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Rezension Rezension (4/5*) zu Das große Schweigen von Katja Montejano.

Dieses Thema im Forum "Krimis & Thriller" wurde erstellt von Natalie77, 17. August 2015.

  1. Natalie77

    Natalie77 Silber Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2014
    Beiträge:
    320
    Zustimmungen:
    9
    Spannend und unterhaltsam

    Inhalt:
    Der Rechtsanwalt Ferdinand Boulle wird bei einem Anschlag fast getötet. Die Beweggründe der Täterin sind unklar, auch weil sie sich danach selbst getötet hat. Kurz nach diesem Mordanschlag bekommt Ferdinands Tochter Morddrohungen, die sie nachforschen lassen, wer sie bedroht und was die beiden Fälle miteinander zu tun haben. Sie muss schnell sein, denn der Täter nimmt ihr nach und nach alle Menschen die ihr lieb sind...

    Meine Meinung:
    Das große Schweigen ist das zweite Buch das ich von Katja Montejano lese. Es spielt in Bern in der Schweiz und ist bei Emons erschienen. Das spricht immer für viel Lokalkolorit, hielt sich hier aber in Grenzen. Sicher waren Gegenden beschrieben und wer sich dort auskennt wird eventuell sich auch zurecht finden können, doch es stört nicht und man kann es auch gut lesen ohne jemals da gewesen zu sein.

    Ich hatte einen leichten Einstieg in das Buch. Zu keiner Zeit fühlte ich mich durch irgendetwas gehemmt beim Lesen. Schnell fand ich rein und war auch direkt gefesselt. Die Spannung wird schon im Prolog aufgebaut und hat nur wenige Tiefen, steigt dafür aber stetig an.

    Ein wenig problematisch könnte für manch einen Leser die vielen Figuren sein, doch auch das störte mich nicht. Die Hauptfigur ist Primrose, die Tochter des ersten Opfers und auch Luca, der Polizist der ermittelt. Primrose lernt man nur recht wenig kennen und auch bei Luc erfährt man nur unwesentlich mehr.
    Die Nebenfiguren sind recht gut auseinander zu halten. Jede Figur hat seine Funktion und keine ist überflüssig. Niemand ist wirklich Beiwerk.
    Tiefe gibt es aber hier bei keiner Figur, dafür aber schon in der Geschichte. Es gibt ein Geheimnis, das alles aufklärt und auf dieses muss man sich erst einmal hin lesen.

    Störend fand ich manch sprunghafte Stelle. Hier und da gab es dann einen Cut und man war ein paar Tage später, wo aber sich auch schon das ein oder andere geändert hat, Das empfand ich an zwei drei Stellen als störend weil es so plötzlich kam. Andere Stellen dagegen waren recht langatmig und sorgten für einen leichten Spannungsabfall. Wirklich nur leicht und auch nicht weiter der Rede wert, aber vorhanden

    Insgesamt hat man hier einen überwiegend spannenden und unterhaltsamen Kriminalfall, der wenig Privates preis gibt. Einen Fall mit vielen Wendungen und Überraschungen, die das Ende bis fast zum Schluss offen halten

    von: Ben Bauhaus
    von: Regina Scheer
    von: Philipp Winkler
     
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