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Rezension Rezension (5/5*) zu White Maze: Du bist längst mittendrin von June Perry.

Dieses Thema im Forum "Fantasy & Phantastik" wurde erstellt von nicigirl85, 20. August 2018.

  1. nicigirl85

    nicigirl85 Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2018
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Realität oder Fiktion, das ist hier die Frage...

    Als Fan von Jugendbüchern und Dystopien kam ich nicht umhin über dieses Buch zu stolpern und bereits der Klappentext zum Buch hatte mich vollends in seinen Bann gezogen. Gespannt begann ich mit der Lektüre, die mich nicht mehr loslassen wollte.

    In der Geschichte geht es um Vivian Tallert, die ihre Mutter durch einen Herzinfarkt völlig überraschend verlor. Aber ihre Mutter war kerngesund und fidel, wie kann sie da an einem Herzinfarkt sterben? Viv bekommt Zweifel und beginnt zu forschen was wirklich hinter dem Tod ihrer Mutter steckt. Dabei stößt sie auf etwas, dass nicht von hier zu sein scheint. Wird sie es aufhalten können?

    Alles rund um Vivian wird uns über sie persönlich als Ich- Erzählerin nahe gebracht. Sobald es um andere Figuren geht, führt uns ein beobachtender Erzähler durch die Handlung.

    Direkt gefallen hat mir, dass Vivian weder eine extreme Schönheit noch eine krasse Außenseiterin ist, sondern ein ganz normales Mädel wie du und ich. Sie agiert ihrem Alter entsprechend und war mir als Leser direkt sympathisch und ich konnte mich mit ihr identifizieren.

    Auch die Nebencharaktere werden recht gut beleuchtet, allen voran Boot, dessen Vergangenheit ihn nicht loslässt. Auch wenn er griesgrämig durchs Leben läuft und er wenig von Viv hält, so konnte man sein Verhalten im Verlauf der Geschichte immer besser verstehen und auch ihn mag man irgendwann gern.

    Der Autorin gelingt es besonders gut die Trauer einzufangen. Die Trauer um Sofia, die Mutter von Vivian, ist immer gegenwärtig, nimmt aber nie die komplette Handlung ein. Viv ist traurig, funktioniert aber auch, um den Fall rund um ihre Mom zu lösen.

    Die zart eingeflochtene Liebesgeschichte war glaubwürdig und kommt zum Glück ohne Kitsch aus. Ich mochte, dass sich die Protagonisten nicht enorm anschmachten oder ähnlich teenielastige Dinge tun. Es las sich einfach ungemein angenehm und realistisch.

    Die AR- Welt, die June Perry in ihrem Buch erschafft, hat mir unglaublich gut gefallen. Anfänglich hatte ich Probleme mir alles vorzustellen und diverse Fragen, die aber mit der Zeit alle geklärt werden. Man kann sich die aufgezeigte Welt gut vorstellen und ich fand sie einfach nur himmlisch und kann sehr gut verstehen, wenn man ihr erliegt.

    Fazit: Ein überaus gelungenes Jugendbuch, das nicht nur gut unterhält, sondern auch mit Spannung und Charme zu überzeugen weiß. Seit "Erebos" habe ich kein so gutes Buch über Computerspiele gelesen. Klasse!

     
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