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Rezension Rezension (4/5*) zu In den besten Kreisen: Thriller von Mats Olsson.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von wal.li, 29. November 2018.

  1. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    1. Mai 2014
    Beiträge:
    954
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    360
    Emma rennt

    Seit er vor etwa einem Jahr in einen Kriminalfall verwickelt war, will der ehemalige Journalist Harry Svensson eigentlich nichts als seine Ruhe haben und seine Teilhaberschaft an einem Restaurant lieber an den Gästetischen genießen. Eines Nachts jedoch hämmert ein kleines Mädchen an seine Tür, dass offensichtlich sehr verstört ist. Die Kleine versteckt sich unter dem Bett. Harry steht noch in der Nähe eines offenen Fensters, da bemerkt er wie zwei zwielichtige Gestalten um sein Haus schleichen. Selbstverständlich versteckt er seinen Gast und auch sich selbst. Schon am nächsten Tag bringt er das Kind zu seinem Freund Arne, wo er sie in Sicherheit hofft. Harry selbst dagegen kehrt heim, um herauszufinden weshalb das kleine Mädchen, das nicht redet, solche Angst hat.

    Einmal Journalist, immer Journalist. In diesem Fall kann und will Harry es nicht lassen. Er muss einfach herausfinden, wieso die Kleine so verstört ist. Er kennt sie aus dem letzten Sommer. Hier und dort beginnt Harry nachzubohren. Viele Ansatzpunkte hat er dabei nicht, eigentlich hauptsächlich nur die zwei Gestalten, die er schemenhaft gesehen hat und deren Auto, einen großen SUV. Und gerade hier spielt ihm Kommissar Zufall in die Hände, denn an mehreren Stellen wird der Wagen gesichtet. Und so bekommt Harry eine Spur zu den Reichen und Schönen, die aus Stockholm heraus im Sommer an der Küste einfallen.

    Auch in seinem zweiten Auftritt gewähren die Nachforschungen Harry Svenssons wieder einen Einblick hinter die Kulissen der malerischen schwedischen Küstenregion und ihrer Bewohner. Wie in jeder anderen Gegend auch, gibt es die treusorgenden Familienväter, aber auch richtige Schurken. Harrys Griff in ein Wespennest zeigt, dass gerade Letztere manchmal nicht fern sind und eine vermeintliche Idylle sehr trügerisch sein kann. Wie sich die Schlechtigkeit durch alle Gesellschaftsschichten frisst, ist sehr eindringlich geschildert. Wie viel Misstrauen gegenüber den vermeintlich integren Unternehmern ist angebracht, wie viel Vertrauen gerechtfertigt? Haben sie etwa alle Dreck am Stecken? Oder gibt es auch die Ordentlichen, die sich an die Regeln halten? Nun, nach der Lektüre dieses spannenden Romans wird wieder einiges an Misstrauen gesät sein.

    Packende Unterhaltung mit einem investigativen Journalisten der besonderen Art.


     
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