Im Grunde gut: Eine neue Geschichte der Menschheit

Buchseite und Rezensionen zu 'Im Grunde gut: Eine neue Geschichte der Menschheit' von Rutger Bregman
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Inhaltsangabe zu "Im Grunde gut: Eine neue Geschichte der Menschheit"

Format:Taschenbuch
Seiten:480
EAN:9783499004162
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Woke Racism

Buchseite und Rezensionen zu 'Woke Racism' von John McWhorter
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Inhaltsangabe zu "Woke Racism"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:224
Verlag: Portfolio
EAN:9780593423066
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Der Codex Mendoza.

Buchseite und Rezensionen zu 'Der Codex Mendoza. ' von  Stefan Rinke
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der Codex Mendoza. "

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:240
Verlag: wbg Edition
EAN:9783534273553
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Rezensionen zu "Der Codex Mendoza. "

  1. Ein Meisterwerk!

    Klappentext:

    „Er ist ein faszinierendes Zeugnis und ermöglicht uns tiefe Einblicke in die Geschichte, Kultur und Religion der Azteken: der Codex Mendoza, die wohl bekannteste Bilderhandschrift der frühen Kolonialzeit. Angefertigt wurde er um das Jahr 1541 für Karl V., König von Spanien und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Heute befindet sich die wertvolle Handschrift, die in aztekischer Glyphenschrift verfasst und in Nahuatl, der traditionellen von spanischen Missionaren verschriftlichten Sprache, und in Spanisch kommentiert wurde, in der Bodleian Library in Oxford….

    Der Codex Mendoza präsentiert nicht nur die Geschichte der aztekischen Herrscherdynastie von 1325, dem Jahr der Gründung der Hauptstadt Tenochtitlán, bis zur vernichtenden Niederlage gegen Hernán Cortés 1521. Auch das Arbeits- und Alltagsleben des aztekischen Volkes, religiöse Zeremonien und sogar die Kindererziehung werden detailliert geschildert.“

    Diese besondere Ausgabe aus dem Hause wbg-Edition ist ein echtes Schmuckstück und ein großer Wissensschatz zugleich! Erstmals gibt es eine deutsche Übersetzung dieses Werkes und die hat es in sich!

    Als Leser staunen wir nicht nur über Zeichnungen und Bilder (Originalgröße!) sondern auch über die Texte und deren Inhalt. Neben wissenschaftlichen Texten, Erzählungen etc. erleben wir Leser hier auch die Übersetzung aztekischer Hieroglyphen und spanischer Kommentare. Sie tauchen als Leser komplett in das Leben der alten Azteken ein und erleben ein neues Zeitalter der damaligen Geschichte - Kolonialisierung, Machtübernahmen, die Stimme der Autoren ohne Namen…ein Codex eben.

    Die Optik und Haptik ist hier perfekt gelungen: die Bindung und Heftung ist stark und sauber, die Seiten haben eine tolle Stärke, die Bilder und Texte sind brillant und genau gedruckt. Ein Schuber schütz das gewaltige Buch vor äußeren Einflüssen. Dieses Buch sollte man, auf Grund seines Gewichts (fast 3,5 kg), auf einem Lesepult oder Tisch mit Handschuhen lesen. Die Frage nach dem Preis ist somit beantwortet. Dieses Werk hat diese Umsetzung komplett verdient und ist es auch wert so präsentiert zu werden.

    Ein Meisterstück! 5 von 5 Sterne!

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Die Identitätsfalle

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Identitätsfalle' von Amartya Sen
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Inhaltsangabe zu "Die Identitätsfalle"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:208
Verlag: C.H.Beck
EAN:9783406558122
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Die große Erfindung

Buchseite und Rezensionen zu 'Die große Erfindung' von Silvia Ferrara
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die große Erfindung"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:251
Verlag:
EAN:9783406775406
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Rezensionen zu "Die große Erfindung"

  1. 4
    26. Jul 2021 

    Aktuell, faszinierend, spannend.

    In diesem gelungenen Buch wird auf schöne Art und Weise die Erfindung der Schrift besprochen. Es geht also nicht um die Geschichte und die Entwicklungen bis heute, sondern konkret um die Anfänge. Wie entsteht eine Schrift? Was braucht es, damit ein Schriftsystem erfunden wird? Mindestens sieben Mal ist in der Geschichte der Menschheit rund um den Globus eine Schrift entwickelt worden, autochthon, ohne äußeren Einfluss. Vier davon sind entziffert und heute lesbar, die anderen drei bilden noch ein Rätsel.
    Aber nicht nur diese großen Schriften, die Jahrhunderte und Jahrtausende überdauert haben, werden thematisiert, sondern auch die kleineren, einzigartigen, teilweise von namentlich bekannten Individuen ersonnen, wie z.B. Voynich, Cherokee, Inka-Knoten, Diskos von Phaistos, etc. …
    Ich selbst habe mich vor über einem Jahrzehnt intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und muss sagen, dass mir dieses Buch persönlich deshalb so gut gefallen hat, weil ich nach so vielen Jahren Abstand zahlreiche neue und vor allem aktuelle Informationen erhalten habe.
    Die Autorin ist die Leiterin des vom Europäischen Forschungsrat finanzierten Projekts INSCRIBE („Invention of Scripts and their Beginnings“). Dieses Buch hier wurde 2019 veröffentlicht, um dieses Thema der allgemeinen interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren, und wurde jetzt eben auf Deutsch übersetzt. Ich finde, das Buch erfüllt diesen Zweck wunderbar.
    Das Projekt selbst, das im Buch auch mehrmals erwähnt wird, dauert von 2018-2023 und ich bin sehr daran interessiert, in ein paar Jahren das abschließende Buch mit den Ergebnissen zu lesen.
    Anhand der gewählten Beispiele und Vergleiche merkt man eindeutig, dass die Autorin Italinerin ist, was einen ganz eigenen Charme hat. Ein bisschen lustig wird es halt dann, wenn der Übersetzer das Wort „Italiensch“ regelmäßig mit „Deutsch“ übersetzt und dann versucht, den Text daran anzupassen. Speziell im Kaptil „Rebus“ (S.67) hat der Übersetzer wohl ordentlich zu kämpfen gehabt, aber es ist gelungen und gut an die deutschsprachige Leserschaft angepasst.
    Jedenfalls ist das Buch hier sehr gut und flüssig geschrieben, behandelt ein faszinierendes Thema sehr spannend und ist für jeden interessierten Laien verständlich. Ein gelungenes Sachbuch eben.
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Die Kelten – Geschichte, Kultur und Sprache

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Kelten – Geschichte, Kultur und Sprache' von Maier, Bernhard
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Kelten – Geschichte, Kultur und Sprache"

Format:Taschenbuch
Seiten:181
Verlag: Utb; Francke
EAN:9783825243548
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Rezensionen zu "Die Kelten – Geschichte, Kultur und Sprache"

  1. Gute Monographie, die mit so manchem Vorurteil hart ins Gericht

    Bernhard Maier ist ein ausgewiesener Kenner der keltischen Geschichte. In seiner Monoraphie "Die Kelten. Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart", erschienen im Münchener Beck-Verlag beweist er dies durch eine fundierte und gut lesbare Darstellung dieses Völkerkonglomerat, das in seinen Ursprüngen nur schwer greifbar ist. Das fängt schon bei der Definition des Begriffes an, den die antiken Quellen erweisen sich diesbezüglich nicht als hilfreich. Ähnlich wie der Begriff Germane ist das Wort Kelte ein Sammelbegriff der Griechen und Römer für fremde Völker, der eher zur Selbstvergewisserung als zur tatsächlichen Tatsachenvermittlung taugt. Am ehesten lässt sich der Begriff durch die Sprachverwandtschaft begründen, was dann em ehesten die Verbreitung dieses Volksstammes vermittelt. Im weiteren folgt Maier der klassischen Einteilung der Geschichtsepochen in Antike, Mittelalter und Neuzeit, um jeweils die historischen und die kulturellen Entwicklungen dieses Volkes zu vermitteln, wobei mit vielen Vorurteilen, auch positiven, aufgeräumt wird. Die Renaissance des Keldtentums, der Druiden etc ist wohl eher einer Flucht der Gegenwart entsprungen als tatsächlicher historischer Faktizität, und manches, was dabei herauskommt, ist unfreiwillig komisch/peinlich. Als Beispiel sei hier der Film "Bravehart" genannt. Die Kilts, die die schottischen Kämpfer dort traghen, sind ein Produkt späterer Zeiten, die Kriegsbemalung entspricht der der antiken Picten und Scoten, aber keineswegs der dargestellten Zeit. Aber die Sehnsucht anch der guten alten (Kelten-)Welt machts möglich. Und auch heutige Bestrebungen in Irland, Schottland,Wales und in der Bretangne an vermeintliche oder tatsächliche keltische Traditionen anzuknüpfen, erweisen sich bei genauerem Hinschauen als eher bedenkliche Produkte eines Nationalismus, der sich von der Sprache und Kultur der Mehrheitsgesellschaft abzugrenzen versucht, also eigentlich eher reaktionär. Aber die selbsternannten Keltologen wird es nicht stören.

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Eine kurze Geschichte der Menschheit

Buchseite und Rezensionen zu 'Eine kurze Geschichte der Menschheit' von Yuval Noah Harari
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5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Eine kurze Geschichte der Menschheit"

Broschiertes Buch
Der Mensch: Krone der Schöpfung oder Schrecken des Ökosystems?

Wie haben wir, Homo Sapiens, es geschafft, den Kampf der sechs menschlichen Spezies ums Überleben für uns zu entscheiden? Warum ließen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Lauf der Jahrtausende glücklicher gemacht?

Vor 100 000 Jahren war Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Und die Menschheit steht jetzt an einem Punkt, an dem sie entscheiden muss, welchen Weg sie von hier aus gehen will.

Lesern von "Eine kurze Geschichte der Menschheit" gefiel auch

Format:Broschiert
Seiten:528
EAN:9783570552698
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Rezensionen zu "Eine kurze Geschichte der Menschheit"

  1. 5
    09. Jan 2020 

    Großartiges Buch!

    Großartiges Buch!
    Die Art und Weise wie Harari hier die wichtigsten Ereignisse der Menschheit aufzeichnet ist hervorragend. Er verliert sich seltene in Details oder reißt Themen zu oberflächlich an. Er schafft es in seiner, wie der Titel des Buches schon Selbst sagt, kurzen Beschreibung der Epochen immer genau soviel zu Sagen das es einem zum weiterdenken anregt. Sei es nun Kulturen, Religion, Glück oder Themen wie Ernährung und Nachhaltigkeit, am ende steht man meist grübelnd da und macht sich Gedanken. Wer am ende dieses Buches nicht wenigstens einmal seinen Alltag infrage gestellt hat und darüber hinaus im allgemeinen die Errungenschaften sowie die Schattenseiten der menschlichen Geschichte, der hat entweder nicht Richtig gelesen oder ist Selbst schon gänzlich verloren.

    Ich kann es nur jedem empfehlen. Es löst zwar keinen der aufgegriffen Fragen oder Probleme aber das ist auch nicht der Sinn und Zweck dieses Buches.
    Für jeden der auch mal über den Tellerrand hinaus Schauen will.

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