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Rezension Rezension (4/5*) zu Und niemand soll dir vergeben von Erica Spindler.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von claudi-1963, 5. Juni 2018.

  1. claudi-1963

    claudi-1963 Silber Mitglied

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    Vergeben ist weiser als bestrafen

    <strong>"Willst du einen Augenblick glücklich sein, räche dich. Willst du ein Leben lang glücklich sein, schenke Vergebung." (Jean Baptiste Henri Lacord) </strong>
    Louisiana 2002:
    Randi Rader und ein Mädchen namens Cathy sind gefesselt und werden fast von einem Mann vergewaltigt, doch Randi sie kann sich rechtzeitig befreien und versucht nun Hilfe für Cathy zu holen. Doch keiner glaubt ihr, da sie schon öfters gelogen hat.
    Lousiana heute:
    Der College-Professor Richard Stark wird auf bestialische Weise in seinem Haus getötet und kastriert. PD Detective Miranda Rader leitet die Ermittlungen zusammen mit ihrem Partner Jack Billings. Eigenartig ist nur, das Stark einen Zeitungsartikel vom damaligen Fall von Randi in seiner Schublade hat. Doch Mirinda versichert Buddy ihrem Boss, das sie Stark noch nie vorher gesehen hat. Als man jedoch Mirindas Fingerabdrücke in seiner Wohnung findet und sie später auch noch den Polizisten von damals tot auffindet, spricht alles dafür keinen Zufall mehr zu sein. Den das ganze scheint immer mehr in Mirandas Vergangenheit zu führen, zu jener Nacht als sie noch Randi hieß und fast vergwaltigt wurde. Buddy zieht sie vom diesem Fall ab, lediglich Jake der ihr gesteht, dass er sie liebt, scheint von ihrer Unschuld überzeugt zu sein.

    <strong>Meine Meinung:
    Das unheimliche düstere Cover und die Leseprobe habe mich damals neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstil ist sehr gut, locker und flüssig, so das man in Kürze in das Geschehen eintaucht. Der Plot ist nichts Neues, es geht um die Vergangenheit, bei der die damalige Ermittlerin fast vergewaltigt wurde. Nun viele Jahre später scheint jemand sie in ein Mordkomplott mit hineinzuziehen. Die Charaktere sind stimmig allerdings auch etwas oberflächlich gehalten, wobei mir am besten Miranda und Jake gefallen haben. Das dieses Buch ein Romantic-Thriller ist, habe ich erst später gelesen, ich finde aber das die Liebe und die Liebesszenen der beiden Ermittler der Geschichte nicht geschadet haben. Allerdings wirkten die Szenen für mich relativ emotionslos, da hätte man sicher mehr machen können. Außerdem hätte dem Buch noch ein wenig Spannung gutgetan, das war mir dann für einen Thriller doch ein bisschen zu wenig. Auch hätte ich gerne noch etwas mehr von Opfer und Täter erfahren, das war mir ebenfalls etwas zu flach. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich erst kurz vor Ende wirklich die ganzen Zusammenhänge nachvollziehen können. Jedoch als "Meisterin darin, den Leser süchtig zu machen", wie Lisa Gardner der New York Times schreibt, kann ich diese Autorin nicht sehen, dazu gibt es weitaus bessere Thrillerautoren. Trotz allem bekommt dieses Buch 4 von 5 Sterne von mir. <strong>


     
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