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Rezension Rezension (5/5*) zu Die Villa am Elbstrand: Roman (Elbstrand-Saga, Band 1) von Charlotte Jacobi.

Dieses Thema im Forum "Historische Romane" wurde erstellt von Xanaka, 8. Dezember 2018 um 23:11 Uhr.

  1. Xanaka

    Xanaka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2015
    Beiträge:
    220
    Zustimmungen:
    85
    Wunderbarer informativer Auftakt einer Familiengeschichte

    Im sorglosen Sommer 1912 ahnt die sechzehnjährige Sophie Brix nicht, dass sich ihr Leben innerhalb kurzer Zeit komplett ändern wird. Als sie am Glücksburger Strandhotel ein Feuer auf dem Dach bemerkt, kann sie relativ schnell die Angestellten informieren. Jedoch ist das diese Mädchen am Fenster unter dem Dach. Für sie scheint jede Hilfe zu spät zu kommen. Aber Sophie hat eine Idee und es gelingt ihr Anna Nieland, die Tochter des bekannten Reeders aus Hamburg, aus den Flammen zu retten. Mit dieser Rettung beginnt eine lebenslange Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, die Einfluss auf ihr gesamtes Leben haben wird.

    Anna gibt Sophie, die Tochter eines Melkers, zwei Jahre später die Möglichkeit nach Hamburg zu kommen und bei ihr als ihre Gesellschafterin zu leben. Am Anfang ist es nicht leicht für Sophie sich als einfaches Mädchen vom Land in der Großstadt und auch in der Familie Nieland zu behaupten und akzeptiert zu werden. Jedoch ihre liebenswerte, natürliche Art macht es den Familienmitgliedern schwer sie nicht zu mögen.

    Doch es kommen schwere Zeiten auf Sophie und die Familie Nieland zu. Die Welt ist in Aufruhr, ein Krieg scheint nicht mehr fern. Lest selbst, inwiefern diese Ereignisse Einfluss auf das Leben von Sophie und der Familie Nieland in der Villa am Elbstrand haben werden.

    Ich fand dieses Buch ungemein interessant. Es erzählte anschaulich, phasenweise sehr anschaulich, das Leben einer Familie in diesen damals unruhigen Zeiten. Sicher man weiß einiges über diese Zeit, aber durch das persönliche Schicksal der Protagonisten wurde es mir beim Lesen sehr viel informativer. Die historischen Fakten hat die Autorin gut recherchiert und geschickt in diesem Roman eingebettet.

    Mir hat das Buch gefallen. Es gibt verdiente fünf Lesesterne und eine Empfehlung an alle.


     
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