SYYSKUU

Renie

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Durch die Beschreibung des Polarlichtes merkt man, dass es bei dir einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen hat, @Mikki H. . Da kommt ganz viel Begeisterung rüber. Ich wollte schon immer mal das Polarlicht sehen. Jetzt, nach deiner Beschreibung, ist es auf meiner Liste der Dinge, die ich im Leben machen möchte, ein ganzes Stück nach vorne gerutscht. Sehr beeindruckend:rolleyes:


Mittlerweile muss ich beim Lesen oft an den Ausspruch denken: "Man ist nie zufrieden mit dem, was man hat". Irgendwie kann das Leben es Kim und Paris nicht recht machen, egal, ob sie zuhause oder in der Ferne sind.
 

Mikki H.

Autor
18. Juli 2014
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Ja! Das Polarlicht ist etwas ganz Besonderes. Ich möchte es nicht missen.
Auch wenn es in manchen Wintern auch nur ein paar Nächte gibt, an denen man gut beobachten kann ...
Eines der faszinierendsten Details am Polarlicht ist, dass selbst die Leute, die hier aufgewachsen sind, innehalten und die Naturwunder bewundern. Ein Zeichen dafür, dass sie niemals zur Gewohnheit werden können und man zeit seines Lebens davon begeistert sein kann.

Freut mich, wenn meine Beschreibung des Nordlichts in Deinen Augen gelungen ist.

Irgendwie ist diese Aussage auch Teil meines Buches. Wir Menschen sind nie, oder nur selten, zufrieden mit dem was wir haben.


Ich wünsche Euch was! Ich für meinen Teil gehe jetzt in die Sauna und dann werde ich den Himmel angucken - Gute Chancen heute für Polarlichter!

Heipparalla,

Mikki
 

parden

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13. April 2014
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Ich merke, dass mich die nun etwas kürzeren Kapitel eher zum Weiterlesen motivieren. Irgendwie interessiert es mich doch, wie es mit Paris und Kim so weitergeht.

Die anfängliche Fremdheit geht nun bei beiden ein Stück verloren, aus der ersten Aufregung ist irgendwie Alltag geworden - und da merkt man(n), dass man doch etwas vermisst. Die Zweisamkeit.
Während Paris sich in eine Affäre stürzt, diese aber eigentlich wieder beenden will, weil er doch merkt, dass er seine Kassandra liebt, dümpelt Kim unzufrieden eher vor sich hin. Paris entdeckt seine Liebe und Verbundenheit zur Natur und scheint zu sich zu finden. Kim findet höchstens wieder zu Hochprozentigem, was ich schade finde. Er hat aber anscheindend irgenwie auch keine Lust auf kurze Affären. Über Arja scheint er aber doch hinweg zu sein - (und umgekehrt)?

Dass Paris so für sich alleine nach Pilzen sucht, finde ich dann doch etwas mutig... Es scheint schließlich das erste Mal zu sein, und die Möglichkeit, sich an etwas Ungenießbarem zu vergreifen, ist doch locker gegeben...

Das Polarlicht ist vermutlich deshalb etwas Besonderes, weil niemals vorhergesagt werden kann, ob man es zu Gesicht bekommt oder nicht. Es ist dann einfach plötzlich da - und genauso plötzlich wieder weg. Ich glaube, ich würde mich schwarz ärgern, wenn ich mal beschließe, in die nördlichen Gefilde zu reisen, und dann kein Polarlicht zu sehen bekomme. o_O
 

Mikki H.

Autor
18. Juli 2014
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Na das freut mich ... Das "Irgendwie" müssen wir noch wegbekommen. Aber sonst passt es nun! Hehehe ...

Naja ... So gefährlich ist es dann doch nicht mit dem Pilzen. Und es gibt ja auch so viele hier. Er hat bestimmt vorher gegoogelt ... Oder ein Buch gelesen. Birkenpilze und Rotkappen kann sogar ich auseinanderhalten. Und normalerweise eigne ich mich gar nicht für botanische Sachen ...

Das Polarlicht ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes! Ich habe bisher noch niemanden getroffen, der davon nicht beeindruckt war, wenn er mal direkt darunter gestanden hat. Erst gestern hat mir einer dermaßen vorgeschwärmt wie unglaublich er es erlebt hat.
Zu Ostern hatten wir zum 7ten Mal Besuch von lieben Freunden aus Österreich. Und natürlich wollten die auch Polarlicht sehen. In sechs Tagen ging es sich leider nicht aus. Entweder war nichts oder aber die Wolkendecke war zu dicht. Man kann es nie sagen, ob es möglich ist, sie zu sehen oder nicht.
Wenn ich da an die armen japanischen Touris denke ... Die meisten von denen können es sich nur einmal im Leben leisten hier Urlaub zu machen. Viele kommen zur Hochzeitsreise nach Lappland. Dann sitzen die 2 Wochen da und schauen gen Himmel und sehen nichts. Ach wie arm ... Und dann heißt es bei denen ja, dass das Polarlicht für Manneskraft sorgt ... Ein im Polarlicht gezeugtes Kind würde besonders groß, schön und klug ... Wir fotografieren und die Japaner flitzen ins Bett um Kinder zu zeugen ... Hehehe ... Aber mir tun die immer leid, wenn ich denke, dass sie heimfahren müssen ohne ein Nordlicht gesehen zu haben.
 
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Mikki H.

Autor
18. Juli 2014
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Naja ... Wie hat das Jurymitglied vom "Indie Autoren Preis" gesagt in der Laudatio zu "Pilluralli": "Mikki H. hat eine Mission: Er möchte den Menschen die Schönheit eines Landes schildern, die Gnade des Ruhens und des Friedens vermitteln und auch die Eigenheit der finnischen Sprache nimmt breiten Raum ein. Er fängt in seinem Roman Pilluralli die Ruhe Lapplands, seine Freiheit und die eigenbrötlerischen, manchmal auch etwas skurrilen Menschen sehr eindrucksvoll ein."

Ich habe mich zwar noch nie wirklich als Missionar gesehen, aber ja - ich möchte schon den Menschen einen Hauch Lappland nachhause liefern.

Hoffe das gelingt!
 
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