Rezension (4/5*) zu Unten ohne: Geschichten aus dem Homeoffice von Mark Spörrle

R. Bote

Autor
20. Dezember 2014
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rene-bote.jimdo.com
Netter, aber nicht komplett mitreißender Einblick

Klappentext:
Paketboten, die während des Meetings Sturm klingeln, Wohnungen, die zu Großraumbüros werden, Router mit Schwächeanfällen, Hunde im Video-Call: Das Büro in den eigenen vier Wänden hält so manche Überraschung bereit. Bestsellerautor Mark Spörrle erzählt irrwitzige Geschichten aus der schönen neuen Arbeitswelt – und er macht ein für alle Mal klar, wer im Homeoffice die Hosen an hat. Nämlich niemand. Zu keinem Zeitpunkt.

Über den Autor (Quelle: Wikipedia):
Mark Spörrle, geboren 1967, ist Journalist und Autor. Er schreibt Kolumnen für die Zeit und verfasste mehrere Bücher mit humoristischen und satirischen Kurzgeschichten.

Persönlicher Eindruck:
Unten ohne ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die überspitzt den Alltag im Homeoffice eines Familienvaters erzählt, der nicht auf ein gut ausgestattetes privates Büro zurückgreifen kann. Dabei setzt der Autor offenbar seine eigene Familie als Protagonisten ein. Viele Leser finden sich sicherlich in der Situation wieder, andere erkennen sich vielleicht auch in Nachbarn, Verwandten und Freunden wieder, die gedankenlos den Versuch zunichtemachen, am heimischen Schreibtisch etwas Produktives zustande zu bringen. Die Geschichten sorgen immer wieder für kleine Schmunzler, wer hauptsächlich etwas zum Lachen sucht, ist mit diesem Buch jedoch nicht gut bedient.

Fazit:
Netter, aber nicht komplett mitreißender Einblick in ein chaotisches Homeoffice.