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Was ich nicht lesen kann

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Sakuko, 18. April 2017.

  1. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Nachdem ich in letzter Zeit sehr viele schlechte Bücher gelesen habe, komme ich zu dem Schluss, das ich alles was Man Booker oder Pulitzer Price auf dem Cover sagt, gar nicht lesen brauche. Kein Man Booker Autor oder Pulitzer Nominee hat mich je irgendwie gefesselt, tatsächlich fällt mir kein Buch von so jemand ein, das nicht bei mir im untersten Drittel gelandet wäre.

    Welche Stichworte fungieren bei euch als Warnzeichen, dass ihr ein Buch gar nicht weiter ansehen braucht?
     
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  2. Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    Bei mir sind es momentan eher die Cover. Wenn ich einen hübschen und leichtbekleideten Mann sehe, weiß ich, dass ich mir das Buch nicht antun muss. Momentan scheint es viele Bücher dieses Genres zu geben, oder sie sind mir durch Zufall gehäuft aufgefallen, keine Ahnung. Ich kann diesen erotischen Schnulzen einfach nichts abgewinnen, da geht es mir dann wie dir bei dem Hinweis Pulitzer Preis
     
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  3. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Tatsächlich habe ich auch oft Schwierigkeiten mit ausgezeichneten Werken der "Hochliteratur", @Sakuko , ob das jetzt die Werke von Nobelpreisträgern sind oder die von Man-Booker-Preis-Gewinnern. Das Meiste interessiert mich nicht. Trotzdem schaue ich mir diese Listen an, weil ich dann doch immer wieder etwas für mich finde. Gerade entdecke ich beispielsweise den australischen Autor Richard Flanagan für mich, der ebenfalls den Man Booker Preis gewonnen hat.

    Es gibt aber zwei Kategorien, die so gar nicht meinem Lesegeschmack entsprechen. Das eine ist "Steampunk". Damit will ich nicht sagen, dass Steampunk schlecht ist, aber ich persönlich kann einfach nichts damit anfangen, so wie manche Leute eben keinen Kirschkuchen mögen, während andere darauf schwören.

    Was ich ebenfalls meide sind Humorbücher. Doch, ich lache viel und gerne. Nur kann ich das bei Humorbüchern eigentlich nie. Natürlich freue ich mich über witzige und schlagfertige Dialoge in Romanen. Aber Bücher, die als gedruckte Karnevalssitzung daherkommen, mit launigen Anekdoten von der ersten bis zur letzten Seite, sind eher nichts für mich. Die Bücher von Tommy Jaud oder Eckart von Hirschhausen stapeln sich also nicht in meinen Regalen.
     
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  4. Xirxe

    Xirxe Aktives Mitglied

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    Mir geht es ähnlich wie @Sassenach123 - diese Nackenbeisser bzw. PMHR-Lektüren sind definitiv nicht mein Fall.
    @Sakuko Das ist ja bedauerlich - welche Pulitzer-PreisträgerInnen sind denn das? Mich hat nämlich dieses Buch völlig begeistert
    Und die Folgenden warten noch darauf, gelesen zu werden:
     
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  5. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Doerrs All the light we cannot see fand ich gar nicht gut. Die anderen kenne ich nicht, hören sich aber auch nicht interessant für mich an.
     
  6. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Moderator

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    Das ist mir auch aufgefallen, @Sassenach123 . Zum einen wird natürlich in diesem Genre viel produzuert. Auch viele Indie-Autroinnen bedienen das Genre Romance. Die Konkurrenz ist entsprechend hoch, was natürlich den Produktionsdruck erhöht.

    Was sich aber nach meiner Beobachtung ebenfalls auf die gefühlt stärkere Präsenz dieser Titel ausgewirkt hat, das ist die Einordnung in die Kategorien. Das wird stärker als Marketinginstrument genutzt. Ein Romance-Titel wird dann schon mal zusätzlich bei "Krimis" und "Gegenwartsliteratur" eingeordnet und - übertrieben gesagt - auch bei "Kochbücher", wenn die Herrschaften auf Seite 50 zu Abend essen ;). Als Leser hat man dann manchmal das Gefühl in allen Kategorien dieselben Bücher zu sehen.

    Die Liste Gegenwartsliteratur auf Amazon ist mittlerweile beinahe identisch mit der für Liebesromane.
    Amazon.de Bestseller: Die beliebtesten Artikel in Gegenwartsliteratur
     
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  7. Klara Bellis

    Klara Bellis Autor

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    Ich bin (immer noch viel zu oft) bei Facebook unterwegs. Heute hatte ich wieder das Erlebnis, über eine dort gepostete Leseprobe zu stolpern. Es war ein kurzer Ausschnitt aus einem Indie-Buch, von dem ich in den letzten Tagen einen anderen Textausschnitt gesehen und gelesen hatte. Und bei beiden Ausschnitten habe ich mich gefragt, wer sowas liest. Obwohl es eigentlich mein Beuteschema sein müsste, war ich schon von den Leseproben abgeschreckt. Beim genauen Blick auf den Beitrag und beim Klick ins Amazon-Universum wusste ich dann, dass das anscheinend ALLE lesen, nur ich nicht. Unglaublich. Für mich, die ich das niemals lesen wollen würde. Nur für alle anderen eben nicht. :D
     
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  8. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Ja. Das geht mir auch so. Es scheint seitens der Verlage feste Schemata zu geben, wie ein historischer, ein erotischer, ein literarischer.....Roman auszusehen hat. Meistens ist ja auch drin, was drauf steht. Aber nicht immer, hab schon manche Perle im falschen Gewand entdeckt....Und natürlich umgekehrt. Möchte nicht wissen, was einem völlig entgeht, weil das Cover nicht passt...
     
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  9. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Ich glaube, zunächst mal hat @Helmut Pöll recht: vieles ist Geschmackssache, wie mit dem Kirschkuchen
    Ich interessiere mich schon für die anspruchsvollere zeitgenössische Literatur, das ist ganz klar mein Beuteschema. Aber ich habe teilweise die gleiche Erfahrung gemacht wie du @Sakuko dass mich gerade die honorigen Preisträger schwer enttäuscht haben: da wurde sich sprachlich verkünstelt oder wurden hippe Problemthemen verarbeitet oder endlose Monologe geschrieben. Alles zu Lasten einer schlüssigen, fesselnden Handlung. Die will ich nämlich schon haben. Letztlich lese ich zur Unterhaltung und Entspannung. Es soll keine Arbeit sein.

    Was für mich gerade gar nicht Geht, sind besagte Bücher mit lasziv dreinschauenden und spärlich bekleideten Personen, Historische Romane (im Sinne von "Das Haus der Seidenweberin" und wie sie alle heißen) und diese Humor-Welle (die gerade von Helmut so treffend lustig beschrieben wurde). Einen guten Krimi/Thriller lese ich gern mal, bei Fantasy und Mangas bin ich unerfahren, sie reizen mich aber auch nicht. Ach ja, klassische "Frauenromane" mag ich auch nicht, meist fallen sie schon durch den Schreibstil bei mir völlig raus...
    Das meine ich aber nicht verächtlich, es ist nur nicht mein Geschmack.
     
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  10. Klara Bellis

    Klara Bellis Autor

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    Bei Gegenwartsliteratur, und wenn sie dann auch noch preisgekrönt ist, da habe ich meistens Lesehemmung. Ich lese, je nach Phase, ganz gern mal Krimis, Science Fiction, Fantasy/Urban Fantasy, deshalb befällt mich immer wieder die Vorstellung, dass diese „richtige Literatur“ sicher zu trocken und zäh für mich ist. Trotzdem hat es José Saramago geschafft, einer meiner Lieblingsschriftsteller zu werden und von Kathrin Aehnlich werde ich sicher auch noch mehr lesen.

    PS: Ich muss meinen Beitrag von gestern Abend korrigieren. Es ist kein Indie-Buch, sondern eines, das in einem E-Book-Label eines größeren Verlages erschienen ist. Ich war nur nach den Leseproben davon ausgegangen, dass da kein Lektor oder jemand vergleichbares drübergelesen hatte. Ist aber nicht der Fall.
     
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  11. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Das geht aber doch vom Grundsatz her wahrscheinlich vielen so: man hat sein eigenes Interessengebiet, in dem man sich auskennt und auch einschätzen kann, was man lesen möchte und was nicht. Geht man in ein anderes Genre, ist die Gefahr daneben zu liegen viel größer. Insofern tust du sicher gut daran, wenn du mal einen Preisträger lesen willst, genau hinzusehen. Oder eben einfach zu akzeptieren, dass sie dir nicht gefallen. "Alles Licht, das wir nicht sehen" fand ich auch ganz hervorragend. Du brauchst dann vielleicht vom Thema her auch mehr surreale Elemente?
    Vielleicht "die Terranauten" von Boyle oder "die Verteidigung des Paradieses" von Steinaecker? Die gehen in Richtung Dystopie. Bei den anderen Themen fällt mir gar nichts ein, aber vielleicht den anderen?
     
  12. R. Bote

    R. Bote Autor

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    Vorsichtig bin ich bei Büchern in Mundart. Ich hab allgemein absolut kein Problem mit Dialekten, weder gesprochen, noch geschrieben, aber in als mundartlich beworbenen Büchern ist vieles so fürchterlich gewollt und überzogen, oft genug auch noch falsch, da rollen sich mir dann die Zehennägel auf.
     
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  13. Uwe Eckardt

    Uwe Eckardt Autor

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    Da gebe ich dir 100% Recht, @Sassenach123 . Ich wundere mich immer wieder, dass gerade solche Bücher ganz weit vorne in den Bestsellerlisten stehen. Wer liest diese ganzen "Ich liebe einen Vampir/Werwolf/Gestaltwandler/Hexer/...."-Ergüsse?
     
  14. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Ich, unter anderem. Es gibt da durchaus sehr gute Exemplare des Genres. Warum sollten erotische Bücher per Grundsatz schlechter sein als andere "niveaulose" Unterhaltung wie Krimis, Thriller, Liebesromane, urban Fantasy etc?
     
  15. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Eines steht fest: Bestimmt gaaanz wenige Männer!
    Und ich denke, der Altersdurchschnitt bei den Damen wird auch unter 30 sein....
    Aber als das erst Biss- Jugendbuch herauskam (wohlgemerkt vor dem ganzen Hype) habe ich es auch mit Interesse gelesen. War mal was ganz anderes.

    Wenn dann aber ein Trend ins Laufen kommt, gibt es kein Halten mehr: dann scheinen die Verlagsleute alle möglichen Manuskripte aus der Schublade zu holen. Und da ist m.E. Auch viel Schund dabei :mad:

    Betonen möchte ich, dass ich absolut kein Insider Bin, sondern nur meine Beobachtungen zum Besten geben.
     
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  16. Uwe Eckardt

    Uwe Eckardt Autor

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    Da will ich nicht widersprechen. Sicher gibt es auch einfallsreiche und gut geschriebene Bücher in dieser Kategorie.
    Aber muss auf jedem zweiten Cover dieses Genres ein halbnackter, muskelbepackter Kerl posieren und sich eine leichtbekleidete Schönheit vor ihm räkeln?
    Da ich zugebenermaßen (und wahrscheinlich geschlechtsbedingt) noch nie so ein Buch gelesen habe, würde mich ja mal interessieren, ob die auf dem Cover dargestellten Personen wirklich dem beschriebenen Aussehen der Protagonisten entsprechen.
    Aber vielleicht tue ich dem Genre wirklich Unrecht. Mir ist das mit den sehr ähnlichen Covern eben aufgefallen.
     
  17. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Auf meinen Bücher sind meist nur Kerle, ohne halbnackte Frauen, aber ja, das muss so. Das läuft unter Erkennungsmerkmal, so weiss man, worum es sich handelt. Krimis, Urban Fantasy, Sci-Fi etc. haben auch einen etwas schwerer Zusammenzufassenden, aber relativ eindeutigen Stil an Covern, so dass man immer gleich das Genre erkennt.
    Und ja, meist passt das Aussehen im Groben zusammen. Ich rege mich eher über die völlig unpassende Kleidung auf (lese viel Historisches in dem Bereich).

    Übrigens bin ich ziemlich sicher das diese Art Buch sehr selten auf den Bestsellerlisten auftauchen, nehmen wir mal vielleicht 50 Shades of Grey raus.
     
  18. Uwe Eckardt

    Uwe Eckardt Autor

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    Und das finde ich sehr schade. Dieser Trend wird durch die vielen Selfpublisher (zu denen ich auch gehöre) noch verstärkt. Diese greifen oft erfolgreiche Grundideen von Geschichten auf und ändern sie etwas ab, in der Hoffnung das Harry Potter 2.0 dabei heraus kommt.
     
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  19. Sassenach123

    Sassenach123 Platin Mitglied

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    @Literaturhexle @Uwe Eckardt
    Die Biss-Reihe gefiel mir auch. Mal was anderes, bis alles dann ausgeschlachtet wurde und zum Medienhype wurde.
    Mit erotischen Schnulzen meinte ich eher Bücher wie : Fifty Shades of Grey. Ich war so enttäuscht damals, dass ich nun um solche Bücher einen großen Bogen mache.

    Aber jedem das seine. Vielleicht habe ich es mir damals mit dem Buch auch einfach nur verdorben und es gibt durchaus gute dieses Genres
     
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  20. Sakuko

    Sakuko Aktives Mitglied

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    Es gibt gute Autoren in jedem Genre, man muss halt die finden, die einem zusagen.
    Gerade bei Erotik ist das nicht einfach, weiß ich auch. Der Markt ist wirklich überlaufen, es gibt so viele Kinks und wenn man das noch mit einem Plot kombiniert sehen möchte, dann muss man auch noch an das Sub-Genre denken.
     
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