1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Information ausblenden

Du bist neu hier?

Unter dem folgenden Link findest Du Hilfe für den Einstieg
Das bietet whatchareadin für Leser 

Rezension Rezension (4/5*) zu Der Pate von Glasgow (DCI Jim Daley) von Denzil Meyrick.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von Bibliomarie, 18. Mai 2018.

  1. Bibliomarie

    Bibliomarie Bronze Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2015
    Beiträge:
    560
    Zustimmungen:
    287
    Schottische Verhältnisse


    (0)




    DCI Jim Daley hat nach einer erfolgreichen Mordermittlung in Glasgow die Revierleitung im kleinen, etwas verschlafenen Küstenort Kinloch übernommen. Doch die neue Stelle ist nicht unbedingt ruhiger. Als er die Videoaufnahme eines brutalen Doppelmords in Australien sieht, wird ein Alptraum Wirklichkeit. Ermordet wurde ein Kronzeuge gegen den Paten aus Glasgow, der trotz neuer Identität dem Rachefeldzug zum Opfer fällt. Grinsend präsentiert sich der Mörder der Kamera. Es ist Jay Machie selbst, der doch seit 5 Jahren tot ist.

    Nun bekommt Daley Probleme, denn der zweite Kronzeuge, Frank MacDougall lebt mit seiner Familie weiterhin in Schottland und muss beschützt werden.

    Der Krimi von Denzil Meyrick lässt dem Leser kaum eine Atempause. Es geht mit einem Paukenschlag los und die Spannung und das forcierte Tempo dieses Thrillers gehen unvermindert weiter. Keiner aus dem Umfeld der Kronzeugen ist seines Lebens sicher und wie es scheint, ist das Phantom Machie immer einen Schritt der Polizei voraus. Gibt es vielleicht eine undichte Stelle? Daley muss an mehreren Fronten kämpfen und wem kann er noch vertrauen? Als er selbst ins Visier des Attentäters gerät und nur mit viel Glück überlebt, überschlagen sich die Ereignisse.

    Ich konnte wirklich kaum aufhören zu lesen, so sehr hat mich die Handlung gefesselt. Lakonische Dialoge – vor allem der Mitarbeiter Brian Scott ist immer für einen Kalauer gut – bringen einen schwarz-triefenden Humor in den Krimi. Die Handlung ist ziemlich kompliziert aufgebaut, Meyrick greift Fäden aus dem Vorgängerbuch auf und lässt sie in die Handlung einfließen. Genau wie diverse Spuren und Handlungsstränge so angelegt sind, dass sie in weiteren Bänden, die in England bereits vorliegen, weitergesponnen werden. Sicher kann man das Buch auch einzeln lesen, aber mit Vorkenntnis von „Tödliches Treibgut“ macht es doch mehr Spaß.

    Mir hat der realistische Ton gefallen, die Desillusionierung der Beamten scheint von greifbarer Authentizität. Den Krimi würde ich als Paradebeispiel von „Old School“ sehen, handfest und hart.


    von: Frank Goldammer
    von: Katharina Peters
    von: Bruno Varese
     
Die Seite wird geladen...
Die Seite wird geladen...