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Rezension Rezension (4/5*) zu Die Königin der Farben

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendbücher" wurde erstellt von parden, 12. Oktober 2017.

  1. parden

    parden Forumlegende

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    Der Tanz der Farben - ein musikalisches Märchen...

    In poetischen Tönen erzählt Jutta Bauer von der Königin Malwida und ihren Untertanen Blau, Rot und Gelb. Die herrische, einsame Königin ruft nach ihren Untertanen: Zuerst nach dem Blau. Ein Wirbel von Sanftheit und Milde legt sich ihr freundlich zu Füßen und erfüllt sie. Danach ruft die Königin das Rot. Es wirft sie fast um. Königin und Rot spielen wild miteinander. Bald aber hat sie genug, und sie befiehlt dem Rot zu verschwinden. Das Spiel mit den Farben, Temperaturen, Launen und Stimmungen zieht sich farbenlang und schattenbreit ... blau, rot, rosa, gelb bis grau, von herrisch über lieblich, bis hin zu Streit, Krach, Wut, Trauer - und Wiedergeburt.

    Aus Sprache werden Bilder werden Töne. Farben und Gefühle werden in diesem musikalischen Märchen in Klänge umgewandelt. Die Musik wechselt in Klangfarbe und Temperament, passend zum jeweils erzählten Geschehen. Gesprochen wird der Text von Katharina Thalbach, die hörbar Freude an der Produktion hatte und mit viel Elan die verschiedenen Nuancen der Geschichte auslebt.

    Mir hat das Erlebnis der Melodien in sanftem Blau, quirligem Rot und warmem Gelb gut gefallen, allerdings war die unterlegte Stimme Katharina Thalbachs phasenweise kaum aus der Musik herauszuhören. Doch die Lücken wurden am Ende geschlossen, als die Sprecherin den gesamten Text, diesmal ohne Musik, noch einmal in einem Rutsch vorlas.

    Zunächst habe ich bezweifelt, dass Kinder dieser immerhin 37minütigen Produktion, die ihren Schwerpunkt eindeutig auf die Musik gelegt hat, wirklich lauschen könnten. Doch als ich von der Idee las, dass dazu gemalt, getanzt oder auch Theater gespielt werden könnte, war ich ganz angetan von der Idee, dass dieses Stück im Kindergarten oder zu Beginn der Grundschulzeit unter Anleitung gehört und/oder aufgeführt werden könnte. Dafür scheint mir das musikalische Märchen wirklich geeignet.


    © Parden

     
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