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Rezension Rezension (4/5*) zu Mit der Faust in die Welt schlagen: Roman von Lukas Rietzschel.

Dieses Thema im Forum "Gegenwartsliteratur" wurde erstellt von minni133, 16. September 2018 um 16:06 Uhr.

  1. minni133

    minni133 Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2017
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    2
    schwierige Lebensphasen... Erwachsen werden

    Inhalt:
    Philipp und Tobias wachsen in der Provinz Sachsens auf. Im Sommer flirrt hier die Luft über den Betonplatten, im Winter bricht der Frost die Straßen auf. Der Hausbau der Eltern scheint der Aufbruch in ein neues Leben zu sein. Doch hinter den Bäumen liegen vergessen die industriellen Hinterlassenschaften der DDR, schimmert die Oberfläche der Tagebauseen, hinter der Gleichförmigkeit des Alltags schwelt die Angst vor dem Verlust der Heimat. Die Perspektivlosigkeit wird für Philipp und Tobias immer bedrohlicher. Als es zu Aufmärschen in Dresden kommt und auch ihr Heimatort Flüchtlinge aufnehmen soll, eskaliert die Situation. Während sich der eine Bruder in sich selbst zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Und findet es.


    Fazit:
    Das Buch behandelt ein immer wieder brisantes Thema - daher geht es auch immer wieder unter die Haut. Es handelt sich dabei eben nicht um ein Buch für Zwischendurch - sondern das Buch beansprucht den Leser so richtig voll umfänglich.
    Schreibstil ist äußerst gewandt und passend zu dem Buch - er lies sich schön lesen.
    Inhaltlich und auch vom Schreibstil her hat mir das Buch gefallen. Der Interessensbogen wurde auch das ganze Buch hindurch recht hoch gehalten.
    Womit ich mir schwer getan hatte war, dass ich mich nicht so ganz in die Brüder hineinversetzen konnte - da sprang der Funke einfach nicht so ganz über.


    Inhalt:
    Philipp und Tobias wachsen in der Provinz Sachsens auf. Im Sommer flirrt hier die Luft über den Betonplatten, im Winter bricht der Frost die Straßen auf. Der Hausbau der Eltern scheint der Aufbruch in ein neues Leben zu sein. Doch hinter den Bäumen liegen vergessen die industriellen Hinterlassenschaften der DDR, schimmert die Oberfläche der Tagebauseen, hinter der Gleichförmigkeit des Alltags schwelt die Angst vor dem Verlust der Heimat. Die Perspektivlosigkeit wird für Philipp und Tobias immer bedrohlicher. Als es zu Aufmärschen in Dresden kommt und auch ihr Heimatort Flüchtlinge aufnehmen soll, eskaliert die Situation. Während sich der eine Bruder in sich selbst zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Und findet es.


    Fazit:
    Das Buch behandelt ein immer wieder brisantes Thema - daher geht es auch immer wieder unter die Haut. Es handelt sich dabei eben nicht um ein Buch für Zwischendurch - sondern das Buch beansprucht den Leser so richtig voll umfänglich.
    Schreibstil ist äußerst gewandt und passend zu dem Buch - er lies sich schön lesen.
    Inhaltlich und auch vom Schreibstil her hat mir das Buch gefallen. Der Interessensbogen wurde auch das ganze Buch hindurch recht hoch gehalten.
    Womit ich mir schwer getan hatte war, dass ich mich nicht so ganz in die Brüder hineinversetzen konnte - da sprang der Funke einfach nicht so ganz über.


     
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