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Rezension Rezension (5/5*) zu Vom Ende der Einsamkeit (detebe) von Benedict Wells.

Dieses Thema im Forum "Gegenwartsliteratur" wurde erstellt von renee, 5. Juli 2020.

  1. renee

    renee Bekanntes Mitglied

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    Wir sind von Geburt an auf der Titanic.

    Hier kann ich von einem wunderbaren Buch berichten, bei dem ich den Hype um dieses Buch vollkommen verstehen kann. Ein 32-jähriger schreibt über das Leben und das fand ich fast berauschend gut, bei der Lektüre empfand ich "Vom Ende der Einsamkeit" als ein sehr gutes und lebenskluges Buch, dass definitiv berührt/ungemein berührt. Bedächtig beginnend, zeigt es recht schnell seine Stärken, aber gegen Ende wird dieses Buch zu einem mich verschlingenden Orkan, so geweint habe ich schon lange nicht mehr bei einem Roman, und genau dieses Intensive/dieses Eindringliche/dieses Berührende gehört gewürdigt, noch dazu von einem sehr jungen Autor. Da kann jemand sein Werk und man kann gespannt sein auf alles Weitere aus der Feder von Benedict Wells! Einfach nur wow!!! Unbedingt lesen!





    Um was geht es in "Vom Ende der Einsamkeit"? Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Jules, Marty und Liz, schon früh müssen sie erkennen, dass Glück endlich ist. Und natürlich verändert sie dieses Erleben nachhaltig. Sie verlieren sehr früh ihre Eltern durch einen Autounfall, müssen ins Heim. Die Erzählstimme des Jules berichtet rückblickend über das Leben der Drei. Und innerhalb der drei Geschwister nimmt Jules den zentralen Part ein. Er ist der Jüngste der Drei und hat mit dem Verlust der Eltern natürlich sehr stark zu kämpfen. Dieser entsetzliche Verlust trifft alle drei Kinder sehr stark, alle drei gehen aber anders damit um, sind es doch auch verschiedene Menschen. Sie suchen und finden ihre Wege. Und nicht nur dieser Verlust ist zentrales Thema des Buches, ebenso zentral platziert ist auch eine wunderschöne Liebesgeschichte. Wobei Liebesgedöns jetzt nicht so meins ist, aber hier ist es einfach wunderschön beschrieben. Jules und Alva. Beide verbindet erlebtes Grauen. Sie lernen sich in der Schule kennen, spüren eine Faszination, nähern sich langsam an, öffnen sich, stützen sich, verlieren sich und finden sich wieder. Haben ihre Zeit. Und dann tobt wieder das Leben! Doch die Geschwister kennen dunkle Phasen und geben sich wieder Halt, finden das Ende der Einsamkeit. Traurig und wunderschön!!!!!!!!

     
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  2. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Das trifft es! Eines meiner allerliebsten Lieblingsbücher:rolleyes:
     
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  3. Wandablue

    Wandablue Aktives Mitglied

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    Vllt sollte ich es ja doch lesen. Hat er was Neues geschrieben?
     
  4. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Ich habe einst
    von ihm gelesen und war sensationell abgetörnt.

    Dann dieses:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

    Neuer sind seine Erzählungen:
    Buchinformationen und Rezensionen zu Die Wahrheit über das Lügen von Benedict Wells
    Info


    @Querleserin hat sie gelesen. Aber so RICHTIG begeistert war sie nicht...

    Also wenn Wells, dann Vom Ende der Einsamkeit. Allerdings bin ich nicht so sicher, ob es deinen Geschmack trifft. Mit Emotionen wirst du nicht so warm ;)
     
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  5. Querleserin

    Querleserin Platin Mitglied

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    Das Beste ist und bleibt „Vom Ende der Einsamkeit“, kann ich nur empfehlen!
     
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