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Was macht für Euch einen guten Krimi/Thriller aus?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Helmut Pöll, 29. November 2017.

  1. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    9. Dezember 2013
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    Hin und wieder lese ich zwischendurch gerne einmal einen Krimi/Thriller. Jetzt zum Beispiel den:

    Das Buch ist spannend, gut geschrieben, aber auch hier komme ich jetzt an den Punkt, wo ich mir sage, irgendwie kenne ich das. Alles kommt mir bekannt vor, der Ermittler mit seinen persönlichen Schwächen, die Kollegen, von denen mindestens einer/eine eine Macke hat, die falschen Fährten.

    Klar gibt es bei einem Krimi immer irgendeine Tat und eine Ermittlung, die schließlich die Geschichte aufklärt und den Täter zur Strecke bringt. Momentan überlege ich gerade, was bei "Das barmherzige Fallbeil" anders war und es aus der masse herausragen liess. War es der Ermittler? Oder der historische Bezug?

    Was meint ihr? Was macht für euch einen Krimi zu einem guten Krimi/Thriller?
     
  2. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Ich bin nicht unbedingt Krimi-Experte, aber Spannung und eine gute Geschichte gehören für mich zu einem guten Krimi!
    Brutalität, verstümmelte Leichen, Blut in rauhen Mengen und ähnliches brauche ich nicht!
    Ich mag eher die "smootheren" Krimis, Kommissar Kluftinger oder Kommissar Jennerwein ...
     
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  3. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Wenn man oft Krimis liest, wird man zwangsläufig zu diesem Punkt kommen: immer gibt es Tote, ein Ermittler ermittelt. Dessen privates Umfeld und seine "Macken" sind das Salz in der Suppe.
    Die meisten der von mir gelesenen Krimis/Thriller würde ich mit 4 Sternen bewerten. Wirkliche Highlights sind seltener, wobei ich in den letzten Jahren auch eher seltener in diesem Genre lese. Die zwei folgenden würde ich zu den 5-Sterne Büchern zählen:


    Warum? Weil es eben mal was ganz Neues war. Bei dem einen das historische Setting mit diesen etwas abgedrehten Leuten und bei dem anderen GeoCaching, worüber ich bis dato nichts wusste.
    Dass es fesselnd und spannend zugehen muss, versteht sich von selbst.
     
  4. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Stimmt, @Literaturhexle , so würde ich es auch sehen. Bei dem ersten Buch sind wir uns einig, das zweite kenne ich leider nicht, merke ich mir aber vor..
     
  5. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Zum einen brauche ich einen ein sympathisches Ermittlerteam (selbst wenn es nur ein Ermittler ist, gibts ja immer noch mehr Leute, die an einem Fall arbeiten). Die "typischen" Ermittler mit Alkoholproblem und Scheidungskindern kenne ich aus englischen Krimis auch fast gar nicht, aber Charaktere ganz ohne Macken und Probleme machen auch keinen Sinn. Es soll nur einfach nicht zu viel Raum im Buch einnehmen.

    Ansonsten ist mir das Zwischenmenschliche wichtig. Fälle wo es nur um Fakten, Fakten, Fakten geht, sagen mir nicht so zu. Ich möchte wissen, wie die Personen miteinander verbunden waren, was zu den Taten geführt hat. Hintergründe, Beziehungen, Probleme, nicht nur Beweismittel und Fingerabdrücke.

    Ich mag aber entsprechend gerne viktorianische Krimis. Da wars halt mit der ganzen Beweismittelarbeit eh noch nicht so weit her, das passt dann meist in meine Vorstellungen.
     
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  6. Renie

    Renie Moderator
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    Ich habe häufig das "Problem", dass ich nicht unterscheiden kann zwischen Gegenwartsliteratur und Thriller. In dem Moment, wo ich einen Roman lese, der spannend ist und "thrillt", ist es für mich schon ein Thriller - auch wenn in der Beschreibung etwas anderes steht. Das schreibe ich dann auch in der Rezension. Mir ist sogar schon passiert, dass ich deswegen kritisiert worden bin und "höflich" darauf hingewiesen wurde, dass meine Sichtweise ja nicht richtig sein kann. Tja, als Blogger gerät man schon an merkwürdige Typen.;)
     
  7. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    das kenne ich auch, @Renie über Bücher lässt sich wirklich gut streiten (hörte sich bei mir in etwa so an: "Was, DAS hat dir gefallen? Du liest doch sonst eigentlich ganz gute Bücher!")
     
    #7 Helmut Pöll, 4. Dezember 2017
    Zuletzt bearbeitet: 4. Dezember 2017
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  8. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Ich glaube der Übergang zwischen Thriller und Krimi bzw. Thriller und Gegenwartsliteratur ist ungefähr genauso wässrig wie der zwischen Horror und Fantasy.
    Was man sehr spannend findet ist halt von Person zu Person unterschiedlich. Es werden ja auch gerne mal eher harmlose Gegenwartsbücher oder Krimis auf Thriller getrimmt, weil sich das besser verkauft.
     
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  9. Sylli

    Sylli Aktives Mitglied

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    Mir gefällt es sehr gut, wenn "Psycho" vor Thriller steht, und der Autor diese Vorgabe dann auch noch berücksichtigt.
    In die Abgründe der menschlichen Seele blicke ich in einem guten Thriller schon sehr gerne. Und wenn schon raffiniert gemordet und die Leichen phantasievoll arrangiert werden, möchte ich auch wissen zu welchem Zwecke das Theater veranstaltet wird.
    Meistens finde ich die Motive ja sehr fragwürdig, und denk mir oft, wie kann man sich das alles wegen so einer Lappalie antun, soviel Hass kultivieren wegen nichts und wieder nichts?
    Detaillierte Beschreibungen grausiger Quälereien und blutiges Gemetzel hingegen mag ich überhaupt nicht, da ist dann gleich Schluss mit der Lektüre.
    Wenn ich einen Regionalkrimi lese, dann ist mir der Mord schon gar nicht wichtig. Der Krimi ist für mich dann gut, wenn das Lokalkolorit authentisch ankommt.
    Und ein bisschen gruselig, so angenehm zum Fürchten, darf bei mir jeder Krimi und jeder Thriller auch sehr gerne sein.
     
  10. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Da ich, wenn ich überhaupt einen Krimi zur Hand nehme, nur Regionalkrimis lese, ist für mich das Lokalkolorit wichtig!
     
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