Wer aufhört zu experimentieren, dem bleibt nur beten

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Administrator
29. Oktober 2013
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Amazon-Gründer Jeff Bezos ist eine der umstrittensten und am meisten angefeindeten Personen der Medienbranche. Er und sein Konzern stehen für wegweisende Innovationen, werden aber von vielen auch als Bedrohung der Verlags- und Medienbranche gesehen. Interviews gibt Bezos selten. Jetzt hat er es wieder mal gemacht. Vor einigen Tagen ist er dem Journalisten Henry Blodget vom Magazin Business insider Rede und Antwort gestanden.

Unter anderem nimmt er zum schleppenden Start des "Amazon Fire Phone"-Stellung, das viele schon als Flop ansehen. Interessant ist Bezos Haltung dazu. Erstens sei es noch viel zu früh von einem Flop zu sprechen. Zweitens seien Fehler auch nichts Schlimmes, sondern für die Weiterentwicklun einer Firma wichtig.

[zitat]Was wirklich zählt ist dass Firmen, die aufhören zu experimentieren und Fehler anzunehmen, schließlich in der verzweifelten Lage sind, dass ihnen nur bleibt ein "Ave Maria" für ihre Existenz zu beten.[/zitat]

Auch zu Büchern und deren Zukunft hat er einen ungewöhnlichen Blickwinkel: Bezos sagt, dass Bücher nicht nur mit Büchern konkurrieren. Weil das Lesen eines Buches ein großes zeitliches Engegament erfordert konkurrieren Bücher heutzutage auch mit Videospielen und allen anderen Formen der Unterhaltung und des Zeitvertreibs.

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Das ganze Interview im englischen Original findet ihr hier:
http://www.businessinsider.com/amaz...ure-succession-big-bets-2014-12#ixzz3M92pOu4m
 
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