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Rezension Rezension (4/5*) zu The Seven Steps to Closure (English Edition) von Donna Joy Usher.

Dieses Thema im Forum "Gegenwartsliteratur" wurde erstellt von wal.li, 2. Dezember 2018.

  1. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    1. Mai 2014
    Beiträge:
    956
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    360
    Abschluss

    Seit der Trennung von ihrem Ex, die schon ein Jahr her ist, hat sich Tara noch nicht richtig erholt. Und um dem Übel auch noch die Krone aufzusetzen, verlobt der Fiesling auch noch mit ihrer Cousine und tritt zur Bürgermeisterwahl an. Taras Freundinnen Nat, Elaine und Gloria stehen ihr eng zur Seite. Allerdings sind die drei so langsam der Meinung, dass die Zeit der Trauer so langsam mal vorbei sein sollte. Als sie in einer Zeitschrift einen Artikel über die „sieben Schritte um über ihn hinweg zu kommen“, ist der Plan gefasst. Tara muss diese Schritte durchlaufen, damit sie endlich neu starten kann.

    Recht harmlos beginnt es mit den Schritten, die wohl viele kennen, erstmal eine neue Frisur und eine neue Garderobe. Auch das neue Hobby ist noch machbar. Doch dann kommt die erste Hürde, der bedeutungslose Sex ist zu absolvieren, bevor ein Urlaub an einem exotischen Ort angetreten werden kann. Man merkt jedoch, dass jeder kleine Schritt eine gewisse Bedeutung hat. So wie der miese Ex Taras Selbstbewusstsein mit seinen blöden egoistischen Äußerungen dezimiert hat, muss sie selbst sich wieder zusammenraufen und befreien.

    Zum Glück handelt es sich bei diesem Roman nicht um ein trockenes Selbsthilfewerk. Auch wenn sicher ein paar Weisheiten dargelegt werden, passiert dies doch in sehr amüsanter Form. Schon zu Beginn, wenn Tara ihrem frechen sprechenden Kakadu den Mund verbieten möchte, kommt man aus dem Lachen nicht heraus. Solche Szenen genialer Lustigkeit ziehen sich durch das ganze Buch. Natürlich gibt es auch ernstere und romantische Momente. Herrlich, wie man seinem Widerwillen gegen den Ex freien Lauf lassen kann, wie Tara von ihrer Mutter immer wieder mit psychisch gestörten Tieren versorgt wird, wie sie sich durch die sieben Schritte kämpft, immer in der Hoffnung zu sich selbst zu finden.

    Dieses witzige Selbstfindungsbuch kann wirklich jedem empfohlen werden, dem es nach ein paar Stunden lustiger, aber auch gefühlvoller Unterhaltung gelüstet.



     
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