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Rezension Rezension (4/5*) zu Slow Horses: Ein Fall für Jackson Lamb von Mick Herron.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von R. Bote, 5. Januar 2019.

  1. R. Bote

    R. Bote Autor

    Registriert seit:
    20. Dezember 2014
    Beiträge:
    215
    Zustimmungen:
    223
    Spannend und sarkastisch

    Klappentext:
    River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.

    Über den Autor (Quellen: Wikipedia und Portrait im Buch):
    Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle upon Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford. Er veröffentlichte seit 2003 gut zwei Dutzend Kriminalromane, von denen die Slough-House-Reihe die Hälfte ausmacht. Seit 2009 war er für diverse Preise nominiert und gewann unter anderem zweimal den Last Laugh Award.

    Persönlicher Eindruck:
    Slow Horses ist der erste Band der Slough-House-Reihe und der einzige, der bislang ins Deutsche übersetzt wurde. Die Geschichte startet mit einem typischen Szenario um einen abgehalfterten Detektiv oder Agenten, der sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Mick Herron nimmt sich viel Zeit, die Figuren einzuführen, schafft es aber trotzdem, einige ihrer Geheimnisse bis zum Schluss zu bewahren. Die erste Hälfte des Buchs kommt daher eher gemächlich daher, gibt dem Leser aber gleichzeitig das Gefühl, dass es nicht mehr lange so bleiben kann. Etwa ab der Mitte überschlagen sich dann die Ereignisse, und es gibt nur noch wenige Atempausen.
    Zu den hervorstechenden Stilmitteln, die der Autor verwendet, gehört ein mitunter bissiger Humor, der fließend in Sarkasmus übergeht. Das passt zu den Figuren, die ihr Los wahrscheinlich nicht ohne Zynismus ertragen könnten. Zur Spannung tragen außerdem die häufigen Perspektivwechsel bei, die oft so gesetzt sind, dass man zur nächsten Figur springt, wenn es gerade den Anschein hat, dass sich einige Rätsel im nächsten Moment auflösen werden.

    Fazit:
    Ein vielschichtiger und spannender Krimi mit einer guten Portion Sarkasmus.

     
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