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Rezension Rezension (5/5*) zu Die Macht der Clans 1 - 3: Sammelband von Gabi Büttner.

Dieses Thema im Forum "Fantasy & Phantastik" wurde erstellt von huskie-style, 11. Februar 2019.

  1. huskie-style

    huskie-style Silber Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2014
    Beiträge:
    140
    Zustimmungen:
    137
    feinstes Kopfkino in Schriftform

    Auch wenn es zunächst undenkbar ist, dass sich die Menschheit auf eine archaisch primitive Art und Weise zurückentwickelt, nachdem sie die jetzige Erde verlassen hat, erweckt Gabi Büttner in „DIE MACHT DER CLANS“ den Eindruck, dass dieses durchaus passieren kann.

    Und so findet sich der Leser in einer Welt wieder, die technologisch sowohl der Zukunft als auch menschlich dem Mittelalter entspricht. Die Anpassung für den Leser gelingt auch Dank des fesselnden Prologs recht schnell.

    Zu Beginn der Story wird sich hauptsächlich der Liebesgeschichte zwischen Chris und Larissa gewidmet. Chris ist Mitglied einer Rebellengruppe, die sich der tyrannischen Herrschaft der Clans widersetzt. Auch Larissa verfügt ebenfalls über einen rebellischen Charakter, auch wenn sich dieser zunächst nur gegen die Gepflogenheiten in ihrer Oberschicht richtet.

    Als sie durch eine Intrige zu einer Hochzeit gezwungen werden soll, flüchtet sie zu den Rebellen um Chris. Leben sie nun glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende?

    Nicht wirklich, denn dieses ist nur der Beginn einer wilden Jagd durch die Geschichte. Die Rebellen müssen nicht nur um ihr Überleben kämpfen, sondern versuchen, Terra Zwei zu einem auch für sie lebenswerten Ort zu machen.

    Ihnen gegenüber steht Lord Batiste, einer der Clanführer, der die gesamte Macht über den Planten an sich reißen will. Hierfür scheint er vor wirklich keinem Mittel zurückzuschrecken. Gegen ihn wirkt selbst ein Darth Vader wie ein Westentaschenrocker.

    Man könnte noch eine Menge über den Inhalt schreiben, doch die Entwicklungen und Wendungen sind einfach zu umfangreich, um sie alle auch nur ansatzweise zu erfassen.

    Die plastischen Charaktere sind bis hin zu den Nebenfiguren sehr fein ausgearbeitet, und man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen. Das gilt auch für die mitunter beschriebenen Foltermethoden, die schon recht detailliert sind. Die Story ist atmosphärisch sehr dicht und lässt einem kaum Zeit, Luft zu holen. Somit kam der Schluss doch irgendwie recht überraschend, und hätte für meinen Geschmack noch ein wenig mehr Umfang haben können.

    Mit ihrem flüssigen Schreibstil lässt Gabi Büttner die Geschichte wie im Flug vergehen. Wenn in manchen Situationen der Sprachgebrauch des 21. Jahrhunderts seine Anwendung findet, sorgt das zudem auch noch für den nötigen auflockernden Humor.

    Wer „Star Wars“ mag und/oder „Braveheart“, sollte definitiv bei „DIE MACHT DER CLANS“ zugreifen!

     
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