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Rezension Rezension (5/5*) zu Englischer Harem von Anthony McCarten.

Dieses Thema im Forum "Gegenwartsliteratur" wurde erstellt von ulrikerabe, 7. Dezember 2018.

  1. ulrikerabe

    ulrikerabe Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2017
    Beiträge:
    72
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    8
    Wo die Liebe hinfällt

    Tracy Pringle ist eine ganz besondere junge Frau. Das Zusammenleben mit den Eltern, der Vater arbeitslos, die Mutter Vorschullehrerin, gestaltet sich als schwierig. Ihr Zimmer darf schon jahrelang niemand mehr betreten. Um dem Leben im tristen Wohnturmghetto zu entfliehen, träumt sie sich oft in Parallelwelten. So kann es durchaus vorkommen, dass die Queen an ihrer Supermarktkasse ansteht. Und da sie Her Royal Majesty einen Ladendiebstahl nicht zutraut, verliert sie kurzer Hand Ihren Job. Doch als sie sich als Kellnerin in einem persischen Lokal vorstellt, unterliegt sie dem Zauber des Orients und vor allem dem Charme von Samaan Sahar, dem iranischen Inhaber. Bald eröffnet sie ihren Eltern, dass sie Sam heiraten möchte. Die Sache hat nur einen Haken: Sam hat schon zwei Frauen.
    Englischer Harem ist eine Geschichte über die Liebe, alternative Lebensmodelle, Diskriminierung, Neid und dem Unvermögen, über den eigenen Tellerrand schauen zu können. Auch wenn der Roman schon 2001 erstveröffentlicht wurde, scheint er zeitlos. Anthony McCarten verpackt Gesellschaftskritik in herrliche spitzfindige Ironie, spielt mit den Vorurteilen der Menschen und schreibt doch so hinreißend über die Romantik der Liebe. Das Buch berührt, macht betroffen und brachte dennoch immer wieder ein Lächeln auf meine Lippen. Man merkt dem Autor seine Erfahrung als Drehbuchautor an, seine Erzählfreude und Begabung, den Leser mitten in die Szene zu setzen, haben mich begeistert.



     
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  2. Anjuta

    Anjuta Bronze Mitglied

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    386
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    Ich habe das Buch vor einigen Jahren auch mit Freude gelesen und es war mein Einstieg in das Werk von McCarten, das weitere Perlen beinhaltet.
     
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