„Süßer als Blut“ von Suzanne McLeod

Klara Bellis

Autor
23. März 2014
464
473
34
Ehrlich gesagt ist an mir der ganze Vampir-Roman-Hype vorbeigegangen. Ich habe es echt nicht mitgekriegt. Trotzdem fiel mir beim Stöbern in einer Remittentenkiste ein Buch in die Hände, das zu diesem Trend zu gehören scheint. Es handelt sich um den ersten Teil einer Romanreihe, die, so fürchte ich, nicht fortgesetzt wird.

Ich hatte nicht viel von dem Buch erwartet, konnte es dann aber nicht aus der Hand legen und musste auch noch die weiteren Teile dieser Reihe, die auf Deutsch erhältlich sind, kaufen. Mir hat der spritzig freche Humor dieser Bücher sehr gefallen. Im Grunde sind diese Bücher eine Art Detektivgeschichte, die auch noch ziemlich verworren ist, in einer Welt, in der Trolle, Hexen, Kobolde, Elfen, Vampire und so ziemlich alle anderen Sagengestalten samt Naturgottheiten in unserer heutigen Zeit leben, lieben, arbeiten und Intrigen spinnen. Die Geschichte ist aus der „Ich-Perspektive“ geschrieben, eine Erzählform, die ich eigentlich überhaupt nicht mag. Doch passt genau diese Erzählweise gut zu dem Humor der Bücher, der sich zu einem großen Teil aus den ironischen Hintergedanken der Ich-Erzählerin speist.

Ach ja, und falls irgendwer diese Reihe kennt, aus der das Buch stammt, und vielleicht sogar weiß, ob sie auch weiterhin ins Deutsche übersetzt wird, dann wäre ich für einen kleinen Wink sehr dankbar.
 
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Klara Bellis

Autor
23. März 2014
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@Seraphina: Ich fand das Buch (und auch die anderen bisher veröffentlichten Bücher aus dieser Reihe) ziemlich gut, weil es sehr humorvoll war, die Personen sehr lebendig gezeichnet waren und die Geschichte so schön verworren und verschlungen war. Andere Rezensenten bei Amazon fanden letzteres ganz schrecklich, weil es für sie zu kompliziert war. Aber ich mochte wiederum genau das Verworrene. So eine Einschätzung ist also immer sehr subjektiv. ;)
 
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