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Rezension Rezension (4/5*) zu Ein Teil von ihr von Karin Slaughter.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von wal.li, 15. November 2018.

  1. wal.li

    wal.li Gold Mitglied

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    1. Mai 2014
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    1.188
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    560
    Killer-Mom?

    Andrea und ihre Mutter Laura geraten in einem Diner unversehens in eine Schießerei. Um ihre Tochter zu schützen, stellt sich Laura dem Angreifer in den Weg. Als die Szene später im Fernsehen zu sehen ist, glaubt Andrea ihren Augen nicht trauen zu können. Es sieht so aus, als habe ihre Mutter den Todesschützen ziemlich kaltblütig vom Leben in den Tod befördert. Und nun muss sich die 31jährige Andrea die Frage stellen, wer ihre Mutter eigentlich ist. Eine direkte Antwort wird sie so schnell nicht bekommen, denn ihre Mutter zwingt sie mit einem gestohlenen Auto quer durch Amerika zu fliehen.

    Fast schon abenteuerlich könnte man den Weg Andreas durch die Staaten nennen, wenn es nicht so erschreckend wäre, was alles auf sie einstürzt. Ihr eigenes nichts sagendes Leben als Polizeidisponentin gerät durch die Ereignisse völlig aus den Fugen. Eigentlich hatte Andrea sich damit abgefunden, dass aus ihr nichts weiter werden wird, dass es keine Karriere für sie gibt, dass sie immer Schulden haben wird. Und ausgerechnet an ihrem Geburtstag stellt ihre Mutter alle Wahrheiten auf den Kopf. Wie konnte Laura einfach einen Menschen umbringen? Auch wenn sie nichts anderes wollte als ihre Tochter zu schützen.

    Kennt man seine Eltern wirklich? Das Beispiel von Andrea und Laura ist vielleicht etwas extrem, aber wahrscheinlich haben viele schon mal etwas von den Eltern erfahren, mit dem sie nicht gerechnet hat und was das Bild, was sie von Vater oder Mutter hatten, doch sehr verändert. Schließlich waren auch die Eltern einmal jung und hatten möglicherweise andere Wünsche, Ziele oder Überzeugungen. Doch was Andrea erfahren wird, ist schon schwer zu verdauen. Da kommt sie auf die wildesten Gedanken, doch die Wahrheit ist so abstrus, dass sie in keiner Phantasie gedacht werden kann. Jedoch, auch in Andrea steckt etwas von ihrer Mutter, wodurch sie deren Handlungen wenigstens zum Teil verstehen kann. Und es muss sie geben, die Kinder, deren Eltern tatsächlich ganz anders waren als sie den Lieben erzählt haben. Kommt auch für sie die Stunde der Wahrheit, in der sich die Eltern offenbaren? Oder bleiben Dinge für immer ungesagt? Und gibt es die bessere Möglichkeit?

    Neben einem packenden und überraschenden Thriller hat man hier ein Buch, dass einem den Gedanken eingibt, die eigenen Eltern mal nach dem zu fragen, was sie bisher nicht erzählt haben.



     
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