Stiftung Buchkunst kürt die schönsten Bücher 2017

Helmut Pöll

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9. Dezember 2013
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Die Stiftung Buchkunst hat die schönsten Bücher des Jahres ausgezeichnet. Prämiert werden jedes Jahr 25 Bücher in fünf Kategorien.

Und das sind die schönsten deutschen Bücher 2017 in der Kategorie "Allgemeine Literatur".

Paul Auster
4 3 2 1

Voltaire
Der Fanatismus oder Mohammed

Tilman Rammstedt
Morgen mehr

Sebastian Rether
FOC / FEUER

Jan Küveler
Theater hassen - Eine dramatische Beziehung

Nach welchen Kriterien die Auswahl erfolgt, erklärt Katharina Hesse von der Stiftung Buchkunst im Interview
www.deutschlandfunk.de: Die schönsten deutschen Bücher - "Schlechte Gestaltung kann einen Inhalt kaputt machen"

Mehr Infos:
www.deutschlandfunk.de: Preis für Buchkunst - Die Schönsten der Schönen
 
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Literaturhexle

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2. April 2017
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Also ad hoc schön finde ich auch keines. Aber wie der Artikel erklärt, soll das Äußere ja zum Inneren passen. Da ich keinen der Preisträger gelesen habe, kann ich deren Schönheit also nicht beurteilen...
Wieder was gelernt ;)
 

Helmut Pöll

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9. Dezember 2013
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[zitat]Das ist leider sehr, sehr häufig so, dass das Cover in die Irre führt. ..Das Cover muss zu der Innengestaltung und natürlich auch zum Inhalt passen. ...
weil das Cover natürlich den Leser reizen soll, dieses Buch zu kaufen.[/zitat]
Bei Auster 4 3 2 1 denke ich zumindest an einen Countdown, auch wenn mich das Cover ansonsten überhaupt nicht anspricht.

Das Cover von Tilman Rammstedts "Morgen mehr" ist in jedem Fall ein Hingucker. Das kommt ganz beschwingt rüber. Bunte Kreise mit VW Käfer, da assoziiere ich die 1970er Jahre, Flower Power, Drogenexperimente, Reisen in überladenen Autos. Das könnte lustig sein. In jedem Fall würde ich in dem Buch mal blättern.

Das gerade Gesagte gilt für das Cover Foc/Feuer nicht. Das finde ich langweilig.

Und "Theater hassen: Eine dramatische Beziehung"? Also Hass kommt bei diesem Cover bei mir da gar nicht rüber, dazu ist das alles viel zu harmonisch und ordentlich. Erinnert mich eher an ein Zirkusplakat.
 
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Renie

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Ich war in Leipzig beim Bloggerfrühstück der Stiftung Buchkunst. Dort ist ganz genau erklärt worden, welche Kriterien die Jury bei der Auswahl Zugrundelegung. Untermauert wurden die Erläuterungen durch Negativ- und Positivbeispiele. Das war hochinteressant. Ich kann euch versichern, dass ich seitdem kein Buch mehr lesen kann, ohne es genau zu befingern und zu prüfen. :):D
 

Renie

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@Helmut Pöll Zunächst einmal wird auf die Verarbeitung des Buches eingegangen. Da spielt natürlich die Haptik eine große Rolle: Wie liegt das Buch in der Hand? Was passiert, wenn man das Buch aufschlägt? Klappt es sofort wieder zu? Wie fühlt sich das Papier an? Was ist mit dem Druckbild? etc. etc. etc. Der Lesekomfort ist hier wichtig.
Dann haben wir die Optik. Ich dachte immer, dass ein Buch, das besonders schön illustriert ist, eine Chance auf den Preis hat. Dem ist aber nicht so. Hier zählt der gesamte optische Eindruck des Buches.
Der Inhalt ist bei der Bewertung nebensächlich. Allenfalls wird geprüft, ob Inhalt mit Optik/Haptik harmonieren.

Die Bewertungskriterien hören sich alle sehr subjektiv an. Aber man darf nicht vergessen, dass Buchdruck ein Handwerk ist und Teile der Jury Profis auf diesem Gebiet sind.
 

Helmut Pöll

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9. Dezember 2013
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Danke für die Infos @Renie . Das kann natürlich sein, dass alle diese gebundenen Bücher sich in der Hand sehr gut anfühlen. Ich frage mich dan aber was ist, wenn das Taschenbuch herauskommt. Das fasst sich ja schon nicht mehr so gut an wie die gebundene Ausgabe. Die Haptik ist deutlich schlechter. Für mich als Leser spielt dann beim Paperback die Haptik kaum mehr eine Rolle, da hat das Covermotiv höhere Priorität.
 
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Sakuko

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27. Juni 2016
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@Helmut Pöll Zunächst einmal wird auf die Verarbeitung des Buches eingegangen. Da spielt natürlich die Haptik eine große Rolle: Wie liegt das Buch in der Hand? Was passiert, wenn man das Buch aufschlägt? Klappt es sofort wieder zu? Wie fühlt sich das Papier an? Was ist mit dem Druckbild? etc. etc. etc. Der Lesekomfort ist hier wichtig.
Dann haben wir die Optik. Ich dachte immer, dass ein Buch, das besonders schön illustriert ist, eine Chance auf den Preis hat. Dem ist aber nicht so. Hier zählt der gesamte optische Eindruck des Buches.
Der Inhalt ist bei der Bewertung nebensächlich. Allenfalls wird geprüft, ob Inhalt mit Optik/Haptik harmonieren.

Die Bewertungskriterien hören sich alle sehr subjektiv an. Aber man darf nicht vergessen, dass Buchdruck ein Handwerk ist und Teile der Jury Profis auf diesem Gebiet sind.

Also handelt es sich mehr um einen handwerklichen Preis und nicht wirklich um einen Preis für das spezielle Buch?
 

Renie

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