AERA 5 - Die Rückkehr der Götter: Turbulenzen

Buchseite und Rezensionen zu 'AERA 5 - Die Rückkehr der Götter: Turbulenzen' von Markus Heitz
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3 von 5 (1 Bewertungen)

»Turbulenzen« – Teil 5 von AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark-Fiction-eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Turbulenzen« ist der fünfte Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – Die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Sein aktueller Fall fordert ihn wie selten: Malleus befindet sich an Bord eines Flugzeugs, das ein unbekannter Gegenspieler entführte. Aber was führt er damit im Schilde? Geht es um die Maschine, einen der Passagiere oder um etwas ganz anderes? Was Malleus nicht weiß: Er hat einen geheimen Verbündeten an Bord. Und den hat er dringend nötig!

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:153
Verlag: Knaur eBook
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Rezensionen zu "AERA 5 - Die Rückkehr der Götter: Turbulenzen"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 26. Jan 2019 

    Flugzeugentführung...

    Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen?

    "Turbulenzen" ist der fünfte Teil des zehnteiligen eSerials" AERA, die Rückkehr der Götter" von Markus Heitz: Sein aktueller Fall fordert ihn wie selten: Malleus befindet sich an Bord eines Flugzeugs, das ein unbekannter Gegenspieler entführte, um Informationen zu den gestohlenen Artefakten von ihm zu erpressen. Was Malleus nicht weiß: Er hat einen geheimen Verbündeten an Bord. Und den hat er dringend nötig!

    Sie sind überall! hätte ich ebenfalls als Überschrift dieser Rezension wählen können, denn der Eindruck drängt sich hier zwangsläufig auf. Wer - sie? Die Götter? Keine Ahnung, die vermutlich auch, hier meine ich aber vor allem die Jäger der gestohlenen Artefakte.

    Lagrande, die Sekretärin des Interpol-Ermittlers Malleus Bourreau, kann davon ein Lied singen. Gerade hat sie kleine goldene Figuren in einem Museum in Deutschland ausfindig gemacht und unterhält sich mit dem Museumsdirektor über die verschlungenen Pfade, auf denen diese Figuren dorthin gelangt sind, als auch schon skrupellose maskierte Männer auftauchen, um sich schießen und die goldenen Figuren mit sich nehmen. Da diese zu den gestohlenen Artefakten gehören, ist Lagrande nicht willens, die gewaltbereiten Männer einfach ziehen zu lassen. Doch hat sie überhaupt eine Chance?

    Gleichzeitig befindet sich Malleus Bourreau auf dem Rückflug von seinem letzten Auftrag. Gleich beim Einstieg wurde er mit einem Teaser bewusstlos in den Sitz verfrachtet und gefesselt, was die Situation recht dramatisch erscheinen lässt. Auch den anderen Mitreisenden ergeht es nicht besser. Doch worum geht es hier eigentlich? Um einen der anderen Gefangenen? Oder wieder einmal um die Artefakte? Zu seinem Leidwesen kann der Interpol-Ermittler mit den gefesselten Händen noch nicht einmal eine seiner geliebten Zigarren rauchen. Das Denken fällt ihm so deutlich schwerer...

    An Action mangelt es in dieser Folge nicht, da nicht nur Lagrande und Bourreau mit von der Partie sind, sondern auch ihre jeweiligen Beschützer. Vor allem der unbekannte Schutzengel des Interpol-Ermittlers hat hier einiges zu leisten, während Malleus selbst wenig ausrichten kann. Doch trotz aller Action, der unerwarteten Wendungen und den zahllosen Geheimnissen, die immer noch nicht gelüftet sind und sich eher noch vermehren zu scheinen, erschien mir diese Folge wie ein Intermezzo.

    Bourreau hat keinen aktuellen Auftrag zu erledigen, kann zudem bei der Flugzeugentführung selbst nur wenig brillieren. Er muss die Ereignisse über sich ergehen lassen, kann aber zumindest sagen: dies ist kein langweiliger Flug. Und er kommt seinem anonymen Schutzengel näher als je zuvor. Einige Hinweise sammelt er auch, die jedoch frühestens in den kommenden Folgen zum Tragen kommen werden. Ich wünsche mir für die noch fehlenden Teile des eSerials, dass Bourreau dort wieder eine aktivere Rolle spielt.

    © Parden

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    Bisher gelesen in der Reihe AERA - Die Rückkehr der Götter:

    Prolog - Wie alles begann
    AERA 1: Opfergaben
    AERA 2: Das Vatikanrätsel
    AERA 3: Preta
    AERA 4: Sternenkind
    AERA 5: Turbulenzen

 

AERA 6 - Die Rückkehr der Götter: Gottesbeweis

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3
3 von 5 (1 Bewertungen)

»Gottesbeweis« – Teil 6 von AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark Fiction-eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Gottesbeweis« ist der sechste Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – Die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Sein aktueller Fall fordert ihn auf besondere Weise: Eine Statue wurde gestohlen, die angeblich eine Gottheit darstellt. Das Problem ist, dass das Abbild zu keiner bekannten Entität passte. Als dann mehrere Morde geschehen, ahnt Malleus: Es geht um mehr als nur eine Statue. Welches Geheimnis verbirgt sich in ihr?

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Format:Kindle Edition
Seiten:147
Verlag: Knaur eBook
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Rezensionen zu "AERA 6 - Die Rückkehr der Götter: Gottesbeweis"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 26. Jan 2019 

    Eine unbekannte Gottheit...

    Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen?

    »Gottesbeweis« ist der sechste Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – Die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Sein aktueller Fall fordert ihn auf besondere Weise: Eine Statue wurde gestohlen, die angeblich eine Gottheit darstellt. Das Problem ist, dass das Abbild zu keiner bekannten Entität passte. Als dann mehrere Morde geschehen, ahnt Malleus: Es geht um mehr als nur eine Statue. Welches Geheimnis verbirgt sich in ihr?

    Nach der Flugzeugentführung wacht Malleus Bourreau in der Dunkelheit eines verlassenen und verfallenen Flughafens auf - doch bevor er noch abgeholt werden kann, wird er gleich wieder in unvorhergesehene Turbulenzen verwickelt. Nach dem blutigen Kampf gegen zahlreiche unerwartete Gegner kann sich der Interpol-Ermittler an nichts erinnern. Er hat jedoch große Sorge, dass die mit Macht verdrängten traumatischen Ereignisse aus dem Unabhängigkeitskrieg sich wieder an die Oberfläche kämpfen und sein Hier und Jetzt massiv beeinflussen könnten. Malleus versucht alles, um dies zu verhindern.

    Als er sich kurz darauf mit seiner Sekretärin Lagrande trifft, um das weitere Vorgehen bezüglich der verschwundenen Artefakte zu besprechen, erhält er eine Nachricht, die ihn kurzerhand nach Japan beordert. Dort ist eine geheimnisvolle Statue gestohlen worden, die eine unbekantne Gottheit darstellt. Womöglich gibt es auch diesmal einen Zusammenhang mit den gestohlenen Artefakten, und so verliert Bourreau keine Zeit.

    Diese sechste Folge des eSerials ist sehr actionlastig und verliert keine unnötige Zeit mit ausschweifenden Erklärungen. Dabei tauchen eher neue Fragen als weitere Erkenntnisse auf. Was hat es mit dieser unbekannten Gottheit auf sich? Welche Mächte stecken tatsächlich dahinter? Wer oder was ist Malleus selbst eigentlich? Und was hat es mit seinen mysteriösen Zigarren auf sich? Je nach Situation benötigt er eine mit einer Banderole in einer bestimmten Farbe, die anscheinend jeweils mit gewissen Funktionen gleichzusetzen ist.

    Diesmal ist Malleus anonymer Schutzengel nicht mit von der Partie, da der Interpol-Ermittler ihn abgehängt hat. So bleibt der reichlich verärgerte Schutzengel in Europa und folgt stattdessen der Sekretärin Bourreaus - doch kommt er dabei deren heimlichem Beschützer in die Quere. Unruhe und Chaos sind da vorprogrammiert... Lagrande selbst bekommt davon nichts mit und versucht mit allen Mitteln, hinter weitere Geheimnisse um die verschwundenen Artefakte zu kommen...

    Auch wenn Malleus wie von mir gewünscht hier wieder eine (deutlich) aktivere Rolle einnimmt als in dem Band zuvor, konnte mich diese Folge dennoch nicht ganz überzeugen. Alles blieb mir zu sehr an der Oberfläche, und in der Summe war es mir persönlich doch zu viel an Action. Dennoch bin ich nach wie vor gespannt, worauf das alles letztlich hinausläuft - und werde deshalb weiterlesen. Hoffentlich erhalte ich alle Antworten, die ich mir erwarte...

    © Parden

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    Bisher gelesen in der Reihe AERA - Die Rückkehr der Götter:

    Prolog - Wie alles begann
    AERA 1: Opfergaben
    AERA 2: Das Vatikanrätsel
    AERA 3: Preta
    AERA 4: Sternenkind
    AERA 5: Turbulenzen
    AERA 6: Gottesbeweis

 

AERA 4 - Die Rückkehr der Götter: Sternenkind

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4
4 von 5 (1 Bewertungen)

»Sternenkind« – Teil 4 von AERA - Die Rückkehr der Götter: Das große Dark Fiction- eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte - und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Sternenkind« ist der vierte Teil des zehnteiligen eSerials »AERA, die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Malleus reist für einen Privatauftrag nach Neu Carthago. Der Unfalltod eines Jungen wird nicht als solcher akzeptiert. Und es stellt sich heraus, dass der Vater des Jungen ein ägyptischer Gott war. Höchste Brisanz kennzeichnet den Fall.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:154
Verlag: Knaur eBook
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Rezensionen zu "AERA 4 - Die Rückkehr der Götter: Sternenkind"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 02. Jan 2019 

    Tod eines Kindes...

    Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen?

    "Sternenkind" ist der vierte Teil des zehnteiligen eSerials" AERA, die Rückkehr der Götter" von Markus Heitz: Malleus reist für einen Privatauftrag nach Neu Carthago. Der Unfalltod eines Jungen wird nicht als solcher akzeptiert. Und es stellt sich heraus, dass der Vater des Jungen ein ägyptischer Gott war. Höchste Brisanz kennzeichnet den Fall.

    Nach Nordafrika ans Mittelmeer führt Malleus Bourreau sein neuseter Fall. Zwei gramgebeugte Eltern haben ihn beauftragt, den mysteriösen Tod ihres 3jährigen Sohnes aufzuklären. Sie weigern sich, der Meinung der Polizei zu folgen, dass es sich hierbei um einen Unfalltod handelt. Und als der Interpol-Ermittler die Fotos des toten Kindes sieht, versteht er auch sofort weshalb - der Junge starb keinesfalls aus Versehen.

    Dass es sich bei dem Jungen zudem noch um einen Halbgott handelte, macht die Sache nicht weniger brisant. Schon bald stößt Malleus auf die Spur verdächtiger Anhänger einer Göttin. Doch sind die Indizien nicht zu offensichtich? Der Interpol-Ermittler versucht fieberhaft, die wahren Täter zu fassen, bevor noch mehr Kinder zu Schaden kommen.

    Gleichzeitig führt seine Sekretärin weitere verdeckte Ermittlungen durch im Fall der verschwundenen Artefakte. Sie hat schon einiges herausgefunden, als sie merkt, dass sie verfolgt wird. Jemand will nicht nur an ihre bisherigen Erkenntnisse heran, sondern an die bereits gefundenen Artefakte selbst. Und dabei geht er alles andere als zimperlich vor. Kleine Szenen dieses Handlungsstrangs unterbrechen immer wieder die Haupthandlung in Nordafrika, und gerade diese Szenenwechsel sorgten für ein lebendiges Lesen.

    Diese Folge sprüht jedenfalls vor Spannung und Action und zeigt sowohl, was Malleus Bourreau und seine Sekretärin können, als auch schonungslos die Tatsache, dass beide Unterstützung benötigen. Im Falle des Interpol-Ermittlers ist es nach wie vor sein anonymer Verfolger, dem es allerdings diesmal schwer gemacht wird, stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, im Falle der Sekretärin ist es ein von Malleus beauftragter Bodyguard. Beide 'Beschützer' bekommen hier jedenfalls reichlich zu tun.

    Gerade weil auch Malleus vor einiger Zeit nicht nur seine Frau, sondern auch sein Kind verloren hat, setzt ihm der Fall des getöteten Kindes insgeheim deutlich zu. Wenn er einmal zur Ruhe kommt, drängen sich ihm unliebsame Erinnerungen auf, die sich nur durch reichlich Rum und seine geliebten Zigarren in Schach halten lassen. Mir hat es gefallen, zumindest einen kleinen Blick hinter die toughe Fassade des Interpol-Ermittlers werfen zu können und hoffe, in den weiteren Folgen noch mehr Einblicke in die Vergangenheit Bourreaus zu erhalten.

    Dieser Band ist der erste bislang, der mich wirklich überzeugen konnte. Die Handlungen sind nicht zu wirr, kleine humorvolle Einlagen sorgen neben der anhaltenden Spannung für ein unterhaltsames Leseerlebnis, und die Charaktere erhalten allmählich ein wenig an Profil. Ich hoffe, dass dieser Trend in den kommenden Bänden anhält!

    © Parden

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    Bisher gelesen in der Reihe AERA - Die Rückkehr der Götter:

    Prolog - Wie alles begann
    AERA 1: Opfergaben
    AERA 2: Das Vatikanrätsel
    AERA 3: Preta
    AERA 4: Sternenkind

 

AERA 3 - Die Rückkehr der Götter: Preta

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3
3 von 5 (1 Bewertungen)

»Preta« – Teil 3 von AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark-Fiction-eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Preta« ist der dritte Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – Die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Malleus muss für einen Privatauftrag nach London, um für einen reichen britisch-indischen Geschäftsmann die Umstände eines achtfachen Selbstmordes aufzuklären. Schnell findet er heraus, dass Entitäten nur am Rande involviert sind. Aber gefährlich bleibt es dennoch.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:138
Verlag: Knaur eBook
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Rezensionen zu "AERA 3 - Die Rückkehr der Götter: Preta"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 02. Jan 2019 

    Indische Gottheiten...

    Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen?

    "Preta" ist der dritte Teil des zehnteiligen eSerials" AERA, die Rückkehr der Götter" von Markus Heitz: Malleus muss für einen Privatauftrag nach London, um für einen reichen britisch-indischen Geschäftsmann die Umstände eines achtfachen Selbstmordes aufzuklären. Schnell findet er heraus, dass Entitäten nur am Rande involviert sind. Aber gefährlich bleibt es dennoch.

    Pretas sind im indischen Glauben die Geister von Verstorbenen, die bis zur Ankunft ihrer Seele an ihrem Bestimmungsort ihr Unwesen treiben. Sie werden gefürchtet, weil sie grundsätzlich übelwollend sind und den Menschen schaden wollen. Eben ein solcher Preta wird verdächtigt, acht Mitglieder der Familie eines reichen indischen Geschäftsmannes in London auf dem Gewissen zu haben.

    Interpol-Ermittler Malleus Bourreau wird von diesem schmerzgebeugten und hasserfüllten Geschäftsmann beauftragt, die angeblichen acht Selbstmorde seiner Familienmitglieder aufzuklären. Ob vielleicht eine keltische Gottheit dahintersteckt? Immerhin war ein Anhänger dieser Gottheit mit einer der Verstorbenen liiert. Malleus ermittelt in alle Richtungen, doch bald schon kommen ihm gewaltige Zweifel an diesen Theorien...

    Bei den Ermittlungen in London gerät Malleus von einer überaus brenzligen Situation in die andere. Selbst sein anonymer Schutzengel, der ihm schon all die Folgen lang hindurch heimlich folgt und im Notfall hart durchgreift, um gleich wieder von der Bildfläche zu verschwinden, zeigt sich phasenweise überfordert. Diesmal steht die Action jedenfalls eindeutig im Vordergrund, und Malleus kommt selbst kaum dazu, seine geliebten Zigarren zu rauchen.

    Trotz der kurzweilgen Story und den zahlreichen Actionszenen bin ich immer noch nicht wirklich von dem eSerial überzeugt. Die einzelnen Folgen (dieser Band hat gerade einmal 138 Seiten) sind einfach zu kurz, um Atmosphäre aufbauen zu können, um eine Geschichte sich entwickeln zu lassen, um Charaktere auszufeilen. Und so bleiben mir die Stories zu sehr an der Oberfläche - auch der 'Hauptfall' der verschwundenen Artefakte plätschert nur vor sich hin, wobei einzig Malleus' Assistentin bei Interpol durch ihre heimlichen Recherchen ein paar Hinweise entdeckt.

    Auch im folgenden Band scheinen die verschwundenen Artefakte wieder keine Hauptrolle zu spielen, denn am Ende von Band 3 erhält der Interpol-Ermittler gleich schon seinen nächsten offiziellen Auftrag. Ich lasse mich überraschen...

    © Parden

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    Bisher gelesen in der Reihe AERA - Die Rückkehr der Götter:

    Prolog - Wie alles begann
    AERA 1: Opfergaben
    AERA 2: Das Vatikanrätsel
    AERA 3: Preta

 

AERA 2 - Die Rückkehr der Götter: Das Vatikanrätsel

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3
3 von 5 (1 Bewertungen)

»Das Vatikanrätsel« – Teil 2 von AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark-Fiction-eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Das Vatikanrätsel« ist der zweite Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Malleus Bourreau muss einen Mord im Vatikan auflösen, wobei sich schnell herausstellt, dass es sich um mehr handelt: Steckt in dem zu restaurierenden Bild die Lösung?

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:137
Verlag: Knaur eBook
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Rezensionen zu "AERA 2 - Die Rückkehr der Götter: Das Vatikanrätsel"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 09. Dez 2018 

    Hat der Teufel hier seine Hand im Spiel?

    Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen?

    "Das Vatikanrätsel" ist der zweite Teil des zehnteiligen eSerials" AERA, die Rückkehr der Götter" von Markus Heitz: Malleus Bourreau muss einen Mord im Vatikan auflösen, wobei sich schnell herausstellt, dass es sich um mehr handelt: Steckt in dem zu restaurierenden Bild die Lösung?

    Ausgerechnet in den Vatikan führt seine Arbeit den Interpol-Ermittler Malleus Bourreau - er, der Atheist ist, obwohl die wiedererstarkten alten Gottheiten die großen Religionen wie das Christentum, den Islam oder das Judentum ziemlich an den Rand gedrängt haben. Bourreau jedenfalls glaubt an nichts davon. Im Vatikan lebt noch der Papst mit seinem Gefolge, und die ansonsten häufig verfolgten Christen, die ihren Glauben nicht aufgeben wollen, campieren auf dem Außengelände des Vatikans.

    Im Inneren des mittlerweile etwas heruntergekommenen Heiligtums geht jeder nach wie vor seiner üblichen Arbeit nach, doch nun ist einer der Padres ermordet worden, als er gerade ein altes Bild von da Vinci restaurieren wollte. Besonders pikant an der Situation ist die Tatsache, dass es sich bei dem Opfer um den Sohn des Papstes handelt. Die Würgemale am Hals weisen verbranntes Fleisch auf, auf der Stirn steht das Symbol des Teufels geschrieben: 666. Kämpfen nun also nicht nur die alten Gottheiten gegen das Christentum, sondern auch der alte Erzfeind schlechthin?

    Natürlich hat Bourreau da so seine Zweifel, aber was er schließlich entdeckt, hat auch er nicht erwartet. Doch unerwartet scheint sich da eine Möglichkeit aufzutun, dem Geheimnis um die gestohlenen Artefakte auf die Spur zu kommen. Doch kann - und will - Bourreau den geforderten Preis tatsächlich zahlen?

    Immer noch wird Bourreau von einem ominösen Wesen verfolgt, das ihm, falls nötig, unbemerkt Schützenhilfe gewärt. Diese kann der Interpol-Ermittler auch diesmal wieder gut gebrauchen, und immer noch wird nicht deutlich, wer dieses Wesen eigentlich ist oder was es letztlich mit der Verfolgung von Malleus bezweckt. Auch der Ermittler ist ermittlungs- und waffentechnisch gut ausgerüstet, doch manche Gegner lassen sich einfach nicht mit normalen Mitteln erledigen.

    Dieser gerade einmal 137 Seiten lange Fall hat mir recht gut gefallen, doch würde ich mir insgesamt noch mehr Spannung wünschen. Malleus Bourreau ist sicher keine Identifikationsfigur, doch macht es stellenweise durchaus Spaß, ihn bei seinen etwas unkonventionellen Ermittlungen zu beobachten. Auch sein eher respektloser Umgang mit den Entitäten - wenn es denn welche sind - trifft tatsächlich meinen Humor.

    Gleich nach Abschluss des Falls im Vatikan wird der Interpol-Ermittler wieder zu einem weiteren Tatort beordert, womit der Autor erneut einen fiesen Cliffhanger am Ende platziert hat. Da ich in der Reihe allmählich anzukommen scheine und ich Band 2 schon etwas überzeugender fand als die erste Folge der Reihe, werde ich mich auch mal dem Nachfolger widmen...

    © Parden

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    Bisher gelesen in der Reihe AERA - Die Rückkehr der Götter:

    Prolog - Wie alles begann
    AERA 1: Opfergaben
    AERA 2: Das Vatikanrätsel

 

AERA 1 - Die Rückkehr der Götter: Opfergaben

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3
3 von 5 (1 Bewertungen)

»Opfergaben« – Teil 1 von AERA – Die Rückkehr der Götter: Das große Dark-Fiction-eSerial des Meisters der Phantastik! Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? »Opfergaben« ist der erste Teil des zehnteiligen eSerials »AERA – die Rückkehr der Götter« von Markus Heitz: Malleus Bourreau muss zum einen den Mord an einem Souvenirhändler in Treva (Hamburg) lösen und kommt dabei einem weiteren Rätsel auf die Spur: Was hat es mit der verschwundenen Unbekannten aus der Bretagne auf sich? Die Hinweise führen über Umwege nach Lettland. Und auch der Souvenirhändler hat ein weiteres Geheimnis hinterlassen.

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:175
Verlag: Knaur eBook
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Rezensionen zu "AERA 1 - Die Rückkehr der Götter: Opfergaben"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 02. Okt 2018 

    Göttliche Ermittlungen...

    Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen?

    Malleus Bourreau muss zum einen einen Mord an einem Souvenirhändler in Treva (Hamburg) lösen und kommt dabei einem weiteren Rätsel auf die Spur: Was hat es mit der verschwundenen Unbekannten aus der Bretagne auf sich? Die Hinweise führen über Umwege nach Lettland. Und auch der Souvenirhändler hat ein weiteres Geheimnis hinterlassen.

    Gerade einmal 175 Seiten hat dieser erste Band des eSerials - was alleine schon Hinweis genug ist, dass es sich unabhängig vom vorangestellten Prolog in erster Linie wohl um eine Einführung handeln soll. Die Person sowie die Arbeitsweise des Interpol-Ermittlers Malleus Bourreau steht hier im Mittelpunkt, und tatsächlich erhält man von ihm einen recht intensiven Eindruck.

    Er ermittelt in Fällen, in denen die seit 2012 wiedererschienenen Gottheiten eine Rolle spielen (sollen) - woran Malleus Bourreau grundsätzlich nicht glaubt. Denn er glaubt an nichts. Schon gar nicht an Götter, denn er ist Atheist. Trotz der doch so offensichtlichen Präsenz der durchaus zahlreich zu nennenden Gottheiten auf der Erde gelingt es dem Ermittler auch tatsächlich, in seinen Fällen Spuren und Indizien anderweitig zu interpretieren und die entsprechenden Nachweise zu liefern. Darum ist er so gefragt. Denn er ist einer der Besten.

    "Tja, so ist das, wenn Glaube auf Wissen trifft: Eines davon bleibt auf der Strecke."

    Seine Arbeit erledigt Bourreau gewissenhaft, ihn kann keine Situation überraschen, und als wehrhaft erweist er sich dank technisch hochwertiger Ausrüstung (Science-Fiction!) ebenfalls. Zudem hat er noch einen Verfolger im Nacken, von dem er jedoch nichts weiß. Dieser Verfolger meldet sich zwischendurch - meist etwas gelangweilt - zu Wort und schildert, wie er im Hintergrund dafür sorgt, dass Bourreau tatsächlich nichts geschieht. So fliegen gerne einmal ein paar Kugeln mehr durch die Gegend, doch der Ermittler registriert dies offensichtlich nicht.

    "Mir gefällt mein neues Dasein. Er gehört mir, mir ganz alleine. Ich bin mit ihm unterwegs, solange es mir gefällt. Und wenn es mir nicht mehr gefällt ... nun, ich bin ein sehr guter Schütze. Niemand darf ihm etwas antun. Niemand außer mir."

    Wer der Verfolger ist? Keine Ahnung. Der gibt sich nicht zu erkennen. Ein Schatten? Eine Gottheit? Ein - was weiß ich... Das wird sich sicher noch herausstellen. Bourreau jedenfalls ist ein einsamer Mann, ein lonesome Cowboy, der am liebsten allein ermittelt und der seit dem Tod seiner Frau und seiner Tochter auch keine Familie mehr besitzt. Eine durchaus interessante Figur, jedoch (noch) ohne große Tiefen.

    Ohne große Spannung verläuft leider die Ermittlung selbst. Das Setting an sich ist interessant, auch wenn hier nahezu infaltionär mit Namen von Gottheiten um sich geworfen wird, die ich größtenteils noch nicht einmal kenne. Doch die Geschichte selbst plätschert meist unspektakulär vor sich hin und gestaltet sich phasenweise unangenehm langatmig. Selbst die actionlastigen Szenen sind nicht sonderlich spannend, weil sie einfach nur beschreibend geschildert sind, emotionslos und sachlich, ohne Zweifel aufkommen zu lassen, wie die Situation ausgehen wird. Superheldmäßig eben - und mit heimlicher Unterstützung durch den ominösen Verfolger Bourreaus.

    Alles in allem also kein mitreißender Auftakt. Da die Erzählung aber mit einem fiesen Cliffhanger endet, werde ich auch dem zweiten Band noch eine Chance geben. Allerdings bin ich mir derzeit noch nicht sicher, ob ich standhaft genug für die komplette Reihe bin...

    © Parden

 

AERA - Wie alles begann: Prolog

Buchseite und Rezensionen zu 'AERA - Wie alles begann: Prolog' von Markus Heitz
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

AERA - Die Rückkehr der Götter: Das große Dark Fiction- eSerial des Meisters der Phantastik!
Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern. Sein aktueller Fall fordert ihn allerdings: Wertvolle Artefakte aus den verschiedensten Kulturen sind verschwunden, und die Diebe gehen dabei buchstäblich über Leichen. Wie hängen die Gegenstände zusammen? Das Prequel zu »AERA – Die Rückkehr der Götter« beschreibt, wie die Götter am 21. Dezember 2012 auf die Erde zurückgekommen sind und wie sich die Welt seitdem bis zum Start von AERA im Jahre 2019 verändert hat …

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:79
Verlag: Knaur eBook
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Rezensionen zu "AERA - Wie alles begann: Prolog"

  1. bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 02. Okt 2018 

    Aus Glauben wurde Wissen...

    Es geschah. Von einem Tag auf den nächsten waren sie wieder da: Götter. Und zwar die alten Götter. Jene, welche die Bibel mit »Du sollst neben mir keine anderen Götter haben« meinte – und deren Existenz die Heilige Schrift der Christen niemals in Abrede stellte. Interpol-Ermittler Malleus Bourreau ist Atheist geblieben in einer Welt, in der es vor Göttern nur so wimmelt. Und er ist gut in seinem Job, denn er hat keinen Respekt. Nicht vor Menschen und nicht vor Göttern.

    Der gerade einmal 79seitige Prolog bietet dem Leser als Einführung in das Geschehen im Wesentlichen eine Zusammenfassung der gravierendsten Veränderungen von 2012 bis 2019, dem Jahr, in dem die eigentliche Reihe beginnt. 2012 kamen die Götter auf die Erde, namenlose wie alte bekannte Götter, allerdings ohne die großen Drei. Christen, Moslems und Juden warten bislang vergeblich auf Allah, Gott und Jahwe - womit die einst mächtigsten Religionen der Welt auf 'Sekten ohne Gott' reduziert und die Anhänger verlacht und verspottet wurden .

    Eine Übertrittswelle von den großen Religionen zu den alten Gottheiten war die Folge. Ägyptens Präsident beispielsweise bezeichnet sich seither als Prä-Pharao, und nach der Rückkehr des großen Geistes erstarkten die Indianer in Amerika zusehends und forderten eine Beteiligung an der Regierung der USA. Christliche, moslemische und jüdische Machthaber waren jedoch nicht bereit, ihre Vormachtstellung einfach so aufzugeben - und so kam es zu kriegerischen Unruhen, die sich über weite Teile Europas erstreckten.

    Regierungen wurden hinweggefegt oder passten sich an. Die Machtverhältnisse in Europa veränderten sich. So erlangte beispielsweise Griechenland eine wirtschaftliche Vormachtstellung, weil es eines der Länder war, die die Götter akzeptierten und nicht bekämpften. Die Menschen verstanden zusehends, dass die Götter da und zudem real waren. Aus Glaube wurde Wissen...

    Mit zunehmender Akzeptanz der zurückgekehrten Entitäten kehrte weltweit wieder Ruhe ein. Auch erste Halbgötter erschienen als leibliche Frucht der Vereinigung von Göttern und Menschen. Etwaige Aufstände wurden von den Gottheiten mit Verderben und Vernichtung beantwortet, doch 2019 war deutlich: die Welt wird wieder ruhiger. Die Gottheiten sind inzwischen Normalität und bringen sich mehr ins Leben der Menschen ein, die neue AERA stabilisiert sich.

    In Form einer Broschüre präsentiert sich die Zusammenfassung der Ereignisse seit dem Wiederauftauchen der Gottheiten bis ins Jahr 2019. Recht schräg klingt diese Einführung in die Reihe - ein wenig fühlte ich mich dabei an den Stil von Christopher Moore erinnert - und macht durchaus neugierig auf mehr. Deshalb versuche ich mich demnächst mal an dem 1. Band des eSerials.

    © Parden

 

DOORS - Der Beginn: Roman (Die Doors-Serie Staffel 1)

Buchseite und Rezensionen zu 'DOORS - Der Beginn: Roman (Die Doors-Serie Staffel 1)' von Markus Heitz
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Ein neues, actiongeladenes Mystery-Abenteuer von SPIEGEL-Bestseller-Autor Markus Heitz.

Lies jetzt die kostenlose 80-seitige Pilotfolge "DOORS - Der Beginn" und bereite dich auf eine spannende Reise vor.
Am Ende der Pilotfolge wirst du vor die Wahl gestellt: drei Türen, drei Bücher - durch welche Tür sollen die Helden treten?
Greife zu dem DOORS-Band deiner Wahl und erfahre, was hinter den Symbolen steckt.

"DOORS X - Dämmerung", "DOORS ? - Kolonie" und "DOORS ! - Blutfeld" - drei Romane, drei parallele und eigenständige Geschichten, drei Möglichkeiten. Es liegt in deiner Hand.

Du möchtest einen kurzen Blick hinter die Türen werfen? Dann verraten wir dir hier schon etwas über die Welten:

DOORS - Der Beginn

Der schwerreiche Vater der vermissten Anna-Lena van Dam schickt ein sechsköpfiges Team aus, um seine Tochter zu finden – darunter einen Ex-Militär, eine Höhlenkletterin und einen Parapsychologen. Jeder der sechs ist ein Experte auf seinem Gebiet, jeder von ihnen hat etwas zu verbergen. Und keiner von ihnen wird das gigantische Höhlensystem unter dem Anwesen der van Dams unverändert verlassen.

Denn in der Dunkelheit entdeckt das Team geheimnisvolle Türen, und muss sich dahinter auf Pfade jenseits aller Wissenschaft und Vernunft einlassen, um Anna-Lena zu retten.

DOORS ? - Kolonie
...führt Sie mitten in die 40er Jahre. Doch in dieser Zeitlinie hat Nazi-Deutschland früh kapituliert, die USA haben die Kontrolle über Europa übernommen und drohen dem Widerstand, angeführt von Russland, mit einem Atomschlag. Will das Team überleben, müssen sie diesen Wahnsinn stoppen – um jeden Preis!

DOORS ! - Blutfeld
...bringt Sie ins frühe Mittelalter des 9. Jahrhunderts. Doch anders als in den Geschichtsbüchern wird hier die Herrschaft nicht nur von Männern ausgeübt. Während sich machtbewusste Kaiserinnen bekriegen, planen männliche Verschwörer das Ende des Matriarchats. Auf der Suche nach Anna-Lena ist das Team mittendrin, als Europa auf eine gigantische Schlacht zusteuert …

DOORS X - Dämmerung
... lässt das Team unerwartet in die eigenen Albträume blicken, ohne dass es ein Entkommen gibt. Wissen Sie, wie man die eigenen Dämonen besiegt? In dem unterirdischen Reich des Höhlensystems existiert zudem noch viel mehr, das nicht von dieser Welt ist. Und der einzige Fluchtweg führt in eine bedrohliche Zukunftsvision ...

Autor:
Format:Kindle Edition
Seiten:97
Verlag: Knaur eBook
EAN:
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Rezensionen zu "DOORS - Der Beginn: Roman (Die Doors-Serie Staffel 1)"

  1. 5
    (5 von 5 *)
     - 26. Aug 2018 

    Spannung pur

    Das ist ja mal ein Einstieg, in eine Bücherreihe....

    6 Leute, mit verschiedenen Fähigkeiten und Geheimnissen um ihrer selbst, werden ausgeschickt, die verschwundene Tochter des schwer reichen Walter van Dam zu suchen und zurück zu bringen. Anna-Lena, die Tochter, ist in einem Höhlensystem verschwunden. Mysteriöse Dinge sind dort unten, in den Höhlen, zu sehen. Und wohin die Tochter verschwunden ist, das bleibt offen.

    Als die 6, die Höhlen erforschen, stehen sie selber vor der Frage, durch welche Tür sollen wir gehen um die junge Frau wiederzufinden. Jede Tür sieht etwas anders aus und dahinter verbergen sich Geschichten, die Markus Heitz geschrieben hat. Der Autor, der schon mehrfach mit dem Phantasik Preis ausgezeichnet wurde.

    Ich finde es schrecklich, warten zu müssen, bis die Bücher heraus kommen. Die 74 Seiten machen schon solch einen Spaß zu lesen, dass ich es kaum abwarten kann. Durch welche Tür würde ich mit der Truppe gehen? Ins frühe Mittelalter, die Vierziger Jahre in Deutschland (das anders ist, als das was wir aus der Geschichte kennen) oder in eine mysteriöse, unheimliche Welt, in der man gegen seine eigenen Dämonen kämpfen muss? Egal wie ich mich entscheiden werde, die 6 Leute werden mich dann begleiten. Und spannend wird es bestimmt. Denn Markus Heitz kann richtig gut schreiben...

    Eine wirklich spannende Aufmachung für eine besondere Buchserie

 

Unterm Birnbaum: Erzählung (Fischer Klassik)

Buchseite und Rezensionen zu 'Unterm Birnbaum: Erzählung (Fischer Klassik)' von Theodor Fontane
4
4 von 5 (1 Bewertungen)

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Wie verändert sich ein Mensch, nachdem er ein Verbrechen begangen hat? Abel Hradscheck ist dem finanziellen Ruin durch einen raffiniert vorbereiteten Mord erfolgreich entgangen. Während seine Komplizin an ihren Schuldgefühlen zerbricht, genießt er Theaterabende in Berlin und denkt an eine neue Ehe. Aber unter der glatten Oberfläche ist er alles andere als ruhig: Bei dem Versuch, endgültig jeden Verdacht zu zerstreuen, führt er unbewusst seine Selbstbestrafung herbei …

Format:Kindle Edition
Seiten:240
Verlag:
EAN:
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Rezensionen zu "Unterm Birnbaum: Erzählung (Fischer Klassik)"

  1. bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 19. Aug 2018 

    Schuld und Sühne...

    Wer ist der Tote, der unter dem vielberedeten Birnbaum liegt, und was hat das in der Oder treibende Fuhrwerk mit dem verschwundenen Reisenden einer Krakauer Weinfirma zu tun? Einmal in Gang gesetzt, wird der Kreislauf von Irreführung und Selbsttäuschung zur tödlichen Falle.

    Abel Hradschek, Gastwirt eines Oderbruchdorfes, ist ins Gerede gekommen, seit der Reisende einer Krakauer Weinfirma verschwunden ist. Doch nichts ist schwankender als die öffentliche Meinung, und während die einen schon von einer Hinrichtung träumen, schmähen die anderen das Gericht, das ohne Not einen Ehrenmann belangt. Alles wird beredet und beklatscht, jede Andeutung kann eine Entlarvung und jedes Phantasiegebilde der Racheengel sein. Über den plötzlichen Tod seiner Frau hilft sich Abel durch gelegentliche Besuche im amüsablen Berlin hinweg. Die von dort mitgebrachten neuesten Witze und zweideutigen Liedchen gibt er unter dem Jubel der Stammtischrunde zum besten. Doch die da jauchzen und toben und den Wirt hochleben lassen, müssen bald schon erfahren, daß das Spiel einen doppelten Boden hat und die Leiche im Keller nicht nur eine Redensart ist.

    Mit seinem feinsinnig komponierten Roman "Unterm Birnbaum" (1885) gelang Fontane eine kunstvolle Verbindung von fesselnder Kriminalgeschichte und psychologisch genauer Milieustudie.

    Während meiner Schulzeit bin ich tatsächlich um Theodor Fontane herumgekommen, so dass dieses Büchlein mein erstes Werk des Schriftstellers ist. Trotz des altertümlichen Schreibstils (1885!) lässt sich das Buch angenehm lesen und rasch eintauchen in die enge dörfliche Welt mit all seinen Facetten. Fontane gelingt es oft mit wenigen Pinselstrichen, die Charaktere authentisch zu zeichnen, und oft genug sah ich die Figuren fast bildlich vor mir. Spannend ist die Erzählung tatsächlich auch, und so fand ich wirklich Vergnügen an dieser Kriminalgeschichte, die auch die verschiedenen Arten aufzeigt, mit Schuld umzugehen.

    Eine vielschichtige Erzählung, die trotz ihres Alters in jedem Fall immer noch empfehlenswert ist...

    © Parden

 

NSA - Nationales Sicherheits-Amt

Buchseite und Rezensionen zu 'NSA - Nationales Sicherheits-Amt' von Andreas Eschbach
5
5 von 5 (2 Bewertungen)

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen-Sicherheitsamt, und entwickelt dort Komputer-Programme, mit deren Hilfe alle Bürger überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, widersetzt Helene sich. Dabei muss sie nicht nur gegen das Regime kämpfen, sondern auch gegen ihren Vorgesetzten Lettke, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...

Format:Kindle Edition
Seiten:0
EAN:
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Rezensionen zu "NSA - Nationales Sicherheits-Amt"

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 21. Dez 2018 

    NSA im Dritten Reich

    Nein, unbekannt war mir Andreas Eschbach natürlich nicht. Die Romane über die Erbschaft einer BILLION DOLLAR oder wie es einen KÖNIG VON DEUTSCHLAND geben sollte, hatte ich vor Jahren gelesen. Unterdessen aber wurde ich, fast zwanghaft, auf einen Titel aufmerksam, der verschiedene Dinge zu verbinden schien. Die National Security Agency in einem knallroten Einband mit schwarzem Rand, irgendwie verbunden mit dem Dritten Reich. Ja: „nsa“ heißt bei Andreas Eschbach plötzlich Nationales Sicherheitsamt und die Ähnlichkeiten scheinen auf der Hand zu liegen.

    Man stelle sich vor, die Entwicklung der „Computerbranche“ wäre nach Charles Babbage und seiner Difference Engine (1822) und der folgenden Analytic Engine sowie der von Ada Lovelace entwickelten ersten „Computersprache“ schneller und anders verlaufen. Das ist der Ansatz des Autors und so gibt es seit dem ersten Weltkrieg ein sogenanntes NSA in Deutschland mit Sitz in Weimar. Der Autor erzählt von dieser Entwicklung, schon das ist sehr interessant. Inzwischen, wir schreiben das Jahr 1942, ist die „Rechenwelt“ aufgeteilt: Männer stellen die Fragen, entwickeln Probleme und suchen nach Lösungen – Frauen programmieren die entsprechenden Abfragen mittels der SAS, der „Strukturierten Abfragesprache“, heute bekannt in Gestalt der SQL. Im übrigen gibt es das Weltnetz, die nationalen Foren, Mobiltelefone, Elektropost, bargeldlose Zahlungen per Geldkarte oder Telefon. Nichts bleibt mehr geheim oder privat. Eine schiere Unmenge an Daten wird in riesigen Datensilos aufbewahrt.

    Die programmierenden Damen nennt man "Programmstrickerinnen" und die Abfragen zwangsläufig Strickmuster, die Herren sind sich dazu zu fein. Besonders gut im „Stricken“ ist Helene, die einst einen Wettbewerb gewann und dann ein Angebot des NSA erhielt. Ihre erstellten Abfragen sind hervorragend und so trägt sie zur zukünftigen totalen Überwachung der Reichsbürger bei.

    Eines Tages entdeckt sie die „Weiße Rose“. Doch kommen Hans und Sophie Scholl nicht unter das Fallbeil, sie werden „gerettet“, denn sie werden kurz nach dem ersten Flugblatt aufgespürt, was "nur" Gefängnis bedeutet. Doch eines Tages sagt sich Reichsleiter SS Himmler an. Das Programm, welches ihn interessiert, „entdeckt“, beruhend auf der Abfrage nach verbrauchten Kalorien durch Lebensmitteleinkauf zusätzliches Esser: In Amsterdam, eine Familie Frank. Die Abfragen stammen von Helene.

    So wird das Buch immer ernster, die Geschichte immer gnadenloser, die Überwachung perfekter. Helenes erste große Liebe, ein Deserteur, versteckt im Hof einer Freundin, wäre schnell entdeckt, wenn Helene nicht anfangen würde, Fragen und Tabellen zu manipulieren. Sie „besorgt“ sich Zugangsberechtigungen für die höheren SS-Daten und das Unheil nimmt seinen Lauf...

    * * *

    Einerseits passiert letztlich alles folgerichtig, auch wenn das Ende absurd erscheint. Es erscheint aber auch deshalb absurd, weil die unermesslichen Datenmengen, die verarbeitet werden müssten, mit Tabellenabfagen (SQL / SAS) kaum zu bewältigen sein sollten. Eschbach spricht dies sogar an, wenn er Helene darüber sinnieren lässt, dass manche Tabellen für gleiche Daten unterschiedliche Spaltennamen verwenden. Wer sich ein klein wenig damit auskennt, weiß um das Problem der entstehenden Redundanzen; allumfassende Abfragen sind schwierig und irgendwo müsste es eine Zentralstelle zur Bereinigung geben. Als die SS das NSA übernimmt, scheint sich dies (unerwähnt) zu bestätigen. Etwas naiv erscheint einem dann unsere sympathische „Programmstrickerin“, wenn sie nicht begreift, dass trotz ständiger Löschung ihrer verbotenen Abfragen alles an irgendeinem Ort eine Spur hinterlässt.

    Womit wir wieder bei der Gegenwart wären...

    * * *

    Das erschütternde Ende habe ich so nicht erwartet. Es ist in vielerlei Hinsicht extrem und unvorstellbar. Oder eben auch nicht, denn die Konsequenzen unseres Handelns im Netz sind uns letztlich kaum bewusst. Ober der (nervende) Datenschutz da hilft?

    Nehmen wir die spannende Geschichte von Andreas Eschbach als Warnung an. Nicht mehr unvorstellbar, was das Dritte Reich aus dieser Datenfülle gemacht hätte, möge es auch heute (noch) utopisch erscheinen.

    © KaratekaDD

  1. bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 02. Okt 2018 

    Er sieht alles...

    Von Andreas Eschbach habe ich bisher ausschließlich Jugendbücher gelesen, die mir richtig gut gefielen. Bei dem vorliegenden Buch war es einfach das Thema, was mich aufmerksam werden ließ. Meine Erwartungen waren groß, wurden jedoch um Längen übertroffen.

    Ehrlich gesagt bin ich nach der Lektüre immer noch sprachlos und völlig geflasht, daher fällt es mir fast schon schwer hier die richtigen Worte zu finden.

    In der Geschichte geht es um die Programmiererin Helene, die im Amt für Nationale Sicherheit arbeitet. Dieses Amt überwacht jeden Bürger. Doch dann verliebt sich Helene in den Falschen, einen Deserteur, dessen Leben in Gefahr ist. Für welchen Weg wird sie sich entscheiden? Für die Liebe oder dafür eine treue Deutsche zu sein?

    Das Besondere an dem Setting des Buches ist wohl, dass wir hier in eine reale Vergangenheit eintauchen, die mit Fiktion verwoben ist, denn hier gibt es bereits Smartphones und Computer.

    Richtig gut gefallen hat mir, dass sich der Autor auch sprachlich in dieser Zeit anders bewegt, denn aus Büro wird Bureau, aus Telefon wird Telephon, aus Computer wird Komputer usw.

    Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Protagonisten Eugen Lettke und Helene Bodenkamp. Beide arbeiten sie im Nationalen Sicherheitsamt, sie als Programmierin, er als Analyst und Computerspezialist. Wir lernen beide Figuren als Kinder und Jugendliche kennen und erleben erst später wie sie in die Arbeitswelt eintreten.

    Besonders Eugen hat mir immer wieder eine Gänsehaut verschafft, denn er ist eine dunkle Persönlichkeit wie sie im Buche steht. Er ist der Sohn eines Kriegshelden und begibt sich nach einem Ereignis aus seiner Jugend auf einen persönlichen Rachefeldzug, wodurch uns als Leser erst bewusst wird, was für Auswirkungen es hat mittels Smartphone unter Dauerüberwachung zu stehen. Lettke war mir von der ersten Seite an unsympathisch und ich habe ihm so manches Mal die Pest an den Hals gewünscht. Er ist einfach die perfekte Figur, an der man sich aufreiben, sprich darüber aufregen kann. Seine Entwicklung war schlichtweg dem Bösen entgegen.

    Helene hingegen mochte ich direkt gern, einfach weil ich mich sofort mit ihr identifizieren konnte, weil wir so unglaublich viel gemeinsam haben. Ihre ständigen Selbstzweifel mögen den ein oder anderen Leser lästig sein, ich hingegen empfand es als absolut realistisch. Zudem macht Helene im Verlauf der Geschichte eine unglaubliche Verwandlung durch von der naiven Programmstrickerin, die schlicht nur Befehle ausführt bis hin zur kleinen Rebellin. Alle Höhen und Tiefen, die Helene nehmen muss, lassen einem als Leser das Herz höher schlagen. Auch ihre kleine Liebelei zu einem Fahnenflüchtigen hat mein Herz tief berührt.

    Alle Nebenfiguren sind ebenfalls gut gezeichnet und bieten für jeden Leser Persönlichkeiten, denen man sich nahe fühlt. Mein Highlight hier war ganz klar Cäcilia Schmettenberg.

    Richtig gut fand ich, dass auch zahlreiche real existierende Persönlichkeiten wie die Geschwister Scholl und ähnliche ihre Auftritte im Buch haben.

    Zum Ende des Romans hin zieht die Spannung nochmal richtig an und man kann einfach nicht mehr aufhören mit der Lektüre eh dann am Ende der ganz große Knall kommt und man als Leser nur denkt: Bitte was? Ich habe das Buch abends um 22 Uhr beendet und konnte danach nicht mehr schlafen, weil mir danach so viele Fragen durch den Kopf gingen.

    Selten hat es eine Geschichte geschafft mich so sehr zu fesseln und dass ich auch wenn ich mal nicht gelesen habe dauernd an die Handlung und die Figuren denken musste. Auch passiert es mir eher selten, dass ich dauernd über meine aktuelle Lektüre reden muss. Als Leser bekommt man Liebe, Intrigen, jede Menge Gänsehautmomente und vor allem ordentlich Stoff zum Nachdenken.

    Fazit: Ein Buch das seinesgleichen sucht und sehr deutlisch macht, was das digitale Zeitalter für einen parat hält. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen, da es mich restlos begeistert hat. Für mich ein Must- Read im Lesejahr 2018 und mein neues Lieblingsbuch. Absolute Spitzenklasse!

 

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