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Rezension Rezension (4/5*) zu Stern des Nordens von D.B. John.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von ulrikerabe, 12. Oktober 2018.

  1. ulrikerabe

    ulrikerabe Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2017
    Beiträge:
    72
    Zustimmungen:
    8
    Spannend und spekulativ

    Jenna Williams ist Assistenzprofessorin an der School of Foreign Service. Seit Jahren trauert sie um ihre Zwillingsschwester, die bei einem vermeintlichen Badeunfall in Südkorea ertrunken sein soll. Doch als sie eines Tages Besuch von einem CIA Agenten erhält, der sie für die Firma rekrutieren will, ändert sich ihr Leben radikal. Ein Einsatz in Nordkorea führt sie der Wahrheit über das Verschwinden ihrer Schwester näher.
    Stern des Nordens bietet einen außergewöhnlichen Schauplatz für einen Thriller. Das hermetisch abgeschottete Nordkorea und die dort wahnwitzig geführte Diktatur bietet eine unendliche viel Raum für Spekulationen und Verschwörungstheorien. Wir erleben nicht nur, wie Jenna von einer labilen von Alpträumen geplagten Frau zur Top Agentin wird. Auch das Leben, des bislang linientreuen nordkoreanischen Parteifunktionärs Cho erfährt einen schrecklichen Lebenswandel, als sich herausstellt, dass seine Abstammung nicht lupenrein ist. Gleichzeitig kämpft die einfache Bäuerin Moon im nordkoreanisch-chinesischem Grenzgebiet am Schwarzmarkt ums Überleben. Wie der Autor die einzelnen Erzählstränge zusammen führt, hat mir gut gefallen. Im Nachwort erklärt D.B. John, auf welche Quellen er zurückgreifen konnte. Die unmenschlichen Bedingungen in den Straflagern, die grausame Folter, das menschenunwürdige Leben der nordkoreanischen Bevölkerung sowie der Größenwahn und Irrsinn der Diktatur kommen plastisch zum Ausdruck. Ein wenig seltsam, überzogen und unauthentisch fand ich Jennas Auftritt zum Schluss des Thrillers. Eigentlich ist zu hoffen, dass dieses Buch niemals ein paranoider Anhänger der Kim-Diktatur dieses Buch zu lesen bekommt und glaubt was da steht.


     
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