Clanlands

Buchseite und Rezensionen zu 'Clanlands' von Sam Heughan
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Clanlands"

Autor:
Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:400
Verlag: Knaur HC
EAN:9783426227671
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Rezensionen zu "Clanlands"

  1. Wenn zwei Schotten durch Schottland reisen

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 25. Jan 2022 

    Klappentext:

    „Die beiden Outlander-Stars und langjährigen Freunde Sam Heughan und Graham McTavish begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, um ihre Heimat Schottland neu zu entdecken.

    „Clanlands“ erzählt davon, wie die beiden Schauspieler mit dem Wohnmobil, dem Kajak, Fahrrad und Motorrad von der Küste bis zu den Seen und von den Gipfeln bis zu den Tälern reisen und dabei tief in die Geschichte und Kultur des Landes eintauchen.

    Auf ihrer Fahrt reift die Freundschaft von Graham und Sam wie ein guter Scotch, und die beiden Männer finden dabei nicht nur neuen Respekt für die majestätische Schönheit Schottlands, sondern auch, wie bei jedem guten Roadtrip, ein Stück weit zu sich selbst.“

    Wenn zwei Schotten auf Reisen gehen kommt DAS heraus: eine Serie für‘s TV („Men in Kilt‘s“), viel Whiskey-Verzehr, ein Muskelkater im Bauch vor lauter lachen und dieses geniale Buch. Wer die Serie „Outlander“ kennt, kennt auch die beiden Schauspieler hier sehr gut. Im wahren Leben sind sie dicke Kumpels und reisen auch mal durch‘s eigene Land um die schottischen Wurzeln mal wieder zu riechen. Das Vorwort von „Outlander“-Autorin Diana Gabaldon ist herrlich amüsant und verspricht viel. Auf den ersten Seiten geht es auch gut los und wir Leser erleben nicht nur die Abenteuer der beiden sondern auch unheimlich viel Geschichte. Braucht man das? Ja! Ohne dieses Wissen lässt sich die schottische Geschichte nicht nachvollziehen genau wie die privaten Einblicke und Fotos der beiden Darsteller. Es erklärt vieles und zeigt einen besonderen Menschenschlag.

    Der Schreibstil ist äußerst angenehm und stimmig. Die Fan‘s der Outlander-Reihe kommen mit vielen Info’s auf ihre Kosten aber auch alle Schottland-Fan‘s ebenso. Hier wird „Werbung“ für ein ganz besonderes Fleckchen Erde gemacht, welches voller Mystik und Magie ist und wo man mit Kilt gefühlt schon auf die Welt kommt.

    Ein sehr lesenswertes Buch welches 5 Sterne von mir erhält!

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Die Brücke der Ewigkeit

Buchseite und Rezensionen zu 'Die Brücke der Ewigkeit' von Wolf Hector
4.5
4.5 von 5 (2 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Die Brücke der Ewigkeit"

Prag, 1342. Der halbwüchsige Otlin gerät in eine Katastrophe: Die aufgepeitschte Moldau zerstört in einer Gewitternacht die Judithbrücke und reißt seine Mutter mit in die Fluten. In seiner Angst stößt er ein Gelübde aus: Wenn Gott seine Mutter rettet, will Otlin ihm eine neue Brücke bauen, eine Brücke der Ewigkeit. Wie durch ein Wunder überlebt sie. Jahre später erhält Otlin Gelegenheit, sein Versprechen einzulösen. Er bewirbt sich bei einem Wettbewerb, doch er hat Feinde, allen voran den Steinmetz Rudolph, der ebenfalls aufs Amt des Bauleiters der neuen Brücke schielt. Um den Konkurrenten auszuschalten, sucht Rudolph Hilfe bei der gerissenen Astrologin Ricarda, die ein Bettlermädchen als Waffe missbraucht.

Autor:
Format:Taschenbuch
Seiten:608
EAN:9783548064079
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Rezensionen zu "Die Brücke der Ewigkeit"

  1. Prager Mittelalter-Roman mit schillernden Figuren

    bewertet:
    4
    (4 von 5 *)
     - 26. Dez 2021 

    Als der zwölfjährige Jan Otlin 1342 im mittelalterlichen Prag in letzter Sekunde seine Mutter nach einem Brückeneinsturz aus den Fluten der Moldau reißen kann, schwört er zu Gott, er werde eine neue Brücke bauen, die ewig halten solle. 15 Jahre später bekommt er die Möglichkeit, diesen Schwur einzulösen. Allerdings ist es nicht nur die Moldau, die ihm bei der Erfüllung Steine in den Weg legt...

    "Die Brücke der Ewigkeit" ist der neue Historische Roman von Thomas Ziebula, den er diesmal unter dem Pseudonym Wolf Hector veröffentlicht hat.

    Schon der Prolog lässt die Leser:innen stutzen, denn Hector betitelt ihn mal eben "Das Ende" und lässt darin den Protagonisten Jan Otlin im Jahre 1367 zurückblicken auf die Ereignisse der letzten 25 Jahre. Ein gewagter Kniff des Autoren, der zu Beginn der eigentlichen vier Teile des Romans jeweils zu diesem Prolog zurückkehrt und darin seine Figuren nicht nur Geschehnisse der Handlung zusammenfassen lässt, sondern auch schon andeutet, auf was sich die Leser:innen einstellen können. Ich hatte zunächst meine Zweifel, ob diese Vorgehensweise funktioniert, da ich befürchtete, schon zu viel über die Romanhandlung zu erfahren. Im Laufe der Lektüre hat sich diese Art des Erzählens in meinen Augen tatsächlich aber als großes Plus erwiesen. Denn sie ermöglicht es Wolf Hector nicht nur, den mit 600 Seiten ohnehin schon ein wenig zu langen Roman zumindest etwas zu straffen, sondern baut zusätzlich eine so große Spannung auf, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es zu den ungeheuerlichen Ereignissen kam, über die ich hier natürlich kein Wort verlieren werde.

    Als äußerst gelungen habe ich zudem die Figurenkonstellation empfunden. Mit Jan Otlin, seiner späteren Ehefrau Maria-Magdalena und seinem Gegenspieler Rudolph von Straßburg präsentiert uns Hector drei nahezu ebenbürtige Protagonist:innen, aus deren Perspektiven die Leser:innen immer wieder neue Blickwinkel auf die Handlung erhaschen. Positiv ist dabei die Ambivalenz der Figuren hervorzuheben. Jan Otlin entwickelt sich vom kindlichen Lebensretter zum traumatisierten Zauderer und kurz darauf zurück zum Lebensretter. Trotz dieser Extreme und der auch im weiteren Verlauf zahlreichen Fehler und Verfehlungen, die Jan begeht, nahm mich die Figur für sich ein. In der Figur der Maria-Magdalena schimmern fast noch größere Themen durch, obwohl der Charakter sich selbst gar nicht so sehr entwickelt wie Jan Otlin. Fast beiläufig geht es bei Maria-Magdalena um Themen wie sexuelle Identität und Liebesbeziehungen mit Menschen mit psychischen Erkrankungen. Erstaunlich und ungewöhnlich für einen Historischen Roman. Und auch Antagonist Rudolph von Straßburg ist Hector gelungen. Die Figur vereint zwar viele der sieben biblischen Todsünden auf sich, doch trotzdem habe ich in ihm durchweg einen eher tragischen Charakter erkannt, dessen Handlungen ich zwar selten gutheißen, aber zumindest immer nachvollziehen konnte.

    Schillernd sind auch die Nebenfiguren des Romans, von denen vor allem die historische Figur des Predigers Militsch von Kremsier und die fiktive Heilerin, Wahrsagerin und Freudenhaus-Chefin Ricarda Scorpio herausragen. Letztere kann fast alles - außer richtige Voraussagen zu treffen. Nicht die beste Voraussetzung für ihre Tätigkeit, die nicht nur dadurch irgendwann den Zorn so ziemlich jeder anderen Figur auf sich zieht.

    Insgesamt ist "Die Brücke der Ewigkeit" vielleicht 50 bis 100 Seiten zu lang geraten. So hätte ich beispielsweise nicht nur auf die zahlreichen Liebesszenen verzichten können, in denen es sehr oft um irgendwelche "lodernden Leidenschaften" geht. Ohnehin wäre Hector auch mit weniger Adjektiven ausgekommen, als er sie verwendet.

    In der zweiten Hälfte des Romans war ich der zahlreichen doch sehr gewalttätigen Schilderungen irgendwann überdrüssig. Da wird gemordet, vergewaltigt, enthauptet und gefoltert ohne Unterlass. Zudem entwickelt sich ein gewisses Intrigantenstadl, bei dem ich irgendwann nicht mehr ganz folgen konnte, wer sich jetzt mit wem gegen wen verbündet - und warum. Im Zweifel trifft der Hass auf jeden Fall Ricarda Scorpio, deren Motive für ihr eigenes Handeln ich auch nicht immer nachvollziehen konnte.

    Im Epilog wird der Autor zudem der Hauptfigur Jan Otlin nicht ganz gerecht. Ohne inhaltlich darauf eingehen zu können, scheint das Finale für Maria-Magdalena und Rudolph von Straßburg zumindest schlüssiger.

    Für mich als Freund mittelalterlicher Romane und der Prager Karlsbrücke war "Die Brücke der Ewigkeit" trotz dieser Kritikpunkte lesenswert, da es Wolf Hector durch die gelungene Konstruktion und die bemerkenswerten Figuren schafft, das Interesse an der Lektüre durchaus hochzuhalten.

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  1. Rundum gelungen

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 06. Dez 2021 

    Ich bin froh, mich zu diesem Buch durchgerungen zu haben. Titel und Cover kamen mir so bekannt vor. Ein Abklatsch von Ken Follett?
    Nein, ganz und gar nicht.
    Es ist wie immer nicht einfach ein Buch zu rezensieren, ohne zuviel vom Inhalt zu verraten. Zumindest kann ich ganz klar sagen, weder Inhalt noch Schreibstil sind eine Nachahmung von den Erfolgsbüchern von Ken Follett.
    Wolf Hector, wüsste zu gerne wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt, schafft es auf gekonnte Art und Weise historische Fakten, existierende Orte und geschichtlich relevante Persönlichkeiten mit fiktiven Personen und Geschehnissen zu verbinden. Ich vermute mal er hat genau recherchiert, wobei ich da nur die Stimmigkeit nicht die Tatsachen verifizieren kann.
    Besonders sind mir immer die Darstellungen des Alltagsleben der unteren Schichten wichtig. Hier kann man nicht so auf Tatsachen bauen, wurden ja nicht von einem Chronisten festgehalten, sondern eher das schriftstellerische Gefühl für die Zeit gepaart mit historischen Recherchen führen zu einer realistisch anmutenden Darstellung. Dies finde ich bei Wolf Hector gelungen.

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Zerbrechlicher Planet

Buchseite und Rezensionen zu 'Zerbrechlicher Planet' von - noch unbekannt
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Zerbrechlicher Planet"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:256
Verlag: Kosmos
EAN:9783440172995
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Rezensionen zu "Zerbrechlicher Planet"

  1. Fragile

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 01. Dez 2021 

    Klappentext:

    „Unkontrollierbare Waldbrände, verheerende Stürme, schwindende Gletscher und tödliche Dürren – dieses Buch dokumentiert die dramatischen Veränderungen, die auf unserem Planeten vor sich gehen, in ihrem erschreckenden Ausmaß. Über 230 imposante Fotografien, Vorher-Nachher-Vergleiche und Satellitenaufnahmen illustrieren die Auswirkungen von Naturgewalten und führen die Folgen des Klimawandels anhand aktueller Beispiele eindrucksvoll vor Augen. Vorher-Nachher-Beispiele aus Italien und Indien zeigen, wie sich die Umwelt im Corona-Lockdown 2020 teilweise erholen konnte. Ein aufrüttelndes Buch und ein starker Beitrag zur Nachhaltigkeits-Debatte.

    Indem es auf die Fragilität des Planeten aufmerksam macht, feiert es zugleich dessen einzigartige Schönheit.“

    Man schließt dieses Buch und ist wahrlich getroffen. Man ist getroffen von der zerstörerischen Macht der Natur und der eigenen Menschenhand. Die Welt verändert sich und mit ihr ihr Aussehen. Dieses Buch beschreibt sehr eindringlich diese Veränderungen und die Folgen daraus. Schnell ist klar, der Titel ist treffend: zerbrechlicher Planet. Höchst interessant sind die Vorher-Nachher-Aufnahmen und diese schockieren richtig. Es kommen Fragen nach dem Warum und Wieso auf aber die Antwort können wir uns schnell selbst liefern. Die tiefgreifenden Texte sind eine sehr gute und genau Untermalung der Bilder, denn diese stehen hier im Mittelpunkt.

    Diese Buch hat mich stark beeindruckt und genau deshalb gibt es 5 von 5 Sterne.

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Von Büchern und Inseln

Buchseite und Rezensionen zu 'Von Büchern und Inseln' von Louise Erdrich
3
3 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Von Büchern und Inseln"

Ojibwe Country: eine magische, nahezu unberührte Seenlandschaft mit Tausenden Inseln, darunter auch die legendäre Bücherinsel, die aus kaum mehr als einer Bibliothek mit über 11.000 Bänden besteht. Hierher reist Erdrich mit ihrer kleinen Tochter und deren Vater, einem Ojibwe-Medizinmann. Dabei entdeckt sie die spirituelle Heimat ihrer Ahnen noch einmal ganz neu, erkundet deren Geschichten und versteht immer besser, warum sie sich von Büchern – jedes von ihnen ist ihr eine Insel – so unwiderstehlich angezogen fühlt.

Format:Taschenbuch
Seiten:160
EAN:9783746638638
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Rezensionen zu "Von Büchern und Inseln"

  1. 2,5 Sterne

    bewertet:
    3
    (3 von 5 *)
     - 29. Dez 2021 

    Klappentext:

    „Ojibwe Country: eine magische, nahezu unberührte Seenlandschaft mit Tausenden Inseln, darunter auch die legendäre Bücherinsel, die aus kaum mehr als einer Bibliothek mit über 11.000 Bänden besteht. Hierher reist Erdrich mit ihrer kleinen Tochter und deren Vater, einem Ojibwe-Medizinmann. Dabei entdeckt sie die spirituelle Heimat ihrer Ahnen noch einmal ganz neu, erkundet deren Geschichten und versteht immer besser, warum sie sich von Büchern – jedes von ihnen ist ihr eine Insel – so unwiderstehlich angezogen fühlt.“

    Ich muss wirklich gestehen, so richtig „warm“ bin ich mit der Geschichte rund um Erdrich nicht geworden. Hier und da versteht man zwar ihre Intentionen, aber andere Parts blieben mir fern und verborgen. Ich lese gern zwischen den Zeilen, aber hier gan es irgendwie nichts dazwischen zu lesen. Die Story rund um die Bücherinsel ist wohl der rote Faden…oder doch nicht? Ich habe einige Zeit gebraucht um in die Geschichte zu kommen, habe mich durch Kapitel gewälzt dich ich für unnötig empfand oder gar für achselzuckend und nichts-sagend.

    Der Schreib- und Sprachstil ist gehoben aber dennoch verständlich, wenn man denn den Sinn hinter der Geschichte von Erdrich versteht. Mir blieb es hier fern. Vieles handelt hier von früherer Kultur, von Mythen, Religion einer Kultur, Achtsamkeit der eigenen Ahnen…alles interessant aber dennoch für mich zum großen Teil unverständlich.

    Ich vergebe hier 2,5 Sterne.

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Der heilige Bruno

Buchseite und Rezensionen zu 'Der heilige Bruno' von Tillmann Prüfer
NAN
(0 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Der heilige Bruno"

Format:Taschenbuch
Seiten:320
EAN:9783499630576
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Zwischen Durchkommen und Umkommen

Buchseite und Rezensionen zu 'Zwischen Durchkommen und Umkommen' von Reinhold Messner
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Zwischen Durchkommen und Umkommen"

»Der traditionelle Alpinismus ist die Kunst, dort zu überleben, wo der Mensch nicht hingehört.« Reinhold Messner Mutig und selbstbestimmt stellen sich traditionelle Bergsteiger dem Unbekannten. Sie gehen dorthin, wo die anderen nicht sind, und gehen hohe Risiken ein. Seit im Jahr 1786 erstmals Menschen auf dem Gipfel des Montblanc standen, werden die Grenzen des „Unmöglichen“ immer weiter verschoben. Reinhold Messner setzt diesen Pioniertaten ein Denkmal. Er schildert den traditionellen Alpinismus anhand herausragender Protagonisten und lässt sie in Originaldokumenten selbst zu Wort kommen. In prägnanten Essays zeigt er auf, welche mentalen und körperlichen Voraussetzungen eine solche Haltung erfordert: Eigenschaften wie Neugier und Leidenschaft, Eigenverantwortung in der Gefahr und die bewusste Konzentration auf das Wesentliche, was den Verzicht auf ausgefeilte technische Hilfsmittel mit einschließt. Messners neues Buch ist ein Plädoyer für den menschlichen Entdeckergeist, für eine unmittelbare Begegnung von Mensch und Natur, für einen Alpinismus „ohne Netz und doppelten Boden“ – ein Erbe, das es weiterzugeben gilt.

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:304
EAN:9783453281462
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Rezensionen zu "Zwischen Durchkommen und Umkommen"

  1. Gigantisch und spektakulär

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 09. Dez 2021 

    Dieses Buch behandelt das Thema"die Alpine Geschichte".Dabei geht es 250 Jahre zurück zum Beginn des bergsteigens und kletterns bis zur heutigen traditionellen Begehung.Unterstützt wird das Buch mit sehr alten aber auch neuen Bildern und Dokumenten die allesamt spektakulär sind:Da gibt es z.B ein Bild von einer Expedition auf dem Weg zum Montblanc im Jahre 1861.Die verschiedenen Pioniere des Alpinismus werden in größeren Steckbriefen beschrieben darunter auch viele Frauen.(z.B.Henriette D'Angeville).Beeindruckt hat mich auch die Erstbesteigung des Matterhorns durch Edward Whymper 1865 die mit einer Katastrophe endete.
    Auch die Unfälle und Tragödien werden genaustens beschrieben.Dabei kommen original Auszüge aus Berichten zum Zuge.Besonders angetan war ich von der Kleidung damals und heute.
    Dieses Buch übte eine solche Faszination bei mir aus dass ich Seite für Seite geradezu verschlang und kaum noch auftauchen wollte.Beim lesen lernte ich das Bergsteigen von einer anderen manchmal unbekannten Seite kennen.Es sind die Fotos von den Gebirgen der Erde die dieses Buch ausmachen:Spektakulär,in schwarz-weiß oder bunt,alleine dafür lohnt es sich dieses Buch aufzuschlagen.Ich war tief beeindruckt und bin es noch.Der Autor setzt den Helden der Berge mit diesem Buch ein Denkmal.
    Die Balance zwischen Natur,Mensch und Umwelt,Tourismus kommen auch zur Sprache wobei das Thema Geld eine wichtige Rolle einnimmt. Es ist für mich ein abwechslungsreiches und zum Teil bewegendes Buch das mir das Abenteuer Bergsteigen näher gebracht hat.
    Ich möchte zum Schluss noch kurz anmerken dass dieses Buch klimaneutral hergestellt wurde.

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Tante Emma und der Schnee-Express

Buchseite und Rezensionen zu 'Tante Emma und der Schnee-Express' von Emma Bessi
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Tante Emma und der Schnee-Express"

Autor:
Format:Broschiert
Seiten:288
Verlag: CONBOOK
EAN:9783958894013
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Rezensionen zu "Tante Emma und der Schnee-Express"

  1. Eine einmalige Reise

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 22. Nov 2021 

    Klappentext:

    „Zwischen Emma und ihrer Nichte Lia liegen 20 Jahre, doch sie verbindet weit mehr als nur eine Vorliebe für schnelle Züge. Beste Voraussetzungen, um gemeinsam in die Arktis zu reisen, sagen sich die beiden. Und als von Lias Mutter das lachende »Go!« kommt, brechen Tante und Nichte auf zu ihrem ersten gemeinsamen Abenteuer. Sie tollen durch Skandinavien, staunen nicht schlecht beim Anblick echter Elche, begegnen zänkischen Streithammeln, samischen Ureinwohnern und gutmütigen Polizisten. Und als wäre eine 6.000 Kilometer lange Zugfahrt mit einer vorlauten Sechsjährigen nicht schon chaotisch genug, geht auch noch schief, was schiefgehen kann …“

    Es ist die Reise ihres Lebens, auch wenn Lia noch so unfassbar jung dafür ist, aber wenn man Träume hat, muss man sie erfüllen oder erfüllen lassen und Tante Emma stand für ihre Nichte da sofort parat. Emma ist für Lia Wunscherfüllerin und zwar um einmal im Leben in die Kälte zu fahren. Die beiden erleben einen besonderen Roadtrip und dieser wird hier von der Autorin (und eben Tante) sehr gut und unterhaltsam niedergeschrieben. Ihre Beschreibungen sind herrlich ehrlich und witzig, man spürt die Vorfreude auf diesen Trip, man fühlt ein wenig die Neugier, die Spannung auf das was kommt und ja, man fiebert mit den beiden mit. Man kann gar nicht anders. Emma und Lia stecken einen an mit Reisefieber und erleben echt skurrile und abenteuerwitzige Situationen, die das Leben kurzzeitig schnell aus der Bahn geraten lassen, aber man spürt, wie schnell man auch dabei wieder in die richtige Richtung gelenkt wird…

    Man merkt, dass Emma Lia ein Stück Lebenserfahrung mitgeben möchte und das gelingt ihr beim Leser schon so gut.

    Ich bin den Zeilen und auch den Bildern im Buch sehr gern gefolgt und habe gelacht und war zum Schluss ein wenig wehmütig - solche Reisen macht man vielleicht nur ein Mal im Leben und genau dafür sollte man dankbar sein….

    Ein ganz tolles Buch mit besonderen Hauptdarstellern und einer Reise, die das Leben verändert - 5 von 5 Sterne!

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Nanga Parbat – Mein Schlüsselberg

Buchseite und Rezensionen zu 'Nanga Parbat – Mein Schlüsselberg' von Reinhold Messner
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Nanga Parbat – Mein Schlüsselberg"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:324
EAN:9783453281264
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Rezensionen zu "Nanga Parbat – Mein Schlüsselberg"

  1. Ein sehr faszinierendes und opulentes Bildband

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 26. Nov 2021 

    In diesem hochwertig gestalteten Bildband mit zweihundert Farbfotos offenbart der Autor seine ganz persönliche Sichtweise auf die Berge.Die Bilder haben beim ersten durchblättern auf mich sofort einen überwältigenden Eindruck hinterlassen.
    Zu Beginn gibt es eine Karte vom Nanga Parbat auf der die wichtigsten Routen von den unterschiedlichen Expeditionen eingezeichnet sind.Der Inhalt wird in zwanzig Kategorien unterteilt :von Berge über Tiefe,von Langsamkeit bis hin zum Gebirge.
    Besonders hatte mich die geschichtliche Seite diese Buches angetan.Das geht es z.B.bei Albert Mummery 1895 los als er die Diamir-Flanke in mehr als 6000 Metern erreichte.
    Dieses Buch zog mich Seite für Seite in seinen Bann.Die Texte zu den Bildern sind sehr detailliert und bildhaft beschrieben. Es sind meiner Meinung nach auch zum Teil sehr persönliche Gedanken und Einblicke von Messner. In diesem Buch geht es nicht nur um ihn selbst sondern auch um andere Bergsteiger und Expeditionen die sich auf den Nanga Parbat gewagt haben,sei es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Es wird von der Erstbesteigung berichtet bis hin zur Expedition im Jahr 2019.
    Immer wieder stieß ich auf alte Bilder und Tagebucheinträge die für mich faszinierend waren. Es sind abwechslungsreiche und spannende Berichte über und von Zeitzeugen die zum Teil schonungslos sind.Natürlich wird auch von der Besteigung Messners mit seinem Bruder Günther berichtet der dabei ums Leben kam.
    Meine Hochachtung vor diesen Männern wurde mit jedem umblättern größer.Beim lesen vergaß ich zwischendurch manchmal die Zeit. So sehr hatte mich dieses Buch in den Bann gezogen und übte auf mich eine Faszination aus der ich mich kaum entziehen konnte.

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Atlas der maritimen Geschichten und Legenden

Buchseite und Rezensionen zu 'Atlas der maritimen Geschichten und Legenden' von Cyril Hofstein
5
5 von 5 (1 Bewertungen)

Inhaltsangabe zu "Atlas der maritimen Geschichten und Legenden"

Format:Gebundene Ausgabe
Seiten:136
EAN:9783832169015
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Rezensionen zu "Atlas der maritimen Geschichten und Legenden"

  1. Welch schönes Buch!

    bewertet:
    5
    (5 von 5 *)
     - 09. Nov 2021 

    Klappentext:

    „Das Meer ist Schauplatz großer Entdeckungen und Abenteuer, unerlässlicher Transportweg für Reisende und Handel, ein Ort, an dem Menschen Neues gewagt haben und über sich hinausgewachsen sind. Dieser Band erzählt von wahren Begebenheiten, die sich auf den Weltmeeren ereignet haben, ebenso wie von Legenden und Sagen, die Seeleute bis heute auf ihren Überfahrten begleiten.

    Die Geschichten reichen vom Atlantischen bis zum Pazifischen Ozean, von der Ostsee bis zur Karibik und von der Antike bis zur Gegenwart. Sie wurden über Jahrhunderte von Hafen zu Hafen weitergetragen und handeln von mutigen Seglern, modernen Piraten, Meerjungfrauen und Pharaonen. Einige bekanntere unter ihnen wie etwa die Sage vom Fliegenden Holländer gehören längst zum maritimen Kulturerbe, während andere über die Zeit in Vergessenheit geraten sind, adaptiert oder sogar verzerrt wurden, und nur darauf warten, wie ein verlorener Schatz aus den Tiefen geborgen und neu entdeckt zu werden.“

    Autor Cyril Hofstein hat mit diesem Buch viel Wissen in ein schmales Büchlein gesteckt welches komplett begeistert. Sein flüssiger Schreibstil und die Art, die Geschichten so auch zu beschreiben ist sehr gelungen. Man merkt ihm seine Begeisterung für diese Sparte komplett an und dies überzeugt durch authentische Wortwahl. Wir erleben hier Klassiker aber auch neue Geschichten, die vielleicht nicht jedem bekannt sein dürften. Die Texte sind sehr harmonisch angeordnet und hier und da mit kleinen Karten untermalt für die bessere Übersicht. Generell ist die Optik und Haptik hier sehr elegant und geschmackvoll gelöst. Dieses Buch ist kein Märchenbuch aber eben auch kein reines Sachbuch. Da ich selbst lange zur See gefahren bin, kann ich nur klar sagen: ein tolles und lesenswertes Buch, egal ob Landratte oder Seemann. Ich vergebe 5 von 5 Sterne!

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