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Rezension Rezension (5/5*) zu Blutgeschwister: Modrichs zweiter Fall von Thomas Matiszik.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von huskie-style, 10. Juni 2018.

  1. huskie-style

    huskie-style Silber Mitglied

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    119
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    130
    würdiger Nachfolger

    Im Gegensatz zum ersten Fall handelt es sich bei “Blutgeschwister” um einen Whodunit-Krimi. Es darf also bei der Auflösung des Falles mitgerätselt werden.

    Auf dem Weg zur dort hin ziehen sich allerdings noch viele Verbrechen durch die Handlung. Jan Kogler, ein Spieler des BVB, wird mit durchtrennten Achillessehnen in einer Jauchegrube gefunden und liegt seither im Koma. Joe Sanderson wird auf offener Bühne der Westfalenhalle erschossen. Darüber hinaus wird Gesine Heppner, die Frau des Polizeichefs entführt.

    Auf der Suche nach den Zusammenhängen stoßen Peer Modrich und seine Kollegin Guddi auf dunkle Geheimnisse, welche die Opfer hüten und die auf keinen Fall an die Öffentlichkeit gelangen dürfen.

    Die Täter scheinen also hinter die gutbürgerliche Fassade zu blicken, und die Opfer ihrer scheinbar gerechten Strafe zuzuführen. Und sie gehen dabei nicht gerade zimperlich vor, denn die Methoden, die sie wählen, sind mitunter recht kreativ.

    Wie bereits in “Karlchen” schafft es der Autor den Plot in einem sehr hohen Tempo zu transportieren. Trotz dieses Tempos schafft er es zudem, auch private Informationen über Modrich und Guddi preiszugeben. Auf diese Erweiterung des Kosmos haben Fans des ersten Falles sehnsüchtig gewartet. Endlich lernt der Leser den in “Karlchen” scheinbar übermächtigen Vater von Peer Modrich kennen.

    So kernig, wie die beiden Modrichs dargestellt werden, ist auch der Schreibstil von Thomas Matziszik. Neben der konstant vorhandenen Spannung kommt also noch humorvolle Unterhaltung hinzu, die aber den Blick auf das Wesentliche nicht verlieren lässt. Der Lesefluss bleibt also von Beginn bis Ende erhalten.

    Ich hatte ja nach “Karlchen” ein wenig befürchtet, dass der zweite Fall diesen nicht toppen könnte. Doch diese Befürchtung war absolut unberechtigt. Auch “Blutgeschwister” schafft es, den Leser zu fesseln und bringt dazu noch eine gehörige Portion Ruhrpott-Flair mit.

    Für alle Fans von “Tatort” mit Schimanski (Götz George) und “Der Fahnder” mit Faber (Klaus Wennemann) ist auch “Blutgeschwister” quasi ein Muss! Der zweite Fall lässt sich zwar auch unabhängig vom ersten lesen. Da aber ich aber für beide Bücher eine klare Leseempfehlung geben kann, solltet Ihr euch direkt mit beiden Bänden eindecken.

     
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