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Viertes Kapitel

Dieses Thema im Forum "Leserunde zu "1933 war ein schlimmes Jahr"" wurde erstellt von supportadmin, 19. Januar 2017.

  1. supportadmin

    supportadmin Administrator

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  2. parden

    parden Forumlegende

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    Ein sehr kurzes Kapitel ist das hier. Dominik kommt hinter das Geheimnis seines Vaters, ist ihm letztlich aber nicht böse. Neben Verständnis für seine Situation ist es vor allem Mitleid, was er für seinen Vater fühlt. Und er macht ihm deutlich, dass er sein Glück versuchen muss.
     
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  3. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Aber seltsam ist das schon, dass der Vater im Prinzip eine Beziehung hat, die letztlich keine Affäre ist. Sondern er sitzt dort und fühlt sich anscheinend geborgen, etwas, dass er in seinem Zuhause nicht finden kann. Mir tut aber auch die Mutter Leid, die beiden haben offensichtlich den Draht zueinander verloren. Umso wichtiger für Dom, dass er seinen Träumen nachgehen muss.
     
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  4. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Die größte Überraschung in diesem Kapitel war die Szene zwischen Edna und Doms Vater.
    Keine schmutzige Affäre, sondern einfach nur ein bisschen Zweisamkeit und Harmonie. Wie traurig, dass das in der Ehe verloren gegangen ist. Ich glaube, dass Dom seinen Vater etwas besser versteht.
    Die Freundschaft mit Ken pendelt immer zwischen Anziehung und Abneigung. Sie verstehen sich, beneiden sich vielleicht auch gegenseitig, aber sie reiben sich auch.

    Aber auch in diesem Kapitel blitzt der bittere Witz durch, als Dom sich seinen Vater bei Edna vermutet und ihm im Geist die Schlagzeilen durch den Kopf gehen. Von "Vater ersticht Sohn" bis " Italienischer Maurer hingerichtet".
    Ich denke, Dom hat schon einen Hang zur Dramatik :)
     
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  5. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

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    Das Gefühl hatte ich auch, beim Blick durchs helle Fenster. Einfach ein wenig Ruhe und Zufriedenheit.
     
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  6. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Forumlegende

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    Da war ich auch völlig überarrscht. Scheinbar hat er sich von seiner frömmlerischen Frau schon zu weit entfernt, als dass er da noch Zweisamkeit für sich finden könnte.
     
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  7. Atalante

    Atalante Diamant Mitglied

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    Doms Eltern haben sich, wenn man seiner Mutter glaubt, nie geliebt. So kann also auch nicht viel kaputt gegangen sein. Im ersten Kapitel beschreibt Dom die engen Verhältnisse. In dieser Wohnung gibt es einfach keinen Raum um gemütlich im Sessel zu sitzen, überall schlafen Kinder.

    Doms Vater hat sicher den richtigen Rat, indem er Dom vor der harten Realität dort draußen warnt. Aber Dom hört auf Den Arm.
    Der Arm weiß wo'S langgeht.


    Diese Schreibweise "Der Arm" erinnert mich an christliche Schriften, dort findet sich auch oft "Der Herr" oder "der HErr".
     
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  8. anne_weiss

    anne_weiss Mitglied

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    Ich fand das auch traurig - diese ganze Tristesse. Und den Vergleich des Vaters mit einem Betonmischer, den man nicht einfach so über den Winter mit einem Tuch abdecken und wegstellen kann.
     
  9. anne_weiss

    anne_weiss Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juni 2016
    Beiträge:
    90
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    Das passt sehr gut in diese ganzen religiösen Referenzen in dem Buch - Dominic heißt ja auch "zum Herrn gehörend"... ;-)
     
  10. anne_weiss

    anne_weiss Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juni 2016
    Beiträge:
    90
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    Dieses kurze Kapitel hat einen starken Cliffhanger - Dom weiß, was zu tun ist... und ich bin gespannt, was das ist. Gut gemacht. Insgesamt ist die ganze triste Beziehung der Eltern auf den Punkt gebracht, in der Doms Vater nicht Sex, sondern eine Zweisamkeit mit Edna sucht, die er bei seiner eigenen Frau nicht finden kann. Ob die Lippenstiftflecken dann wirklich von ihr sind - wenn sie doch gar keine so leidenschaftliche Beziehung haben? Ich finde, das ist ein echtes Coming-of-Age-Gespräch, was Dom mit seinem Vater führt. Er ergreift zum ersten Mal Initiative, und zwar eine, die ihn auf eigene Wege führt. Das könnte mit dem Erwachen der Sexualität zu tun haben, wie auch mit der Freundschaft zu Ken, die ihn aus der Familie hinausführt.
     
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