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Rezension Rezension (4/5*) zu Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen! von L.

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendbücher" wurde erstellt von R. Bote, 16. September 2018 um 19:23 Uhr.

  1. R. Bote

    R. Bote Autor

    Registriert seit:
    20. Dezember 2014
    Beiträge:
    182
    Zustimmungen:
    203
    Grenzgänger zwischen Sachbuch und Humor

    <strong>Klappentext:</strong>
    Sie blockieren die Notaufnahme mit Lappalien, diktieren den Speiseplan der Schul-Mensa oder fordern vorgewärmte Klobrillen für ihre süßen Schätzchen in der Kita: Helikopter-Eltern gehen ihrer Umwelt gehörig auf die Nerven. Rund um die Uhr, völlig unreflektiert. Lesen Sie neue skurrile Anekdoten von Eltern und Hebammen, Erziehern und Lehrern, Ärzten, Trainern und Frisören. Außerdem: Der Helikopter-Wahnsinn in elterlichen Whatsapp-Gruppen.

    <strong>Über die Autorinnen (Quelle: Zusammenfassung von Spiegel Online):</strong>
    Lena Greiner, geboren 1981 in Hamburg, studierte Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen nach längeren Auflandsaufenthalten und Hospitanzen beim Spiegel und beim Auswärtigen Amt ist sie seit 2013 als Redakteurion für Spiegel Online tätig, seit 2016 als stellvertretende und seit 2018 als Ressortleiterin Bildung.
    Carola Padtberg, Jahrgang 1976, studierte Englische Literatur und Politik. Sie ist seit 2005 bei Spiegel Online, wo sie im Ressort UniSpiegel (seit 2015 Ressortleiterin) und im Kulturressort tätig ist.

    <strong>Persönlicher Eindruck:</strong>
    Das Buch zeichnet den roten Faden des Helikoptereltern-Daseins von der Geburtsvorbereitung bis zur Studienbegleitung. Der Werdegang ist in verschiedene Abschnitte (vor/während der Geburt, Babyalter, Kindergarten, Schulzeit, Ausbildung/Studium) unterteilt, die jeweils mit einer einseitigen Einleitung der Autorinnen versehen sind. Nach der jeweiligen Einleitung wechseln kurze Kommentare und Fallbeispiele einander ab.
    Der Tonfall der Kommentare bringt deutlich das Kopfschütteln der Autorinnen zum Ausdruck. Die Beispiele sind unterschiedlich in Ton und Ausführlichkeit, da sie nicht im Original aus der Feder der Buchautorinnen stammen.
    Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen, was die Einordnung betrifft. Auf der einen Seite kann ich aus Erfahrung sagen, dass manchen Eltern tatsächlich die unmöglichsten Ideen kommen, auf der anderen Seite werden hier aber sehr extreme Beispiele herangezogen. Zu einem echten Sachbuch fehlt dem Buch die Einordnung der beschriebenen Verhaltensweisen, gerade im Bezug auf Häufigkeit und Zusammenhänge mit anderen gesellschaftlichen Faktoren. Als reine Anekdotensammlung möchte ich es aber auch nicht verbuchen, denn dem stehen die Gedanken entgegen, die die Autorinnen sich in den Kommentaren machen.

    <strong>Fazit:</strong>
    Ein Grenzgänger zwischen Sachbuch und Humor, der mich eher kopfschüttelnd als schmunzelnd zurücklässt.

     
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