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Rezension Rezension (4/5*) zu Kluftinger von Volker Klüpfel.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von nicigirl85, 24. Mai 2018.

  1. nicigirl85

    nicigirl85 Mitglied

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    Wenn du als Kommissar zur Zielscheibe wirst...

    Gleich vorweg ich kannte vor der Lektüre dieses Buches nicht einen Kluftinger Fall, sondern war vielmehr neugierig geworden, weil ich den Roman "In der ersten Reihe sieht man Meer" des Autorenduos so gut fand.

    In der Geschichte dreht sich alles um Kommissar Kluftinger, der an Allerheiligen vor seinem eigenen Grab steht. Wer hat dieses gegraben und spielt ihm einen Streich? Da will ihm doch ein Krimineller ans Leder, oder?

    Die Handlung wird uns über zwei Handlungsstränge nahe gebracht. Zum einen erleben wir Kluftinger in der Gegenwart, zum anderen in der Vergangenheit als Teenager und jungen Polizisten. Die Ereignisse werden uns stets über einen beobachtenden Erzähler präsentiert.

    Gut gefallen hat mir vor allem das Lokalkolorit samt bayrischem Dialekt und zünftigem Gefluche. Dem Autorenduo ist es wirklich sehr gut gelungen die Atmosphäre in einer ländlichen Region einzufangen.

    Kluftinger als Hauptcharakter gefiel mir vor allem aufgrund seiner Art und Weise, die ganz sicher typisch für seine Altersklasse ist und mich immer wieder zum Lachen gebracht hat.

    Der geschilderte Fall ist sehr lange spannend und ließ sich unheimlich flüssig lesen, allerdings lässt die Spannung im letzten Drittel des Buches nach und rückte bei all dem ganzen Klamauk zu sehr in den Hintergrund.

    Für Leser, die vorherige Bände kennen, war es sicher schön über alte Begebenheiten zu lesen, die aus alten Fällen immer mal wieder eingestreut wurden. Auch wenn ich die gesamten Vorgänger nicht kenne, konnte ich der Handlung gut folgen.

    Das Ende hat mir leider nur bedingt gefallen, da ich mit einer Auflösung des Falls gerechnet hatte und auch gehofft hatte, dass bestimmte Begebenheiten noch näher erläutert werden wie zum Beispiel die Probleme von Eugen Strobl. Diese Erwartung wurde leider nicht erfüllt.

    Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi, der reichlich Momente zum Amüsieren bietet. Da ist sicher noch Luft nach oben, ich habe mich aber dennoch gut unterhalten gefühlt.

     
  2. mpzsportundbiz

    mpzsportundbiz Neues Mitglied

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  3. mpzsportundbiz

    mpzsportundbiz Neues Mitglied

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    Für alle, die sich in Bayerns Sprachvielfalt nicht so gut auskennen, Kluftinger spricht bayrisches Schwäbisch! Hand rs verstanda?
     
  4. Helmut Pöll

    Helmut Pöll Forumlegende

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    Als Münchner verstehe ich das ohne Probleme @mpzsportundbiz ;)

    Aber ich glaube so viel redet der Kluftinger auch gar nicht rein Schwäbisch, oder?
     
  5. Buchplauderer

    Buchplauderer Diamant Mitglied

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    Ich denke auch, dass es auch für Nicht-Schwaben und -Bayern durchaus verständlich ist!

    "Kluftinger" ist m.E. immer lesenswert!
     
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  6. mpzsportundbiz

    mpzsportundbiz Neues Mitglied

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    Doch! Aber ich glaube seine Frau schwäbelt noch etwas mehr? Beispiel: Buzzala - kannte ich so auch nicht- zumindest mit der Endung.
     
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