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Rezension Rezension (5/5*) zu Meine Mutter, meine Schwester und ich (Kurzgeschichte, Spannung) (Die booksnac.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von claudi-1963, 2. Juni 2018.

  1. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    687
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    Familie kann man sich nicht aussuchen

    <strong> "Wie süß die Rache ist und wie inbrünstig sie ersehnt wird, das weiß niemand als der, der die Beleidigung erlitten hat." (Giovanni Boccaccio)</strong>
    Als Olivia sechs Jahre alt ist, wird sie von ihrer Mutter wie ein unliebsames Haustier bei ihrer Großmutter abgeliefert. Während ihre Mutter für immer verschwindet, weiß Olivia nicht was sie getan hat. Olivia war ein Unfall sozusagen und ihre Mutter damals noch sehr jung, außerdem sah sie sehr ihrem Vater ähnlich. Waren das die Gründe warum sie ihre Mutter weggab? Fast 40 Jahre später erinnert sie sich noch immer an diesen Tag, als wer er gestern gewesen. Als sie dann noch eines schönen Abends im Fernsehen eine Talkshow anschaut, wo ihre Schwester Renate interviewt wurde. Olivia hat sie sofort wiedererkannt. Als Renate dann von ihr als Psychopathin redet und Lügenmärchen erzählt, schmiedet Olivia Rachepläne gegen ihre Familie. Um ihr Ziel zu erreichen ist sie sogar bereit ihre beste Freundin Leonore zu opfern.

    <strong> Meine Meinung:
    Nachdem ich die Autorin schon von zwei Büchern her kenne, war ich gespannt auf diese Kurzgeschichte. Das Cover erinnert mich jedoch eher an eine Liebesgeschichte, statt einer spannenden Story. Der Schreibstil war sehr gut und locker zu lesen, so das ich in kürzester Zeit den Inhalt erfasste. Die Charaktere waren stimmig und man konnte sie sich gut vorstellen. Der Plot war nicht gerade neu, trotzdem immer wieder interessant zu sehen was man aus Rache für böse Pläne schmieden kann. Ich konnte Olivia´s Rachefeldzug sehr gut verstehen, wenn man auch nach Jahren noch immer das schwarze Schaf der Familie ist und das auch noch so erfährt. Auch wenn die Geschichte mich nicht gerade überraschte und total vorausschauend war, hat sie mich gut unterhalten. Lediglich das Ende war mir dann doch nicht ausreichend genug. Den ich mag keine offenen Ende, bei denen man sich als Leser selbst überlegen muss wie es wohl weitergehen mag. Eine unterhaltsame, kurzweilige Story genau das richtige für die Bus- und Bahnfahrt, der ich 4 1/2 von 5 Sterne gebe.<strong>

     
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