Was habt ihr in eurer Kindheit gelesen?

R. Bote

Autor
20. Dezember 2014
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rene-bote.jimdo.com
Ich hatte von Wolfgang Ecke mehrere Bücher, unter anderem das hier:

Meisterdetektiv Balduin Pfiff: Eine Handvoll Dieb.

Ich verlinke es mal direkt, weil die eingebaute Amazon-Verlinkung mit diesem Buch nicht funktioniert. Balduin Pfiff hat sogar einen eigenen Eintrag bei Wikipedia.
Beim Recherchieren ist mir noch eine andere Reihe von Ecke wieder eingefallen, die ich völlig verdrängt habe, obwohl ich sie genauso gerne gelesen habe, nämlich Perry Clifton. Club der Detektive gibt's auch noch von ihm, aber das kenne ich wirklich nur dem Namen nach.
 

KrimiElse

Bekanntes Mitglied
26. Januar 2019
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5.151
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buchmafia.blogspot.com
Ich hatte von Wolfgang Ecke mehrere Bücher, unter anderem das hier:

Meisterdetektiv Balduin Pfiff: Eine Handvoll Dieb.

Ich verlinke es mal direkt, weil die eingebaute Amazon-Verlinkung mit diesem Buch nicht funktioniert. Balduin Pfiff hat sogar einen eigenen Eintrag bei Wikipedia.
Beim Recherchieren ist mir noch eine andere Reihe von Ecke wieder eingefallen, die ich völlig verdrängt habe, obwohl ich sie genauso gerne gelesen habe, nämlich Perry Clifton. Club der Detektive gibt's auch noch von ihm, aber das kenne ich wirklich nur dem Namen nach.
Danke fürs Verlinken.
Baldwin Puff- Das wäre sicher etwas für die Nachbarstochter, sie kommt dieses Jahr in d Schule, und steht schon immer voller Begeisterung vor meinen Bücherregalen...was meinst du, ist das Buch / die Bücher geeignet für Leseanfänger?
 

R. Bote

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20. Dezember 2014
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Danke fürs Verlinken.
Baldwin Puff- Das wäre sicher etwas für die Nachbarstochter, sie kommt dieses Jahr in d Schule, und steht schon immer voller Begeisterung vor meinen Bücherregalen...was meinst du, ist das Buch / die Bücher geeignet für Leseanfänger?

Ich glaube, inhaltlich sind die Geschichten schon für Sechs-, Siebenjährige geeignet. Leselöwen-Niveau ist der Schreibstil aber nicht gerade, ich vermute, wer sich da gleich nach der Einschulung drauf stürzen will, der muss wirklich lesen wollen, auch wenn es Mühe macht. Wenn jemand da ist, der bei schwierigen Wörtern hilft, könnte es aber gehen. Ich stelle mal eine kurze Passage aus "Alte Möbel, alte Tricks" ein, entnommen der Anthologie "Gangster, Gauner, Geistesblitze":

Der Mann in den besten Jahren, der in meiner Sofaecke saß und mich furchtsam bis wütend durch seine blitzenden Brillengläser ansah, hieß Valentin Bosch und war Antiquitätenhändler. Jetzt griff er mit seltsam hektischen Bewegungen in die Innentasche seiner Jacke, zog eine Brieftasche heraus und entnahm ihr einen zusammengefalteten Zettel.
...
"Aha...", sagte ich und nickte vielsagend. "Sie ahnen, warum ich nicht zur Polizei gehen kann?", fragte Herr Bosch, und ohne auf meine Zustimmung zu warten, fuhr er fort:


Noch am Rande: Ich weiß nicht, ob man die Bücher anders als antiquarisch bekommt, wenn nicht, dann wird Deine Nachbarstochter natürlich auch noch mit der alten Rechtschreibung konfrontiert.
 
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KrimiElse

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Ich glaube, inhaltlich sind die Geschichten schon für Sechs-, Siebenjährige geeignet. Leselöwen-Niveau ist der Schreibstil aber nicht gerade, ich vermute, wer sich da gleich nach der Einschulung drauf stürzen will, der muss wirklich lesen wollen, auch wenn es Mühe macht. Wenn jemand da ist, der bei schwierigen Wörtern hilft, könnte es aber gehen. Ich stelle mal eine kurze Passage aus "Alte Möbel, alte Tricks" ein, entnommen der Anthologie "Gangster, Gauner, Geistesblitze":

Der Mann in den besten Jahren, der in meiner Sofaecke saß und mich furchtsam bis wütend durch seine blitzenden Brillengläser ansah, hieß Valentin Bosch und war Antiquitätenhändler. Jetzt griff er mit seltsam hektischen Bewegungen in die Innentasche seiner Jacke, zog eine Brieftasche heraus und entnahm ihr einen zusammengefalteten Zettel.
...
"Aha...", sagte ich und nickte vielsagend. "Sie ahnen, warum ich nicht zur Polizei gehen kann?", fragte Herr Bosch, und ohne auf meine Zustimmung zu warten, fuhr er fort:


Noch am Rande: Ich weiß nicht, ob man die Bücher anders als antiquarisch bekommt, wenn nicht, dann wird Deine Nachbarstochter natürlich auch noch mit der alten Rechtschreibung konfrontiert.
Dank für die ausführliche Antwort...alte Rechtschreibung ist wahrscheinlich ungünstig, und wenn ich die zitierte Passage so lese, dann erscheint sie mir für eine Anfängerin recht kompliziert. Ich schaue mal, wie sie lesen lernt, das gibt auch ein gutes Weihnachts- oder Zeugnisgeschenk. Und lesen kann ich es mit ihr zusammen, denke ich.
 

Svarlen Edhor

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www.brausesee-saga.de
:p
Ich habe schon mir vier Jahren gelesen, also eigentlich alles, was meine Eltern nicht schnell genug in höhere Regale räumen konnten. :)

Geliebt habe ich den Kater Komstantin, Die kleine Hexe, den Räuber Hotzenplotz, überhaupt alles von Otfried Preußler, Die Omama im Apfelbaum, Die Töpfchenhexe, Meffi, der feuerrote Teufel.
Astrid Lindgren, vor allem Pippi <3
Erich Kästners Emil und die Detektive
Der kleine Nick
Von Wolfgang Ecke gab es eine Kinderkrimireihe, die ich verschlungen habe
Bummi, Hanni und Nanni, später Gulla und Trotzkopf
Momo
Das schneeweiße Kätzchen (mein Gehirn muss erst mal verrotten, ich wusste, dass der Autor irgendwas mit Jong hieß. :) )
Mein Esel Benjamin (da muss ichschauen, ob das noch bei meiner Mutter im Kasten steht, sonst muss ich das mir glat besorgen <3 )
.....
Geht mir genauso! Auch schon sehr früh Erwachsenenbücher dadurch

Aber auch jedes Pferdebuch, was ich finden konnte, Hanni & Nanni, Trotzkopf, Pippi, Momo, Kai Meiers Wellenreiter Trilogie, BLACK BEAUTY (da habe ich als Knirps auch gleich mal selbst ein „Buch“ geschrieben und thematisch...ääh... etwas plagiiert ), die drei ???, aber auch viel LTB, davon hatten wir ganze Sammelreihen und Asterix, die hat mein Vater gesammelt. Sonst natürlich HP, gegen den ich mich stark gewehrt hatte, aber als ich dann das erste Buch gelesen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören und habe hoffnungslos für den Hauptdarsteller geschwärmt :p
 
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nineLE

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4. November 2019
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Damals in der Tätäretä gab es andere Kinderbücher als die von euch genannten, ich erinnere mich an:
sehr lesenwert, auch für Erwachsene!



unfassbar toll, ob ihr´s rauskriegt, das werde ich jetzt gleich nochmal rauskramen! Das war mein Lieblingsbuch!!!!


Klassiker!


ebenfalls Klassiker!
 

Svarlen Edhor

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Damals in der Tätäretä gab es andere Kinderbücher als die von euch genannten, ich erinnere mich an:
sehr lesenwert, auch für Erwachsene!



unfassbar toll, ob ihr´s rauskriegt, das werde ich jetzt gleich nochmal rauskramen! Das war mein Lieblingsbuch!!!!


Klassiker!


ebenfalls Klassiker!
Oh ja! Tom Sawyer, Huck Finn und Konsorten! Die habe ich auch viel gelesen
 
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Tiram

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4. November 2014
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Grimms Märchen habe ich natürlich gelesen, aber ich hatte damals einen Sammelband.
Deine Bücher kenne ich beide nicht. Aber ich war damals auch nicht mit Büchern gesegnet. Da war gar kein Geld für da.
Ich erinnere mich eher an





 

nineLE

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Grimms Märchen habe ich natürlich gelesen, aber ich hatte damals einen Sammelband.
Deine Bücher kenne ich beide nicht. Aber ich war damals auch nicht mit Büchern gesegnet. Da war gar kein Geld für da.
Ich erinnere mich eher an





Aaaaaaaaach wie wuuuunderschön, da möchte ich glatt nochmal Kind sein! ABER: immerhin habe ich das Glück, die alle jetzt nochmal vorlesen zu dürfen UND: es gibt in Leipzig einen wirklich HERRLICHEN DDR Kinderbuchladen, fantastisch sage ich dir!
 

renee

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9. Februar 2019
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Was gab es schöne Kinderbücher bei uns!:

Angefangen habe ich mit Märchen (Gebrüder Grimm, Wilhelm Hauff und Hans-Christian Anderson, dann gab es noch eine Reihe mit Märchen aus der ganzen Welt, recht dicke Brocken, dann erinnere ich mich an ein Buch Märchen von der Bernsteinküste und meine heiß geliebten Waldmärchen), dann gab es viele Bücher mit Tieren und Tierbeobachtern und ebenso waren Bücher über die Urgesellschaft und die Indianer von Gerda Rottschalk schon recht früh dran, ebenso von Ludwig Renn Nobi und von Rudyard Kipling das Dschungelbuch und das neue Dschungelbuch und dann die Zauberwelt von Alexander Wolkow und die drei lustigen Gesellen und dann erinnere ich mich noch an die Nele und Ottokar Domma und auch Detektiv Pinky, später gab es dann recht viel Abenteuerliteratur (Jack London, Jules Verne, Paul d'Ivoi, Rudolf Daumann, Lieselotte Welskopf-Henrich, Karl May, Walter Püschel, Kurt Kauter, Arkady Fiedler, Michail Prischwin, Eva Lips), aber auch schon viele Reisebeschreibungen (Erich Wustmann, Arkady Fiedler, Miloslav Stingl, Vaclav Solc) und auch geschichtliche Bücher über die Entdeckung der Welt von Walter Krämer und Otto Emersleben und auch meine heiß geliebten Indianer (Miloslav Stingl, Eva Lips, Oliver La Farge, Geoffrey Turner).

Edit: ich hab doch glatt noch den Emil vergessen und Ede und Unku und den Robinson
und Tom Sawyer und die Digedags und die nachfolgenden Abrafaxe

Edit: Alexander Kröger und seine Zukunftswelten fand ich auch spannend

Edit: der Zauberer Hottab und die Geschichten aus der Murkelei waren auch wunderschön
 
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Tiram

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@renee Ach ja, Deine Aufzählung weckt Erinnerungen. Das spornt mich an, jetzt doch mal mehr zu einem DDR-Buch zu greifen.
 
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renee

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9. Februar 2019
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An eure Bücher bin ich damals in der DDR in meiner Kindheit gar nicht rangekommen. Sogar Astrid Lindgren ist da an mir vorbeigegangen.

Regelrechte Krimis habe ich während meiner Kindheit auch noch nicht gelesen. Die habe ich erst in meiner Jugend entdeckt, so ab 13, 14 Jahren.

Aus meiner Kindheit erinnere ich mich an Titel wie "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt", "Bettina bummelt" oder "Hirsch Heinrich". Viele Bücher habe ich aus der Kleine-Trompeter-Serie gelesen, da kann ich leider nicht mehr mit Titeln dienen, außer "Der kleine Trompeter".
Später habe ich dann die Jugendbücher vom Verlag neues Leben verschlungen. So sah die Serie aus:


Auch bei der Kompass-Taschenbuchreihe gab es viele Bücher, die ich gelesen habe.
Und die Alex Taschenbücher, da gab es doch Ede und Unku und Robin Hood und Zelte in der Wildnis
 

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