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Rezension Rezension (5/5*) zu Das Gewicht der Worte von Pascal Mercier.

Dieses Thema im Forum "Gegenwartsliteratur" wurde erstellt von book-love, 23. Februar 2020.

  1. book-love

    book-love Mitglied

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    sanfte Geschichte

    Seit seiner Kindheit ist Simon Leyland von Sprachen fasziniert. Gegen den Willen seiner Eltern wird er Übersetzer und verfolgt unbeirrt das Ziel, alle Sprachen zu lernen, die rund um das Mittelmeer gesprochen werden. Von London folgt er seiner Frau Livia nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat. In der Stadt bedeutender Literaten glaubt er, den idealen Ort für seine Arbeit gefunden zu haben – bis ihn ein ärztlicher Irrtum aus der Bahn wirft. Doch dann erweist sich die vermeintliche Katastrophe als Wendepunkt, an dem er sein Leben noch einmal völlig neu einrichten kann.

    Fazit:
    Schön finde ich, dass die Geschichte bzw. die Message auf sich selber überleitbar ist - nachdenken, wie wichtig manche Dinge wirklich sind - erst an einem Wendepunkt merkt man oft, wie unwichtig diese Dinge sind.
    Eine schöne, sanfte, ruhige Geschichte die aber einen tollen Mehrwert hat.
    Der Sprecher passt perfekt zur Geschichte - es war wunderbar der Erzählung zu lauschen.
    Das Gehörte bleibt lange im Gedächtnis, insbesondere da es ein Buch mit enormen Tiefgang ist. Meine Erwartungen wurden erfüllt.


     
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  2. Die Häsin

    Die Häsin Aktives Mitglied

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    Danke für die Rezi. Ich bin seit Jahren fasziniert von Merciers Roman "Perlmanns Schweigen". Auch darin geht es u.a. um Sprachen und Übersetzen. Vielleicht kann mir jemand, der auch den Perlmann gelesen hat, sagen, ob da eine Ähnlichkeit besteht?
     
  3. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    @Die Häsin
    Den Perlmann habe ich nicht gelesen. Nur den Nachtzug und, mein absolutes Highlight, "Lea".
    Das neue Buch wird auch im Schweizer Literaturclub vom Februar besprochen. Schau doch mal rein ;)
     
  4. Die Häsin

    Die Häsin Aktives Mitglied

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    Danke, das werde ich machen.
    Den Nachtzug habe ich übrigens nur angelesen, ich kam nicht damit klar. Gelesen habe ich neben dem Perlmann nur den Klavierstimmer, und auch der konnte mich bei weitem nicht so begeistern wie Perlmann. Wenn ich für zehn Jahre auf die berühmte Insel müsste, würde ich Perlmann mitnehmen.

    Edit: ich habe eben noch eine weitere Rezension gelesen und entschieden, dass ich dieses Buch haben muss. Am besten sofort. :reader1
     
  5. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Schau dir den Literaturclub an, er wird dich abkühlen;)
    Wenn du es aber leihen willst: Nur zu. Ich brenne auf deine Meinung. Diese Rezi hier ist nicht allzu aussagekräftig. Es ist aber beim Hörbuch auch ungleich schwerer, eine zu schreiben.
     
  6. Die Häsin

    Die Häsin Aktives Mitglied

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    Ich schaffe es leider nicht, einen Link einzufügen. Ich kopiere ihn einfach herein:
    https://www.ndr.de/kultur/buch/Das-...ophiert-ueber-Sprache,gewichtderworte102.html

    "Das Gewicht der Worte": Pascal Mercier philosophiert über Sprache

    "Das Gewicht der Worte" von Pascal Mercier ist ein reflektierter Roman, der nicht nur die Geschichte eines erwachenden Autors, sondern eines sich völlig neu erfindenden Menschen erzählt.
    ndr.de

    Ich bin ja selbst Schreibende, oder jedenfalls jahrzehntelang gewesen, und vermutlich deshalb interessieren mich solche Fragen, in welchem Verhältnis Sprache/Sprachgebrauch/Wortschatz und Sprachgestus einerseits und Identität andereseits zueinander stehen, brennend - fast mehr als jedes andere Thema. Auch im Perlmann geht es um diese Themen, darüber hinaus um die Frage des Verhältnisses zwischen Identität und Erinnerung. Ich werde das Buch auf jeden Fall lesen, es kann aber noch etwas dauern.
     
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  7. Literaturhexle

    Literaturhexle Moderator

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    Was die Erinnerung betrifft, fand ich Julian Barnes
    Buchinformationen und Rezensionen zu Vom Ende einer Geschichte: Roman von Julian Barnes
    Info

    sehr eindringlich. Wie sehr die subjektive Erinnerung von (vermeintlichen) Tatsachen abweichen kann....
    Das hat aber nichts mit Schreiberei zu tun;)
     
  8. Die Häsin

    Die Häsin Aktives Mitglied

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    Wie die subjektive Erinnerung driften kann, das kenne ich aus Unterhaltungen in der Familie über gemeinsame Urlaube. :D
    Aber ich fürchte, ich kapere hier den Thread ... Entschuldigung.
    Barnes liebe ich auch sehr; dieses kenne ich noch nicht.
     
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