Rezension (5/5*) zu Immer Ärger mit der Famiglia: Florentinische Morde Nr. 8 von Beate Boeker

Bookdragon

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15. Juli 2020
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Ein spannender und zeitweise humorvoller Krimi

Commissario Stefano Mantoni und seine Frau werden nacht's aus dem Bett geklingelt.Emma die Cousine steht mit ihrem Baby vor der Tür.Ihr Mann Lucio ist nicht heimgekommen.Stefano ruft sofort im Polizeirevier an und erhält die Nachricht dass Lucio verhaftet worden ist.Er wurde in einem Nachtclub in den Armen einer erstochenen Prostituierten gefunden.Er hat eine Alkoholvergiftung und seine Fingerabdrücke sind auf der Tatwaffe gefunden worden.

Die Protagonisten sind glaubwürdig dargestellt besonders Stefano war mir sehr sympathisch. Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig dabei bin ich zügig durch das Buch gekommen.Die Spannung baut sich langsam aber stetig auf dabei blickt immer mal wieder der Humor durch.

Fazit:Die Mantonis sind eine typische Großfamilie mit vielen Tanten,Onkels,Neffen und Cousinen.Gerade Tante Violetta ist eine Marke für sich.Ich musste mir da kurz einen Überblick verschaffen und das gelang mir recht gut.Zudem spielt sich der Krimi in Florenz ab so hatte ich das typische Flair Italiens vor Augen.Die Kapitel sind nicht allzu lang und dadurch ist der Inhalt der Geschichte kurzweilig zu lesen.Da der Commissario in den Clan eingeheiratet hat muss er den Fall übernehmen.Da sind viele starke Nerven gefragt bei so einer skurrilen Familie.Manchmal tat mir Stefano schon etwas leid. Ich habe sie alle miteinander in mein Herz geschlossen inklusive den drei Meerschweinchen.Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Es sind also zwei Handlungsstränge die im Laufe des Krimis sich miteinander verweben.Ich finde diesen Krimi genial gelungen weil er unterhaltsam und mit einer Prise Humor gewürzt ist.Dieses Buch ist der achte Band einer Reihe rund um die Mantonis.Er ist in sich abgeschlossen.Ich kenne die Vorgängerbücher nicht und bin trotzdem sehr gut in das Buch hineingekommen.