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Rezension Rezension (4/5*) zu Höhenrauschsaison: Ladythriller von Meredith Winter.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von huskie-style, 13. Mai 2018.

  1. huskie-style

    huskie-style Silber Mitglied

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    30. April 2014
    Beiträge:
    126
    Zustimmungen:
    133
    Ladythriller, auch für Männer geeignet...

    Zu Beginn lernt der Leser Christine kennen. Sie ist 35 Jahre alt und Hamburger Ärztin. Ihre Versuche, durch ihre Zungenfertigkeit direkt beim ersten Date Männer an sich zu binden, schlägt regelmäßig fehl und stellt ein unüberwindliches Hindernis auf der Suche nach der großen Liebe dar.

    Insofern kommt es für ihr zur Ablenkung gerade recht, dass sie ihre Zwillingsschwester Eva als Höhenmedizinerin auf dem Mount Everest vertreten soll.

    Vor ihrer Abreise findet sie in der Wohnung ihrer Schwester eine ermordete Frau im Bad vor und muss vor zwei russischen Killern flüchten, was ihr auch Dank Evas Hilfe gelingt.

    Sofort bricht sie nach dem Erlebnis nach Kathmandu auf und begegnet dort Alexej, einem russischen Auftragskiller. Nach einem One-Night-Stand verlieren sie sich aus den Augen. Doch schon bald kreuzen sich ihre Wege, denn Alexej erhält den Auftrag, ihre Zwillingsschwester zu töten. Zu diesem Zweck schließt er sich der Mount Everest-Expedition an, die Christine medizinisch betreut.

    Doch im Verlaufe der Expedition gerät dieses Vorhaben immer mehr ins Wanken, da sich Christine und Alexej immer näher kommen. Im Laufe der Geschichte wird ihnen klar, dass Alexej nicht nur Täter, sondern ebenso Opfer ist. Gemeinsam stellen sie sich der lebensbedrohlichen Gefahr, in der sie sich nun beide befinden.

    Die Geschichte wird wechselweise aus Christines und Alexejs Sicht erzählt. Die Abschnitte sind hierbei recht kurz gestaltet und verführen auch dazu, den Fortgang der Geschichte gespannt zu verfolgen. Der flüssige, bisweilen saloppe Schreibstil ist ebenso ein weiteres positives Merkmal, das “Höhenrauschsaison” auszeichnet. Zwar führt das ein wenig dazu, dass die weiteren Toten auf der Expedition nicht unbedingt gebührend beachtet werden, allerdings macht das der Spannungsbogen, der sich durch das Buch zieht, aus meiner Sicht allemal wett. Die Umgebung in Nepal fand ich recht plastisch dargestellt.

    Auch die Liebesgeschichte, die zu einem Ladythriller gehört, hat meinen Geschmack durchaus getroffen. Das vornehmlich männliche Vorurteil, dass solche Bücher vor Kitsch nur so triefen, kann ich hier in keiner Weise bestätigen. Ich habe das Verhältnis zwischen Liebe und Spannung als ausgewogen empfunden.

    Aus meiner Sicht gibt es auch für uns harte Männer keinen Grund, über “Höhenrauschsaison” die Nase zu rümpfen. ;)

     
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