geschichte von den ersten Rieseneidechsen bis zum Aussterben. Dabei gibt er spannende Einblicke in seine Forschung und berichtet von spektakulären Ausgrabungen, etwa von Fleischfressern, die sogar größer waren als der Tyrannosaurus rex.

neue Erkenntnisse über eine verlorene Welt
von einem der renommiertesten Paläontologen der Welt
reich bebildert und illustriert

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:416
Verlag: Piper
EAN:9783492058100
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Rezensionen zu "Aufstieg und Fall der Dinosaurier"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 05. Nov 2018 

    Nicht ganz, was ich erwartet hatte, aber dennoch spannend.

    Was habe ich denn eigentlich erwartet? Ein neutrales Sachbuch mit vielen Bildern und Tafeln. Beide Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Abwesenheit von Bildern und Tafeln wiegt dabei aber nicht so schlimm. Ich hätte mir zwischendurch schon ein paar Stammbäume zwecks Übersicht und ein paar Abbildungen zwecks Vorstellung gewünscht, aber der Text ist selbst sehr gut, sehr klar, weshalb es nicht wirklich dramatisch ist.
    Nein, mich hat mehr gestört, dass der Autor (Jahrgang 1984) hier in diesem Buch ständig seine Memoiren hat einfließen lassen. Ich lese allgemein nicht gerne Memoiren von Menschen, die jünger als 60 sind, denn die haben meistens noch nicht viel erlebt und auch nicht die Reife, Lehren aus ihren Erlebnissen zu ziehen, da sie sie eben nicht mit genügend Abstand betrachten. Aber zusätzlich wirkt es in diesem Buch – was vermutlich einfach die amerikanische Art ist – sehr stark wie Selbstbeweihräucherung. „Schaut her, was ich für coole Sachen gemacht habe, wo ich überall war, wen ich alles kenne!“, schreit uns der Autor regelrecht entgegen. Aber diese Passagen kann man zum Glück überspringen und rasch zum wesentlichen Teil gelangen, denn eigentlich wird hier das Zeitalter der Dinosaurier, ihre Entstehung, Evolution und ihr Untergang sehr gut dargestellt.
    Ich bin diesem Buch schon dankbar, denn ich habe sehr viele neue Informationen erhalten und gelernt, dass viel von meinem Schul-Dinosaurier-Wissen einfach falsch ist. Ich habe es ein bisschen schade gefunden, dass der Fokus auf den bekannten Dinosauriern lag, zwei Kapitel etwa nur über den T. Rex, aber das Buch soll ja auch die Massen ansprechen und nicht irgendwelche Leute mit Nischen-Interesse, also passt das schon. Außerdem ist der zentrale Gedanke des Buches einen Überblick über die Ära der Dinosaurier zu geben und das gelingt super.
    Was mir auch gut gefällt, sind die eingestreuten forschungsgeschichtlichen Anekdoten, denn die helfen zu verstehen, weshalb wir heute wissen, was wir wissen.
    Fazit: Trotz einiger Mängel sehr zu empfehlen.

 

Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe

Rezensionen zu "Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jul 2018 

    So begeistert man Leser richtig für ein Thema.

    In diesem Buch erfahren wir alles über das Meer, das man wissen muss. Die geologische Geschichte, die biologische Vielfalt und nicht zuletzt die Bedeutung für den Planeten, für das Klima und alles Leben. Der Autor schreibt dabei mit solch einer Leidenschaft, dass man als Leser nicht umhin kommt, eine Liebe fürs Meer zu entwickeln, insofern man die nicht schon lange hatte. Besonders aber gefällt mir das Buch, weil es sehr viele neue Informationen bietet und mit falschen Vorstellungen aufräumt. Ich habe jetzt zwar keine Angst mehr vor Haien, aber aufgrund des Giftkapitels bin ich ab jetzt extrem vorsichtig, wenn ich ins Meer gehe.
    Das Buch fasziniert nicht nur, es gibt einem auch zu überlegen. Wenn man etwa in Mikrorganismen am tiefsten Punkt der Erde noch Spuren von Pestiziden findet, dann läuft irgendetwas falsch. Und in diesem Sinne hier nochmal die Botschaft des Buches: „Tun Sie mehr, als sie müssen, so vermeiden Sie später ein schlechtes Gewissen!“
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

 

Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe

Rezensionen zu "Im Bann des Ozeans: Expeditionen in die Wunderwelt der Tiefe"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Jul 2018 

    So begeistert man Leser richtig für ein Thema.

    In diesem Buch erfahren wir alles über das Meer, das man wissen muss. Die geologische Geschichte, die biologische Vielfalt und nicht zuletzt die Bedeutung für den Planeten, für das Klima und alles Leben. Der Autor schreibt dabei mit solch einer Leidenschaft, dass man als Leser nicht umhin kommt, eine Liebe fürs Meer zu entwickeln, insofern man die nicht schon lange hatte. Besonders aber gefällt mir das Buch, weil es sehr viele neue Informationen bietet und mit falschen Vorstellungen aufräumt. Ich habe jetzt zwar keine Angst mehr vor Haien, aber aufgrund des Giftkapitels bin ich ab jetzt extrem vorsichtig, wenn ich ins Meer gehe.
    Das Buch fasziniert nicht nur, es gibt einem auch zu überlegen. Wenn man etwa in Mikrorganismen am tiefsten Punkt der Erde noch Spuren von Pestiziden findet, dann läuft irgendetwas falsch. Und in diesem Sinne hier nochmal die Botschaft des Buches: „Tun Sie mehr, als sie müssen, so vermeiden Sie später ein schlechtes Gewissen!“
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

 

Das Wunder von Florenz: Architektur und Intrige

Buchseite und Rezensionen zu 'Das Wunder von Florenz: Architektur und Intrige' von Ross King
2
2 von 5 (1 Bewertungen)

Architektur und Intrige: Wie die schönste Kuppel der Welt entstand
Broschiertes Buch
Der Triumph von Kühnheit und Phantasie über Skepsis und Neid

Mit der Kathedrale von Florenz wollten die Medici den Reichtum und die Pracht ihrer Stadt verewigen. Aber ein Jahrhundert nach der Grundsteinlegung wusste noch niemand, wie man die riesige Kuppel mit einem Durchmesser von über 40 Metern bauen könnte. Ross King erzählt die wahre Geschichte von Filippo Brunelleschi, der sich gegen Spötter und Neider durchsetzte, neue Kräne und Bautechniken erfand und riesige Marmorblöcke auf dem Arno transportieren ließ. Dies alles zu bewerkstelligen im Florenz der Pestepidemien und Belagerungen, das kommt in der Tat einem Wunder gleich.

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:256
EAN:9783570552490
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Rezensionen zu "Das Wunder von Florenz: Architektur und Intrige"

  1. bewertet:
    2
    (2 von 5 *)
     - 27. Aug 2017 

    Nicht was ich erwartet habe

    Als Kunstgeschichte-Studentin habe ich mir vor einiger Zeit dieses Buch zu Gemüte geführt. Leider hat es mich etwas enttäuscht. Was sich spannend angehört hat, war gar nicht spannend. Ich kann nicht sagen, dass das Buch nicht interessant ist, aber unter "Intrige" verstehe ich etwas anderes. Es ist voller toller Fakten und Jahreszahlen, aber sie schienen mir ungeordnet in die Erzählung geworfen. Mich hätte eine Zeittafel am Ende des Buches sehr gefreut, da hätte ich einen besseren Überblick über die geschilderten Ereignisse gehabt. Ausserdem hatte ich Probleme die genauen Beschreibungen der Bauphasen zu verstehen z.B. habe ich keine Ahnung wie man sich die Ringe, die Kuppel zusammenhalten vorzustellen hat. Dass die Abbildungen der originalen oder zeitgenössischen Zeichnungen von damals gezeigt wurden, ist toll, aber mir haben die Konstruktion erklärende Abbildungen gefehlt. Was mir aber während des Lesens sehr auf den Wecker ging, war dass die vorkommenden Personen inkl. Brunelleschi nach deren Vorstellung nur noch mit Vornamen gennant wurden. Für mich als KG- Studentin sind Vornamen nicht so wichtig, Nachnamen umso mehr. Ich verstehe, dass der Autor durch die Verwendung von Vornamen eine gewisse Nähe zu den Figuren erzeugen wollte, aber es erschwert, zumindest mir, das Sich-merken von Fakten. Nichts desto trotz springt einem bei der Lektüre Brunelleschi vor das geistige Auge und man kann sich ein wenig in seine Person und die damaligen Ereignisse hineinfühlen. Fakt ist aber, dass man zumindest ein wenig Ahnung von der Renaissance haben muss, bevor man zu diesen Buch greift.

 

»Wie eine Schädeldecke«: Walter Kempowskis Haus Kreienhoop

 

Mord in der Provence: Kriminalroman

Buchseite und Rezensionen zu 'Mord in der Provence: Kriminalroman' von Sandra Åslund
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Atmosphärisch und spannend zugleich: Hannah Richter ermittelt in ihrem ersten Fall


Die junge Kommissarin Hannah Richter wird im Rahmen eines Austauschprogramms nach Vaison-la-Romaine, in ein idyllisches Touristenstädtchen in der Provence, versetzt. Damit geht ein Traum für sie in Erfüllung, denn hier kann Hannah neben der Arbeit ihrer Leidenschaft für die römische Geschichte nachgehen. Als ein Toter im römischen Theater in Orange gefunden wird, ist ihr Fachwissen gefragt. Allem Anschein nach handelt es sich um einen Selbstmord, doch Hannah entdeckt Hinweise, die auf einen Mord hindeuten. Da ihre ortsansässigen Kollegen, allen voran ihr Vorgesetzter Claude-Jean Bernard, ihre Beobachtungen jedoch als Hirngespinste abtun, beginnt Hannah, auf eigene Faust zu ermitteln. Und macht schon bald eine grausige Entdeckung …


Von Vorablesern empfohlen:


Ein atmosphärisch perfekt inszenierter Krimi, der ganz nebenbei noch Geschichtswissen vermittelt und Lust auf eine Reise in die Provence macht. (jehe)


Spannend zu lesen, mit vielen kulturellen Eindrücken und gut beschriebenen Personen. (lealesemaus)


Bildreich geschriebener Krimi in toller Umgebung! (r.blume)

Format:Kindle Edition
Seiten:352
Verlag: Midnight
EAN:
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Rezensionen zu "Mord in der Provence: Kriminalroman"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 30. Okt 2016 

    Arbeitsurlaub

    Die Kölner Polizistin Hannah Richter wird über die EU in ein kleines Örtchen in Süd-Frankreich namens Vaison-la-Romaine entsandt. Sie soll im Rahmen eines Austauschprogramms für einige Monate die dortige Polizei unterstützen. Hannah ist begeistert, kann sie hier doch ihre Arbeit mit dem Studium der römischen Vergangenheit des Ortes kombinieren. Eine Art Arbeitsurlaub, was könnte sich Hannah besseres wünschen. Ein kleiner Tropfen nur trübt das Glück, ihr Chef Bernard scheint nicht viel von Frauen im Polizeidienst zu halten und lässt auch keine Gelegenheit aus, dass klar zu machen. Als im nahegelegenen Amphitheater eine Leiche entdeckt gelangt Hannah eher zufällig an den Tatort und findet einige Indizien, die vermuten lassen, dass hier nachgeholfen wurde. Für ihren Chef ist jedoch klar, der Mann hat Selbstmord begangen, und Hannah soll sich wie ihr aufgetragen wurde gefälligst den Taschendieben widmen.

    Eingebettet in wunderbar beschriebene Landschaftsbilder und Darstellungen alltäglicher Szenen auf Märkten und Gassen im Süden Frankreichs, entwickelt sich vor des Lesers Augen ein oder gar mehrere Mordfälle. Und Hannas darf zum einen in ihrer Position zum anderen aber auch, weil es der strenge Chef verboten hat, nicht wirklich in die Ermittlungen einsteigen. Es lässt ihr keine Ruhe und so beginnt sie in ihrer Freizeit Nachforschungen anzustellen und Leute zu befragen. Eher zufällig schließt sie dabei Bekanntschaften, die sie als hilfreich erweisen könnten. Und sei es nur, dass sie ab und zu einen Ratschlag des fortschrittlicheren aber leider pensionierten ehemaligen Polizeichefs einholen kann.

    Bei der Lektüre bekommt man wahrlich Lust auf eine Reise in die Provence, die Beschreibungen von Land und Leuten sind so lebhaft und Sympathie erweckend, dass der Gedanke an einen künftigen Sommerurlaub wirklich nicht mehr fern ist. Vielleicht durfte oder darf man selbst einmal erleben, wie es ist in einer Urlaubsgegend zu arbeiten. Tatsächlich fühlt man sich in schöner Umgebung und bei bestem Wetter ein wenig so als seien Urlaub und Arbeit gleichzeitig zu haben. Und so beflügelt geht auch Hannah an ihren Job heran, ein Todesfall, der ihr keine Ruhe lässt, dessen Geheimnis sie unbedingt lüften will. Gleichzeitig beschwingt erkundet sie auch die Umgebung nach Sehenswürdigkeiten und trifft Menschen, die ihr gewogen sind. Ein kniffliger Fall, der nichts wünschen übrig lässt, angesiedelt in einer liebevoll beschriebenen Umgebung, die zum Verweilen einlädt.

    Hoffentlich kann Hannah Richter auf ihrer nächsten Station in Frankreich einen ähnlich fesselnden Fall lösen und gleichzeitig den Kontakt zu den lieb gewonnenen Freunden behalten.

 

Die Principessa

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Principessa' von Peter Prange
NAN
(0 Bewertungen)

Rom 1623 Während die Menschen auf den Straßen den neuen Papst feiern, trifft in der Ewigen Stadt eine blutjunge Engländerin ein, hungrig auf Leben und Freiheit. Umworben von zwei genialen Architekten, Lorenzo Bernini und Francesco Borromini, erliegt sie dem Zauber der Liebe und dem Zauber der Kunst. Doch bald muss sie erkennen, dass die Liebe und die Kunst eine dunkle Kehrseite haben. Denn plötzlich geht es um Leben und Tod.

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:512
Verlag: Knaur TB
EAN:9783426625422
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