Rezension Rezension (5/5*) zu Rheinblick: Roman von Brigitte Glaser.

minni133

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29. April 2017
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Sehr unterhaltsam

Niemand kennt das Bonner Polittheater besser als Hilde Kessel, legendäre Wirtin des Rheinblicks. Bei ihr treffen sich Hinterbänkler und Minister, Sekretärinnen und Taxifahrer. Als der Koalitionspoker nach der Bundestagswahl härter wird, wird Hilde in das politische Ränkespiel verwickelt. Verrat ist die gültige Währung.
Gleichzeitig kämpft in der Abgeschiedenheit einer Klinik auf dem Venusberg die junge Logopädin Sonja Engel mit Willy Brandt um seine Stimme, die ihm noch in der Wahlnacht versagte. Doch auch sie gerät unter Druck. Beide Frauen sind erpressbar. Für Hilde steht ihre Existenz auf dem Spiel, Sonja will ihre kleine Schwester beschützen. Wie werden sie sich entscheiden?

Fazit:
So viele Themen in diesem Buch vereint - somit eine sehr breite Zielgruppe. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es vielfältig und sehr unterhaltsam ist. Man erfährt viel über das damalige Lebensgefühl der Menschen und die politischen Entwicklungen. Die Charaktere des Romans sind wahrhaftig, mal liebenswert, mal fies, aber immer vielschichtig und interessant. Die Autorin hat einen äußerst mitreißenden Schreibstil, sie schreibt detailliert und bildhaft, ich fühlte mich ständig als stiller Beobachter der Ereignisse.
Von meiner Seite gibt es eine Empfehlung für dieses Buch.


 
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